15/07/2026
Mit 6 Jahren wusste ich genau, was ich später werden würde. 1 Jahr später sagten die Ärzte mir, dass genau DAS mein Leben bedrohen würde!
Auf dem linken Bild siehst du mich als Kind, dass genau weiß, was sie später will: Mit Pferden arbeiten!
Circa ein Jahr später entwickelte sich eine lebensbedrohliche Allergie, die meinen Traum in einer Sekunde zerstörte.
Und so wurde aus dem lebendigen Kind ein stilles. Eins, das sich zurückzog und lernte, sich klein zu halten. Ein Kind, das lernte, dass Träume nicht aufgehen.
Aber dieses Kind wurde erwachsen und der feste Wille flammte wieder auf.
Ich wollte einfach nicht mehr akzeptieren, was Ärzte mir damals sagten: Nie wieder Kontakt zu Pferden!
Als ich in der Türkei arbeitete, lachten die Leute mich aus, als sie sahen, wie ich mit Sturmhaube und quasi einem Ganzkörperkondom zu den Pferden ging. Nichts konnte mich mehr aufhalten, auch nicht die Prognosen der Ärzte! Ich brauchte und wollte die Pferde in meinem Leben!
Dann der entscheidende Tag: Ich war 30 und mein Vater kaufte die Pferde des Nachbarn. DAS konnte ich nicht akzeptieren! Zuhause standen Pferde und ich durfte nicht hin???!!!
Also traf ich die wichtigste Entscheidung meines Lebens: die verfluchte Allergie zu beenden.
Long Story short: Ich entwickelte einen eigenen Prozess, mit dem ich die Allergie überwand.
Heute bilde ich seit fast 20 Jahren pferdegestützte Coaches aus und weiß, dass es einen Unterschied gibt, zwischen: „Das ist unmöglich“ und „Ich halte es für unmöglich“. Zwischen einer von außen gesetzten Grenze und einer, die wir uns selber setzen.
So wie ich irgendwann aufgehört habe, zu glauben, was andere über mich glauben, kannst auch du das.
Hör auf zu glauben, wenn sie dir sagen „Damit kannst du kein Geld verdienen“, „Du bist zu alt“, „Verlass deinen sicheren Job nicht“. DAS alles sind Glaubenssätze und Erfahrungen der anderen, die mit dir NICHTS zu tun haben, es sei denn, du glaubst ihnen!
Zwischen dem Leben, das du führst und das du dir wünschst, liegt oft nur EINE EINZIGE Entscheidung!
13/07/2026
„Du bist zu sensibel.“
Wie oft hast du das schon gehört? Im Feedbackgespräch. Von deinem Chef. Von deinem Mann. Und irgendwann von dir selbst.
Aber da du ja eine taffe Frau bist, die Dinge löst, hast du auch hier die scheinbar perfekte Lösung kreiert: Dünne Haut abtrainiert. Wahrnehmung globalisiert. Nichts mehr an dich rangelassen. Auf Durchzug geschaltet. Ab zum Pferd und einfach nur geweint.
Klingt durchdacht und funktioniert auch sicher, aber nur so lange dich unsensible Menschen, für die du ZU sensibel bist, umgeben.
Dann bist du jedoch bei deinem Pferd und der ganze durchdachte Plan scheitert. Dein Pferd hört nämlich, was du nicht sagst. Deine Kollegen hören nicht mal, was du sagst.
Dein Pferd spürt, wie du atmest, bevor du den Stall betrittst. Dein Chef merkt nicht mal, dass du weinst.
Du bist zu sensibel? Du gehst jeden Tag zu einem Tier, das deinen Puls aus drei Metern liest. Das merkt, dass du an dir zweifelst, bevor du die Box aufmachst. Das nicht mal weghört, wenn du dich verstellst – weil es gar nicht anders kann.
Und mit dem kommst du klar. Du fühlst dich gesehen.
Du kommunizierst nonverbal mit deinem Pferd. Deine Sensibilität ermöglicht dir eine Verbindung, von der Teams nur träumen und dein Chef würde sie nie verstehen, weil es dafür kein System gibt.
Dein Problem ist nicht, dass du zu sensibel bist. Dein Problem ist, dass du dich in einer Welt bewegst, in der alle nur funktionieren und das auch von dir verlangen.
Deine Sensibilität ist nichts Schlechtes, nur weil andere damit nicht umgehen können. Sie ist der Grund, weshalb du mit Pferden interagieren kannst, wo andere Hilfsmittel und Techniken bräuchten. Du lernst täglich von einem Wesen, das tausendfach feiner wahrnimmt als jeder aus deinem Umfeld.
Bist du also echt zu sensibel? Nein, das Problem ist: Du setzt deine Sensibilität im falschen Umfeld ein.
Du hast dir jahrelang genau das abtrainiert, was dich ausmacht. Verbringe noch mehr Zeit mit deinem Pferd, um es dir wieder anzutrainieren und zu gestatten! (Und ändere dein Umfeld!)
12/07/2026
Kennst du das Gefühl der inneren Lehre, nichts zu fühlen?
In der neuen Podcast-Folge „Udressierte Seelen“ erfährst du unter anderem, warum Gefühle keinen Ein- und Ausschalter haben, sondern einen Dimmer und warum du mit den unangenehmen Gefühlen automatisch auch Freude oder Stolz leise gedreht hast.
Und du wirst etwas über die unbequeme Wahrheit erfahren: die Welt hat dich für dein Nicht-fühlen, befördert.
Empfehle diesen Podcast den Menschen, denen du wünschst, dass sie sich und ihr Pferd wieder mehr fühlen.
06/07/2026
Gehörst du auch zu den Pferdemenschen, die glauben, sie müssten mutiger sein, um irgendeine Entscheidung zu treffen?
Vielleicht bist du mutiger, als du denkst.
Aber im negativen Sinne.
Vielleicht bist du mutig genug, um so weiter zu machen wie bisher.
Vielleicht bist du mutig genug, um keine Entscheidung zu treffen.
Vielleicht fehlt dir nicht der Mut, etwas zu tun, sondern der Mut etwas nicht mehr zu tun.
Wenn du mit Pferden coachen und anderen Menschen helfen willst, dir aber der Mut für eine Entscheidung fehlt, melde dich für ein kostenloses Erstgespräch mit mir!