AIKI-BUDO

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Selbstverteidigung auf AIKIDO-Basis

19/08/2026

Das erste Geheimnis: Ihre Hara finden
Jeder wahre Weg beginnt am richtigen Ort. In den Kampfkünsten hat dieser Ort einen Namen: Hara — auch Tanden, Saika Tanden oder einfach das erste Punkt. Warum ein solcher besondere Name? Weil es keine Metapher ist. Es ist, in Wirklichkeit, das reale körperliche Zentrum Ihres Körpers: Ihr Schwerkraftzentrum. In ein paar Centimeter unter dem Bauchnabel und innen, unterstützt die Hara Ihr Gleichgewicht, Ihre Kraft und Ihre Gelassenheit. Es ist der Punkt, aus dem wahre Stärke und geistige Stabilität entstehen, wenn Sie trainieren. In der traditionellen Praxis beginnt alles hier: Bevor Sie eine Technik beherrschen, müssen Sie Ihr Zentrum spüren; bevor Sie über Bewegung nachdenken, müssen Sie sich von diesem bewegen; bevor Sie über Harmonie sprechen, müssen Sie Ihre eigene innere Balance finden. Viele glauben, dass dieses Konzept "geistlich" oder "philosophisch" ist — und natürlich hat es seine Tiefe, aber an seiner Wurzel ist es etwas absolut praktisch: Wenn Sie Ihre Hara finden, organisiert Ihr gesamtes Körpereinrichtung besser; wenn nicht, werden Sie erschöpft, Ihre Kraft verlieren und ungleichgewichtig werden. Deshalb gilt es, im Osten, dass dieser Punkt als Anfang jedes ernsthaften Trainings angesehen wird. Erst müssen Sie Ihr Zentrum aufbauen... dann können Sie alles andere bauen. Haben Sie bereits begonnen, nach Ihrem Hara zu suchen in jedem Bewegung? Wenn nicht, ist heute ein guter Tag, um zu beginnen.
Gabriel Benitez©

07/05/2026

Tanken Sie neue Energie!!

Die Kokyu-ho-Atmung ist eine Technik, die im Aikido und anderen japanischen Kampfkünsten angewendet wird. „Kokyu“ bedeutet „Atmung“ und „ho“ lässt sich mit „Methode“ oder „Form“ übersetzen. Diese Übung konzentriert sich auf die Koordination der Atmung mit den Körperbewegungen, um eine einheitliche und fließende Energie zu erzeugen. Hier erkläre ich dir auf einfache und klare Weise, wie du sie ausführst:

1-Körperhaltung: Stelle dich mit schulterbreit auseinander stehenden Füßen hin, die Knie leicht gebeugt und die Wirbelsäule aufrecht. Entspanne die Schultern und lege die Hände auf den Bauch.
2-Bauchatmung: Atme langsam durch die Nase ein und lass die Luft den Bauch füllen. Spüre, wie er sich nach außen ausdehnt. Atme sanft durch den Mund aus und spüre, wie sich der Bauch nach innen zieht. Wiederhole diesen Vorgang mehrmals, um dich mit der Bauchatmung vertraut zu machen.
Du kannst die Atmung auch mit der kreisförmigen Bewegung deiner Arme verbinden und koordinieren.

3-Koordination mit den Bewegungen: Sobald du dich mit der Bauchatmung wohlfühlst, beginne, sie in deine Bewegungen einzubeziehen. Atme beispielsweise bei einer Aikido-Technik ein, während du dich auf die Bewegung vorbereitest, und atme aus, während du die Bewegung ausführst. Spüre, wie die Energie vom Zentrum deines Körpers in die Extremitäten fließt.

4-Verbindung von Körper und Geist: Konzentriere dich beim Üben der Kokyu-ho-Atmung darauf, einen ruhigen und fokussierten Geist zu bewahren. Stelle dir vor, dass deine Atmung und dein Körper eins werden und ein Gefühl der Einheit und Harmonie erzeugen.

Das Üben der Kokyu-ho-Atmung war ein wesentlicher Bestandteil der Lehren von Morihei Ueshiba, dem Begründer des Aikido. Ueshiba glaubte an die Bedeutung einer tiefen und bewussten Atmung, um den Körper zu stärken, den Geist ins Gleichgewicht zu bringen und sich mit der universellen Energie zu verbinden. Die Kokyu-ho-Atmung ist ein grundlegendes Werkzeug im Aikido, da sie es dem Praktizierenden ermöglicht, zentriert, entspannt und im Einklang mit seinem Gegner zu bleiben. Denke daran, dass regelmäßiges Üben und die Anleitung eines erfahrenen Lehrers entscheidend sind, um die Kokyu-ho-Atmung zu verstehen und zu perfektionieren.

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