15/06/2026
Es war heiß, und ich hatte 5 Tage lang Sandalen an. Madrid ist hügelig, und ich gerne zu Fuß unterwegs. Im Durchschnitt 12.000 Schritte pro Tag…heute aufgewach und bemerkt: ich fühle meine Knie. Sonst fühle ich sie so gut wie nie, nicht bei Squats, nicht im Fersensitz, nicht wenn ich hüpfe. Also denke ich mir, dass das einseitige Schuhwerk und das viele gehen etwas überfordern war.
Falls du dir denkst: “Was hat das denn schon wieder mit Yoga zu tun?”, hier die Antwort: Yoga praktizieren wir für das nach Innenkehren, und mit Yoga schärfen wie immer weiter unsere Sinne - ein langamer Prozess, der dadurch entsteht, dass wir immer wieder im Yoga innehalten, und hineinspüren, in den Körper, in den Geist, in den Atem…und mit der Zeit so die INTEROZEPTION schärfen. Interozeption ist die Fähigkeit, zu spüren, was im eigenen Körper passiert. Hunger, Hitze, Müdigkeit, Übelkeit, Völlegefühl, Kribbeln, selbst leichte Schmerzen, egal ob was du spürst in deinem Körper: dafür brauchst du die Fähigkeit der Interozeption. Vielleicht sogar eins der Gründe dafür, dass ich damals so frühzeitig bemerkt hatte, dass mit meinem Darm etwas nicht stimmt, und obwohl ich kein Hypochonder bin, zum Arzt gegangen bin, mit der Bitte um eine Darmspeigelung. Ergebnis damals: Krebsfrühdiagnose. Denn ich höre auf meinen Körper.
Im Yoga kannst du diese Fähigkeit wunderbar stärken. Das geht indem du immer wieder pausierst und nach innen schaust. Das kannst du im Slow Flow machen, das kannst du nach einer Schüttel- oder Springeinheit machen, immer vor und nachher Vergleich, das kannst du im Shavasana machen, das kannst du im Tadasana üben, das kannst du wunderbar im Yin Yoga machen. Und Interozeption kannst du mit Achtsamkeit üben.
Falls du mehr Fragen zum wie? hast, lass mich doch gerne wissen.
09/06/2026
Für unser Wellbeing, um fit zu bleiben und gesund zu altern, und auch bei jungen Menschen ab ich würde sagen 35, die mitten im Leben stehen, und mehrere Rollen zu meistern haben, und der Alltag von Stress geprägt ist, gibt es paar Säulen, die alle sehr wichtig sind:
- Ernährung (P.S.: mittlerweile weiß man hier, wie wichtig vor allem Frauen genügend Proteinaufnahme ist, und das ist das, was meist am kürzesten kommt, ich weiß es von mir, wie schwierig es ist, auf die empfohlene Menge zu kommen)
- Schlaf (mittlerweile sagt man sogar mindestens 7-8 Stunden täglich)
- gute soziale Kontakte
- Sinn im Leben, ein Zweck oder Hobbies
- ein gesundes ausgegeben Nervensystem
- und Sport und Bewegung.
Bei den zwei letzten Punkten kenne ich mich sehr gut aus, bin mehrmals ausgebildet, und möchte dich hierbei unterstützen. Übrigens: wenn du dich bewegst, und / oder weißt wie du dein Nervensystem beruhigen kannst, förderst du auch einen guten Schlaf. Wenn du besser schläfst, in Verbindung mit der richtigen Bewegung und einem ausgeglichenen Nervensystem, word auch dein Energielevel steigen, vermutlich wirst du seltener krank sein, und auch gesünder altern.
Hier teile ich paar Tricks, wie du dir helfen kannst, in den Ruhemodus zu kommen. Bitte weiß aber: auch wenn das eine Auswahl cooler Tools sind, ist Gesundheit ein ganzheitliches Konzept.
Außerdem: es ist OKAY, wenn du mal gestresst bist, oder dich aus fer Ruhe bringen lässt. Was wir mit Achtsamkeit, Breathwork, Bewegung lernen ist, einfacher wieder in die Homöostase, also in den Zustand der Ausgeglichenheit und Regeneration zu kommen.
13/05/2026
Speichert unser Körper wirklich Traumata? 🤔
Lange Zeit war der Satz „The Body Keeps the Score“ das absolute Mantra in der Wellness- und Therapie-Welt. Die Idee: Ein Trauma setzt sich physisch im Gewebe fest.
Doch die aktuelle Forschung (u.a. von Psychologen wie Caspar J. Schmidt oder neueren Meta-Analysen) differenziert das Bild. Es geht weniger darum, dass der Muskel eine „Erinnerung“ speichert, sondern wie unser Nervensystem und unser Gehirn auf Reize reagieren. 🧠⚡️
Wir müssen Trauma nicht als „Objekt“ im Körper verstehen, sondern als eine Veränderung in der Art und Weise, wie unser Organismus Sicherheit und Gefahr interpretiert.
In diesem Karussell schauen wir uns an, warum der Körper zwar nicht buchstäblich „buchführt“, aber dennoch der Schlüssel zur Heilung bleibt.
13/05/2026
Seit 7 Monaten lösen sich meine Nägel an der Hand vom Nagelbet. Erst wenig, langsam aber stetig voranschreitend. Während ich darauf gewartet habe, dass es besser wird, hat sich nichts gebessert, ist sogar schlimmer geworden, so dass es an einem Finger schon wehtut. Also habe ich schließlich einen Termin beim Hautarzt gemacht und abgewartet, bis zu dem Termin. Vorhin hatte ich den Termin: „klarer Fall von Nagelpilz“. Gute Nachricht: mit einer Salbe/ Lösung, zweimal am Tag draufzutun, kann man eine Kurierungnin 3 Monaten erwarten. Was die Ärztin mir aber sonst noch sagte, ist der eigentliche Grund dieses Beitrags: „ich würde niemals in ein Nagelstudio gehen ider zuhause UV Lampen fürs Lackieren verwenden. Erstens: ich habe nie gesehen, dass der Lack in einen anderen Behälter gekippt und mit einem Einwegpinsel aufgetragen wird, und somit übertragen sich Pilzinfektionen. Zweitens: ich erware in 20-30 Jahren einen signifikanten Anstieg von Hautkrebs rund um das Nagelbett herum.“
25/02/2026
Ich finde es sehr sehr schade, dass viele Menschen immer noch denken, dass Yoga Akrobatik ist, und somit nur für super flexible oder mega spirtliche und stets junge Menschen. Nein. Im Yoga geht es um Nervensystemregulation. Man kann aus Yoga ein Workout machen - das ist ab und an super mal um in die Kraft zu kommen. Muss? Überhaupt nicht. Finde deinen Lehrer, und den Stil, und den Ort, der dir hilft, dein Nervensystem zu regulieren.