Sätze wie „Kannst du vielleicht kurz schauen, wenn es dir gerade passt…?“ klingen nett.
In Wahrheit signalisieren sie dem Gegenüber aber: „Das hier ist eigentlich nicht wichtig und hat absolut keine Priorität.“
Wir neigen im Alltag viel zu oft dazu, uns für unser eigenes Anliegen zu entschuldigen. Wir verpacken eine normale Bitte in drei Schichten Watte, um bloß nicht aufdringlich zu wirken und wundern uns am Ende, warum wir überhört werden.
Wie man Anfragen entspannt und wertschätzend formuliert, ohne um Erlaubnis zu betteln, zeigen wir dir Schritt für Schritt in unserem Trainingsraum.
Schreib einfach „talktome“ in die Kommentare und ich schicke dir den Link direkt rüber! 📩
Institut Michael Ehlers
Rhetorik mit Humor, Herz und Verstand. Werde UNÜBERSEHBAR - wenn es sein muss. Gallen), Über 20 Jahre erfolgreicher KeynoteSpeaker
Training, Coaching & Executive Mentoring
Bestseller-Autor, Lehrbeauftrager HSG (Uni St.
27/08/2026
Dein Gegenüber merkt in einer einzigen Sekunde, wenn er dich an einer empfindlichen Stelle getroffen hat.
Egal ob im TV-Duell oder beim Chef im Büro, wer verunsichert ist, fängt automatisch an, schneller zu reden, sich zu rechtfertigen oder gekünstelt zu lächeln. Und genau in diesem Moment übernimmt der andere die Führung, weil er deine Ausweichreaktion als Schwäche liest.
Du brauchst nur eine Gegenmaßnahme: eine ganz bewusste Pause vor deiner Antwort.
Warum? Weil du damit den Druck komplett an den Angreifer zurückgibst. Wer schweigt und den Blick hält, wirkt nicht ertappt, sondern entspannt und zwingt den anderen dazu, zu überlegen, ob sein Angriff vielleicht unpassend war.
Damit zeigst du, dass dich rein gar nichts aus der Fassung bringt.
Den vollständigen Focus-Online-Artikel dazu findest du über den Link im Profil.
Was, wenn dein größter Fehler ist, keinen zu machen? Ich zeig dir gleich, warum.
Wer krampfhaft versucht, absolut fehlerfrei zu sprechen, sagt am Ende meistens gar nichts mehr.
Echte Sicherheit beim Reden holst du dir erst dann, wenn du den Mund aufmachst und es einfach machst.
Du kannst dir zehn Rhetorikbücher durchlesen. Den echten Aha-Effekt kriegst du trotzdem erst, wenn du im nächsten Gespräch mal was Neues ausprobierst. Klar geht das auch mal komplett schief. Genau das gehört dazu.
Jeder Patzer zeigt dir sofort, was noch nicht rund läuft, und du merkst direkt, wie du’s besser machen kannst. Genau so wird aus dem ständigen Bammel Stück für Stück echte Gelassenheit.
Wenn du einen klaren roten Faden für deine nächsten Gespräche haben willst, schreib „talktome“ in die Kommentare, und ich schick dir alle Infos direkt zu! 👇
Bist du noch im Gespräch oder wirst du schon als rhetorische Geisel gehalten?
So befreist du dich in genau 5 Sekunden aus jedem ungewollten Smalltalk. ⚡
Die meisten trauen sich nicht, Quasselstrippen Einhalt zu gebieten. Sie wollen ja auch nicht pampig und unhöflich wirken. Also schalten sie auf Durchzug und opfern ihre Zeit. Schlimmstenfalls reißt irgendwann der Geduldsfaden und vorbei ist es mit der Höflichkeit.
Dabei ist Grenzen setzen auch nur eine Frage der richtigen Verpackung.
Menschen akzeptieren ein „Gerade gehts nicht“ problemlos, solange du ihnen den logischen Grund mitgibst.
Sag einfach: „Ich muss das hier eben fertig machen, aber lass uns später weiterreden.“
Gleiche Absage, aber sie liefert sofort einen Grund, den jeder direkt nachvollziehen kann. Du schützt deine Zeit, bleibst sympathisch und dein Gegenüber fühlt sich kein Stück vor den Kopf gestoßen.
Wenn du lernen willst, wie du in jedem Gespräch klar Grenzen setzt, ohne unhöflich zu wirken, schreib „Rhetorik“ in die Kommentare, und ich schick dir alle Infos direkt zu!
25/08/2026
In meiner Community fiel diese Woche ein Wort, das ich dort nicht erwartet hätte: verboten.
Gestandene Unternehmerinnen, Führungskräfte und Teamleiter diskutierten über einen fast 300 Jahre alten Kniff, mit dem Benjamin Franklin seinen schärfsten Gegner in einen Freund fürs Leben verwandelte. Eine einzige kleine Bitte hat gereicht.
Erst kamen die Erfolgsgeschichten. Ein geliehener Tennisschläger, der eine Feindschaft beendete. Eine Unternehmerin, die ihren skeptischen IT-Chef gewann, ganz ohne Machtwort. Dann schrieb eine Teilnehmerin:
• "Es fühlt sich für einen Teil von mir verboten an." Eine andere nannte es Arschkriecherei. *
Für mich wurde es hier interessant. Denn an dieser Stelle entscheidet sich, ob jemand Rhetorik versteht oder nur Techniken sammelt.
Im neuen Newsletter liest du, was der Franklin-Effekt ist, warum ungebetene Hilfe oft das exakte Gegenteil bewirkt, und wo für mich die Grenze zur Manipulation verläuft.
Mit einer Prüffrage, die du auf jede Überzeugungstechnil anwenden kannst.
Und wenn du solche Mechanismen regelmäßig seziert haben willst: Abonniere den Newsletter gleich mit.
Bei wem probierst du es diese Woche aus?
Es fiel das Wort "verboten". Und genau da wurde es interessant. Vergangene Woche habe ich in meiner Community die Geschichte gepostet, wie Benjamin Franklin aus seinem schärfsten politischen Rivalen einen lebenslangen Verbündeten machte. Mit einer einzigen Bitte: Leih mir dein seltenes Buch.
25/08/2026
Wir Menschen sind süchtig nach kleinen Zeichen 👁️
Achte mal darauf, was in dir vorgeht, wenn ein gewohntes Signal plötzlich ausbleibt. Der feste Händedruck fällt kürzer aus als sonst oder heute wird dir die Tür nicht aufgehalten.
Unser Unterbewusstsein registriert das sofort und sucht direkt nach dem Grund dafür. Warum? Weil wir solche Gesten als Respekt oder Nähe wahrnehmen. Fällt es weg, stellen wir Vermutungen an, wieso das so ist.
Wenn du etwas anders machst als sonst, schreiben die Leute ihre eigene Geschichte über dich.
Sobald du eine Erwartung brichst und nichts dazu sagst, entsteht Verunsicherung. Dein Umfeld deutet dein Verhalten dann fast immer negativ als Desinteresse oder Respektlosigkeit.
Wie genau diese Mechanik sogar in der Königsfamilie funktioniert, habe ich aktuell für die BUNTE analysiert.
Den Link zum kompletten Artikel findest du oben in meiner Bio! 🔗
Dein Chef schreibt: „Kommst du mal kurz ins Büro?“ und dein erster Gedanke ist: „Ich habe komplett verkackt.“
Wenn dir dieser automatische Übersetzungsfehler im Kopf bekannt vorkommt, spart dir diese Regel ab heute unendlich viele Nerven.
Das Problem bei geschriebenen Nachrichten ist nämlich simpel. Sie übertragen weder Mimik noch Gestik und auch keinen Tonfall. Fehlt dieser Rahmen, dichtet unser Kopf die Stimmung einfach selbst dazu und entscheidet sich spontan fast immer für das schlimmste Szenario.
In Gedanken rechnest du dann schon mit dem Rauswurf, obwohl der Chef eigentlich nur wissen wollte, wo die Kaffeebohnen stehen. 😅
Der einfachste rhetorische Trick gegen dieses ständige Kopfkino?
Nimm die Nachricht ab sofort stur beim Wort und ignoriere den vermuteten Unterton. Das spart nicht nur extrem viele Nerven, sondern zwingt dein Gegenüber beim nächsten Mal, von selbst Klartext zu sprechen. 🎯
Was war das Verrückteste, was du dir bei einer kurzen Nachricht schon mal zusammengesponnen hast? Schreib’s mir in die Kommentare.👇
Die Schwiegereltern stehen vor der Tür und die Rhetorik verabschiedet sich komplett? Tu das, damit es gar nicht erst dazu kommt:
Zwei Muster konkurrieren in uns. Als erwachsene Personen wollen wir für unsere Entscheidungen einstehen, emotional rutschen wir vor der Familie aber schnell wieder in die Rolle des braven Kindes, das bloß keinen Streit provozieren will.
Aus Angst vor Konflikten verpacken wir klare Ansagen in vorsichtige Erklärungen und reden um den heißen Brei herum.
Die Lösung ist: Sei herzlich in der Haltung, aber klar im Ergebnis. Ein einfaches, freundliches „Das passt für uns dieses Mal nicht, danke dir!“ braucht kein „Eigentlich“ und keine Ausrede.
Genau solche Alltagssituationen trainieren wir ab sofort Schritt für Schritt in meinem neuen Trainingsraum.
Kommentiere einfach „talktome“ und ich schicke dir den Link direkt in deine Inbox! 📩
23/08/2026
Vierzig Mal derselbe Satz. Ich lese trotzdem jede Zeile. Gähn? Eben.
Genau dieses Gähnen ist der Mechanismus.
Der Feed ist voller Gesichter, Filter, Versprechen. Dann kommt eine schwarze Wand aus Text, und mein Gehirn braucht zwei Sekunden, um zu klären, was das sein soll. Zwei Sekunden. Auf Instagram ist das eine Ewigkeit.
Cato hat das Prinzip vor 2000 Jahren vorgemacht. Jede Rede, derselbe Schlusssatz, bis Rom nachgibt. Heute nennt man es Content-Strategie. Die Werkzeuge bleiben dieselben. Nur die Bühne wechselt.
Und der Trick funktioniert auch andersherum. Auf dich selbst angewendet.
TALKtoME, meine Rhetorik-Community. Jeden Tag eine kleine Aufgabe. Jeden Tag eine Mini-Wiederholung. Jeden Tag wirst du besser in Kommunikation.
Hast du eine Ahnung, wo du in zwei Jahren kommunikativ stehen kannst?
Genau.
Link in der Bio. ;-)
„Warum kriege ich mein Scheiß Herzklopfen nicht unter Kontrolle?“
Vergiss diesen Satz sofort und mach stattdessen das hier. 👇
Wenn die Hände zittern und das Herz rast, versuchen fast alle, die Aufregung zu unterdrücken. Das Ergebnis ist immer dasselbe. Du verkrampfst komplett und wirkst hölzern.
Dabei passiert in deinem Körper bei Panik und bei positiver Aufregung biologisch exakt dasselbe. Das Herz schlägt schneller, die Muskeln bekommen mehr Blut und die Sinne werden schärfer. Dein Körper macht dich bereit, richtig gut zu performen. Du deutest es jedoch als Fluchtreflex.
Die echten Profis versuchen gar nicht erst, dieses Gefühl zu unterdrücken. Sie sagen sich im Kopf einfach: **„Das ist keine Angst, das ist der Push, den ich gleich für einen geilen Auftritt nutze “**
Sobald du aufhörst, gegen deine eigene Anspannung anzukämpfen, nutzt du genau diese Kraft für einen extrem dynamischen Auftritt. 🚀
Wenn du lernen willst, wie du auch unter Druck ruhig und klar bleibst, schreib **„talktome“** in die Kommentare und ich schick dir alle Infos direkt zu!
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