Yoganamics

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YOGA & SPIRALDYNAMIK®…
Mit YOGANAMICS in Deinen Körper eintauchen, Dich erleben, verbinden…
Intensität – Präzision – Lebendigkeit

Photos from Yoganamics's post 21/08/2026

Aśva Sañcālanāsana setzt sich aus zwei Wörtern zusammen: Aśva, das Pferd, und Sañcālana, in Bewegung setzen. Der Name spielt auf den Galopp an, deshalb wird die Haltung auch Sprinter-Pose genannt.

Im Sonnengruß ist sie die Haltung, die Stand- und Bodenpositionen miteinander verbindet. Der Hüftbeuger muss sich für den Ausfallschritt öffnen. Es braucht Stabilität und Aufrichtung aus dem Rumpf, sonst entstehen ungünstige Belastungsverteilungen.

Rundet sich der Rücken und wandern die Schultern nach vorne, überstreckt in der Regel der Nacken und es entstehen ungünstige Belastungsspitzen in der Halswirbelsäule. Sie verliert ihre Länge und ihre Aufspannung.

Gut ausgerichtet bleibt die Wirbelsäule dagegen in einer bipolaren Aufspannung zwischen Kopf und Becken. Die Wirbelsäule bekommt Länge und die Schultern können durch die Aufrichtung nach hinten unten sinken. Der Nacken kann lang bleiben.

Wie fühlt sich das Asana bei dir an?

Photos from Yoganamics's post 09/08/2026

DREHHALTUNGEN & BRUSTKORB

Wie frei können wir uns eigentlich drehen?

Die Antwort liegt nicht allein in der Wirbelsäule.

Bei einer Rotation verändert sich die Form unseres gesamten Brustkorbs. Eine Hälfte des Brustkorbs öffnet sich, während sich die andere Seite schließt.

Dabei bewegen sich die Rippen nicht einfach als Block. Sie verändern ihre dreidimensionale Ausrichtung, gleiten gegeneinander und verschieben sich räumlich übereinander.

Genau diese differenzierte Bewegung der Rippen ermöglicht es dem Brustkorb, sich an die Rotation anzupassen.

**Rotation braucht deshalb nicht nur Beweglichkeit der Wirbelsäule, sondern auch einen beweglichen und anpassungsfähigen Brustkorb.**

Die Qualität einer Drehhaltung zeigt sich also nicht allein darin, **wie weit wir kommen.**

Sondern darin, **wie differenziert sich die Bewegung durch den Körper verteilt.**

20/04/2026

Yoga & Spiraldynamik® – Modul 1
📍 Moksha Dresden
🗓 30.–31.05.

Wie richtet sich der Körper wirklich auf – ohne Spannung, aber mit Klarheit? In diesem Workshop tauchen wir in die Grundprinzipien der Spiraldynamik® ein und verbinden sie direkt mit deiner Yogapraxis.

Im Fokus stehen:
– integrierte Aufrichtung
– ein dreidimensionales Verständnis von Wirbelsäule, Becken und Kopfbewegungen
– funktionelle Zusammenhänge, die du sofort im Körper spüren kannst

Du lernst, wie sich Bewegung von innen organisiert, wie Gelenke sinnvoll zusammenspielen und wie daraus Leichtigkeit, Stabilität und Präzision entstehen.

Für Yogapraktizierende, Lehrer:innen und alle, die den Körper besser verstehen und bewegen wollen.

✨ Mehr Klarheit. Mehr Gefühl. Mehr Zusammenhang.

Anmeldung & Infos: https://yoganamics.de/workshopserie-yoga-spiraldynamik/

Photos from Yoganamics's post 26/03/2026

Beckenaufrichtung beginnt im Beckenboden

Aufrichtung ist kein „Gerade machen“.
Sie beginnt tief im Inneren – im Beckenboden.

Vor allem die tiefste Schicht, der Levator ani, wirkt wie ein feiner Impulsgeber:
Er organisiert das Becken von innen heraus.

Diese Aktivität bleibt nicht isoliert. Sie setzt sich fort - über muskuläre Ketten in die Bauchmuskulatur und damit in den Aufrichteimpuls der Wirbelsäule.

So entsteht etwas Entscheidendes: Aufrichtung aus Verbindung – nicht aus Spannung

Kein Pressen.
Kein Festhalten.
Sondern ein feines, lebendiges Aktivieren, das sich durch den ganzen Körper fortsetzt.

Weniger Kraft. Mehr Präzision.
Weniger Oberfläche. Mehr Tiefe.



Im Modul Aufrichtung & Becken erforschen wir genau diese Zusammenhänge – erfahrbar, differenziert und körpernah.

24/02/2026

Die Ausrichtung der Schulterblätter – ein häufiger Irrtum

Viele ziehen die Schulterblätter kräftig zusammen, um den vorderen Brustraum zu „öffnen“ – besonders die kleine Brustmuskulatur und die Muskulatur unter dem Schlüsselbein.

Doch genau das führt oft zu unnötiger Spannung.

In einer funktionellen, gut organisierten Haltung gleiten die Schulterblätter tendenziell eher auseinander – sie liegen breit und beweglich auf dem Brustkorb. Öffnung entsteht nicht durch Zusammenziehen, sondern durch eine dreidimensionale Bewegung, insbesondere durch eine Rotation nach hinten sowie eine „Aufklappbewegung“ (Außenrotation) des Schulterblatts.

So entsteht Raum im Schultergürtel – nicht ausschließlich durch Kraft, sondern durch differenzierte Bewegung.

08/01/2026
24/11/2025

Die spiralige Ausrichtung der Beinachse ist ein zentrales Prinzip der Spiraldynamik®: Der Oberschenkel rotiert nach außen, während der Unterschenkel nach innen dreht. Diese gegensinnige Verschraubung schafft eine klare, stabile Beinachse und unterstützt eine gesunde Positionierung des Knies.

Wenn sich diese beiden Bewegungsimpulse harmonisch verbinden, verteilt sich die Belastung besser, das Knie fühlt sich stabiler an und das gesamte Bein gewinnt an Dynamik und Lebendigkeit.

Spiralig gedacht – natürlich bewegt. 🌀🦵✨

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