28/08/2026
Neuer Monat, neue Sparmotivation?
Der Monatsanfang kann sich psychologisch wie ein Neustart anfühlen. Forschende nennen das den Fresh Start Effect: Zeitliche Wendepunkte können uns dabei helfen, alte Vorsätze hinter uns zu lassen und neue Ziele anzugehen.
Das bedeutet allerdings nicht, dass Menschen am Monatsanfang automatisch mehr sparen. Und auch der Payday Effect ist etwas anderes. Er beschreibt, wie sich das Ausgabeverhalten rund um den Gehaltseingang verändern kann.
Was du trotzdem für dich nutzen kannst:
Lege einen kleinen Sparbetrag fest und richte dafür einen Dauerauftrag direkt nach deinem Gehaltseingang ein. Schon 10 Euro sind ein konkreter Anfang.
Welchen Betrag könntest du monatlich zurücklegen?
21/08/2026
Dein Zehner und dein T-Shirt haben mehr gemeinsam, als du vermutlich dachtest. 👕💶
Euro-Scheine werden nicht auf gewöhnliches Druckerpapier gedruckt. Das Banknotenpapier besteht aus Baumwollfasern. Das macht die Scheine fest, griffig und widerstandsfähig.
Offiziell bestätigt wird das von der Europäischen Zentralbank. Einen Waschgang empfehlen wir trotzdem nicht.
Wusstest du das schon?
Quelle: Europäische Zentralbank, Quick Guide to the Security Features of Euro Banknotes
18/08/2026
Über Geld spricht man nicht? Gerade in Familien und Partnerschaften sollte man das tun!
Denn bei gemeinsamen Finanzen geht es nicht nur darum, Rechnungen zu bezahlen. Unterschiedliche Einkommen, Care-Arbeit, persönliche Ausgaben und gemeinsame Ziele können beeinflussen, was sich für euch fair anfühlt.
Eine universelle Lösung gibt es dabei nicht. Entscheidend ist, dass ihr eure Regel kennt, alle damit leben können und sie regelmäßig überprüfen.
Kleiner Startpunkt: Setzt euch einmal im Monat für 15 Minuten zusammen und schaut gemeinsam auf eure laufenden Kosten und die nächsten größeren Ausgaben.
Wie macht ihr das: 50:50, anteilig nach Einkommen, komplett gemeinsam oder etwas ganz anderes?
14/08/2026
Vor dem Urlaub steht das Budget. Im Urlaub kommt dann der Gedanke: „Wer weiß, wann ich wieder hier bin?“
Dahinter kann der sogenannte Present Bias stecken. Wir gewichten Erlebnisse und Belohnungen im Jetzt stärker als mögliche Folgen in der Zukunft.
Eine Studie mit 314 Urlaubsreisenden zeigte: Menschen mit einem stärker ausgeprägten Present Bias überschritten ihr geplantes Einkaufsbudget häufiger.
Das heißt nicht, dass du dir im Urlaub nichts gönnen solltest. ABER: Plane spontane Ausgaben am besten direkt ein. Und frag dich vor einem ungeplanten Kauf: Würde ich mich morgen noch genauso entscheiden?
Wie gut hältst du dich im Urlaub an dein Budget?
Quelle: Quang Nguyen, Tourism Management, 2016