29/08/2026
Mehr als vier Jahre. Unzählige Klangreisen. Und jedes Jahr kommen neue Instrumente dazu.
Was vor über vier Jahren mit der Idee begann, Yoga und die transformative Kraft von Klang miteinander zu verbinden, ist inzwischen zu einem ganz besonderen Erlebnis geworden.
Anne und ich nehmen dich mit auf eine Reise, bei der du nichts leisten musst. Du darfst ankommen. Loslassen. Spüren. Lauschen.
Dich erwartet eine einzigartige Klangwelt aus Kristallklangschalen, Gongs und vielen weiteren Instrumenten, die wir über die Jahre immer weiter ergänzt und verfeinert haben.
Schwingungen werden spürbar. Der Atem wird ruhiger. Der Kopf wird leiser. Und während du in den Yin-Yoga-Positionen verweilst, darfst du einfach beobachten, was in dir geschieht.
Komm mit uns auf eine Reise – und spüre selbst, was Klang in dir bewegen kann.
20/08/2026
Heute im Yoga beim Summkreis mit Harmonium:
Ich leite die Gruppe an, alle kommen langsam ins Summen – und ein Teilnehmer summt plötzlich unglaublich hoch. Wirklich sehr hoch.
Seine Ehefrau sitzt direkt neben ihm und versucht die ganze Zeit, ihr Lachen zu unterdrücken. Ich sehe es natürlich. Und je mehr sie versucht, ernst zu bleiben, desto schwieriger wird es. 😂
Und ja – auch Pupse gab es im Yogaunterricht schon. Mehr als einmal.
Dann gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten: mitlachen oder weiter den Fokus halten.
Und ehrlich gesagt: Ich mag das.
Ich mag es, wenn Yoga nicht zu etwas wird, das alle todernst nehmen müssen. Wenn man auch lachen darf. Wenn der Körper manchmal Geräusche macht, die nicht geplant waren. Wenn wir einfach Menschen sind.
War jedenfalls eine sehr schöne Stunde heute 🫶
27/07/2026
Manchmal zeigt sich Yoga nicht auf der Matte.
Sondern an Orten, an denen sich die Energie plötzlich verändert. Wo die Luft anders ist. Wo man die Angst der Menschen spürt. Wo es brennt. Wo viele bereits aufgebrochen sind.
Und dann bleibt man.
Nicht aus Leichtsinn. Sondern weil man die Lage beobachtet. Die Informationen verfolgt. Die Windrichtung im Blick behält. Weil es aktuell hier an diesem Fleck KEINE reale Bedrohung gibt. Und weil man weiß, dass überlastete Straßen niemandem helfen – schon gar nicht der Feuerwehr, die freie Wege braucht.
Während Bordeaux voller Rauch ist und viele verständlicherweise unterwegs sind, wird hier vor allem eines geübt: Ruhe. Die Verbindung aufrecht halten. Vertrauen.
Yoga bedeutet nicht, die Realität auszublenden. Es bedeutet, ihr bewusst zu begegnen. Nicht in Panik zu verfallen, sondern präsent zu bleiben. Wahrzunehmen, abzuwägen und im richtigen Moment zu handeln.
Manchmal ist das Mutigste nicht, sofort loszulaufen.
Manchmal ist es, still zu bleiben, zu vertrauen und den nächsten Schritt erst dann zu gehen, wenn er wirklich notwendig ist.
Das ist für mich heute Yoga. Das Sein. Im Hier und Jetzt.