23/03/2026
HURRICANES vs. Raptors Erfurt 11:3
Sie haben das Ziel erreicht 🏁🏆
(✍🏼BK) Einen Tag nach dem Frühlingsanfang waren die Hurricanes Gastgeber für das vorletzte Spiel der THL-Saison 25/26. Um 19 Uhr empfingen sie die Raptors Erfurt in der Kartoffelhalle. Die Ausgangssituation war klar. Die Hurris lagen in der Tabelle uneinholbar vorn und hatten die Meisterschaft bereits sicher. Für die Raptors ging es noch um die Platzierung, welche auch ernst genommen wurde. Nachdem Ilmenau in der letzten Woche gezeigt hat, wie es gehen kann, wollten es die Dinos wie die Rangers machen und drei Punkte entführen.
Für die Raptors waren 14+1 Spieler gemeldet, die Hurris waren mit 13+2 ähnlich aufgestellt. An und für sich eine gute Ausgangssituation - überschattet von einer Schrecksekunde in der Erwärmung. Was war passiert? Quieß kam zu Fall und wurde unglücklich von einer Scheibe auf der Oberlippe getroffen. Cut. Da konnten die Sanis mit ihren Boardmitteln nix machen. Schlittschuhe aus und ab ins Helios - das musste genäht werden. Die Aufstellung musste also noch einmal improvisiert werden. Insbesondere Manske und Hey wurden mit reichlich Laufarbeit bedacht. Nach der Lehrstunde gegen Ilmenau wollten sich die Hurris auf ihre Stärken besinnen und an den Unzulänglichkeiten arbeiten.
Die Offiziellen, diesmal wieder vier an der Zahl, warfen den ersten Puck pünktlich ein und das Spiel begann. In den ersten Minuten wollte keine Mannschaft den ersten Fehler machen und versuchte sich in kontrollierter Offensive und Disziplin in der Defensive. Das funktionierte beiderseits erstmal gut, und wenn doch einmal eine Scheibe aufs Tor kam, dann war Rinck im Tor der Hurris und Röser im Tor der Raptors auf dem Posten. In der 9. Minute war es dann soweit. Manske spielte Schmidt frei und dieser verwandelte eiskalt. 1:0. Noch im gleichen Wechsel zappelte die Scheibe nochmal hinter Röser im Netz. Diesmal waren es wieder Manske und Hünniger, welche die Scheibe wieder auf Schmidt brachten. 2:0. Was für ein Start. Das fühlte sich von Anfang an anders an als vor einer Woche. Die Hurris waren im Fluss. Die Raptors reagierten. Harry Feßer ging zu beherzt zur Sache und durfte für zwei Minuten in die Kühlbox. Überzahl. Und was für eine. Nach ganzen neun Sekunden war die Scheibe im Tor der Dinos. Schmidt, Hünniger und dann Heiter. 3:0. Tadellos. In der Folge waren die Spielanteile wieder etwas gleichmäßiger verteilt. Die Dinos durften man jedoch nicht abschreiben, denn sie warteten auf ihre Chance. Und diese nutzten sie. Nach einer schlechten Abstimmung beim Wechsel war Krumpe plötzlich auf und davon. Rinck war auf dem Posten, rutschte jedoch weg und Krumpe markierte den Anschlusstreffer zum 3:1. Hier war noch nichts gewonnen. Den Schlusspunkt im Drittel setzte Weißhaar mit einem unnötigen Beinstellen. Pause.
Als die Hurris in die Kabine kamen, wartete dort bereits Quieß auf sie. Der verrückte Hund war nach ein paar Stichen wieder da und machte sich für seinen Einsatz bereit. Der Rest nutzte das reichhaltige Obstangebot zur Regeneration. Danke, Jule! Weiter so. Weiter diszipliniert, gemeinsam Spaß haben.
Die Hurricanes, nun wieder in der eigentlich Aufstellung, gingen gleich wieder zum Angriff über. Die Raptors ließen sich jedoch nicht übertölpeln und machten ihre Hausaufgaben. Die zweite Formation war jedoch nicht in den Griff zu bekommen. In der 28. Minute war es wieder Manske, vorbereitet von Schmidt und Hey, welcher das 4:1 erzielte. Die Stimmung auf der Bank und in der Formation war prächtig. Bereits im nächsten Wechsel waren sie schon wieder auf der Anzeigetafel. 5:1. Schmidt und Manske brachten die Scheibe auf Hey. Dieser netzte aus spitzem Winkel mit einem wohlklingenden „Pling“. Geiler Scheiß. Den Gästen schmeckte das gar nicht. Röser sagte seinen Vorderleuten ordentlich die Meinung. Folglich waren diese etwas engagierter. Oder eben überengagiert. In der 34. Minute musste Sandmann wegen Stockschlag auf die Strafbank. In Überzahl dauerte es wieder nicht sehr lang, denn die Scheibe lief gut und Räume taten sich auf. Liebing, Schmidt, Manske, 6:1. In der ersten Formation machte sich Nervosität breit. Man „müsse doch auch mal was machen“. Und genau das taten sie. Hünniger brachte die Scheibe ins Drittel, kam jedoch ins Straucheln. In bester no-look-Manier brachte er die Scheibe zu Buhr (im Spielbericht Kittler) und dieser leitete direkt weiter auf Quieß. 7:1. Ein fantastischer Spielzug. Dicke Lippe riskiert und geliefert. Ahu. Das wollte die „Zweite“ nicht auf sich sitzen lassen. 39. Minute, Liebing, Schmidt, Manske verdeckt halbhoch auf die Stockhand, 8:1 (Hattrick -> Kiste!). Pause.
Es hatten sich noch nicht alle Recken gesetzt, da ergriff der Coach Schmidt das Wort. Nicht provozieren lassen. Unser Spiel spielen. Spaß haben. Später B*** trinken. Nach den Erfahrungen in der Vorwoche hielten alle die Bälle flach und konzentrierten sich auf ihren letzten Durchgang der Saison.
Diesmal kamen die Dinos etwas engagierter aus der Kabine. Sandmann konnte in der 45. Minute das 8:2 markieren. Für Rinck gab es nichts zu halten, hatten ihn seine Vorderleute doch etwas im Stich gelassen. Mund abputzen und weiter. Die Hurricanes hielten dagegen und wollten eine etwaige Aufholjagd im Keim ersticken. Manske, Hey, Schmidt, 9:2 (Hattrick-Kiste!). Hatten die Raptors noch was im Tank? Ja. Günther hatte vom Gummibärchensaft getrunken und konnte Rinck nach Zuspiel vom Krumpe überwinden. Sichtlich zufrieden fuhr er zum Abklatschen zur Dinobank. In der Folge wurde es etwas nicklicher. Beide Seiten zogen kleine Strafen. Kucera, Kittler, Annau, Sturz. Die Überzahl nach dem unsportlichen Verhalten von Sturz wussten die Hurris zu nutzen. Nach Zuspiel von Kittler und Schmidt war es der wieder äußerst umtriebige und laufstarke Hey, welcher das 10:1 markierte (Kiste!). Nur 16 Sekunden später setzte wieder Schmidt den Schlusspunkt der Partie, wieder mustergültig aufgelegt von Hey und Manske. Die restlichen Minuten liefen runter und die Hurricanes fieberten der Pokalübergabe entgegen. Aus, aus, das Spiel und die Saison waren aus.
Alle liefen auf Rinck und fielen sich in die Arme und hüpften. Hey, hey, hey, hey, hey. Danach ging es zur Verabschiedung und einer nach dem anderen zog das Meistershirt 25/26 über (Danke Samt & Seidel👌!).
Selbst DL-Spieler Haase, keine 24 Stunden vorher noch mit der 1b des EHC Erfurt den Titel in der Sachsenliga gewonnen, eilte von der Tribüne aufs Eis, um gemeinsam zu feiern. Genauso tat es Neuland, langzeitverletzt, aber bei fast jedem Spiel hinter der Bande! Keine Selbstverständlichkeit. Biere wurden geköpft, geschüttelt und versprüht. Oh, wie war es schön. Nach der ersten Feierwelle sammelten sich die Hurris zur Pokalübergabe. SR-Obmann Salewski übergab den Pokal an den Kapitän der Hurricanes, Benjamin Knoll. Die Mannschaft zählt runter und der Pokal wurde Richtung Hallendach bewegt. Wunderbar. An guten Ideen mangelte es nicht. Deckel ab und Kaltgetränke rein. Was für ein Fest. Mannschaftsleiter Hähnlein ließ es sich nicht nehmen, die Mannschaft mit einer amtlichen Magnumflasche ordentlich „einzuseifen“. Langsam aber sicher trollten sich die Meister Richtung Kabine. Die Dinos waren zu dieser Zeit größtenteils bereits vom Eis verschwunden. Der selbsternannte Meisterschaftskandidat für die Saison 26/27 wollte der Zeremonie nicht beiwohnen. Sportlichkeit geht anders. Den Hurris war es egal - ran an die Kaltgetränke und ab zum nächsten Gruppenfoto in der Mixed Zone. Konfettikanone, Bierregen, hier bekam jedoch was ab. Vor allem Rinck musste ordentlich einstecken. Die Meisterschaft wurde bis in den frühen Morgen weiter gefeiert. Ehre, dem Ehre gebührt. Alle Mitglieder der Whatsapp-Gruppe konnten nach dem Erwachen am Sonntag ihren „Hangover“-Moment erleben und die nächtlichen Beiträge in der Gruppe chronologisch nachvollziehen.
Nun ist es Zeit, „DANKE“ zu sagen.
Danke … an alle sportlichen Mitstreiter in dieser Saison.
Danke … an alle Ehrenamtler, welche im Rahmen der THL aktiv sind und ohne die diese Liga nicht stattfinden würde.
Danke … an alle offiziellen der Liga und des Schiedsrichterwesens.
Danke … an unser Kampfgericht (Ronny,Karsten,Lars,Basti und die Jugend), welches in dieser Saison wieder hervorragende Dienste geleistet hat.
Danke … an unsere Sponsoren, ohne die wir diese Momente nicht gemeinsam erleben könnten.
Danke … an alle Spielerfrauen und Familienmitglieder, welche unsere Sportler im Winterhalbjahr für Training und Spieltage oft entbehren müssen.
Danke … für die Möglichkeit, „das Gitter“ des EHC Erfurt nutzen zu dürfen.
Danke … an das Team der Eismeister - das war wieder ein super Miteinander in dieser Saison.
Wie geht es nun weiter? Die Hurricanes werden die Spielzeit in den letzten Trainings ausklingen lassen und sich dann im Mai zur Saisonabschlussfeier wieder zusammenraufen, bevor es in den Sommer geht. Manche werden abseits von Kufen ihre Wege gehen, manche werden im Inlinehockey aktiv sein. Egal wie … die Hurricanes wünschen allen eine fantastische Offseason!
Sport frei 🙋🏻♂️
Aufstellung:
Rinck, Fischer(Ersatz), Kittler, Weißhaar, - Hähnlein, Hey, Quieß, Heiter-Buchholz, Böckmann, Liebing, Hünniger (C), Manske, Kucera, Schmidt, Buhr
🏒 Tore: 4x Schmidt, 3x Manske, 2x Hey, 1x Heiter-Buchholz, 1x Quieß
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Unsere Sponsoren
VintageVDB, Bau und Industriemontagen Dierk Reinz, Samt & Seidel KG