Karrierepilotin Stephanie Müller

Karrierepilotin Stephanie Müller

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Ich kläre Teams im Mittelstand und Menschen in Neuorientierung | Weniger Reibung, mehr Klarheit, bessere Ergebnisse | Kennenlerngespräch vereinbaren ⬇️

29/08/2026

"Mein Team übernimmt keine Eigenverantwortung." Diesen Satz höre ich von Geschäftsführern / Inhabern / Führungskräften öfter, als man denkt.

Meist folgt gleich der Nächste: "Ich muss denen ständig hinterherlaufen." Verständlich, dass sich das frustrierend anfühlt. Dennoch lohnt sich ein zweiter Blick, bevor die Verantwortung beim Team landet. Was von Außen wie fehlender Wille aussieht, ist in der Praxis erstaunlich oft die Folge von unklaren Erwartungen, unausgesprochenen Zuständigkeiten und fehlender Orientierung im Alltag. Eigenverantwortung entsteht nicht von selbst. Sie braucht einen Rahmen, in dem sie überhaupt möglich wird.

Genau damit beschäftige ich mich gerade intensiv: Was muss in einem Team oder Unternehmen konkret passieren, damit sich Jemand bewusst für externe Unterstützung entscheidet?

Haben Sie das selbst erlebt, oder kennen Sie Beispiele aus Ihrem Umfeld? Ich freue mich über Ihre Perspektiven in den Kommentaren oder als DM.

28/08/2026

Du bringst Berufserfahrung mit und weißt genau, was du in den letzten Jahren geleistet und bewegt hast. Trotzdem bekommst du eine Absage nach der anderen, ohne wirklich zu verstehen, woran es eigentlich liegt.

Diesen Frust erlebe ich immer wieder, wenn Klientinnen und Klienten mit genau diesem Problem ein Einzelcoaching bei mir anfragen. Häufig haben sie vor unserem ersten Gespräch schon viel Zeit in die Recherche der optimalen Vorlage gesteckt oder ihr Anschreiben noch einmal durch die KI geschickt, um die Formulierungen zu schärfen. Trotzdem passt der Aufwand am Ende nicht zum Ergebnis, das beim Versenden der Bewerbung herauskommt.
Das liegt selten daran, dass etwas falsch gemacht wurde. Nur verändert sich gerade im Zeitalter der KI vieles sehr schnell, und was noch vor kurzem funktioniert hat, funktioniert plötzlich nicht mehr.

Viele suchen sich im Internet die „modernste und schönste" Vorlage. Was auf dem Bildschirm eindrucksvoll wirkt, wird von den Bewerbermanagementsystemen vieler Unternehmen oft gar nicht richtig erfasst, weil genau diese Gestaltungselemente häufig nicht ATS-konform sind. Ein sachlicher, klar gegliederter Lebenslauf schlägt das schickste Design am Ende fast immer, einfach weil er überhaupt vollständig ausgelesen werden kann.

Beim Anschreiben passiert oft etwas Ähnliches, nur mit Worten statt mit Layout. Der wichtigste Absatz wird häufig mit Floskeln verschenkt, wertvoller Platz für unwesentlichen Inhalt, ausgerechnet an der Stelle, an der es eigentlich um dich gehen sollte. Ein konkretes Beispiel aus deiner bisherigen Praxis überzeugt mehr als jede Formulierung wie teamfähig oder belastbar.

Klarheit und Persönlichkeit schlagen Perfektion. Personaler:innen suchen kein perfektes Profil, sie suchen jemanden, der zur Aufgabe passt.

Wenn du magst, schauen wir gemeinsam auf deine Unterlagen, mit dem Blick, den ich aus über 15 Jahren an der Schnittstelle zu Personalabteilungen und Fachverantwortlichen mitbringe.



Foto @ Sina Villinger

Photos from Karrierepilotin Stephanie Müller's post 27/08/2026

Ein Team aus zehn erfahrenen Ingenieuren kostet rund 60.000 Euro im Monat, ganz ohne Zusatzrechnung. Trotzdem zahlen viele Unternehmer und Inhaber unbemerkt drauf: in Form von weniger Projekten, die in derselben Zeit fertig werden.

Klingt zunächst paradox: gleiches Team, gleiches Gehalt und am Monatsende ist trotzdem weniger fertig geworden, als eigentlich drin gewesen wäre. Der Verlust taucht auf keiner Rechnung auf. Er versteckt sich im Kalender, in Abstimmungsschleifen, die niemand einplant und in Entscheidungen, die eine Runde länger brauchen, als sie müssten.

Genau dort, zwischen Auftrag und Abgabe, entscheidet sich, ob die 60.000 Euro in Ergebnisse fließen oder in Warteschleifen. Den Unterschied macht dabei selten die fachliche Qualifikation im Team. Er entsteht darin, wie dieses Team tatsächlich zusammenarbeitet.

Selten beginnt das mit einem offenen Streit. Meistens sind es Erwartungen, die nie richtig ausgesprochen wurden, eine Abstimmung, die zweimal läuft, weil beim ersten Mal unklar war, wer entscheidet und eine Aufgabe, die liegen bleibt, weil sich niemand so richtig zuständig fühlt.

Sichtbar wird das meist erst, wenn ein Projekt spürbar ins Stocken gerät, eine Frist reißt oder ein Experte tatsächlich kündigt. Bis dahin läuft der eigentliche Verlust in der Regel schon seit Monaten, nur eben nirgendwo als eigene Zeile verbucht.

Die spannendere Frage ist also nicht, ob es in Ihrem Team einen Konflikt gibt. Sondern, welche Reibungsverluste dort inzwischen als ganz normal gelten.

Klarheit über Rollen, Erwartungen und Zuständigkeiten kostet nichts extra. Sie verändert nur, wie effektiv die vorhandenen 60.000 Euro eingesetzt werden, für mehr Kapazität, kürzere Durchlaufzeiten, zufriedenere Kunden und mehr Umsatz aus demselben Team.

Für das nächste Strategie-Gespräch mit der Führungsebene lohnt sich, diesen Beitrag zu speichern.



Foto © Sina Villinger

Photos from Karrierepilotin Stephanie Müller's post 21/08/2026

Personaler haben oft einen schlechten Ruf, dabei entscheidet bei ihnen selten Willkür, sondern meist schlicht die Zeit, die ihnen fehlt. Wer versteht, wie diese Seite tickt, schreibt Bewerbungen mit einem ganz anderen Selbstbewusstsein. Was würdest du gern wissen, wie ein Personaler wirklich entscheidet?



Foto © Sina Villinger

Photos from Karrierepilotin Stephanie Müller's post 20/08/2026

Gewaltfreie Kommunikation hat einen schlechten Ruf im Berufsalltag. Viele verbinden damit vorsichtiges, zurückhaltendes Formulieren, fast das Gegenteil von Klarheit. Dabei ist GFK im Kern eine Verhandlungstechnik: Sie übersetzt Vorwürfe in klare Bitten, ohne an Deutlichkeit zu verlieren. Wer diesen Unterschied kennt, löst im Team weniger Gegenwehr aus und kommt schneller zu einer Lösung. Wo in Ihrem Team wird gerade zu vorsichtig statt klar gesprochen?



Foto © Sina Villinger

Photos from Karrierepilotin Stephanie Müller's post 14/08/2026

91 Prozent der Unternehmen setzen mittlerweile KI ein, um Bewerbungen zu sichten. Bevor ein Mensch deine Bewerbung überhaupt sieht, hat oft schon ein System entschieden, ob sie weiterkommt.

Gleichzeitig wünschen sich 79 Prozent der Arbeitgeber strengere Regeln für Bewerbungsunterlagen, die selbst mit KI geschrieben wurden. Unternehmen screenen mit KI und misstrauen KI gleichzeitig, wenn sie bei dir zum Einsatz kommt.

Für deine Bewerbung heißt das: Sie muss zwei Prüfungen bestehen, nicht nur eine. Die des Systems, und danach die eines Menschen, der spürt, ob dahinter wirklich du stehst.
Reine Angst vor der Maschine hilft an dieser Stelle wenig. Entscheidend ist, deine Unterlagen so zu gestalten, dass sie für Systeme lesbar sind und gleichzeitig persönlich bleiben.

Speichere dir diesen Beitrag, falls du gerade an deinen Bewerbungsunterlagen arbeitest.



Foto © Sina Villinger

Photos from Karrierepilotin Stephanie Müller's post 13/08/2026

Sie schicken Mitarbeitende auf Weiterbildung. Am ersten, zweiten Tag wird das Gelernte noch angewendet. Und dann verliert es sich im Alltag.

Die naheliegende Erklärung: Das Seminar war wohl nicht gut genug. Die Forschung zeigt etwas anderes. Seit einer grundlegenden Arbeit von Baldwin und Ford aus dem Jahr 1988 gilt als belegt: Nur etwa 10 bis 30 Prozent des in Weiterbildungen Gelernten wird später im Arbeitsalltag tatsächlich angewendet. Unabhängig vom Anbieter, unabhängig vom Thema.

Der Grund liegt selten am Seminar selbst. Er liegt an dem, was danach passiert, oder eben nicht passiert. Der Alltag kommt dazwischen, für Neues bleibt keine Zeit, niemand fragt aktiv nach, ob das Gelernte überhaupt zur Anwendung kam.

Was in der Forschung wirklich einen Unterschied macht, ist selten mehr Training. Es ist Klarheit im System drumherum: Wer fragt nach der Umsetzung? Wer trägt Verantwortung dafür, dass Neues im Alltag überhaupt Platz hat?

Genau diese Struktur mache ich im Analyse-Workshop sichtbar, bevor über weitere Trainings entschieden wird.

Wie handhaben Sie das in Ihrem Unternehmen, gibt es feste Nachbereitung nach Weiterbildungen, oder verläuft sich das meistens im Alltag?



Foto © Sina Villinger

Photos from Karrierepilotin Stephanie Müller's post 07/08/2026

Auf dem Arbeitsmarkt passiert gerade etwas, das sich eigentlich widerspricht.

Unternehmen bekommen mehr Bewerbungen als je zuvor, und tun sich trotzdem schwerer, die richtigen Kandidat:innen zu finden. Gleichzeitig wären 94 Prozent der Berufstätigen grundsätzlich bereit zu wechseln, während für die meisten Jobsicherheit das Wichtigste überhaupt ist.

Zwei Widersprüche, die den Arbeitsmarkt gerade prägen, nicht nur gefühlt, sondern belegt im aktuellen Stepstone Hiring Trends Update.

Für deine eigene Suche heißt das: Wenn sich gerade alles zäh anfühlt, liegt das selten an dir allein. Der Markt selbst ist gerade nicht stimmig.

Zwei Fragen lohnen sich trotzdem: Worauf kommt es dir wirklich an, wenn du einen Stellenwechsel in Erwägung ziehst? Und sind deine Unterlagen wirklich optimal auf die Stelle zugeschnitten?

Speichere dir diesen Beitrag, falls du selbst gerade in der Jobsuche steckst oder darüber nachdenkst.



Foto © Sina Villinger

06/08/2026

Sie wirken, auch wenn Sie schweigen. Der Kommunikationspsychologe Paul Watzlawick hat das vor Jahrzehnten auf den Punkt gebracht: Man kann nicht nicht kommunizieren.
Ein knapper Ton im Stress, ein Schweigen im Meeting, eine Pause, die länger wirkt als gemeint. All das sendet eine Botschaft, ob gewollt oder nicht. Dahinter steckt fast immer eine Erwartung, die nie ausgesprochen wurde, oder ein Bedürfnis, das gerade übersehen wird.
In meinen Analyse-Workshops für Unternehmen ist genau das der erste Schritt, bevor überhaupt über Inhalte gesprochen wird.

Wenn Ihnen das in Ihrem Team bekannt vorkommt oder das häufiger passiert, ist das vielleicht ein guter Anlass, mit mir Kontakt aufzunehmen.

31/07/2026

"Wo sehen Sie aktuell noch Entwicklungspotenzial bei sich selbst?"

Eine Frage, bei der selbst erfahrene Fach- und Führungskräfte oft kurz ins Stocken geraten, weil sie meist überraschend kommt.

Viele denken, diese Frage soll Schwachstellen aufdecken. Tatsächlich prüft sie etwas anderes: deine Fähigkeit zur Selbstreflexion, gerade nach Jahren Berufserfahrung. Sie klingt offen und wohlwollend, wirkt aber wie eine Einladung zur Selbstoffenbarung. Und je mehr Erfahrung und Verantwortung du mitbringst, desto größer der Anspruch an dich selbst, hier stimmig zu wirken, nicht nur ehrlich.

Personalentscheider erwarten dabei keine perfekte Antwort ohne jede Lücke. Sie erwarten, dass du auf deinem Niveau reflektiert bist: eine Entwicklung erkennst und benennen kannst, ohne dich kleinzumachen.

In diesem Karussell zeige ich dir die Formel dahinter, und worauf es bei der Formulierung wirklich ankommt.

Bereitest du dich gerade auf ein Gespräch vor?



Foto © Sina Villinger

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