23/09/2026
„Krafttraining macht Läufer langsam.“
Diesen Satz hört man im Laufsport immer noch häufig. Tatsächlich zeigt die Trainingswissenschaft ein anderes Bild.
Gezieltes Krafttraining für Läufer verfolgt nicht das Ziel, möglichst viel Muskelmasse aufzubauen. Im Vordergrund stehen vielmehr die Verbesserung der neuromuskulären Ansteuerung, die Entwicklung von Maximalkraft und eine leistungsfähige Muskel-Sehnen-Einheit.
Warum ist das wichtig?
Beim Laufen wirken Muskeln und Sehnen wie eine elastische Feder. Sie speichern bei jedem Fußaufsatz Energie und geben sie beim Abdruck wieder ab. Ein gezieltes Krafttraining kann diese Funktion verbessern und dadurch die Laufökonomie positiv beeinflussen.
Das bedeutet:
✅ Effizientere Kraftübertragung
✅ Mehr Stabilität bei jedem Schritt
✅ Verbesserte Laufökonomie
✅ Weniger Ermüdung bei längeren Belastungen
Entscheidend ist dabei die richtige Trainingssteuerung. Für Läufer stehen Qualität, Technik und die passende Dosierung im Vordergrund – nicht maximaler Muskelaufbau.
Krafttraining ersetzt das Lauftraining nicht. Es ergänzt es sinnvoll und kann ein wichtiger Baustein für langfristige Leistungsentwicklung sein.
💬 Machst du bereits regelmäßig Krafttraining als Teil deines Lauftrainings?