Bayerischer Karate Bund e.V.

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Der Bayerische Karate Bund e.V. als Fachverband für Karate ist ein wichtiger Bestandteil des bayerischen Sports, Mitglied im Bayerischen Landessportverband

offizielle Homepage: www.karate-bayern.de

01/09/2026

Erfolge im Kumite und in der Kata – weitere starke Platzierungen für den Landeskader Bayern

Bei den 16. International Basel Open Masters überzeugten die Athletinnen des Bayerischen Karate Bundes mit drei Podestplätzen und weiteren starken Ergebnissen.

Im Kumite erkämpfte sich Meryem Yildirim den dritten Platz und durfte sich über die Bronzemedaille freuen.

Auch in der Disziplin Kata waren die Athletinnen des bayerischen Landeskaders erfolgreich. Anna Schatz setzte sich in der Kategorie U14 Kata weiblich durch und sicherte sich den Turniersieg. Angelina Schulze erreichte bei den Juniorinnen den dritten Platz und gewann die Bronzemedaille. Weitere beachtliche Ergebnisse rundeten den gelungenen Auftritt ab: Sanya Kuffer und Maelle Locoge belegten jeweils den fünften Platz. Isabella Bobbert erreichte den siebten Platz.

Damit präsentierten sich die bayerischen Kaderathletinnen in einem international besetzten Teilnehmerfeld in starker Form und sammelten wertvolle Wettkampferfahrung.

Herzlichen Glückwunsch an Meryem Yildirim, Anna Schatz, Angelina Schulze, Sanya Kuffer, Maelle Locoge und Isabella Bobbert zu ihren starken Leistungen!

Bericht: Melanie Feldmeier

31/08/2026

Drei Podestplätze für Bayerns Kaderathleten bei den Basel Open
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Domenik Canci und Douaa Rabhi überzeugen auf internationaler Bühne – Landestrainer Tim Milner als Bundesassistenztrainer im Einsatz

Bei den 16. International Basel Open Masters präsentierten sich zwei Athleten aus dem Landeskader Bayern in starker Form. Domenik Canci und Douaa Rabhi erkämpften gemeinsam drei Podestplätze und setzten damit ein deutliches Ausrufezeichen vor den kommenden internationalen Aufgaben.

Auch Bayerns Landestrainer Tim Milner war in Basel in verantwortlicher Funktion im Einsatz. Im Rahmen der Vorbereitung auf die Nachwuchs-Weltmeisterschaften unterstützte er das deutsche Team als Bundesassistenztrainer. Für den DKV-Nachwuchs bildete das international stark besetzte Turnier den Auftakt in die direkte WM-Vorbereitung.

Domenik Canci vom Kemptener Karate Dojo im TV Kempten ging für die deutsche Auswahl in der Kategorie Junioren Kumite bis 55 Kilogramm an den Start. Nach mehreren intensiven und hart umkämpften Begegnungen sicherte er sich den dritten Platz. Einige Entscheidungen fielen äußerst knapp aus – umso wertvoller ist die Bronzemedaille mit Blick auf die bevorstehende Nachwuchs-WM im polnischen Bielsko-Biała.

Gleich doppelt erfolgreich war Douaa Rabhi. In der Gewichtsklasse bis 68 Kilogramm kämpfte sie sich auf den dritten Platz. In der offenen Basel-Open-Masters-Kategorie legte sie noch einmal nach und belohnte sich nach starken Auftritten mit der Silbermedaille.

Damit sammelte Rabhi zugleich wichtige internationale Wettkampferfahrung für ihren nächsten großen Einsatz bei der Karate1 Series A in Salzburg.

Tim Milner zog nach den Auftritten ein positives Fazit: Beide Athleten hätten sich in anspruchsvollen Kämpfen behauptet und wertvolle Erkenntnisse für die weitere Vorbereitung gewonnen. Die gezeigten Leistungen stimmen zuversichtlich für die bevorstehenden Herausforderungen auf internationaler Bühne.

Herzlichen Glückwunsch an Domenik Canci und Douaa Rabhi zu diesen starken Ergebnissen!

Bild: Privat
Bericht: Melanie Feldmeier

Photos from Bayerischer Karate Bund e.V.'s post 29/08/2026

Am Ende sind alle Gewinner: das Sommercamp 2026 der Bayerischen Karate Jugend

Nicht nur in der Halle, sondern auch um heiß begehrte Punkte wurde Anfang August in Österreich gekämpft: Denn in der ersten Woche der bayerischen Sommerferien erlebten wir, zahlreiche Karate-begeisterte Kinder und Jugendliche, ein unvergessliches Sommercamp in Zell am See. Teilnehmen durften bayerische Karateka im Alter von 12 bis 18 Jahren. Auf dem Programm stand eine Mischung aus Sport, Spiel, Spaß und jede Menge Teamgeist.

Nicht nur Karate, sondern auch andere Sportarten konnten wir dabei im Jugendclub Kitzsteinhorn ausprobieren, darunter Klettern, Kegeln oder auch Volleyball. Es wurden Berge bestiegen, um die Wette geschwommen und um Punkte als Team gekämpft, um zum Abschluss der Woche den „Champ of the Camp“ zu küren. Am Ende allerdings ging es um viel mehr.

Denn besonders wichtig war dem Betreuerteam (Maxi Bo**er, Sebastian Morgenroth, Lukas Grimm, Sandra, Kim und Robin Aichner) das soziale Miteinander. Bei gemeinsamen Abendprogrammen und vielseitigen Aktivitäten wurden schnell neue Freundschaften geschlossen. Der Zusammenhalt der Karateka zeigte dabei wieder einmal, dass Karate mehr als nur ein Sport ist – es ist eine Gemeinschaft, die von Werten wie Respekt und Zusammenhalt lebt.

Mir persönlich hat besonders das Volleyball-Spielen gefallen, wo wir uns in sechs Gruppen aufgeteilt und dann einen Mini-Wettkampf veranstaltet haben. Die Idee des Punktspiels über die ganze Woche war ein guter Ansporn, sein Bestes zu geben, hat manchen Teilnehmer aber auch ein bisschen unter Druck gesetzt.

Mein Fazit: absolut empfehlenswert. Du hast Muskelkater, du hast Krafttraining, kannst Neues ausprobieren und vor allem: viele neue Freunde gewinnen.

Bilder unter: https://photos.app.goo.gl/WeJ8sVhpkg7DVGYT7

Bericht von Nike Bayer (Teilnehmerin)
Bilder: Maxi Bo**er

Photos from Bayerischer Karate Bund e.V.'s post 07/08/2026

Masterklasse Ferientraining: Partnerübungen als Weg zum Erfolg

Mit Werner Bachhuber & Andreas De Sario in der Budo Akademie München

Am 01. August 2026 fand in der Budo Akademie München erneut das Masterclass Ferientraining statt. Trotz hochsommerlicher 29 °C im Dojo kamen zehn motivierte Teilnehmer aus München, Burgkirchen und sogar aus Görlitz (Sachsen) zusammen.

Der Gastgeber Sensei Werner Bachhuber startete den Lehrgang mit zwei Kobudo-Einheiten und lag seinen Schwerpunkt in den Grundschulanwendungen der Waffen Bo und Tonfa. Mit dem Bo wurde die Kihon Bunkai der Fukyugata trainiert, die erste Bo-Kata im Jinbukan Kobudo. Im Anschluss wechselte ein Partner die Waffe und es wurden einige Tonfa-Techniken gegen den Bo angewandt.

In der abschließenden Kumite-Einheit vermittelte Sensei Andreas De Sario, wie wichtig das Abschätzen von Distanz und das Lauern nach Lücken für den Erfolg beim Freikampf ist. Dabei übten die Teilnehmer die Techniken Kizami-Tsuki, Mawashi-Geri und Yoko-Geri mit unterschiedlichen Partnern und aus diversen Situationen. Sensei Andreas De Sario war es dabei wichtig, dass regelmäßig der Partner gewechselt wird, um mehr Distanzgefühl und Reaktionsvermögen aufbauen zu lassen.

Nach einem schweißtreibenden, aber erfolgreichen Trainingstag ließen die Teilnehmer den Lehrgang bei einem gemeinsamen Abendessen in einer Pizzeria gemütlich ausklingen.

Ein herzlicher Dank gilt den Lehrgangsleitern Sensei Werner Bachhuber und Sensei Andreas De Sario für ihr engagiertes Training sowie Brigitte Allmann für die hervorragende Organisation des Lehrgangs. Durch ihren Einsatz wurde die Veranstaltung zu einem rundum gelungenen Erlebnis.

Bericht: Dr. Bruno Dominelli
Bilder: Brigitte Allmann

Photos from Bayerischer Karate Bund e.V.'s post 27/07/2026

Ein Leben für KARATE: Walter Sosniok als Kampfrichter verabschiedet

Fürth. Im Rahmen der Bayerischen Meisterschaft der Jugend, Junioren und U21 wurde es neben den sportlichen Entscheidungen auch emotional: Walter Sosniok wurde nach jahrzehntelangem Engagement offiziell als Kampfrichter verabschiedet. Damit endet ein außergewöhnliches Kapitel, das den bayerischen und deutschen Karatesport über viele Jahrzehnte geprägt hat.

Walter Sosnioks Karateweg begann bereits 1969 in Coburg. Was zunächst als sportliches Hobby begann, entwickelte sich schnell zu einer lebenslangen Leidenschaft. Schon früh engagierte er sich weit über das eigene Training hinaus und widmete sich mit großem Einsatz dem Wettkampf- und Kampfrichterwesen.

1978 legte er die Prüfung zum Landeskampfrichter ab, 1986 folgte die Bundeskampfrichterlizenz. Seit 1996 war er zudem als international lizenzierter EKF-Kampfrichter im Einsatz. Über Jahrzehnte hinweg stand Walter Sosniok an unzähligen Tatamis – stets mit hoher Fachkompetenz, Fairness und großem Verantwortungsbewusstsein.

Neben seiner Tätigkeit als Kampfrichter prägte er den Wettkampfsport maßgeblich auch organisatorisch. Seit 1994 war er Wettkampfleiter des Bayerischen Karate Bundes, ab 1997 zusätzlich Mitglied der Wettkampfleitung des Deutschen Karate Verbandes. Ob Bayerische oder Deutsche Meisterschaften, internationale Turniere oder Großveranstaltungen – Walter Sosniok war überall dort gefragt, wo Erfahrung, Präzision und Organisationstalent benötigt wurden.

Ein besonderer Höhepunkt seines Wirkens war die Karate-Weltmeisterschaft 2000 in München. Dort war er in verschiedensten Bereichen maßgeblich beteiligt – von der Wettkampforganisation über die Shows bis hin zur Moderation der Veranstaltung. Seine markante Stimme machte ihn weit über die Grenzen Bayerns hinaus bekannt.

Für seine außergewöhnlichen Verdienste erhielt Walter Sosniok im Laufe seiner Karriere zahlreiche Auszeichnungen. Diese Ehrungen waren bereits in den vergangenen Jahren erfolgt – zuletzt wurde er 2023 zum Ehrenmitglied des Bayerischen Karate Bundes ernannt.

Die Verabschiedung in Fürth stand deshalb ganz im Zeichen des Dankes. Im Namen des Bayerischen Karate Bundes überreichte Kampfrichterreferent Daniel Gries einen großen Präsentkorb und würdigte damit Walter Sosnioks jahrzehntelangen, unermüdlichen Einsatz für das Kampfrichterwesen und den gesamten Verband.

Mit seinem Abschied endet eine Ära. Walter Sosniok hat Generationen von Kampfrichterinnen und Kampfrichtern begleitet, Meisterschaften mitgestaltet und den Karatesport in Bayern und Deutschland nachhaltig geprägt. Seine Erfahrung, seine Verlässlichkeit und seine Leidenschaft werden vielen in Erinnerung bleiben.

Der Bayerische Karate Bund bedankt sich herzlich bei Walter Sosniok für nahezu fünf Jahrzehnte Engagement, Loyalität und Einsatzbereitschaft.

Lieber Walter, danke für alles, was Du für den Karatesport geleistet hast. Wir wünschen Dir für den neuen Lebensabschnitt vor allem Gesundheit, Freude und viele schöne Momente – verbunden mit der Hoffnung, Dich auch künftig immer wieder an den Tatamis begrüßen zu dürfen.

Bericht und Bilder:
Melanie Feldmeier

Photos from Bayerischer Karate Bund e.V.'s post 24/07/2026

Karate-Damen schreiben Geschichte – Titel verteidigt, Millionen sehen zu

Großer Erfolg für das Adidas Team Bayern: Bei den Deutschen Mannschafts-Meisterschaften im Rahmen der Finals 2026 in Hannover

verteidigten die Bayerinnen ihren Titel eindrucksvoll und krönten sich erneut zu Deutschen Mannschaftsmeisterinnen. Nach einer dominanten Vorstellung wurden Team und Trainer von den Zuschauern in der Swiss Life Hall frenetisch gefeiert. Die Wettkämpfe fanden im Rahmen der bundesweiten Multisportveranstaltung „Die Finals“ statt und wurden von ARD und ZDF begleitet. (⁠Die Finals)

Zum Meisterteam gehörten Anastasiia Semenenko, Douaa Rabhi, Cristina Fratila, Charlotte Rühlmann und Alexandra Wolf. Gemeinsam mit den Trainern Tim Milner und Dennis Schnauder führte das Team Bayern seinen erfolgreichen Weg eindrucksvoll fort.

Für ein echtes Novum sorgte dabei die außergewöhnliche mediale Aufmerksamkeit. BKB-Präsident Wolfgang Weigert, der das Team in Hannover unterstützte, zeigte sich stolz:

„Unser Bayerisches Damenteam hat Mediengeschichte geschrieben: Ihre Deutsche Meisterschaft wurde live im ZDF-Nachmittagsprogramm, in den 19-Uhr-heute-Nachrichten und sogar noch im heute journal gesendet. Damit wurden unsere Meisterdamen und ihre Coaches einem Millionenpublikum vorgestellt. Mehr Medienpräsenz geht nicht! Meinen Glückwunsch an unser Top-Team und allen, die zu diesem einmaligen Erfolg beigetragen haben.“

Bericht: Melanie Feldmeier
Bilder: Gitti Allmann / City-Press

Alles zu den Finals 2026 in Hannover 23/07/2026

Adidas Team Bayern kämpft heute bei den Finals 2026 um die Titelverteidigung

Heute richtet sich der Blick der Karate-Fans nach Hannover, wo im Rahmen der Finals 2026 die Deutschen Mannschafts-Meisterschaften der Damen und Herren ausgetragen werden. Mit dabei ist auch das Adidas Team Bayern, das als Titelverteidiger und Hauptrundensieger als einer der Top-Favoriten in den Wettbewerb startet.

Das Team der Trainer Tim Milner und Dennis Schnauder verfügt über einen außergewöhnlich starken Kader mit gleich fünf Nationalkader-Athletinnen: Alexandra Wolf, Anastasiia Semenenko, Douaa Rabhi, Charlotte Rühlmann und Cristina Fratila. Zahlreiche nationale Titel sowie internationale Erfolge unterstreichen die hohe Qualität des bayerischen Teams.

Die Zielsetzung ist klar. Trainer Tim Milner betont:
„Wir möchten den Titel gerne verteidigen. Mit diesen Erwartungen gehen wir auch in den Wettkampf. Zudem freuen wir uns, dass die Sportart durch die mediale Aufmerksamkeit einen würdigen Rahmen bekommt.“

Im Halbfinale trifft das Adidas Team Bayern ab 9:40 Uhr auf den Arawaza SC Banzai Berlin.

https://www.sportschau.de/die-finals

Ein besonderes Highlight: Die Entscheidungen der Deutschen Mannschafts-Meisterschaften werden live übertragen. Der kommentierte Live-Stream beginnt bereits um 9:35 Uhr und ist auf sportstudio.de, sportschau.de sowie in den Mediatheken von ARD und ZDF zu sehen. Damit erhält die Sportart Karate im Rahmen der Finals erneut eine große mediale Bühne und kann sich einem bundesweiten Publikum präsentieren.

Aus bayerischer Sicht sind die Erwartungen hoch: Nach einer souveränen Hauptrunde möchte das Adidas Team Bayern den Meistertitel erfolgreich verteidigen und den Pokal erneut nach Bayern holen.

https://www.sportschau.de/die-finals

Alles zu den Finals 2026 in Hannover Bei den Finals werden in 24 Sportarten deutsche Meistertitel vergeben. Die Sportschau berichtet an allen vier Wettkampftagen mit einem umfassenden Liveprogramm. Hier gibt es alle Infos zu dem Multisportevent.

Photos from Bayerischer Karate Bund e.V.'s post 05/07/2026

LEONIE WEISS HOLT ERNEUT GOLD FÜR BAYERN

[Erfahrungsbericht aus Sicht des Dojo Sportschule Kaizen Nürnberg / Bericht. Uwe Wittmann / Fotos: privat]

Riesa - Nürnberg. Das `Highlight´ eines jeden deutschen Athleten ist die Deutsche Meisterschaft. Aus 168 Vereinen / Dojo traten die Nachwuchskarateka in den Kategorien der Schüler (572 Nen-nungen) am 20. Juni 2026 gegeneinander an und ermittelten ihr Deutschen Meister 2026.

Aus dem Landesverband Bayern wurden zirka 82 Athletinnen und Athleten nominiert.

Leonie Weiss (11 Jahre) aus der Sportschule Kaizen Nürnberg, errang für Bayern zum 2ten male die Goldmedaille in der Disziplin Kata der Kategorie Schüler B.

Ein toller Erfolg für den Landesverband und dem Ausnahmetalent, das seit ihrem 6. Lebensjahr mit Karate begonnen hat und seitdem unzählige Wettkampferfolge verbuchen konnte.

In der WT Energiesysteme Arena im sächsischem Riesa veranstaltete der Deutsche Karate Verband e. V., die Deutsche Meisterschaft im Karate der Schüler aus. Ausrichter war Seiwakai Meißen, die das Karate-Event hervorragend umsetzten und organisierten.

Aus der Sportschule Kaizen Nürnberg wurden vier Kata-Athleten nominiert und Trainer und Sensei Uwe Wittmann (5. Dan / Europameister EMG 2023, Kata) absolvierte mit seinen Athleten eine strukturierte und nachhaltige Vorbereitungsphase mit systematischen Etappenzielen (diversen Turnieren seit Jahresbeginn).

Leonie ging in der Disziplin Kata an den Start und galt in ihrer Kategorie Schüler B (also bis 12 Jahre), als Favoritin. Dennoch eine mentale Anspannung für die ambitionierte Landes-/Bundestalentekaderathletin, die einen immensen Trainingsaufwand als Vorbereitung - aber immer mit Leidenschaft und Freunde -, absolvier-te.

Mit Bravour und Perfektion setzte die Deutsche Meisterin 2025 ihre Trainingsziele ideal im Shiai durch. Ihr diesjähriger Erfolg: Deutsche Meisterin 2026 mit souveränen Einzelsiegen:
match1 - 5:0 Anan-Dai / match2 - 4:1 Chibana no Kushanku / match3 - 4:1 Chatanyara no Kushanku / semi 4:1 Suparinpei / final 7:0 Chatanyara no Kushanku

Aber auch Vincent Barbieri zeigte tolle Leistungen in der Kategorie Schüler B und belegte einen verdienten 5. Platz. Elsa Reisinger (Schüler A) siegte in ihren matches mit: 5:0 / 5:0 / 4:1/ und musste leider sehr knapp den Poolsieg mit 2:3 abgeben. Dennoch souveräne Kata-Performances. Toll gemacht Elsa.

Das Trainingskonzept der Sportschule Kaizen ging auf, alle unsere Teammitglieder zeigten tolle Wettkampf-leistungen. Wenn auch einzelne Platzierungen noch auf sich warten lassen.

Jeder Karateka der selbst auf der Wettkampftatami stand, weiß, dass es manchmal etwas Zeit und vor al-lem Ausdauer braucht, bevor man unter die Erstplatzierten dabei ist.

Immerhin sind die Deutschen Meisterschaften eines der höchsten Ziele unserer Athleten, die sich auf lan-des- und nationaler Ebene messen. Jeder Nominierte kann Stolz auf die Teilnahme an Deutschen Meister-schaften sein. Durchhaltevermögen und weiterhin stetiger Trainingsfleiß sind unsere Tugenden im leis-tungsorientierten Breitensport. Und es obliegt den Trainern ihre `deshi´ immer wieder auf´s Neue zu motivie-ren, vermeintlcihe Rückschläge in Erfahrungen zu wandeln um dann unsere Athleten mittelfristig zu Erfolgen zu leiten und zu führen.

Nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf: Für unsere Teammitglieder steht nach einer Regenerations-phase, die Vorbereitung in die 2. Wettkampfperiode 2026, mit weiteren Herausforderungen an.

Anmerkung des Verfassers [[email protected]]:

Da der Bericht aus Sicht der Karatesportschule Kaizen Nürnberg, mit Blick auf unsere Nominierten und die Disziplin Kata gelegt wurde, möchte ich aus Fairnessgründen und der Würdigungen, die Erfolge der bay. Kata-Athletinnen und Athleten bei der DM 2026, nicht unerwähnt lassen:

Kata Einzel Schüler B, male
2. Platz Maximilian Schmidt (Asia Sports)

Schüler B, female
3. Platz Lena Schmidt (Asia Sports)
3. Platz Mira Graf (KD Kempten)

Schüler A, female
3. Platz Idea Haziri (TSV Grasbrunn)

Schüler A, male
3. Platz Elija Emanuel Sarraf (SV Steinheim e. V.)

Kata-Team Schüler A, female
2. Platz KD Kempten
3. Platz TSV Grasbrunn

Gratulation an alle Nominierten für Euere tollen Darbietungen und Herzlichen Glückwunsch an alle Platzier-ten.

Bericht: Uwe Wittmann

Photos from Bayerischer Karate Bund e.V.'s post 03/07/2026

BKB Karate Gasshuku „mukin shori“ mit Fritz Oblinger & Josef Ries

Fritz Oblinger, 9. Dan Karate, 10. Dan Kyusho Jitsu, Josef Ries, 8. Dan Karate, 5. Dan Kyusho Jitsu und Jürgen Kraus, 5. Dan Karate, 9. Dan Kyusho Jitsu, übertrafen unsere unsere ohnehin hohen Erwartungen beim traditionellen Lehrgang Gasshuku „mukin shori“ – der Weg zum Erfolg kennt keine Abkürzung - des Bayerischen Karatebundes.

Trotz der angesagten Hitze von über 30 Grad fanden fast 40 Kampfkunstfreunde von Bayern bis zum hohen Norden den Weg nach Seeon. Sie wurden mit einem hochkarätigen Lehrgang belohnt.

An Hand der Katas Hakufa, Matsumura no Bassai und Useishi vermittelten uns die Referenten Energiearbeit, Bunkai und Kyusho-Jitsu und erweiterten dadurch unseren Horizont in der Kampfkunst. Wir lernten effektive Anwendungen der Selbstverteidigung und des Kampfes.

Als alle anderen sich in der Mittagspause stärkten, stellte sich unser Vereinsmitglied Stefan Schatzmann der anspruchsvollen Prüfung zum 1. Kyu. Er zeigte eine hervorragende Grundschule und die Anwendung im Kampf dazu. Mit der Kata Kanku Dai hatte er sich die längste Kata ausgesucht. Beim anschließenden Bunkai und Kampf assistierte ihm die Dojo-Leiterin Rosi Lex kurzfristig, nachdem sein ursprünglicher Kampfpartner verletzungsbedingt ausgefallen war. Vielen Dank dafür.

Damit nicht genug. Nach schwerer Erkrankung und körperlicher Einschränkung legte Toni Gstatter die Prüfung zum 3. DAN ab. Er gestaltete die Kata Hangetsu in langem Training auf seine Bedürfnisse um, zeigte im Kampf, Bunkai und Grundschulanwendungen, dass im Ernstfall mit ihn nicht zu spaßen ist. Sein Partner war Stefan Schatzmann, unser neuer 1. Kyu.

Insgesamt wurden 10 DAN Prüflinge geehrt.

Wir gratulieren Armin Vogl zum 1. DAN, Werner Babutzka, Bruno Sälzer und Vera Schuster zum 2. DAN, Jörg Prokop und Gstatter Toni zum 3. DAN, Renate Kolb zum 4. DAN.

Wolfgang Bilecke bestand die Prüfung zum 3. DAN Kyusho-Jitsu. Doppelprüfung legte Susanne Jakob ab, sie bestand die Prüfung zum 3. DAN und 2. DAN Kyusho-Jitsu.

28/06/2026

Gemeinsam auf großer Bühne: Die Oberpfälzer Karate-Elite zu Gast bei der Heim-EM in Frankfurt

Ein ganz besonderes Highlight führte 30 Karateka aus der gesamten Oberpfalz am Wochenende des 23. und 24. Mai zusammen: die Europameisterschaft der European Karate Federation (EKF) in Frankfurt am Main. Mit einem Reisebus machte sich die Reisegruppe des Bezirks Oberpfalz im Bayerischen Karate Bund (BKB) auf den Weg, um Spitzensport auf absolutem Weltklasseniveau hautnah miterleben zu können.

Ziel der Reise war die Eissporthalle in Frankfurt, die für diese kontinentalen Titelkämpfe in eine beeindruckende Kampfsport-Arena verwandelt worden war. Die Oberpfälzer Delegation hatte sich ganz bewusst die beiden absoluten Höhepunkte ausgesucht: die beiden Finaltage am Samstag und Sonntag.

Schon beim Betreten der Halle war die elektrisierende Atmosphäre spürbar. An den beiden Finaltagen jagte ein packendes Duell das nächste. Die mitgereisten Trainer, Kampfrichter und Athleten aus den heimischen Oberpfälzer Dojos kamen voll auf ihre Kosten. Von technisch perfekten Kata-Vorführungen bis hin zu taktisch geprägten, pfeilschnellen Kumite-Fights auf allerhöchstem Niveau – die Kämpfe boten reichlich Inspiration und Gesprächsstoff für die eigenen Trainingseinheiten in der Heimat.

Besonders das Anfeuern der deutschen Athletinnen und Athleten schweißte die Gruppe noch enger zusammen und sorgte für echte Gänsehautmomente auf den Rängen.

Nach den langen, emotionalen und anstrengenden Stunden in der Halle stand der Komfort im Vordergrund. Die Gruppe bezog Quartier im erstklassigen Leonardo Hotel in Offenbach. Das Hotel bot den perfekten Rahmen, um nach den packenden Finalentscheidungen zur Ruhe zu kommen.

Beim gemeinsamen Abendessen und beim gemütlichen Ausklang wurde der Tag analysiert, gefachsimpelt und vor allem die bezirksübergreifende Kameradschaft gepflegt. Genau diese Momente abseits der Matte zeigen, wie stark der Zusammenhalt innerhalb der Oberpfälzer Karate-Familie ist.

Als der Bus am Sonntagabend nach den letzten Siegerehrungen wieder Richtung Oberpfalz rollte, waren sich alle 30 Teilnehmer einig: Dieser Ausflug am Mai-Wochenende war ein voller Erfolg. Die Mischung aus internationalem Spitzensport, perfekter Organisation und dem erstklassigen Ambiente im Hotel hat die Fahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht.

Mit viel neuer Motivation und frischen Ideen im Gepäck blicken die Oberpfälzer Dojos nun auf die kommenden Aufgaben in der Heimat – der Geist dieser Europameisterschaft wird sicherlich noch lange in den heimischen Hallen nachwirken.

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