Doga - Yoga mit Hund

Doga - Yoga mit Hund Wir sind Jasmin, Jenny, Cera 🐶 & Floki 🐶

Doga® ist die Kurzform von Dog Yoga, also Yoga mit Hund.

23/09/2026

Manchmal ist weniger tatsächlich mehr.

Nach unserem Seasonal Special am Sonntag ist uns noch einmal aufgefallen, wie unterschiedlich fünf Menschen mit ihren Hunden dieselbe Doga-Stunde erleben können.

Während ein Hund ziemlich schnell auf der Matte ankommt, braucht ein anderer erst einmal Zeit, um den Raum zu beobachten. Einer sucht viel Nähe und ein anderer fühlt sich wohler, wenn er zwischendurch etwas Abstand haben darf.

Und genau das finden wir eigentlich so schön daran.

Es gibt für uns nicht die eine perfekte Doga-Stunde, die für jedes Mensch-Hund-Team gleich aussehen muss. Viel spannender ist es zu beobachten, was für euch beide an diesem Tag gerade passt.

Deshalb interessiert uns heute einmal eure Seite:

Was wäre euch wichtig, damit ihr euch mit eurem Hund in einer Doga-Gruppe wohlfühlt?
Ruhe im Raum? Genug Abstand? Individuelle Unterstützung? Oder etwas ganz anderes?

Schreibt es uns gern in die Kommentare. Das interessiert uns wirklich.

22/09/2026

Du lernst nicht, wie du ihn besser führst. Du lernst nicht, wie du sein Verhalten korrigierst oder seine Reaktionen vorhersagst.

Was du lernst, ist anderes. Und für viele ist es überraschender als alles, was sie erwartet haben.

Du lernst, wie dein Hund atmet, wenn er wirklich entspannt ist. Wie schwer sein Körper wird, wenn er loslässt. Welche Körperstelle er dir hinhält, wenn er Berührung möchte und welche er wegzieht, wenn er gerade Abstand braucht. Du lernst, wie er sich anfühlt, wenn der Tag zu viel war und wie anders er ist, wenn du selbst ruhig bist.

Du lernst ihn kennen, auf eine Ebene, die im Alltag keinen Platz findet. Weil im Alltag immer etwas passiert, immer etwas gefordert wird und immer jemand funktionieren muss.

In einer Doga-Einheit passiert das alles nicht. Und genau deshalb passiert plötzlich etwas anderes.

Diese Art, den eigenen Hund zu kennen, verändert wie man mit ihm durch den Alltag geht. Wie man seine Signale liest. Wie man spürt, wann er Nähe braucht und wann Stille.

📍 Speicher diesen Post, wenn du das gerne für euch haben möchtest. Und wenn dich neugierig macht, wie eine erste Einheit für euch aussehen könnte, schau gerne mal in unsere Bio.

21/09/2026

*** Teil 5️⃣ unserer Reihe „Mehr Ruhe mit Hund“ ***

In den letzten Teilen unserer Reihe haben wir uns Schritt für Schritt angeschaut, woran wir erkennen können, dass unser Hund eine Pause braucht, warum müde und entspannt nicht dasselbe sind und welche Rolle auch unser eigener Zustand dabei spielt.

Heute kommt ein weiterer Baustein dazu: Berührung.

Denn gerade wenn wir unserem Hund beim Runterkommen helfen möchten, greifen wir oft ganz selbstverständlich zum Streicheln. Dabei ist Nähe nicht in jedem Moment automatisch das, was unser Hund gerade braucht.

Viel spannender ist deshalb die Frage: Was erzählt uns unser Hund währenddessen?

Bleibt er freiwillig bei uns? Wird sein Körper weicher? Sucht er noch mehr Kontakt? Oder verändert er seine Position und schafft etwas Abstand?

Genau dieses Beobachten gehört für uns zu gemeinsamer Ruhe dazu. Berührung darf ein Angebot sein und unser Hund darf entscheiden, ob es gerade das richtige für ihn ist.

In Teil 6 schauen wir uns am Freitag an, was nach besonders aufregenden Situationen helfen kann, wieder runterzufahren.

Wie ist das bei eurem Hund: Sucht er in ruhigen Momenten eher Nähe oder lieber etwas Abstand?

20/09/2026

Was ist Doga eigentlich?

Für uns lässt sich das nur schwer mit „Yoga mit Hund“ zusammenfassen. Denn unser Hund muss dabei keine Yogaübungen beherrschen. 😉

Wir verbinden Bewegung, bewusste gemeinsame Momente, Berührung und Ruhe miteinander und schauen dabei immer auf das jeweilige Mensch Hund Team.

Heute dürfen wir genau das wieder bei unserem ausgebuchten Seasonal Special gemeinsam erleben.

Und vielleicht können wir euch in den nächsten Tagen auch ein paar kleine Eindrücke davon zeigen.

Was würdet ihr über Doga gerne einmal wissen?

19/09/2026

Es passiert immer irgendwann. Nie am Anfang und nie auf Kommando.

Du sitzt da, atmest und hast eine Hand auf deinem Hund. Irgendwann in dieser Stille merkst du, dass du nicht mehr weißt, wer von euch beiden gerade gibt und wer empfängt. Ob du für ihn da bist oder er für dich. Ob du Ruhe schenkst oder sie gerade selbst am nötigsten brauchst.

Beides kann gleichzeitig stimmen.

Genau solche gemeinsamen Momente erleben wir beim Doga immer wieder. Zwei Nervensysteme, die sich aufeinander einpendeln dürfen, ohne dass daraus eine Aufgabe oder Leistung werden muss.

Und vielleicht ist genau das im Alltag manchmal so selten: echte gemeinsame Zeit, in der gerade keiner von euch etwas leisten muss.

Kennt ihr solche Momente mit eurem Hund?

18/09/2026

*** Teil 4️⃣ unserer Reihe „Mehr Ruhe mit Hund“ ***

Wenn unser Hund unruhig ist, richtet sich unsere Aufmerksamkeit meistens sofort auf ihn.

Was macht er? Warum läuft er herum? Warum legt er sich nicht hin?

Dabei lohnt es sich manchmal, den Blick kurz umzudrehen.

Wie schnell bewegen wir uns gerade? Wie sprechen wir? Wie atmen wir? Wie viel Spannung tragen wir selbst im Körper?

Unsere eigene Ruhe ist natürlich kein Schalter, mit dem wir unseren Hund einfach ausschalten können. Sie ist aber ein Teil des Rahmens, den wir gemeinsam schaffen.

Genau deshalb spielt die Wahrnehmung des eigenen Körpers auch bei Doga eine so große Rolle.

Beobachtet euch heute einmal selbst: Was verändert sich bei euch körperlich, wenn ihr wirklich zur Ruhe kommt?

17/09/2026

Keine Zeit ist das meistgenannte Argument, das wir kennen. Und gleichzeitig das, das uns am meisten beschäftigt.

Weil es sich so wahr anfühlt. Weil der Tag wirklich voll ist, die Liste wirklich lang und der Abend wirklich kurz. Weil man sich das nicht einbildet.

Aber wir haben irgendwann angefangen, genauer hinzuschauen. Die Zeit ist meistens da. Sie versteckt sich nur in Momenten, die wir noch nicht als Möglichkeit gesehen haben. Die fünf Minuten zwischen zwei Terminen. Der Moment, bevor der Tag richtig losgeht. Der Abend, an dem man sowieso schon auf dem Boden sitzt, weil der Hund da liegt.

Doga braucht keine geblockte Einheit im Kalender. Es braucht genau diese Momente, die schon da sind.

Eine Hand auf dem Hund. Dreimal tief atmen. Den Körper kurz spüren. Fertig.

Probiert es heute aus. Stellt einen Timer auf fünf Minuten, setzt euch zu eurem Hund und atmet einfach. Und schreibt uns danach, wie es war.

16/09/2026

„Mein Hund würde da sowieso nicht mitmachen.“

Diesen Gedanken können wir wirklich verstehen. Denn bei Yoga mit Hund entsteht schnell das Bild, dass der Hund irgendwelche Positionen beherrschen oder die ganze Zeit ruhig auf seiner Matte bleiben müsste.

Bei unserem Doga darf euer Hund aber erst einmal Hund sein.

Ihr braucht keine Vorkenntnisse und euer Hund muss nichts Bestimmtes können. Wir schaffen einen gemeinsamen Rahmen und ihr schaut, was sich für euch als Team gut anfühlt.

Hattet ihr genau diesen Gedanken bei Doga auch schon einmal?

15/09/2026

Wir sagen das mit Respekt. Wirklich.

Weil wir diesen Satz selbst schon gedacht haben. Weil wir ihn von fast jeder Person hören, die zum ersten Mal von Doga erfährt. Und weil er so verständlich ist, dass wir ihn nie als Fehler sehen würden.

Aber er sitzt auf einem Missverständnis.

Doga ist keine Praxis, für die der Hund ruhig sein muss. Doga ist die Praxis, durch die Ruhe entstehen darf. Ein unruhiger Hund bringt also nicht die falsche Voraussetzung mit.

Doga fängt bei uns Menschen an. Beim Atem, bei der Körperspannung und bei der Bereitschaft, wirklich anzukommen. Unsere Hunde dürfen dabei ihren eigenen Weg finden und müssen weder stillliegen noch perfekt „mitmachen“.

Was denkt ihr? Hättet ihr euren Hund auch zuerst als zu unruhig für Doga eingestuft? Schreibt es uns ehrlich in die Kommentare. 🤍

14/09/2026

*** Teil 3️⃣ unserer Reihe „Mehr Ruhe mit Hund“ ***

Ein langer Spaziergang, Training, Besuch oder viele neue Eindrücke können körperlich müde machen. Gleichzeitig kann das Nervensystem noch eine ganze Weile damit beschäftigt sein, all diese Eindrücke zu verarbeiten.

Deshalb schauen wir in unserer Reihe „Mehr Ruhe mit Hund“ nicht nur darauf, wie viel ein Hund erlebt oder gemacht hat. Wir schauen auch darauf, was danach passiert.

Findet er einen Platz und kann wirklich abschalten? Oder bleibt er wachsam, läuft herum und reagiert weiterhin auf Kleinigkeiten?

Diese Beobachtung allein kann den Blick auf den eigenen Hund schon ziemlich verändern.

Wie ist das bei eurem Hund nach einem richtig aufregenden Tag? Findet er schnell in die Ruhe oder dauert das eine Weile?

Am Freitag geht es mit Teil 4 weiter. Dann schauen wir darauf, was unsere eigene Körperspannung damit zu tun hat.

Adresse

Hamburg

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Doga - Yoga mit Hund erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Verknüpfungen

Teilen

Kategorie