04/06/2024
Freiheit fühlt sich fantastisch an. Alleine deshalb lohnt es sich, den konsequenten Schritt in die Selbstbestimmtheit zu gehen. Nach mehr als 20 Jahren habe ich ihn nun gewagt. Ich bin voll Freude, spüre Erleichterung und Klarheit - und trotzdem fühlt es sich auch ein bisschen zittrig an.
🌱 Beim Schritt raus aus dem "Schrebergarten" meldet sich die Existenzangst und mit ihr ein ganzes Arsenal innerer Kritiker-Stimmen. Meinen Klienten gratuliere ich, wenn das passiert, denn das ist völlig normal: Sie wachsen über sich hinaus, was natürlich die inneren Schutzmechanismen auf den Plan ruft. Das selbst mit Haut und Haaren zu spüren, ist auch für mich herausfordernd.
💪🏼 Viele ehemaligen Kolleginnen schreiben mir: Sie bewundern meinen Mut, konsequent für die eigene Erfüllung zu gehen. Ja, es braucht Mut. Aber mehr noch eine starke innere Motivation. Wenn dieses innere Feuer für bestimmte Werte brennt, weist es auch den Weg, danach zu leben.
Deshalb habe ich meine Firma "Magma Coaching" genannt: Das innere Magma schlummert in jedem von uns. Die Frage ist, ob wir darauf hören und diese Energie freisetzen wollen.
🔥 Wie kann ich noch erfüllter leben? Diese Frage ist mein Kompass. Sie führt mich immer wieder auf neues, unbekanntes Terrain. Darum habe ich ein wildes Stück Land in eine Bio-Finca verwandelt und lebe weitgehend autark. Darum habe ich als Journalistin Themen gesetzt, die Mut machen und inspirieren. Und darum bin ich digital fit - als eine Pionierin des remote Arbeitens habe ich schon früh erkannt, welche Chancen sich dadurch bieten.
Darum möchte ich künftig noch mehr als Impact Coach arbeiten: Mit meiner Medienerfahrung Expert:innen unterstützen, sich wirkungsvoller zu positionieren und mehr zu bewirken.
👁️ Wenn es um private oder berufliche Neuorientierung geht, spielt sich die größte Herausforderung aber im eigenen Inneren ab. Alte Konzepte von sich selbst stehen auf dem Prüfstand: Wer will ich künftig sein?
Eine ganze Coaching-Industrie setzt auf diese Identitätsarbeit. Positive Visualisierungen sollen dabei helfen, dieses neue Ich zu werden.
Ich glaube jedoch: Wichtiger, als der Fokus auf sich selbst ist der kreative Prozess an sich:
Was will ich bewirken?
Warum will ich das tun?
Das Tun ist gleichzeitig das beste Mittel gegen das innere Zittern und die Existenzangst, die sich beim Neustart melden kann.
Wie geht es Euch damit?