16/07/2026
🧠Welche dieser Zustände erkennst du bei dir am häufigsten wieder – Sympathikus (Angst/Wut) oder Dorsal-Vagus (Freeze/Brain Fog)?
💥Ich bin eher der Sympathikus-Typ.
🧘🏻♀️Mit einer klaren Landkarte deiner Zustände kannst du:
schneller merken, wo dein Nervensystem gerade steht
passende Tools wählen, statt dich „zusammenzureißen“
Schritt für Schritt das Steuer wieder selbst in die Hand nehmen
👉🏼 Was folgt ist weniger Kampf, mehr Verstehen – und damit echte Handlungsfähigkeit.
Speichere dir den Post, wenn du dazu neigst, deinen Körper „fertigzumachen“, statt ihn als Verbündeten zu sehen.
10/07/2026
🧠 Das Gehirn braucht Überraschungen und Herausforderungen! Besonders im Fitnessstudio.
🏋️♀️ Die meisten Hobbysportler:innen trainieren immer im gleichen Tempo. Das führt schnell zur Langeweile für dein Gehirn.
🥁 Versuche doch mal, den Rhythmus zu ändern, um dein Nervensystem aufzurütteln. Oder vielleicht sogar zum Rhythmus zu trainieren.
⚡ Deine Muskeln passen sich an, aber dein Gehirn verliert möglicherweise die Aufmerksamkeit. Vorhersehbare Geschwindigkeit führt zu vorhersehbaren Reizen, und eine geringere sensorische Herausforderung kann das neuronale Wachstum verlangsamen.
💪 Kraftzuwachs beginnt im Gehirn. Die Kraftentfaltung hängt davon ab, wie schnell du motorische Einheiten rekrutieren kannst.
- Langsame Wiederholungen fördern Koordination und Präzision.
- Schnelle Wiederholungen trainieren Timing und Reaktionsfähigkeit.
- Beides verbessert die Verbindung zwischen Gehirn und Muskel.
💥 Starke Signale sorgen für starke Leistung.
🔄 Variiere dein Tempo, um dein System zu schärfen. Wechsle zwischen verschiedenen Geschwindigkeiten. Probiere in einer Trainingseinheit langsame exzentrische Übungen aus und in der nächsten explosive Druck- oder Zugübungen. Verändere die Fußpositionen, Kopfposition und Blickrichtung. Arbeite mit und/oder gegen einen Rhythmus.
‼️ Ein abwechslungsreicher Trainingsablauf verbessert die Konzentration und stärkt Gehirn und Körper.
09/07/2026
🧠 Das Gehirn braucht Überraschungen und Herausforderungen! Besonders im Fitnessstudio.
🏋️♀️ Die meisten Hobbysportler:innen trainieren immer im gleichen Tempo. Das führt schnell zur Langeweile für dein Gehirn.
🥁 Versuche doch mal, den Rhythmus zu ändern, um dein Nervensystem aufzurütteln. Oder vielleicht sogar zum Rhythmus zu trainieren.
⚡ Deine Muskeln passen sich an, aber dein Gehirn verliert möglicherweise die Aufmerksamkeit. Vorhersehbare Geschwindigkeit führt zu vorhersehbaren Reizen, und eine geringere sensorische Herausforderung kann das neuronale Wachstum verlangsamen.
💪 Kraftzuwachs beginnt im Gehirn. �Die Kraftentfaltung hängt davon ab, wie schnell du motorische Einheiten rekrutieren kannst. Langsame Wiederholungen fördern Koordination und Präzision. �Schnelle Wiederholungen trainieren Timing und Reaktionsfähigkeit. Beides verbessert die Verbindung zwischen Gehirn und Muskel.
💥 Starke Signale sorgen für starke Leistung.
🔄 Variiere dein Tempo, um dein System zu schärfen. Wechsle zwischen verschiedenen Geschwindigkeiten. Probiere in einer Trainingseinheit langsame exzentrische Übungen aus und in der nächsten explosive Druck- oder Zugübungen. Verändere die Fußpositionen, Kopfposition und Blickrichtung. Arbeite mit und/oder gegen einen Rhythmus.
‼️ Ein abwechslungsreicher Trainingsablauf verbessert die Konzentration und stärkt Gehirn und Körper.
02/07/2026
🧠 Was tust du direkt vor deiner Yogaeinheit oder deinem Training? Schnell noch eine SMS abschicken, im Netz scrollen, einen Chat durchgehen, Musik hören…? Was du in diesen Minuten tust, kann einen spürbaren Einfluss auf die Qualität deiner Praxis haben.
🌫️ Wenn dein Gehirn überlastet ist, leidet die Bewegungsqualität. Stress, Ablenkungen und Reizüberflutung verursachen neuronales Rauschen, wodurch es für das Nervensystem schwieriger wird, Bewegungen effizient zu koordinieren.
🧩 Bevor der Körper zur Leistung oder in die Praxis geht, braucht das Gehirn Klarheit. Ein ruhiges, fokussiertes Nervensystem verarbeitet Bewegungen präziser, lernt schneller und unterstützt flüssigere Abläufe.
🕯️ Ein einfacher Reset kann einen großen Unterschied machen. Wenn du dir vor Beginn 10 bis 15 Minuten Ruhe gönnst und Lärm, Licht, Reize und Bildschirmzeit reduzierst, gibst du dem Nervensystem die Möglichkeit, herunterzufahren.
🌿 Weniger Reiz bedeutet oft bessere Konzentration, Koordination und Bewegungspräzision. Das ist besonders relevant bei Schmerzen, Bewegungseinschränkungen, erhöhtem Stress oder beim Erlernen neuer Bewegungsabläufe.
🏃♀️ Auch „auf den letzten Drücker“ zu kommen, erzeugt zusätzlichen Stress. Wenn du gehetzt ankommst, hat schon dein System eine gute Portion an Energie verbraucht. Plane bewusst etwas Zeit ein und nutze die Minuten vor Beginn, um anzukommen.
🧘♀️ Komm nicht hastig in deine Yogaeinheit oder dein Training. Und warte nicht darauf, dass dich Lehrer:in aus dem Smalltalk mit deiner Mattennachbar:in herausführt. Nimm dir diese Zeit selbstständig – idealerweise mindestens 10 Minuten vorher – um dein Nervensystem gezielt vorzubereiten.
🏋️ Gutes Training und eine gute Praxis beginnen vor der ersten Wiederholung oder Bewegung. Leistungsentwicklung entsteht nicht nur durch mehr Reize, sondern oft auch durch deren gezielte Reduktion.
28/06/2026
👀 Deine Augen sind nicht nur zum Sehen da! Augenbewegungen beeinflussen:
👉 Muskeltonus
👉 Bewegungsumfang und Koordination
👉 Gleichgewicht
👉 das Sicherheitsempfinden deines Nervensystems
📉 Schnelle Augenbewegungen wie Sakkaden können deine Rückenmobilität in kurzer Zeit stärker verändern als das nächste aggressive Dehnen.
🧠 Bis zu 70–80 % der Informationen im Gehirn kommen aus diesem visuellen System.
👀 Über die Nervenversorgung sind die Augen eng mit anderen Systemen verbunden und damit buchstäblich ein Teil des Gehirns:
👉 das vestibuläre System ( Balance‑System, vertikale und horizontale Bewegungsreize)
👉 das Kleinhirn (Koordination und Präzision von Bewegung)
👉 die Propriozeption (Körperposition im Raum)
Wenn du dein visuelles System z. B. über Sakkaden regulierst, verarbeitet dein Gehirn Reize besser — und dein Körper lässt mehr Bewegung zu.
👉 Mehr Bewegungsfreiheit
👉 Weniger Widerstand
💡 Bewegung ist ein Output des Gehirns. Wenn es sich nicht sicher fühlt, begrenzt es deinen Bewegungsumfang – egal, wie viel du dehnst.
🔗 Wenn du den visuellen Input veränderst, änderst du sofort, wie das Gehirn deine Wirbelsäule steuert.
🔥 Genau das liebe ich an der Arbeit mit dem Nervensystem:
Du kämpfst nicht gegen den Körper.
Du schaffst Bedingungen, in denen das Gehirn die Situation als sicherer bewertet und aufhört, sich zu wehren.
🧪 Teste immer vor und nach dem Drill. So findest du den Reiz der dein Gehirn die Bewegungsmuster regulieren lässt – nicht deine Muskeln. Es gibt kein „one fits all“!
😍Genau das vermittle ich in meinen privaten Sessions:
Nicht nur die „saubere“ Biomechanik einer Position, sondern auch, wie du deinen Körper darauf vorbereitest – über die Aktivierung der einzelnen Systeme deines Nervensystems.
⚠️ Arbeite am visuellen System möglichst ohne Korrektionsgläser. Wenn das nicht möglich ist, überschreite mit den Augen nicht den Rand deiner Gläser. Gleitsichtbrille oder entsprechenden Kontaktlinsen und Monovision sind dafür nicht geeignet!
👇 Wenn du auf diese Weise mit mir trainieren möchtest, schreib „CALL“ in die Kommentare.
neuromobility
25/06/2026
🌬️ Das Atmen ist nicht universell, sondern individuell. Es ist kontextabhängig und situationsspezifisch.
🧘♀️ Das mag für viele traditionelle Yogaschulen kontrovers klingen, aber die Ujjayi-Atmung und der Kehlkopfverschluss während des Atemanhaltens können für viele Menschen riskant sein.
❗ Was kann dabei passieren?
Eine Kehlkopfverengung führt zu einem übermäßigen Einsatz der Hilfsmuskulatur, was wiederum zu einer Fehlbelastung des Zwerchfells führt. Das zeigt sich z. B. durch:
heisere Stimme
anhaltenden Husten
Beckenbodendysfunktion
Probleme im Kieferbereich
Angstzustände
⚠️ Eine übermäßige Verengung des Rachens ist außerdem eine natürliche autonome Stressreaktion. Sie erhöht die sympathische Aktivität des Nervensystems und verringert die Fluidität deines Atmungssystems.
👥 Der eine kann ohne Probleme in Yoga-Atemtechniken wie Ujjayi oder Kehlkopfverschluss mit Atemanhalten einsteigen und genießen, wie das Nervensystem darauf positiv reagiert. Bei anderen löst die gleiche Pranayama-Praxis Ängste aus – sie braucht eine individuelle Vorbereitung.
🔎 Deswegen ist ein Test vor und nach der Übung wichtig, um zu prüfen, wie sie sich tatsächlich auf dein Nervensystem und deinen ganzen Körper auswirkt.
🧠 In meinem individuellen Neuroyoga-Unterricht führe ich genau solche Tests durch. Du erfährst, wie hoch deine CO₂-Toleranz ist, wie du sie bei Bedarf erhöhen kannst, ob und wann du durch ein Nasenloch atmen solltest (und durch welches) – und vieles mehr.