Yoga ist für mich ein Ankommen bei mir, in meinem Körper, in meinem zu Hause.
Besonders, wenn mich der Alltag besonders herausfordert, kehre ich immer wieder zurück zu diesen ‚Dates‘ mit mir selbst, wie ich es gerne nenne.
Als Hochsensible benötige ich mehr Zeit für Ruhe und mehr Zeit für mich. Ich habe das aber erst schmerzvoll lernen müssen, mich selbst nicht mehr zu übergehen.
Wie ist das bei Dir?
Übst Du Yoga?
Was macht Yoga mit Dir?
Much love,
Deine Anki
selbstfürsorgeimalltag
YippieYoga
Das YippieYoga STUDIO
ist Dein Yoga zu Hause
- Online und im Studio am Karneidplatz, München
Schweden 🇸🇪
Das perfekte Reiseland für mich.
Hier steht die Natur im Mittelpunkt, es gibt überall Plätze, wo man alleine sein kann, es ist schön an allen Ecken. Die Menschen drängeln nicht, sie grüßen alle und lassen einander den Vortritt.
Alte Höfe mit Geschichte, Kunsthandwerk, Einrichtungsläden, die mein Herz höher schlagen lassen.
Und vor allem das Meer.
Weitblick, Luft zum (durch-)atmen.
So kann Sommer immer sein.
Wo verbringst Du am liebsten den Sommer?
Much love, Anki
Fast fünfzig Jahre lang habe ich geglaubt, ich müsste erst „fertig“ sein, bevor ich mich zeigen darf.
Selbstbewusster, klüger, erfahrener, schlanker, schlagfertiger…
Diese Liste kann ich endlos weiterführen.
Mich zu zeigen, während ich noch mitten im Prozess bin, hat sich für mein Nervensystem nie sicher angefühlt.
Und ich glaube, dass genau darin meine eigentliche Freiheit liegt.
Was wäre, wenn „bereit sein“ kein Ort ist, den wir irgendwann erreichen?
Sondern ein Gefühl, das entsteht, während wir den ersten Schritt machen.
So wie auf der Yogamatte.
Wir warten ja auch nicht darauf, auf die Matte zu gehen, bis wir uns dazu bereit fühlen. Wir kommen auf die Matte, damit wir uns selbst wieder näher kommen. Wir beginnen immer da, wo wir gerade stehen.
Wir rollen die Matte aus.
Wir bewegen uns.
Wir atmen.
Und genau dadurch kommen wir Stück für Stück bei uns selbst an.
Vielleicht gilt das nicht nur für Yoga.
Vielleicht gilt es für das ganze Leben.
Ich freue mich, wenn Du dieses Experiment mit mir wagst, Dich unfertig zu zeigen.
Und zwar genau jetzt.
Auf der Matte.
Und auf Deinem ganz eigenen Weg.
In Deinem ganz eigenen Tempo.
Alles Liebe,
Anki
Aber was, wenn es nicht funktioniert?
Was, wenn ich es nicht schaffe?
Und was, wenn es noch viel besser wird als erwartet 🤗
Probiere Dich aus.
Triff die Entscheidung.
Sei mutig.
Es ist Dein Leben.
Dieses eine wertvolle Leben.
Ist zu schade, um nur zu funktionieren.
Um beim Träumen hängen zu bleiben.
Um nicht jeden einzelnen Tag bewusst zu leben.
Du hast die Wahl.
Wähle, was Dich glücklich macht.
Much love and light,
Anki
Trauer erinnert uns daran, wie kostbar das Leben ist.
Das Leben, das wir hier erleben dürfen.
Wie oft hält uns die Angst zurück, unser Leben ganz zu leben.
Auch die Angst vor der Trauer ist mächtig.
Ich habe mich entschieden, sie in der ganzen Fülle zuzulassen.
Die Trauer. Und die Angst davor.
Wir sind hier, um alle Gefühle zu fühlen.
Auch die Trauer.
So halte ich sie nicht zurück.
Ich tue nicht so, als ginge es mir gut,
Mache nicht einfach so weiter, als wäre nichts geschehen.
Entscheide mich auch mal dafür,
nicht zu funktionieren.
Auf der Suche nach Wegen in der Trauer.
Durch die Trauer.
Ich weiß, ich bin hier für die Trauer.
Ebenso wie ich hier bin für Freude.
All das darf gefühlt werden.
Durch mich hindurch fließen.
Alles darf gleichzeitig da sein.
Und mein Leben bereichern.
Denn es erinnert mich daran,
was wirklich gelebt werden will und was nicht.
Was wirklich wichtig ist und was nicht.
Wahrhaftig zu sein und zu leben umfasst auch diese Erfahrung.
Und ich danke den vielen Menschen, die den Raum halten, mich halten, uns ihr Mitgefühl entgegenbringen, die mir zeigen, dass ich nicht alleine bin und diesen Weg nicht alleine gehen muss. 🤍
27/03/2026
Dies ist keine leichte Zeit für mich.
Der Papa meines Sohnes ist vor zwei Tagen verstorben.
Er war ein enger Freund und der Vater meines einzigen Sohnes.
Ich erzähle das hier, weil ich in den letzten Wochen nicht ganz für Euch da sein konnte. Physisch vielleicht, gedanklich weniger. Und ich werde mich auch einige Zeit von hier zurückziehen.
Ich merke, wie sehr ich Zeit brauche, um mich zu sortieren, um zu trauern, um den Dingen eine neue Perspektive zu geben. Es kommt in hohen Wellen.
Und so erfahre ich am eigene Leib, dass Hochsensible anders trauern. Intensiv, tief.
Und ich merke, dass ich mich schwer damit tue, das auch zuzulassen, denn nach außen erscheint es vielleicht zu viel - und ich hab gelernt, nicht zu viel von mir zu zeigen. So wird die Trauer mein Lernfeld, denn ich lerne gerade, dass es ok ist und nichts, vor dem ich mich schämen muss, auch wenn nicht jeder es nachvollziehen kann.
In diesem Ausnahmezustand in den letzten Wochen habe ich die Yogastunden mit Euch so sehr gebraucht.
So habt ihr mich durch diese Zeit getragen - vielleicht auch, ohne es zu wissen.
Danke Euch von Herzen!
Ihr wisst, Yoga ist für mich kein Sport. Er schenkt mir zwar innere Stabilität, die mich durch die Tage trägt, aber er hilft mir vor allem in Zeiten von großen Emotionen und wenn alle Gedanken sich überschlagen, immer wieder einen Anker in mir zu finden.
Wenn ich mich in den Moment hole durch die Praxis, mich spüre in Bewegung, meinen Atem wahrnehme und mich von ihm leiten lasse, dann komme ich für einige Zeit raus aus dem Kopfkino. Das schenkt mir Frieden.
Den Frieden, trotzdem mit mir sein zu können, auch wenn ich gerade von allem zu viel fühle und alles einzuordnen versuche.
Ich möchte Euch heute Mut wünschen, ihr selbst zu sein, in jeder Lebensphase. Mit allen Gefühlen. Ihr seid nicht zu viel. Jeder ist einfach, wie er ist. Erlaube Dir, zu sein und auszudrücken, was Dich bewegt.
Das Leben kann schnell zu Ende sein.
Sage, was Du auf dem Herzen hast, solange Du kannst.
Sei mutig und kultiviere Frieden in Dir.
❤️🕊️
Alles Liebe für Dich,
Anki
23/03/2026
At the end of the day 🌙✨
Dein Nervensystem schaltet sich nicht einfach aus, weil Dein Tag endet.
Wenn Du den ganzen Tag aktiv warst, im Tun, im Aushalten, im Kümmern, im Funktionieren, braucht der Körper oft einen Übergang. Einen Moment, indem er wieder in Sicherheit zurückfinden darf.
Dieses 10-minütige Abendritual ist eine liebevolle Einladung an Dein Nervensystem, sich zu entspannen.
Durch einfache, sinnliche Impulse…
ein Kissen auf Deinem Bauch,
ein ruhiger Body Scan,
das Bennenen von dem, was Du gerade siehst oder wahrnimmst…
bewegst Du Dich aus dem Überlebens-, Stress- oder Funktionsmodus zurück in Regulation.
So beginnt sich Dein System zu beruhigen.
So entsteht Resilienz.
So gibst Du Deinem System Gelegenheit, zu regenerieren.
Ich wünsche Dir einen entspannten Abend 🌙✨
Much love,
Deine Anki
10 typische Energieräuber für hochsensible Menschen
1. Reizüberflutung�Zu viele Eindrücke – Lärm, Licht, Menschenmengen oder intensive Gerüche – können ein sensibles Nervensystem schnell erschöpfen.
2. People Pleasing�Allen gefallen zu wollen, selten Nein zu sagen und niemanden enttäuschen zu wollen kostet enorm viel Energie.
3. Gedankenkreisen�Der Kopf analysiert weiter: Gespräche, Entscheidungen, mögliche Fehler. Diese inneren Gedankenkreisel können sehr viel Kraft kosten.
4. Perfektionismus�Der Anspruch, alles besonders gut machen zu müssen, führt häufig zu innerem Druck und Daueranspannung.
5. Multitasking und Zeitdruck�Viele Aufgaben gleichzeitig oder ständiger Zeitdruck überfordern ein sensibles Nervensystem schnell.
6. Grenzenlose Empathie�Die Gefühle anderer stark mitzuspüren ist eine Gabe. Ohne klare innere Grenzen kann sie jedoch viel Energie kosten.
7. Ein belastendes Umfeld�Konflikte, Spannungen oder unausgesprochene Dynamiken werden von Hochsensiblen oft besonders intensiv wahrgenommen.
8. Selbstkritik�Innere Sätze wie „Ich bin zu sensibel“ oder „Das ist mir zu viel“ erzeugen Stress und schwächen die eigene Energie.
9. Übermäßige Verantwortungsübernahme�Viele Feinfühlige fühlen sich für das Wohl anderer oder für eine gute Stimmung verantwortlich.
10. Unverarbeitete Erfahrungen�Frühere Belastungen oder Traumata können das Nervensystem dauerhaft in einer unterschwelligen Anspannung halten.
Je mehr Spannungen im Außen, desto wichtiger wird ein bewusster Umgang mit Deiner Energie.
You are your home. Make it a peaceful place to live.
Much love,
Anki
„Das Yoga meets Rhythm & Sound Retreat im Bayrischen Wald mit Anki und Alex war ein Erlebnis der besonderen Art. Yoga in Verbindung mit wundervollen Klängen, die es mir erlaubt haben, noch tiefer in die Entspannung zu gehen.
Einzigartig war Alex Percussionworkshop, der die Gruppe im wahrsten Sinne des Wortes zusammengetrommelt hat. Aus einer Gruppe wurde eine echte Gemeinschaft.
Anki hat eine wundervolle empathische Art und leitet die Yoga-Übungen auch für noch nicht so Geübte wie mich sehr gut an. Besonders gut haben mir die kleinen Details gefallen - Ein individuell zusammen gestelltes Armona-Öl als Willkommensgeschenk, eine eigens komponierte Musik für Atemübungen, und die schöne Wanderung durch die idyllische Umgebung, die die zwei im Vorfeld liebevoll ausgearbeitet haben.
Eine Auszeit der besonderen Art, das seinesgleichen sucht. Alle Daumen hoch!“
Vera
„Vielen lieben Dank für die tollen & entspannten Tage in der Schnitzmühle :-)
Die Kombination von Yoga und Klang waren für mich grandios, auch die Atemübungen empfand ich als sehr hilfreich.
Danke Euch beiden wundervollen Menschen!“
Beate
10/03/2026
Wir müssen wieder lernen, auf uns selbst zu hören
Wir leben in einer Zeit, in der sich Trends im Yoga und in der Körperarbeit ständig verändern.
Was heute als Durchbruch gilt, wird morgen bereits relativiert.
Mal steht maximale Flexibilität im Mittelpunkt – tiefer ist besser.
Dann die perfekte Ausrichtung.
Dann funktionale Bewegung.
Heute erkennen wir immer klarer:
Stabilität, Regulation und ein feines Körpergefühl sind oft wichtiger als extreme Beweglichkeit.
Je lauter die Stimmen im Außen werden, desto leichter verlieren wir den Kontakt nach innen.
Vielleicht liegt genau darin eine der wichtigsten Fähigkeiten unserer Zeit:
wieder zu lernen, Dich selbst wahrzunehmen.
Zu spüren, was sich für Deinen Körper stimmig anfühlt.
Neurowissenschaftlich betrachtet entsteht Klarheit besonders dann, wenn unser Nervensystem in Kohärenz arbeitet – wenn Atmung, Herzrhythmus und Gehirnaktivität wieder in einen gemeinsamen Rhythmus finden.
Dann verändert sich auch unsere Wahrnehmung.
Gedanken werden ruhiger.
Entscheidungen fallen leichter.
Im Körper entsteht ein Gefühl von Weite und innerer Stabilität.
Dein Körper wird zu einem verlässlichen Kompass.
Genau hier setzt meine Arbeit an.
sensiTIEF Yoga ist kein „mehr leisten“ – sondern ein Weg zurück in die eigene Wahrnehmung.
Ein Raum, in dem Du Dich wieder spüren kannst.
Und aus dieser Verbindung heraus gestärkt durch Dein Leben gehst.
Kommentiere 💌 und ich schicke Dir den Link für regelmäßige Liebesbriefe.
Much love,
Deine Anki ✨
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