28/08/2026
Abenteuer Allgäu-Triathlon
Allgäu-Triathlon - wer sich dieser Herausforderung stellt, weiß, worauf man sich einzustellen hat. Höhenmeter ohne Ende aber auch ein echter Kult, der am Alpsee in Immenstadt gefeiert wird. Fritz Hamacher, Stefan Musu und Christopher Treucker haben sich in diesem Jahr die Classic-Variante - eine Mitteldistanz - in Angriff genommen. Und die besondere Atmosphäre genossen, die den Kult-Charakter dieses Triathlons ausmacht.
So hat Stefan den Allgäu-Kult erlebt:
„Gegen 8 Uhr ging es bei 9 Grad Außentemperatur los. Gestartet in vier Classicwellen, jede standesgemäß mit Pistolenschuss und Rauchfackeln die in den Himmel geschickt wurden – und was sich dann im Wasser abspielte, kam einer kleinen Massenschlägerei schon ziemlich nahe 😉. Arme, Beine, Ellbogen, alles auf engstem Raum. Nach etwa 1100 m gönnte uns die Strecke einen kleinen "Australian Exit": kurz raus aus dem Wasser, über den Steg laufen, während die Zuschauer von oben lautstark anfeuerten, bevor es zurück ins Wasser ging. Nach insgesamt 1900 m war der Schwimmpart geschafft.
Es folgten 600 m zu Fuß Richtung Wechselzone – und auf halber Strecke stand doch tatsächlich ein Blasorchester und spielte auf. Ein herrlich gemütlicher Wechsel im Sonnenschein, wie man ihn so schnell nicht wiederfindet.
Und dann ging es richtig los
Kaum auf dem Rad, wartete gleich der Kalvarienberg: quick and dirty, wie man so schön sagt. Gesäumt von Menschenmassen und Kuhglocken ohne Ende. Die Geschwindigkeit dort oben: eindeutig weit unter 10 km/h. Außer Fritz natürlich 😅 Und mittendrin Leute, die einen überhaupt nicht kennen und trotzdem den Berg hochschreien.
Danach kam ein zweiter Berg – länger, aber nicht ganz so steil, dafür mit einem Blick über die Allgäuer Hochalpen, der für sich schon die Anstrengung wert war. Nur die Kühe am Wegesrand schauten einen an, als wollten sie sagen: Hast du sie noch alle? Ein älterer Mann hatte sogar eine Kuhglocke in Kirchturmgröße und ließ die stundenlang mit Muskelkraft läuten, nur damit man weitermacht. Da ist einem ein Triathlon dann doch fast lieber 🤣. An mehreren Stellen waren DJ-Pulte aufgebaut, die die Athleten mit Musik durch die steileren Passagen trieben, und sobald es wieder bergauf ging, waren garantiert auch die Kuhglocken wieder da.
Nach dem letzten Hügel der ersten Runde hat der Fitnesszustand ziemlich deutlich mitgeteilt, dass eine Runde eigentlich auch gereicht hätte 😅. Aber es stand ja noch eine Zweite an – nochmal rund 46 km und 660 Höhenmeter, und diesmal standen sogar noch mehr Menschen am Straßenrand. Nach insgesamt 92 km und 1.320 Höhenmetern war es dann endlich geschafft, ab in die zweite Wechselzone.
Der Lauf, Spaß-Modus an
Es ging nun weiter mit dem Erlebnis Event. Der zweite Wechsel war entsprechend entspannt, und dann ging es die ersten 7,5 km wellig am traumhaften Alpsee entlang – hin und wieder zurück.
Bei Km 15 wartete dann der legendäre Kuhsteig. Der heißt nicht nur so, da laufen tatsächlich, auch außerhalb des Wettkampfbetriebs, echte Kühe herum. Eine echte Wand, gesäumt von Menschen die einen hochgetrieben haben als würde man von einer Kuhherde verfolgt, und dank der Regenfälle der Vortage stellenweise ordentlich matschig. Danach ging es nochmal 5 km bergab ins Tal, eine kleine Schleife, und dann endlich hinein ins legendäre Ziel des Allgäu-Triathlons. Abgeklatscht wurde am Ende mit Veranstalter Hannes persönlich, den man das ganze Wochenende über immer wieder getroffen hat.
Stefans Fazit: Ein unvergessliche Erlebnis. Der Allgäu-Triathlon bekommt das Prädikat "besonders wertvoll" – 5+X von 5 Sternen. Kann man machen und muss man machen!
Die Ergebnisse unserer drei MTVler:
Fritz Hamacher 5:20:12 - Ak-Platz 51
Christopher Treucker 5:27:55 - Ak-Platz 46
Stefan Musu 5:36:24 - Ak-Platz 42
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27/08/2026
Bevor es am Wochenende für unsere Liga-Teams beim Covestro-Triathlon unserer Freunde in Uerdingen weitergeht, ein kurzes Resümee der vergangenen Wochen. Untätig waren wir nämlich nicht… los geht's mit der Mitteldistanz in Duisburg:
Die mittlerweile 5. Ausgabe des 70.3 in Duisburg haben auch wir uns nicht entgehen lassen. Mit 11 MTVlern waren wir in diesem Jahr an der Regattabahn am Start und genossen die tolle Atmosphäre an der Strecke in unserer Nachbarstadt. Wie in den vergangenen Jahren betreuten wir auch diesmal den Rad-Verpflegungspunkt in Homberg. Neben Bananen, Riegeln, Gels oder Getrönken gab es dort auch nochmal extra Energie dank „ “-Anfeuerung.
Und das war unser Team in Duisburg, das in der Club-Wertung auf Rang 5 landete:
Sonja Koppers (4:47:04, 4. AK, Gesamt 245)
Wibke Lorenz (5:22:55, 6. AK, Gesamt 777)
Ludger Kölven (4:30:24, 8. AK, Gesamt 111)
Marc Macziejek (4:21:05, 10. AK, Gesamt 56)
Felix Clemens (4:50:48, 58. AK, Gesamt 300)
Meikel Pitsch (5:19:03, AK 50, Gesamt 699)
Tobias Lenzen (5:11:26, 76. AK, Gesamt 577)
Oliver Kral (5:29:56, 118. AK, Gesamt 910)
Michael Schubbert (6:24:29, 83. AK, Gesamt 1696)
Manuel Sasse (6:28:13, 83. AK, Gesamt 1725)
Lara Friedrich (7:28:22, AK 130, Gesamt 1953)
Tolle Leistungen, die ihr an diesem Tag abgeliefert habt.
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04/08/2026
Platz 2 für den Moerser TV Triathlon in Kamen
Ein im wahrsten Wortsinn 🔥heißes Rennen 🔥haben unsere vier Starter in der Verbandsliga Mitte abgeliefert. Beim TVG Kaiserau in Kamen stand am vergangenen Wochenende ein spritziger Sprint auf dem Programm, den alle vier MTVler im vorderen Feld beendeten. Das bedeutete unterm Strich Platz 2 in der Tageswertung der Liga.
🥈 Kai Rosenau – 1:04:53 (5.)
🥈 Fritz Hamacher – 1:07:09 (15.)
🥈 Matteo Kaiser – 1:07:36 (17.)
🥈 Christopher Treucker – 1:07:43 (19.0)
Damit belegt unsere erste Mannschaft aktuell Platz 🥉 in der Saisontabelle. Herzlichen Glückwunsch zu dieser starken Leistung 💪.
Ende August steht dann am Elfrather See in Krefeld das letzte Liga-Rennen der Saison an.
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20/07/2026
🏊♀️🚴♀️🏃♀️ Spontan. Souverän. Sensationell.
Theresa Müller erhielt kurzfristig einen Startplatz auf der olympischen Distanz beim Triathlon in Verl. Mit einer herausragenden Gesamtzeit von 2:06:00 Stunden sicherte sie sich den souveränen Sieg bei den Frauen und überquerte die Ziellinie mit einem Vorsprung von mehr als fünf Minuten.
Besonders bemerkenswert: Mit dieser grandiosen Leistung hätte Theresa selbst im stark besetzten Männerfeld den 4. Platz erreicht.
Herzlichen Glückwunsch zu dieser Leistung! 👏💪
Triathlon Verl
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13/07/2026
🔥 Moerser TV Triathlon liefert in Bochum ab – Platz 3 & 13!
Was für ein Renntag bei 36 Grad, welliger Radstrecke und einer kurzen, aber richtig giftigen Steigung auf der Laufstrecke!
Moerser TV Triathlon III – Platz 3 in der Landesliga Süd I
Youngster Matteo Kaiser rockt das Feld und wird in 01:04:09 starker 6. Gesamt! Dahinter ein geschlossen starkes Team:
🏅 Christian Kühn – 1:05:31 (9.) 🏅 André Kaiser – 1:08:26 (23.) 🏅 Oliver Kral – 1:09:43 (26.)
➡️ Teamresultat: Platz 3 – Bestes Saisonergebnis!
Auch die vierte Mannschaft zeigt ein Ausrufezeichen und holt einen starken 13. Platz:
🔥 Michael Url – 1:14:24 (40.) 🔥 Nelly Drymalla – 1:16:45 (44.) 🔥 Wibke Lorenz – 1:16:50 (45.) 🔥 Oliver Claßmann – solide und kämpferisch unterwegs.
➡️ Ebenfalls bestes Saisonergebnis für Moerser TV Triathlon IV!
💛🖤 Fazit
Hitze, Höhenmeter, harte Konkurrenz – und trotzdem liefern beide Moerser Teams ab. Starke Leistungen, starke Entwicklung, starke Gemeinschaft. Moers rockt Bochum.
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03/07/2026
Für Nelli Drymalla und Yvonne Bauer ging es am vergangenen Wochenende an den Walchsee, im österreichischen Kaiserwinkl, wo die beiden MTVlerinnen die Mitteldistanz bestritten.
Im Gegenstz zu den beiden Schauplätzen Frankfurt und Kalkar war der Walchsee mit 26 Grad noch die kühlste Schwimmstrecke an diesem heißen Wochenende. Das Wasser türkis, strahlend blauer Himmel, die Berge rundum.
„Einfach wunderschön“, beschreibt Nelli. „Ach das wird schon irgendwie - Erstmal schwimmen. Wenn es sich gut anfühlt, Radfahren, dann laufen. Ich merke schon, wenn etwas nicht stimmt. Die Zeit ist egal“, dachte sich Nelli. Diverse Erkältungen hatten ihr im Frühjahr nämlich die Vorbereitung auf den Wettkampf erschwert.
Die Radstrecke mit den ca. 1.000 Höhenmetern „war der absolute Traum 👌 Sehr abwechslungsreich und man konnte toll ballern und auch sehr nette Leute kennenlernen 🚴♀️💨“
In der Wechselzone angekommen, nochmal komplett eingecremt - „was mich leider nicht vor nem fiesen Sonnenbrand gerettet hat 🤷♀️ „ Mittlerweile waren es 38°C und es ging auf die Laufstrecke um den Walchsee. Vier Runden mussten wir rum. Ich dachte mir „Das ist jetzt einfach wie bei den Sonntags-Long-Runs um den Elfrather. Ein paar Runden und du bist fertig 🙌“
Bis es so weit war, klopfte aber noch ein Krampf an, der sich im Oberschenkel breit machte. Danach bei jeglichen Anzeichen nur noch mantra-artig gebetet „Wir müssen nur noch ins Ziel, lieber Körper. Nur noch der Halbmarathon.“ 😅 Den brachte sie
Entlang der Strecke war es echt cool: Überall Stimmungsnester, die Leute haben einen gefeiert und mit super viel Wasser überschüttet 🐳 Man war auch sonst total gut versorgt! Erst im Ziel habe ich realisiert, wie brüllend heiß es war 🥵😵💫 Aber da war ich ja schon durch und mir wurde mein Frühstücksbrettchen - ähm ich meine die Holzmedaille um den Hals gehängt.“
Nelli beendete ihren Wettkampf in 5:54:10 und Yvonne lief bei 6:29:13 über die Ziellinie. Herzlichen Glückwunsch zu dieser Leistung bei den Wetterbedingungen.
02/07/2026
Jetzt meldet sich Jule mit ihrem kurzen Rennbericht des sicherlich einmaligen Rennens in Frankfurt zu Wort. Aufgrund der Hitze war die Langdistanz bei der Ironman-EM verkürzt worden.�
Und manchmal, das kennen sicher einige von euch, ist einfach der Wurm drin. Nachdem Jule das Schwimmen im 29 Grad (!) heißen Langener Waldsee und viel Gedrängel überstanden hatte, lief es auf dem Rad erstmal super und hat ihr echt Spaß gemacht, dann ging es leider los mit den Pannen. Zuerst lockerte sich bei Km 30 das Trinksystem, später auf einer Kopfsteinpflaster-Passage brach die Halterung des Radcomputer ab. Das alles bei Temperaturen in Richtung 40 Grad mit Sauna im Helm.
Dass das Laufen angesichts dieser Erlebnisse und des Wetters nicht vergnügungssteuerpflichtig war, ist verständlich. Trotzdem brachte Jule es in 8:06:56 ins Ziel. Hut ab vor dieser Leistung bei diesen Bedingungen. „Alles in allem ein doofer Tag, den ich jetzt hinter mir lasse und ich freue mich auf Luxemburg in zwei Wochen.“ Die nächste richtige Langdistanz peilt Jule dann 2027 an.
30/06/2026
Die Rennorte waren verschieden, die Hitze war überall gleich. Am Wochenende haben unsere Triathleten trotz enormer Temperaturen - nicht nur an Land, auch im Wasser - starke Leistungen abgeliefert. Für das Team in der Verbandsliga Mitte, im Nachwuchs-Cup und bei mehreren Einzelstartern stand der Niederrhein.Triathlon in Kalkar auf dem Rennplan. Zudem starteten drei MTVler bei der Kaiserwinkl-Challenge in Österreich über Mitteldistanz. Bei der Ironman-EM in Frankfurt waren die MTV-Farben ebenfalls vertreten.
Bei einer Wassertemperatur von mehr als 27 Grad im Wisseler See ging es für Kai Rosenau, Stefan Musu, Fritz Hamacher und André Kaiser in der Verbandsliga auf die Olympische Distanz. Die vier legten wahrlich ein heißes Rennen hin, denn sie landeten mit ihren Ergebnissen auf Platz 2 der Ligawertung des Tages. Kai kam als 5. im Liga-Wettkampf ins Ziel, Stefan landete auf Rang 20, Fritz 24 und André 41.
Ebenfalls auf der „Olympischen“ unterwegs waren in Kalkar Saskia Winkens (159), die ihren ersten Start über diese Distanz hatte, Oliver Kral (56) und Tobias Lenzen (33). Felix Clemens (26) und Sebastian Klaßen (36) hatten sich für die Mitteldistanz eingeschrieben, die sie bravurös meisterten, Matteo Kaiser war im Nachwuchs-Cup unterwegs und schloss den Wettkampf in der Jugend A mit Platz 9 ab.
Herzlichen Glückwunsch zu diesen starken Leistungen, die ihr alle abgeliefert habt.