Intourist Babelsberg

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Druzhba, wir sind ein Babelsberger Groundhopping-Kollektiv und wollen euch auf dieser Seite mit Fußball und Kultur aus der ganzen Welt versorgen.

Photos from Intourist Babelsberg's post 15/07/2026

05.07.2026 Landesturnier Berlin bei den Spandauer Kickers – Sportanlage Staaken West – 158 Zs.

BFC Preussen 1894 – SV Tasmania Berlin (2:2) 4:6 n.E.
Lichtenberg 47 – FSV Spandauer Kickers 1975 4:0

BFC Preussen 1894 – FSV Spandauer Kickers 1975 2:0
SV Tasmania Berlin– Lichtenberg 47 1:0

Willkommen meinerseits zur neuen Saison 2026/27. Nach der hitzebedingten Zwangspause des letzten Wochenendes reichte es am letzten Juniwochenende „nur“ zu einem länger erwarteten Konzert der derzeitigen Queen of Rap aus New York. Ein sehr schöner Abend. Der Ball rollte am ersten Sonntag im oftmals belächelten Bezirk der Hauptstadt.
Genauer gesagt im Spandauer Ortsteil Staaken, tief im Westen Berlins. Staaken hat eine besondere Geschichte - nach dem 2. Weltkrieg lag Oststaaken im Britischen Sektor, Weststaaken wurde den Sowjets zugesprochen und gehörte später zur DDR. Erst seit dem 3. Oktober 1990 sind beide Teile Staakens wieder in Berlin-Spandau vereint.
Der Berlinligist Spandauer Kickers, kurz SpaKi lud auf seine gemütliche Anlange am Ende Berlins auf dem Brunsbütteler Damm (ehemals DDR) ein. Seit 1991 hat der Klub seinen Vereinssitz nach West-Staaken verlegt. Ursprünglich ließ sich der 1975 gegründete Verein am Fehrbelliner Tor in Westberlin nieder. Mittlerweile kann auf eine interessante 50jährige Geschichte voller Leidenschaft (so das Jubiläumsmotto) zurückgeblickt werden.
Nicht minder interessant die weiteren Teilnehmer der 9. Auflage des Vorbereitungsturniers einer Handwerks-Unternehmensgruppe.
Der ewige Tabellenletzte der Bundesliga und Aufsteiger in die ehemalige DDR-Oberliga aka Regionalliga Nordost Tasmania, Lichtenberg 47 aus der Oberliga Nord sowie der BFC Preußen aus Lankwitz, der seit 2025/26 in der Regio am Start ist. Ein starkes wie spannendes Teilnehmerfeld.
Das erste Halbfinale bestritten die beiden Regionalligisten, wobei sich Tasmania im Elfmeterschießen durchsetzen konnte. Fairerweise weilte ich währenddessen im Regio nach Staaken, so dass ich die Info am Einlass erhielt. Sieben Euro wurden für dieses doch hochklassige Turnier fällig, wo jede Partie 45 Minuten dauerte, sodass alle vier Teams auf 90 Minuten reine Spielzeit kamen. Ich stolzierte auf den Rasenplatz mit Laufbahn, süßen Vereinsheim „SpaKi‘s Inn“ und grünen Sitzschalen auf einer Seite im Laufe des zweiten Halbfinals, welches die Elf vom Zoschkestadion locker für sich entscheiden konnte.
Nette Atmosphäre und bei Anreden, wie „Mein Herz und „Mein Bester“ fühlte ich mich gut aufgehoben. Zumal ich mich in Mitten von einigen Ex-Nulldreiern (David Danko undÇakmak) sowie Mitgliedern der Brigade Lankwitz, Tas-Rentern sowie Lichtenberg-Supportern befand.
Der Zeitplan hinkte etwas hinterher, da sich ein Schiri verletzte und das anwesende Team natürlich auch mal eine kleine Pause benötigte.
Der BFC Preußen labte sich an seinem eigenen Kaffepott und bezwang in einem hitzigen Spiel um Platz 3 die Gastgeber. Natürlich schwer als Sechstligist gegen die Teams aus der Regional-und Oberliga, aber ganz gut geschlagen. Unnötig hitzig ging es kurz auf dem Platz zu, aber die involvierten Spieler sahen ein, dass dies in einem Vorbereitungsturnier keinen Platz hat. Gute Einsicht und während Disc Golf unterm Holzkabuff zur großen Attraktion avancierte, liefen die beiden Finalisten auf, die sich vor wenigen Wochen noch einen erbitterten Aufstiegskampf lieferten.
Den Vorbereitungsmodus merkt man beiden aber noch an, wie das Zitat "Oh Gott ist das schlecht" nach einem misslungenen Freistoß bei 47 erkennen ließ. Ein Traumtor an den rechten Pfosten und rein bewahrte Tas vor einem weiteren Elfmeterschießen. Verdientes Ergebnis und somit konnten die Neuköllner ihren Titel aus dem letzten Jahr verteidigen. Mit neugierigem Blick ging es am Sommerbad Staaken vorbei und durch die eher spießige Gegend zurück zum Bahnhof und in die Landeshauptstadt. (snidi)

Photos from Intourist Babelsberg's post 13/07/2026

05.07.2026 Berliner Athletik Klub 07 – SV Blau Weiß 90 Berlin 4:1 (0:1) – Hanne-Sobek-Sportanlage Platz 2- Testspiel - 140 Zs.

Kleiner Ausflug nach Berlin für Hulkhagen. Dort wartete schließlich die Regionalversammlung der hoppenden Zunft. So ziemlich jeder Hopper aus Berlin, der nicht anderweitig unterwegs war, war hier zu Gast. Denn es gab mal einen selten bespielten Platz zu kreuzen. Die Gastgeber, die sonst um keine Einnahmemöglichkeit verlegen sind, haben hier zum Glück geschlafen und werden sich über den „Ansturm“ sicherlich geärgert haben. Aber auch der Platzwart hatte scheinbar etwas länger geschlafen, denn der Rasen war nicht einmal eingekreidet. Auch mal wieder ein Novum. Es ergaben sich natürlich nette Gespräche mit Hinz und Kunz, fühlt Euch alle gegrüßt und ein paar Tore gab es auch zu bestaunen, ehe am Ende wieder jeder seiner Wege ging.

Photos from Intourist Babelsberg's post 10/07/2026

27.06.2026 FSV 63 Luckenwalde – RSV Eintracht 1949 0:0 – Waldstadion - Testspiel - 100 Zs.

Radtour für Hulkhagen. So war jedenfalls der Plan, bis die Wetterprognose 40 Grad vorhergesagt hatte. Selbst bei der Vorverlegung auf 10 Uhr wären zwei Stunden Rückfahrt sicherlich die Hölle geworden. Daher wurden kurzerhand 7,50€ für ein 24h Fahrradticket im VBB-Gesamtnetz investiert und es ging bis kurz vor Luckenwalde per Zug, um dann nur die restlichen 10 Minuten in der Hitze zu radeln. Mit zwei Trinkflaschen, die man anders als im Vorjahr bei 35 Grad sogar mit reinnehmen durfte, wie gnädig, und einem Kühlhandtuch ausgerüstet, konnte es dann losgehen. Eine schöne Anlage wartete ebenfalls, inklusive einer Russlandversteher-Loge in Form einer Holzbude. Sportlich war das ganze bis zum Tor auch ganz schön anzusehen, aber im Abschluss waren dann beide zu harmlos. Luckenwalde war zwar besser, der Linksverteidiger vom RSV hat mir aber auch gut gefallen. Man darf gespannt sein, was die neue Saison so bringt.

Photos from Intourist Babelsberg's post 09/07/2026

Snidi beendete die Saison 2025/26, ohne WM, in USA…

21.06.2026 FC Stahl Aken – FC Victoria Wittenberg 6:0 (3:0) – Elbesportpark - Landesklasse Sachsen-Anhalt 4 - 99 Zs.

Geplant war an den Trip an die Elster und nicht Elbe, aber gut beides bringt Punkte bei Stadt-Land-Fluss, wobei die Elster wohl zehn statt fünf Punkte bringen würde. Haben wohl die wenigsten als Gewässer aufm Schirm ;)
Hektisch rief mich der Atmosphärenbeauftragte – mit dem ich ehrlich gesagt nicht an diesem Sonntag rechnete – an, wo ich den bleiben würde. Ich schlenderte entspannt durch den Hauptbahnhof und registrierte bereits, dass mit dem anvisierten Zug gen Dessau etwas nicht stimmen sollte.
Hmm…Begrüßung daher etwas unwirsch, da klar war der Anstoß bei Alemannia Jessen wird nicht pünktlich erreicht werden. Eine Zugverbindung des Grauens dahin. Nun jut, mal schauen was sonst so geht. Die Optionen in Brandenburg lahm, aber Stahl Aken im Elbesportpark hörte sich doch gut an.
Doch was tun bis dahin? Die Anzeige verkündete Borkheide, wo mir das Naturbad bekannt war. Handtuch war eh ein Begleiter, so dass wir uns einigten die gewonnene Zeit - Anstoß 15:00 Uhr statt 13:30 – sinnvoll zu nutzen. Eigentlich ein ausgesprochen geiler Vibe bereits kurz nach 10:00 Uhr aufm Sonntag in einem Bad aufzulaufen. Passenderweise zog sich der Himmel zu, aber wat willste machen und irgendwas ist ja bekanntlich immer.
Die Bahnen wurden geschwommen und es begann leicht zu regnen. Geiles Feeling, welches allerdings unterbrochen wurde als es donnerte. Zu Glück nur von kurzer Dauer, so dass es nach ein bisschen Schnacken wieder rein in die Brühe ging. Cooler Vormittag, der so nicht angedacht war. Schön, dass es doch noch genügend Überraschungen gibt.
Der Abschnitt Bad Belzig – Dessau war wieder im Einsatz – Personalmangel am morgen – so dass wir in Roßlau einige Überreste des Skafestivals sahen und in Dessau am Bahnhof einen Kaffee zu uns nehmen konnten.
Der kleine Bus nach Aken – mit internationaler Besetzung – brachte die Fahrgäste die paar Kilometer westlich der Doppelstadt Dessau-Roßlau in den Landkreis Anhalt-Bitterfeld.
Hier empfingen uns am schnieken Marktplatz zur Überraschung FCM-Sticker (Vermutung lag HFC nahe) wie 187 Tags,haha. Was witzig war im Gegensatz zum ordentlichen Gewitter. Donnerwetter war passend, aber der Spuk dauerte keine halbe Stunde, so dass wir entspannt runter zum Fluss meiner Jugend flanieren und den schönen Blick auf die Fähre genießen konnten-
1355 wurde in Aken erstmals eine Fähre urkundlich erwähnt. Von Anfang an diente sie nicht nur dem Personentransport über die Elbe, sondern wurde vorwiegend für den Lastentransport genutzt. Die derzeit genutzte Fähre bedient sich der natürlichen Strömung der Elbe und ist seit 1997 in Betrieb. Sie fungiert als eine Art „schwimmende Brücke“ über die Elbe, sichert die Verbindung zwischen Aken und Steutz und bringt bis zu zwölf PKW in fünf Minuten über die Elbe. Die Fähre ist nicht nur von Bedeutung für den gewerblichen Transportverkehr, sondern spielt auch touristisch eine wichtige Rolle, denn der Elberadweg führt von Aken mithilfe der Fähre in das Biosphärenreservat Steckby-Lödderitzer Forst. Gerne mal vormerken für eine stabile Radtour mit anschließendem Besuch des nahegelegenen Elbesportparks.
Auf besagtem wurde an diesem Sonntag zum „letzten Tanz“ in der Landesklasse Staffel 4 gebeten.
Dieses Jahr reichte es leider hinten und vorne nicht für die selbsternannte Macht an der Elbe für eine adäquate Saison. Tabellenletzter, die wenigsten geschossen und dafür meist bekommenen Tore. Gespannt waren wir, ob heute die letzten vier Buden fallen würden, damit Stahl die vorerst letzte Saison in Liga 8 mit einem dreistelligen Wert an Gegentoren beendet. Bittere Saison, aber Stahl nahm es sportlich und lud alle Fans und Interessierten bei kostenfreiem Eintritt und 30l Freibier auf den Elbesportpark ein. Mit 99 Zuschauer*innen ergab sich ein würdiger Rahmen für den Abschiedswalzer.
Doch damit nicht genug, es stand noch die Verabschiedung des langjährigen Capitanos „Ghetto“ ins Haus, der mit Spalier, eigenem Transpi und der Fußballhymne überhaupt „you‘ll never walk alone“ sowie einem KI-Song „Danke Capitano Ghetto, unsere Nummer 9, du nammst jede Hürde im Dauerlauf“ eingerahmt wurde. Irgendwie auch süß und krasse Wertschätzung für eine langjährige Stütze des Vereins. Wir verzogen uns auf die unausgebaute Gegenseite und bestaunten die sich anbahnende Rauchshow, die sogar hinten raus noch Funken parat hatte.
Stadion ganz süß mit der Werbebande für das am Marktplatz gesehene Restaurant Türkische Riviera. Vor dem modernen Sozialtrakt erstreckt sich eine Überdachung für Stehplätze sowie eine Tränke mit selbstdesigntem Getränkeautomat und am Grill wurden die Roster rotiert. Auf der Hauptlängsseite zogen sich Stufen entlang sowie eine kleine dreireihige Tribüne aus Holzlatten, wobei die oberste Reihe mit weißen Sitzschalen überzogen ist.
1953 gründete das Magnesitwerk die Betriebssportgemeinschaft Stahl Aken. Mit den über 1.000 Mitgliedern und zwölf Sportsektionen wurde sie zur zweitgrößten BSG im Kreis Köthen. Für die Fußballer reichte es bis in die viertklassige Bezirksklasse in den 1960er und 1970ern.
Fußball wurde später unter dem Label TSV Elbe Aken, der Verein existiert bereits seit 1863, gespielt bevor 2017 die Ausgliederung in den dafür neugeschaffenen Verein FC Stahl Aken erfolgte. Seit dem wurde in der Landesklasse, wenn auch in verschiedenen Staffeln, gespielt.
Der vorläufige Abschied wurde groß zelebriert und verzögerte sich - offiziell aufgrund des Unwetters – um fünfzehn Minuten. Mit Anpfiff waren es auch wieder 10 Grad mehr, da das Unwetter der Sonne wich. Nach wenigen ging die Heimelf in Führung, indem überlegt von außen reingespielt und eingeschoben wurde. Die Gäste aus der Lutherstadt Wittenberg (siehe Spielbesuch vom 01.05.2023) hegten an dem Tag keine Ambitionen den Rotweißen den Tag zu verderben. Mit 3zu0 ging es in die Pause. In dieser suchten wir Herrn Kreideweiß (ohne Witz) auf, den Platzwart der die Herzen aller Fußballmänner frohlocken lässt. Er zauberte nämlich einen kleinen Schwung Eintrittskarten aus einem Kabuff, welche wir an die weiteren Stadionsammler verteilten. So hatten alle was davon.
Die Gästespieler hatten fast direkt vor uns einen spannenden wie unmotivierten Pausentalk, letzter Spieltag eben und es ging um nüscht mehr. Ein sehenswerter Fernschuss zum 5zu0 ließ uns nochmal aufschrecken und das zweite Bier war umsonst, nachdem wir für das erste als Fremde noch blechen mussten,hehe.
Wir fühlten uns gut aufgehoben und hatten nen süßen Schnack mit einem alten Stahler, der salopp meinte, so einen Fernschuss hat er auch schon mal hingelegt. Nur stand da die Mauer noch und dies noch nicht so lange,haha. Ein halbes Dutzend stand am Ende auf der Anzeige. Mit dem dritten Saisonsieg wurde der Toreschnitt von 1,19 pro Spiel auf 1,36 gehoben.
Guter Abschluss und wir wünschen viel Erfolg in der Kreisoberliga Anhalt-Bitterfeld. Stahl Aken - Ein Verein der ganz gute Bedingungen für die Sportler*innen schafft, wird ein Blick auf die Anlege geworfen. Bekannteste Sportlerin ist wohl Pia Metzker die beim FC Union und Viktoria Berlin in der Zweiten Liga ihre Schuhe schnürt bzw. im Falle der Eisernen schnürte.
Aufgrund des verspäteten Anpfiffs mussten wir leider etwas eher los, da der Bus nur aller zwei Stunden verkehrte. Am Marktplatz war im Gegensatz zur Ankunft Sommer, Sonne, Ostdeutschland statt Regen, Donner, Westen angesagt.
Witzig, dass im Bus gen Dessau dieselbe Großfamilie von der Hinfahrt im Akener Plattenbauviertel einstieg sowie der Skater-Jugendliche.
Die Zugfahrt über vergnügten wir uns mit Spielen aus dem Hause DWIDS. Ganz schön weit nach Beirut, liebe Leute ;)
Aufgrund der Hitzewelle war dieses Spiel das unfreiwillig letzte der Saison 2025/26, welche für mich vor allem viele große Stadien in Deutschland auf der Agenda hatte. Polen und Italien waren dabei und es führte mich sogar zweimal nach UK sowie zu einigen Besuchen von vermeintlichen Randsportarten. Persönlich nicht die einfachste Saison, aber abermals wurden schöne Erinnerungen im Kopf und auf der Festplatte abgelegt.
Der längste Tag des Jahres endete noch würdig auf der Fête de la Musique im Kiez. Mal gucken was die neue Saison so bringt. Einige Dinge habe ich bereits geplant und freue mich schon auf das langersehnte wie angekündigte Wiedersehen mit der Muttenzerkurve des FC Basel. (snidi)

Photos from Intourist Babelsberg's post 06/07/2026

13.06.2026 Gryf Kamień Pomorski – MKS Dąb Dębno 2:4 (1:1) – Stadion Miejski w Kamieniu Pomorskim – IV liga Grupa: zachodniopomorska (5. Liga PL) – 100 Zs.

Ostseewochenende für Europapokal-Emil, Ulli Versal, Hulkhagen und Co. Hier durfte natürlich auch ein Besuch des letzten Spieltags in der polnischen Privinz nicht fehlen. Dafür hatte der Wettergott auch für besten Nieselregen gesorgt. Vorher wollte der Freund und Helfer aber noch einmal in die prall gefüllte Żabka-Tüte schauen, wahrscheinlich tropfte schon der Zahn. Ja, es wurde ordentlich aufgeboten, denn ein paar Jugendliche in schwarzen Klamotten wollten 90 Minuten im Regen auf einer Stahlrohrtribüne singen. Dies veranlasste Emil seinen neuen Länderpunkt zu feiern, in dem er sich in irgendwelchen Fischresten suhlte und danach entsprechend roch. Dackel müsste man sein. Anschließend wurde noch ein Stop beim Honigstand gemacht und dann ging es wieder an den Strand. Mal wieder ein schönes Wochenende.

Photos from Intourist Babelsberg's post 03/07/2026

11.06.2026 SG Bornim 1927 II U19 – SV Concordia Nowawes 06 U19 1:3 (1:3) – Sportplatz Nowawiese – Kreisliga Havelland – 50 Zs.

Neuer Ground im Kiez für Hulkhagen. Denn ein Vögelchen zwitscherte, dass hier nun doch das erste Pflichtspiel stattfinden sollte. Letztes Jahr gab es zwar schon einen Versuch, der aufgrund eines Gewitters dann aber wortwörtlich ins Wasser fiel. Die frohe Botschaft wurde vorher noch verbreitet, sodass sich auch das ein oder andere bekannte Gesicht einfand. Bei bestem Wetter wurde schön geschnackt während Cordi schon im ersten Durchgang den Sack zu machte. Schöner Feierabendkick mit kurzen Wegen.

Photos from Intourist Babelsberg's post 01/07/2026

07.06.2026 FSV 1950 Wachow / Tremmen – Sportverein Dallgow 47 II 1:1 (0:1) – Sportplatz an der Schmiedetrifft – Kreisliga Havelland A – 50 Zs.

Radtour ins Havelland für Hulkhagen. Dafür ging es entspannte 27 km nach Tremmen. Lediglich die letzten drei Kilometer schickte Google Maps einen über „Radwege“ für die man eher eine Machete als ein Rad gebraucht hätte. Gelohnt hat es sich trotzdem, denn es erwarteten einen eine Hüpfburg, Kuchen, Bocki und Co für faire Preise. Sportlich wurden sich die Punkte auch fair geteilt, ehe es dann wieder auf den Sattel ging.

Photos from Intourist Babelsberg's post 29/06/2026

30.05.2026 Spvgg Blau-Weiß Vetschau – 1.SV Lok Calau 1:3 (0:1) – Sportplatz Stradower Weg – Kreisliga Südbrandenburg Ost – 87 Zs.

Was war das für ein wilder Vorabend, der eigentlich als gemütliches Beisammensein vorm Späti geplant war? Kaum ist es einmal warm treibt es alle nach draußen, was ja auch schön ist. Wilde Konstellationen und verschiedenste Gesprächspartner*innen waren anfangs etwas viel nach der Arbeitswoche. Nicht, dass es weniger wurden, aber mitunter ging es weniger gehaltvoll zu.
„Ey, sind Sie nicht der mit der Wodkaflasche ausm Park“ – „Ähm, nee“ – „Dachte Sie hätten die geext auf der einen Bank da!“ Bitte Waaas? Am Ende war es eine Anmache des jungschen Punkers um an Uli Versals Dackel, Emil, ranzukommen und diesen zu streicheln. Umständlicher ging es nicht, aber witzig war es.
Emil Superstar war es auch, der uns freundlicherweise bei bestem Wetter, trotz zeitgleich abgehaltenen Magdeburger Dackelrennen, in den Spreewald begleiten sollte. Der Umstieg im kürzlich besuchten KW, was heute für Karottenwusterhausen stand, wurde mit dem Kauf dieser orangenen Pflanzenart der Familie der Doldenblütler (Apiaceae) sinnvoll genutzt.
Angekommen in Vetschau fiel uns sofort die große Getreidemühle ins Auge. Die Zeit meinte es gut mit uns, weshalb wir die Spreewaldhöfe und Gewächshäuser links liegen ließen und in die Kernstadt einbogen. Lediglich 7.533 Menschen leben hier 18 (sorry, aber kein Zufall und ob ich diesen Gag liegen lassen kann) km von Cottbus entfernt. Soweit ganz süß und ostig, wenn auch natürlich politisch uiuiui. Eine schriftliche Bezugnahme an einer Häuserwand auf den Selbstmord von Rudolf Heß habe ich auch länger nicht mehr gesehen. Mit dem liebsten Saisongemüse der Deutschen, dem Spargel, kann ich nicht so viel anfangen, weshalb Ulli und Emil der netten Pizzeria ihre Zustimmung erteilten. Überraschend gut und das
Szenario hatte was von Udo Jürgens „Aber bitte mit Sahne“.
Vor zwei Jahren sah ich Blau-Weiß bei einem Testkick im schönen Lübbenau und gab zu Protokoll:
„Heute empfing der Neuntligist (Südbrandenburgliga) zum Testkick die Gäste aus dem naheliegenden Vetschau, die eine Liga drunter in der Kreisliga Südbrandenburg Nord kicken. Die Blauweißen spielen in einem schicken kleinen Stadion, wo der Sprecherturm und die Stufen noch stehen.“ Im Gegenzug zum Spreewaldstadion Lübbenau an welchem vorbeigefahren wurde. Der neue Sozialtrakt, der auf der ehemaligen Tribüne mit alten Sprecherturm errichtet wurde, scheint nahezu fertig zu sein.
Das Stadion in Vetschau am Stradower Weg ist wirklich ein kleiner Ostalgie-Traum mit den üppigen Stufen, dem Sprecherturm und dem großzügigen fast schon feldähnlichen Auslauf, der genau richtig für Emil war. Am Einlass gab es noch kurz Verwirrung und der Kassenwart verwies auf den Vereinsoberen um zu klären ob die süße längliche Miniwurst mit rein kann.
Uns gefiel es prächtig, wenn auch – ob der Grüße zu vermuten – kein DDR-Liga-Ground. Die Fußballer der Spreewaldstadt spielten zu DDR-Zeiten nie in der zweitklassigen DDR-Liga, sondern waren vor allem in der drittklassigen DDR-Bezirksliga aktiv. Der heutige Verein ging 1990 aus der früheren BSG Turbine Vetschau hervor.
Am kleinen Versorgungskabuff am Rande des einzigen Ausbaus wurde gegrillt und im Häuschen bediente eine Frau mit blauen Haaren. Bocki, Limonade, Kaffee, alkoholfreies Bier und Krombacher, Völlig solide und sogar Schals, Vereinsturnbeutel und Sticker wurden feilgeboten. Korrekt.
Spielchen gab es auch und trotz des zwischenzeitlichen Ausgleichs der Tabellenzwölfteb kurz nach Pause gingen die Punkte nach Calau zum Vierten an den südlichen Rand des Spreewalds. Wir genossen die entspannte Atmo im Feindesland ohne Abf**kleute. Schön war es hier, ein Spielbesuch mit Gang in den detailreichen Sozialtrakt kann nur wärmstes empfohlen werden. Ein sogenanntes authentisches Kleinod erwartet die Besuchenden in der schönen Niederlausitz. Auf dem kürzeren wie straighteren Rückweg bekamen wir noch Rehe, Spargelhöfe mit billigen Mittagsangeboten sowie Erdbeeren zu Gesicht. Der RE2 brachte uns solide nach KW und der Flughafenexpress schnell in die Landeshauptstadt. Easy Verbindung.
Für Ulli und Emil war es das, da die gute Wonnemonatmaiwärme (geiles Wording) schlauchte und ich landete auf einer überraschend witzigen Party in einem Wohnprojekt. Fünf ungebetene Gäste in weißen Hassis wurden von der Jugend verjagt während ich in einem Kellergewölbe, wo ich gerade so aufrecht stehen konnte, tanzte. Hier kam niemand auf die Idee mich zu siezen, hehe.
Forever Young –Forever Freaks. (snidi)

Photos from Intourist Babelsberg's post 26/06/2026

29.05.2026 Blau-Weiß Groß Behnitz- FC Markee 4:6 (0:4) - Sportplatz Groß Behnitz - 2. Kreisklasse Havelland A – 65 Zs.

Torfestival im Havelland für den Moeter, Ulli Versal und Hulkhagen. Dafür ging es am Freitagabend entspannt mit dem Auto nach Groß Behnitz. Bei bestem Wetter war es auf dem wunderschönen Platz dann angerichtet. Begleitet wurde das ganze von einem richtig guten Catering, so gab es neben Bratwurst auch eine Knacker vom Grill. Beide wurden auch für sehr gut befunden. So konnte also das muntere Toreschießen starten. Hier legten die Gäste erstmal mit 5 Buden vor, man dachte, das gibt heute eine richtige Klatsche für die Heimmannschaft, aber dann drehten diese noch mal richtig auf und erzielten ihrerseits innerhalb von 10 Minuten vier Tore. Hier war wirklich fast jeder Schuss ein Treffer. Was für ein Spiel. Rund um zufrieden trat man dann mit Onrigo, der dem Spektakel auch beiwohnte, den Rückweg an.

Photos from Intourist Babelsberg's post 24/06/2026

24.05.2026 ŁKS Łódź – Astoria Bydgoszcz 88:69 (15:20/41:38/62:51) - Sport Arena Łódź - 1. Liga Play Offy Finał (2. Liga Finale Play Off POL) – ca. 3.000 (400) Zs.

Sonntag war Super-ŁKS-Sonntag! Die Vereinshymne lief noch oder wieder, da befand ich mich schon auf dem Weg zur benachbarten Sport Arena. Die Basketball Herren empfingen Astoria Bydgoszcz zum Tanz um den Aufstieg in die höchste Basketballliga des Landes. Mega geil und freute mich als ich das kurz vor Abreise entdeckte bzw. so schwer war es nicht, da es der Verein ganz gut auf Social Media vermarktete.
Bereits am Vortag fand dieses Spiel an gleichem Ort und Stelle statt, welches die Gäste aus der Woiwodschaft Kujawien-Pommern für sich entscheiden konnten. Damit hatten sie die Chance am Pfingstsonntag den Sack zuzumachen. Der Pokal stand im Inneren bereit und als Preis wurde das dreißigfache (haha) wie beim Fußball ausgerufen, sprich 30 Zloty.
Die recht funktionale Halle bietet Platz für 4.000 Zuschauende und war bestimmt zu ¾ gefüllt, wobei die Gäste einen eigenen Sektor hatten. Staunte ich nicht schlecht über den formierten Fanblock. Jetzt keine Module sondern eher normale Fans, aber ein paar hatten schon gute Arme. Die Akustik tat ihr übrigens, so dass es ganz schön laut wurde.
Vom Fußball fanden natürlich auch einige Leute den Weg, was teils witzig aussah. Die fiesen Shirts bei einer nicht so körperbetonten Sportart wie Basketball zu sehen oder aber auch Leute mit NBA-Trikots und ŁKS-Fanschal. Eine modisch fragwürdige, wenn aber auch geile Mischung. Ein kleiner Mob mit Vorsänger formierte sich auch auf Seiten der biało-czerwono-białe.
Die Hymne wurde von einer Schalparade begleitet, aber es waren die Gästefans die echt überraschend laut und mit durchgehender Stimmung agierten. Keine Pausen oder Defense-Pfeifkonzert-Quatsch, sondern wirklich Support. Gefiel mir echt!
Auf dem Parkett sah es im ersten Drittel auch klar danach aus, dass Astoria den Titel holen würde. Abgezocktere Spielweise und permanenter Vorsprung, allerdings kamen nach und nach Leute vom Stadion und verliehen dem Team von ŁKS im Sektor C einen Schub.
Auf einer Hinterkorbseite wurde die Fahne „Klubem Lodzi jest ŁKS“ (Der Verein von Łódź ist ŁKS), die bereits in der Galera hing angebracht. Ergänzt wurde diesen Stück, welches sich darauf beruht, dass ŁKS der Repräsentant der Stadt ist, durch eine selbstgemalte kleine „crazy basketball fans“-Fahne in einem freakigen wie geilen Argentinienstyle. Könnte von der Optik her wirklich auch bei River hängen.
Das erste Viertel beendeten die Gäste mit einer 15 zu 20 Führung, spektakulärem Alley-oop als Schlusspunkt inklusive.
Absolut nix erwartet und dann zwei Supportblöcke und somit gute Unterhaltung aufm Sonntagabend. Ein abermals würdiger Länderpunkt im Basketball und immerhin der fünfte neben Griechenland, Türkei, Tunesien und natürlich Deutschland. Nicht, dass ich die nächste Sammelleidenschaft entwickle ;)
Drittel zwei brachte ein heftiges Hin und Her und die Dreier flogen einem nur so um die Ohren. Die heimischen Korbjäger verstanden es besser, so dass sich ŁKS, unter skeptischen Blicken einiger Zawisza-Hauer, die Führung erarbeitete. Bedrohlich wirkte das nicht, sondern eher neugierig, da in der eigenen Stadt wenn dann eher Probleme mit der Speedwayfraktion von Polonia oder lange Zeit Ärger mit dem Bürgermeister um den Spielort. Mittlerweile spielt Zawisza nach dem Abstieg und Neugründung wieder im charismatischen Stadion im. Zdzisław-Krzyszkowiak in der II liga gegen namenhafte Gegner. Astoria und Zawisza haben allerdings auch eine gemeinsame Historie. Gegründet wurde der Verein Astoria 1924. Die Gründung der Basketballabteilung erfolgte 1929. Im Jahre 1971 übernahm dann Astoria die Basketballmannschaft von Zawisza Bydgoszcz, was der Grundstein für erfolgreichen Basketball in der achtgrößten Stadt des Landes war.
Denke die Astaleute werden nicht ernst genommen oder als Bedrohung angesehen. Wirkte zumindest nicht so und es blieb auch alles chillig.
Die Chancen auf das entscheidende 3zu1 im Finale vergeigten die Gäste vollends im dritten Viertel. Wirklich gar nicht reingekommen, so dass der Rückstand wuchs und wuchs. Die Spieler wirkten verzweifelt sowie verunsichert. Fast dauerhaft betrug der Rückstand zehn Punkte. Während bei den einen nix mehr gelang, gelang bei den anderen alles.
Der Vorsänger der Reprezentacja Łodzi wetzte durch die Reihen, teils mit Erfolg, um die Halle mitzureißen. Hinten raus ganz ganz bitter für die Stadt mit den vielen Z’s. In den letzten drei Minuten entwickelte sich ein Tollhaus und getragen gelang Treffer um Treffer, so dass mit 19 Punkten Abstand gewonnen werden konnte.
Ausgleich in der Serie. Hätte den Gästen, mit diesem Mob, den Aufstieg hier auf jeden Fall gegönnt. Riesenrespekt mit Zawisza und Polonia vor der Brust aktiv zum Basketball zu gehen. Finde ich wirklich völlig wild. Würde mich schon mal interessieren was die regulär zuhause aufbieten, zumal drei Tage später der Aufstieg in die Belletage gelang.
Um euch auf dem Laufenden zu halten, nehme ich mir es mal vor in Kombi mit nem Zawisza-Spiel. Das machte wirklich Spaß und kam wirklich ohne Werbung, Klatschpappen oder Defense-Chören aus. Auch schön, dass die Szene von ŁKS Wert darauf legt die Farben nicht nur beim Fußball zu unterstützen. Bereits das vierte Mal lauschte ich der wirklich schönen Hymne „Rodowici – ŁKS“ und verließ die Halle in den angenehmen Abend. Vorbei an der großen Konzerthalle stellte ich mir die Frage, wie dass für Fanatycy Von Widzew sein muss. Konzertbesuche der großen Künstler*innen - bald kommen Marilyn Manson, The Scorpions oder A$AP Rocky – sind doch ob der Lage direkt am Stadion des Feindes ausgeschlossen, oder?
Für mich gab es nur Abendbrot bei Zabka und danach ging es nach diesem schönen Tag ins Bett. Ganz schön Kilometer gemacht, weshalb ich am Folgetag doch die Straßenbahn wählte um wieder zum Bahnhof Kaliska zu gelangen. Mit Kaffee zog es mich zum ACAB-Graffito am Ausgang zum ŁKS-Stadion um dieses ohne parkende Autos fotografieren zu können.
Bequem saß es sich im Schnellzug mit den breiteren Sitzen als bei uns, wenn auch die weitere Kaffeebestellung im Bordbistro ähnlich lange dauerte wie eine Bestellung bei ŁKS im Stadion.
In Berlin wurde ich willkommen geheißen mit einer S-Bahn, welche sich die Hertha vornahm und ein Scheiß Schwaben-Motiv beinhaltete, womit sich der Kreis wieder schließt. (snidi)

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