22/09/2026
Es ist geschehen. Wir haben Selma gehen lassen.
Es ist nicht unser erster Abschied.
Memo, Tami, Carlos, John, Frieda und jetzt Selma.
Und doch ist es jedes Mal anders, weil die Kinder jeweils in einem anderen Alter sind, und weil auch die Familienkonstellation sich über die Jahre verändert hat. Jedes Alter, jedes Kind, jede Konstellation braucht eine andere Begleitung.
Über die Jahre ist daraus ein festes Ritual geworden.
Die Kinder kennen es. Es gibt uns allen Sicherheit und Struktur, trotz der großen Gefühle.
Am Vorabend haben wir Pizza bestellt. Selma bekam ihre eigene-eine ganze Salamipizza, nur für sie.
Seit dem ersten Mal begleitet uns dieselbe Tierärztin. Sie kommt zu uns nach Hause. Im Kreis aller, vertraut miteinander.
Ihre Erklärungen helfen unseren Kindern, jeden einzelnen Schritt nachzuvollziehen und zu verstehen, was gerade passiert.
Jedes Kind kann und konnte dabei immer selbst entscheiden, ob es dabeibleibt oder anderweitig betreut wird. Mit ausreichend Zeit und Raum haben sich bisher immer alle bewusst dafür entschieden, dabeizubleiben und ihr geliebtes Tier bei diesem Schritt zu begleiten. Das finde ich jedes Mal groß.
Wir sammeln Haare als Erinnerung, heben sie auf. Dieses Mal haben wir zusätzlich einen Nasenabdruck und einen Fußabdruck genommen.
Auch unsere anderen Hunde bekommen Zeit und Raum, sich zu verabschieden.
Wir alle.
Und danach bleiben wir als Familie zusammen.
Wir essen gemeinsam. Wir erzählen uns Geschichten, Erlebnisse, all das, was diesen Hund ausgemacht hat.
Um den Rest kümmert sich ANUBIS-Tierbestattungen Magdeburg & ANUBIS-Tierkrematorium Calbe: unkompliziert und zuverlässig.
Das ist unser Weg, Abschied zu nehmen. Über die Jahre haben wir gelernt, was uns als Familie trägt – was funktioniert, was uns stärkt, auch und gerade in der Trauer.
Danke für alles, Selma. Ruhe in Frieden und grüß mir die anderen da oben.
RITUALE DES ABSCHIEDS
STABILES WIR
IN LIEBE ZUHAUSE