Silke Doppelfeld

Silke Doppelfeld

Teilen

Aus-Fort und Weiterbildung in den Gesundheitsfachberufen, insbesondere Pflegeberufe.

Auf dieser Seite poste ich meine Aktivitäten als Pflegepädagogin/ Dozentin im Gesundheitswesen sowie für unsere Berufsgruppen passende Informationen.

29/07/2026

Sehr interessante Aufarbeitung des Müllmanagements der üblichen Festivals. Rock am Ring kommt am besten weg, ist aber noch nicht perfekt:

mitmachen.duh.de

28/07/2026

Letzten Freitag durfte ich einen besonderen Schlusspunkt setzen: Mit der feierlichen Überreichung der Promotionsurkunde ist mein Promotionsverfahren nun auch offiziell abgeschlossen.

Mein erster und größter Dank gilt meiner Frau Steffi alias Soraya Schmitz Ohne ihre Geduld, ihren Rückhalt und die vielen Momente, in denen sie mir den Rücken freigehalten hat, wäre dieser Weg nicht möglich gewesen. ❤️

Während der Feier gingen mir viele Stationen meines beruflichen Lebens durch den Kopf. Hätte mir jemand 1987 im damaligen Krankenhaus Zülpich gesagt, dass ich im Jahr 2026 zwei Studiengänge erfolgreich abgeschlossen und promoviert haben würde – ich hätte es wohl lachend zurückgewiesen. Mein Wunsch war damals ein ganz anderer: Ich wollte Krankenschwester sein, auf einer Station dazugehören und in einem Krankenhaus spannende Dinge erleben.

Es folgten fast 20 intensive Jahre in der direkten Patientenversorgung – mit vielen erfüllenden, aber auch schwierigen Erfahrungen. Danach acht prägende Jahre in der Pflegebildung und schließlich die ebenso herausfordernde wie bereichernde Zeit im Projekt *HandinHand*. Jede dieser Stationen hat mich geprägt und letztlich den Weg zu meiner Dissertation geebnet.

Parallel zur Arbeit über die Chancen und Grenzen der Herzensbildung in den Pflegeberufen zu forschen, war nicht immer einfach. Das Rigorosum im Februar, das Manuskript meiner Monografie beim Verlag und nun dieser letzte formelle Akt der Urkundenüberreichung – heute fühlt es sich wirklich so an, als wäre ein Kapitel abgeschlossen.

Und ja – den Talar wollte ich zunächst gar nicht anziehen. Aber als gute Rheinländerin weiß man: Man darf sich auch einmal verkleiden. 😉 Im Nachhinein bin ich froh, dass ich es getan habe.

Von Herzen danke ich meiner Familie, meinen Freundinnen und Freunden, meinen Kolleginnen und Kollegen aus allen beruflichen Stationen und allen Menschen, die mich über viele Jahre begleitet, unterstützt, inspiriert oder einfach an mich geglaubt haben. Ohne euch wäre dieser Weg nicht derselbe gewesen.

Ich hoffe sehr, dass sich künftig noch mehr Pflegende für ein Studium, wissenschaftliches Arbeiten oder sogar eine Promotion entscheiden. Unsere Profession braucht Menschen, die ihre Erfahrungen aus der Praxis mit Forschung, Lehre und Innovation verbinden. Das stärkt am Ende nicht nur die Pflege als Berufsgruppe, sondern vor allem die Versorgung der Menschen.

Jetzt freue ich mich erst einmal über diesen besonderen Tag – und bin gespannt, welche Wege sich als Nächstes öffnen. 😊

27/06/2026

Gestern durfte ich auf der Fachtagung **„Zukunftskompetenzen in der professionellen Pflege“** in Kempten einen Vortrag zur **Herzensbildung als Ermöglichungsstruktur von Zukunftskompetenzen** halten.

Ich fahre von solchen Veranstaltungen immer mit dem gleichen guten Gefühl nach Hause. Unsere Profession hat ein enormes Entwicklungspotenzial.und an vielen Orten bewegen wir uns in die richtige Richtung.

Natürlich ging es um Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und die Arbeitswelt von morgen. Noch viel spannender fand ich aber, dass sich fast alle Vorträge letztlich um Menschen drehten. Um Beziehung, um Vertrauen, um Zusammenarbeit und um die Frage, wie wir als Teams mit Unsicherheit, komplexen Situationen und den täglichen Spannungsfeldern in der Pflege umgehen können.

Besonders beeindruckt haben mich die vielen Praxisbeispiele. Ob aus der stationären , der oder der direkten in der mit erfolgreichen Modellen – überall wurde deutlich, dass gute Pflege dort entsteht, wo Menschen gemeinsam Verantwortung übernehmen und Organisationen bereit sind, neue Wege zu gehen. entstehen eben nicht allein in Seminarräumen, sondern vor allem in einer Kultur des gemeinsamen Lernens.

In meinem Vortrag habe ich gezeigt, warum ich Herzensbildung nicht als romantischen Begriff verstehe, sondern als lebenslangen Bildungsprozess. Fachwissen bleibt unverzichtbar. Genauso wichtig sind aber professionelle Beziehungsfähigkeit, Urteilsfähigkeit und die Entwicklung eines professionellen Habitus. Gerade diese Verbindung entscheidet darüber, ob wir den Herausforderungen der Zukunft aktiv mitgestalten können.

Ich wünsche mir, dass wir diese Diskussion noch viel stärker in die Praxis tragen. Die Profession Pflege entwickelt sich sich dort, wo Menschen den Mut haben, Neues auszuprobieren, voneinander zu lernen und gemeinsam Verantwortung für die Zukunft unseres Berufs zu übernehmen.

Vielen Dank an die Organisator:innen für eine hervorragend vorbereitete und inspirierende Tagung sowie an alle Referent:innen und Teilnehmenden für die vielen guten Gespräche. Solche Begegnungen machen Mut und zeigen, wie viel Potenzial in unserer Profession steckt.

26/06/2026

Haustiere von pflegebedürftigen Menschen: ein blinder Fleck?
Die aktuelle zeigt einmal mehr, wie schnell sich Lebenssituationen älterer Menschen verändern können.

Mir wurde kürzlich von einem Fall berichtet, der mich nachdenklich gemacht hat: Eine pflegebedürftige Person musste ungeplant ins Krankenhaus bzw. in die Kurzzeitpflege. Zurück blieben eine alte Katze und ein Kanarienvogel – allein in der Wohnung. Angehörige wohnten weit entfernt, niemand war vorbereitet. Erst nach einigen Tagen wurde über Umwege ein Tierschutzverein informiert, der die Tiere vorübergehend in Pflegestellen unterbrachte, bis ihre Besitzer wieder nach Hause konnten.

Natürlich gehört die Versorgung von Haustieren nicht zum Auftrag eines ambulanten Pflegedienstes.

Aber Haustiere sind für viele ältere und pflegebedürftige Menschen weit mehr als ein Hobby. Sie geben Struktur, Nähe und Trost und sind oft wichtige Begleiter gegen Einsamkeit.

Deshalb frage ich mich:

Sollte in der Pflegeanamnese oder im Notfallplan nicht auch erfasst werden,
+ ob Haustiere im Haushalt leben,
+ wer im Notfall informiert werden soll und
+ ob gegebenenfalls bereits ein regionaler Tierschutzverein oder eine andere Ansprechperson hinterlegt ist?

Der Aufwand wäre gering, könnte im Ernstfall aber viel Leid verhindern – für die Tiere und auch für ihre Besitzerinnen und Besitzer, die sich im Krankenhaus ohnehin große Sorgen machen.

Wie sehen Sie das?
Ist das ein Aspekt, der in der ambulanten Pflege stärker mitgedacht werden sollte? Welche Lösungen kennen Sie aus Ihrer Praxis?



Foto KI generiert

14/06/2026

Das ist ein wirklich schöner Wildpark!

Photos from Silke Doppelfeld's post 13/06/2026

Gestern haben wir den 200. Geburtstag von Mutter Rosa gefeiert.

Mitarbeitende, Ordensschwestern und Familien kamen zusammen, um an die Gründerin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen zu erinnern. Je mehr ich mich mit ihrer Geschichte beschäftige, desto mehr frage ich mich, warum wir über manche Menschen so wenig wissen, obwohl wir bis heute von ihrem Wirken profitieren.

Mutter Rosa war ihrer Zeit voraus. Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sie eine Vision für die Versorgung von kranken, armen und hilfsbedürftigen Menschen. Gegen viele Widerstände gründete sie die Gemeinschaft der Waldbreitbacher Franziskanerinnen und schuf Strukturen, die weit über ihre eigene Lebenszeit hinaus Bestand haben sollten. Aus ihren Anfängen entstand über Generationen hinweg ein Werk, das bis heute wirkt und dessen Teil ich als Mitarbeiterin der Marienhaus-Gruppe mit Stolz bin.

Bemerkenswert finde ich dabei nicht nur ihren Erfolg.

Bemerkenswert finde ich, dass sie als Frau Dinge erreicht hat, die damals alles andere als selbstverständlich waren. Sie war Gründerin, Organisatorin, Netzwerkerin, Strategin und Führungspersönlichkeit. Heute würde man vermutlich sagen: eine erfolgreiche Unternehmerin im Sozial- und Gesundheitswesen.

Jedoch ist die Geschichte von Mutter Rosa ist nicht nur eine Erfolgsgeschichte. Sie ist auch die Geschichte einer Frau, die später ausgebremst und an den Rand gedrängt wurde. Ihre Leistungen gerieten in den Hintergrund, ihre Rolle als Gründerin wurde über Jahre kaum noch sichtbar gemacht. Viele kannten sie irgendwann nur noch als die „alte Gartenschwester“ – nicht als die Frau, die den Grundstein für alles gelegt hatte.

Für solche Muster gibt es heute sogar einen Namen: Matilda-Effekt. Gemeint ist, dass die Leistungen von Frauen häufig weniger sichtbar werden als die Ergebnisse, die aus ihnen hervorgegangen sind.

Deshalb lohnt sich der Blick auf Mutter Rosa auch 200 Jahre nach ihrer Geburt.

Nicht, weil ihre Geschichte abgeschlossen wäre. Sondern weil sie Fragen aufwirft, die bis heute aktuell sind: Wie gehen wir mit Menschen um, die neue Ideen haben? Wie viel Beharrlichkeit braucht Veränderung? Und gelingt es uns wirklich, Leistung unabhängig von Hierarchie, Status oder Geschlecht wahrzunehmen?

Fortschritt entsteht selten konfliktfrei. Er braucht Menschen mit Visionen. Menschen, die Widerstände aushalten. Und Menschen, die bereit sind, gemeinsam an etwas Größerem zu arbeiten.

Mutter Rosa hat gezeigt, dass Ideen weiterleben können, selbst wenn die Menschen dahinter zeitweise "kaltgestellt" und in Vergessenheit geraten. Vielleicht ist das eine der wichtigsten Lektionen ihrer Geschichte.





12/06/2026

Gestern war ich zu Gast beim Bad Münstereifeler Pflegestammtisch und habe mich sehr über die Einladung gefreut.

Seit einiger Zeit treffen sich hier regelmäßig die Akteurinnen und Akteure der Pflege und Eingliederungshilfe, um gemeinsam an starken Versorgungsnetzwerken für die Region zu arbeiten. Gerade in ländlichen Regionen ist dieser Austausch wichtig, denn gute Versorgung entsteht nicht allein – sie lebt von Zusammenarbeit.

Ich durfte unser bundeslandübergreifendes Projekt „Hand in Hand“ vorstellen, das wir von Ahrweiler aus gemeinsam mit vielen Partnern aufgebaut haben. Dabei geht es um aufsuchende Angebote der erweiterten Pflegepraxis, die Begleitung von Menschen mit chronischen Erkrankungen, die Unterstützung pflegender Angehöriger und die Stärkung von Selbstmanagement und Gesundheitskompetenz.

Besonders gefreut hat mich, wie engagiert die Pflegefachpersonen vor Ort sind – nicht nur in ihrer täglichen Arbeit, sondern auch darüber hinaus. Sie bringen ihre Erfahrungen in politische Diskussionen ein und schaffen wichtige Verbindungen zwischen Pflegepraxis und kommunaler Politik.

Ein herzliches Dankeschön an Bürgermeister Sebastian Glatzel für sein Grußwort und dafür, dass er sich den ganzen Abend Zeit genommen hat, zuzuhören und mitzudiskutieren.

Beeindruckend finde ich außerdem, dass Bad Münstereifel trotz seiner ländlichen Lage über eine gute pflegerische Infrastruktur verfügt. Gleichzeitig wurde deutlich, wie viel Engagement notwendig ist, um sich im stetig wachsenden Paragraphendschungel zurechtzufinden und die Versorgung der Menschen weiterzuentwickeln.

Für mich war es ein wertvoller Abend. Solche Begegnungen halten den Kontakt zur Praxis lebendig und zeigen, wie viel Kompetenz, Herzblut und Gestaltungswille in unserer Region vorhanden sind.

Vielen Dank für die Einladung – ich komme gerne wieder!

Wünsche Euch weiterhin viel Erfolg mit Euren Projekten! Andreas Schmitz; Simone Ewertz ich komme gerne wieder zu Euch!

Foto: Teilnehmer:innen Pflegestammtisch am 11.06.206, Veröffentlichung wurde mündlich zugestimmt.

19/05/2026

Wir vom Institut für Pflegewissenschaft haben auch Angebote im Programm!

16/05/2026

Sowas regt mich auch auf…

Wir investieren viel Zeit und Energie darin, unsere Gemeinde schöner und lebenswerter zu gestalten. Neue Sitzbereiche, gepflegte Plätze und Orte, an denen sich Jung und Alt gern aufhalten können. Genau solche Räume sollen verbinden und das Miteinander stärken.

Umso enttäuschender ist es, wenn diese Orte bewusst beschädigt oder vermüllt werden. Immer wieder landen Abfälle trotz vorhandener Mülleimer direkt daneben auf dem Boden. Auch Vandalismus an Einrichtungen nimmt zu und hinterlässt nicht nur Schäden, sondern auch Respektlosigkeit gegenüber allen, die diese Orte nutzen und pflegen.

Die Kosten dafür trägt am Ende nicht „irgendwer“, sondern wir alle gemeinsam. Jede Reinigung, jede Reparatur und jeder Ersatz beschädigter Ausstattung wird aus öffentlichen Mitteln bezahlt – also aus dem Geld, das eigentlich für andere Projekte, Angebote und Verbesserungen in der Gemeinde gedacht ist.

Das betrifft uns alle. Denn jede Verschmutzung bedeutet zusätzlichen Aufwand, Kosten und vor allem einen Verlust an Lebensqualität für die Gemeinschaft.

Wir werden deshalb künftig den Ordnungsaußendienst noch stärker einsetzen, um die Verursacher konsequenter zu ermitteln und zur Verantwortung zu ziehen. Gleichzeitig setzen wir weiterhin auf das, was eine Gemeinde im Kern ausmacht: gegenseitigen Respekt und ein Bewusstsein dafür, dass öffentliche Räume uns allen gehören.

Lasst uns gemeinsam darauf achten, dass unsere Gemeinde ein Ort bleibt, an dem man sich gern aufhält.

05/05/2026

Starke Geste unseres CEO Sebastian Spottke: In einem LinkedIn-Beitrag lädt er Politiker aus Berlin, die im parlamentarischen Verfahren mit dem GKV-Sparpaket befasst sind und über seine Inkraftsetzung entscheiden werden, in unsere Kliniken ein 💪.

Freigemeinnützige und konfessionelle Träger, zu denen auch die Marienhaus-Gruppe gehört, sind in besonderer Weise von den Sparplänen betroffen, da sie nicht auf kommunale Haushaltsmittel zurückgreifen ⛔️.

Mit seiner Einladung möchte Spottke Politikern einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen und ihnen zeigen, was es bedeutet unter realen Bedingungen Versorgung sicherzustellen 🏥.

Wir finden das ein starkes Zeichen und freuen uns über Besuch aus Berlin 💙💚!

Wollen Sie Ihr Service zum Top-Fitness-Studio in Düsseldorf machen?

Klicken Sie hier, um Ihren Gesponserten Eintrag zu erhalten.

Kategorie

Webseite

Adresse


Düsseldorf
40470