22/09/2026
✨ 3 Joker, 3 Tore, 3 Punkte und ein goldenes Händchen. FF fuhr auf ungewohntem Terrain in der Landeshauptstadt den ersten „Dreier“ der Saison ein. Ein Spaziergang oder Selbstläufer war die Partie wahrlich nicht. Neben den gelassenen Nerven, und den verschlissenen Fingernägeln überwog letztendlich die Freude und Erleichterung über den ersten Sieg im Ligabetrieb.
Um 15 Uhr wurden dann die Tausendfüßler geschnürt und los ging’s. FF ging mit reichlich Erfahrung auf den Kunstrasen der 74er. Zunächst flog das Spielgerät seitens der Gastgeber lang und weit durch den Saal. Nach kurzer Eingewöhnung und einem Pfostentreffer, hatten wir zwar deutlich mehr Ballbesitz, doch der allein schießt dann keine Tore. Wir wussten nur selten, unsere Außenbahnspieler in gefährliche Aktionen zu bringen oder den freien Fuß aus der Distanz zu suchen. Die Führung wäre jedoch auch in der ersten Hälfte verdient gewesen, aber nun gut, man kann nicht alles haben. In Halbzeit 2 blieben wir zunächst unverändert, wurden aber kurz nach Wiederanpfiff überrumpelt und Babelsberg stellt auf 1:0. Wieder ein Rückstand. Eine Reaktion war vonnöten.
Gesagt, getan: Buschke wechselte dreifach aus und brachte mit Yannic, Justus und Jelli gleich drei entscheidende Faktoren für die Wende. Nur 2 Minuten nach seiner Einwechslung verlud „Hoschi“ den Torwart und netzte entschlossen unten rechts die Murmel ein. Das Spiel nahm an Intensität zu, wir wurden griffiger und wussten im Zweikampf mehr zu überzeugen. Dennoch fraßen wir durch einen Ballverlust im Vorwärtsgang einen Konter, Resultat: 2:1. „Oha! Jetzt wird’s eng“, dachten sich die Mitgereisten FF ler. Die Gartenstädter rissen sich dennoch am Zippel, noch war nichts verloren. 87. Minuten, tiefer Steckpass von Hoschi auf Jelli, um den Keeper rumgespitzelt: Ausgleich. Das Buschke-Team wollte trotzdem mehr, also weiter volles Ballett auf Sieg. Diesmal über die rechte Seite, Sportskamerad Müller marschierte auf die Grundlinie, flacher Pass in die Box, Fußspitze Baur, Boom, Spiel gedreht. Ein wichtiger, intensiver Sieg, welcher wieder mal zeigte, dass eine starke Bank zum Nachladen wichtig ist. Stark, Männers! Nächste Haltestelle Freitagabend Leistikow gegen Bornim.
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