FCE-Abteilung Schwimmen

FCE-Abteilung Schwimmen Schwimmabteilung des FC Erzgebirge Aue e.V.

Ein Wettkampf wie kein anderer, der 21. Auer Wismutpokal setzt neue MaßstäbeMehr Vereine, mehr Starts, beste Bedingungen...
23/09/2026

Ein Wettkampf wie kein anderer, der 21. Auer Wismutpokal setzt neue Maßstäbe

Mehr Vereine, mehr Starts, beste Bedingungen und starke Leistungen der Veilchenschwimmer – der 21. Auer Wismutpokal war für den FC Erzgebirge Aue ein Wettkampf der besonderen Dimensionen.
Es waren neue Dimensionen, die der Auer Wismutpokal 2026 erreicht hat. Noch nie zuvor gingen beim traditionsreichen Schwimmwettkampf in der Schwimmhalle Aue so viele Vereine und Sportler an den Start. Rund 400 Schwimmer sorgten gemeinsam mit ihren Trainern, Eltern und mitgereisten Gästen für ein volles Haus und zwei intensive Wettkampftage.
Trotz der gewaltigen Teilnehmerzahl gelang es den Verantwortlichen des FC Erzgebirge Aue, optimale Bedingungen für die angereisten Vereine und die eigenen Sportler zu schaffen. Ein Wettkampf dieser Größe bedeutet für die Organisatoren eine enorme logistische Herausforderung – doch davon war für die Sportler am Beckenrand möglichst wenig zu spüren. Elektronische Zeitmessung, bestens vorbereitete Wettkampfstätten, organisierte Verpflegung, Übernachtungsmöglichkeiten und zahlreiche Helfer sorgten dafür, dass der Sport im Mittelpunkt stehen konnte.
Und die Veilchenschwimmer zahlten diese Bedingungen mit starken Leistungen zurück. Mit 29 Gold-, 50 Silber- und 37 Bronzemedaillen sammelten die Auer Schwimmer insgesamt 116 Einzelmedaillen. Dazu kamen sechs Finalteilnahmen. Florentine Grunert, Zoe Müller, Lina Waldenburger, Linn Ullmann, Lani Riediger und Konstantin Ullmann schafften den Sprung in die Finals. Florentine Grunert überzeugte dabei gleich dreifach. Über 50 Meter Freistil, 50 Meter Brust und 50 Meter Schmetterling sicherte sie sich jeweils die Silbermedaille. Lina Waldenburger legte über 50 Meter Rücken ebenfalls mit Silber nach. Linn Ullmann komplettierte die Auer Finalausbeute mit Bronze über 50 Meter Brust. Damit zeigten die Veilchenschwimmer nicht nur in der Breite, sondern auch in den stark besetzten Finals, dass mit ihnen zu rechnen ist.
Wie schnell die Auer unterwegs waren, zeigen auch fünf neue Vereinsrekorde. Lani Riediger setzte über 50 Meter Brust mit 35,77 Sekunden eine neue Bestmarke. Konstantin Ullmann verbesserte den Vereinsrekord über 100 Meter Schmetterling auf 1:04,50 Minuten. Auch Lina Waldenburger trug sich in die Rekordliste ein. Sie schwamm die 100 Meter Lagen in 1:08,93 Minuten. Lavinia Weidauer stellte über 25 Meter Schmetterling in 14,28 Sekunden ebenfalls einen neuen Vereinsrekord auf. Auch Paul Paul Wietz der über die 100 m Rücken nun mit Vereinskamerad Konstantin Ullmann in einer Zeit von 1:07,13 gleichzog.
Nicht nur im Einzel, zeigten die Veilchenschwimmer das sie Top unterwegs waren, auch in den Staffelwettbewerben legten die Auer ordentlich nach. Viermal durften sich die Auer über einen Staffel-Pokalsieg freuen. Den Anfang machte die weibliche 4 x 50-Meter-Freistilstaffel mit Lina Waldenburger, Lani Riediger, Linn Ullmann und Lavinia Weidauer. Auch die männliche 4 x 50-Meter-Rückenstaffel setzte sich durch. Hier gingen Paul Wietz, Theo Lötzsch, Anton Weber und Konstantin Ullmann für Aue an den Start. Einen weiteren Sieg gab es für die weibliche 4 x 50-Meter-Rückenstaffel mit Lina Waldenburger, Lea Nitsche, Lavinia Weidauer und Zoe Müller. Den vierten Staffelsieg sicherte sich die weibliche 4 x 50-Meter-Bruststaffel mit Lea Nitsche, Fenja Tenelsen, Linn Ullmann und Lani Riediger. Hinzu kamen zwei Bronzepokale. Über 4 x 50 Meter Schmetterling schwammen Ian Heydel, Moritz Wohlgemuth, Ferdinand Grunert und Konstantin Ullmann auf Rang drei. Bronze gab es auch für die männliche 4 x 50-Meter-Bruststaffel mit Ferdinand Grunert, Moritz Wohlgemuth, Theo Lötzsch und Ian Heydel.
Für einen besonders emotionalen Abschluss sorgte schließlich die 8 x 50-Meter-Lagen-Mixed-Staffel.
Zoe Müller, Ian Heydel, Kena Sandow, Lavinia Weidauer, Paul Wietz, Ferdinand Grunert, Konstantin Ullmann und Anton Weber holten den Staffelpokal nach Aue.

Eine Staffel, die beim Wismutpokal bereits seit längerer Zeit nicht mehr von den Veilchenschwimmern gewonnen werden konnte, sorgte damit für den krönenden Abschluss eines ohnehin erfolgreichen Wettkampfwochenendes. In der Mannschaftswertung zogen die Veilchen damit erneut auf Platz 2. Bronze ging an den Potsdamer SV und Gold sicherte sich diesmal mit nur 6 Punkten Vorsprung der SV 1919 Grimma.

Unsere Medaillengewinner:
Bartsch, Emma: Bronze über 50 m F
Berger, Kurt: Gold über 25 m B; Silber über 50 m S, 100 m S, 25 m F, 100 m B; Bronze über 50 m F
Colditz, Joleen: Silber über 50 m B
Decker, Hanna: Silber über 100 m R
Dolling, Lias Mael: Bronze über 25 m B
Fuchs, Valentin Alexander: Bronze über 25 m B, 100 m L
Grunert, Ferdinand: Silber über 100 m S, 50 m F, 50 m F, 50 m B; Bronze über 100 m B, 100 m L
Grunert, Florentine: Silber über 50 m F, 100 m B, 100 m S, 50 m B, 100 m F, 50 m S
Kraus, Finn: Silber über 25 m R, 100 m R
Lötzsch, Theo: Gold über 50 m F, 100 m R; Silber über 25 m F, 100 m F; Bronze über 50 m F, 25 m F
Morgenstern, Kalle: Gold über 50 m F, 25 m F, 100 m F; Silber über 50 m B; Bronze über 50 m R, 25 m B, 100 m B
Müller, Maja: Bronze über 25 m B
Müller, Zoe: Gold über 25 m R, 25m F; Silber über 100 m R, 50 m R; Bronze über 50 m F
Neubert, Johann: Bronze über 100 m R
Nitsche, Janick: Silber über 50 m B; Bronze über 100 m L
Nitsche, Lea: Silber über 25 m R, 25 m F
Lani Riediger: Gold über 100 m B, 50 m B, 25 m B; Silber über 50 m F
Roth, Frida: Silber über 100 m R, 50 m R; Bronze über 25 m R
Sandow, Kena: Silber über 25 m S, 100 m S, 50 m S; Bronze über 50 m R, 100 m F
Tenelsen, Fenja: Bronze über 100 m R, 25 m F
Tenelsen, Juna: Silber über 100 m L, 25 m S, 100 m R, 50 m R; Bronze über 50 m B, 50 m S, 25 m F
Ullmann, Konstantin: Bronze über 25 m S, 25 m F
Ullmann, Linn: Gold über 100 m B, 50 m B, 25 m B, 25 m F; Silber über 25 m R; Bronze über 50 m F
Ullmann, Wiebke: Gold über 100 m S; Silber über 100 m B, 50 m S; Bronze über 25 m S, 25m B
Waldenburger, Lina: Gold über 100 m L, 100 m R, 50 m R; Silber über 100 m S, 50 m R
Weber, Anton: Gold über 50 m F, 25 m F, 100 m R; Bronze über 25 m B
Weidauer; Lavinia: Silber über 50 m F, 25 m S, 25 m R, 100 m S, 25 m F; Bronze über 100 m F
Wietz, Paul: Gold über 100 m R; Silber über 25 m R, 50 m R; Bronze über 100 m F

Die heimlichen Helden beim Auer WismutpokalHinter dem Auer Wismutpokal stehen nicht nur die Sportler, die auf den Startb...
23/09/2026

Die heimlichen Helden beim Auer Wismutpokal

Hinter dem Auer Wismutpokal stehen nicht nur die Sportler, die auf den Startblock steigen. Damit rund 400 Schwimmer, Trainer, Eltern und Gäste ein solches Wochenende erleben können, braucht es vor allem eines, Menschen, die bereit sind, ihre Freizeit zu investieren und Verantwortung zu übernehmen. Mehr als 80 Ehrenamtliche waren vor, während und nach dem Wettkampf im Einsatz. Vorstandsmitglieder, Trainer, Eltern und sogar die eigenen Sportler packten mit an. Sie bauten auf und ab, organisierten Übernachtungen, kümmerten sich um Verpflegung, betreuten die Sportler, unterstützten als Kampfrichter und sorgten dafür, dass hinter den Kulissen alles reibungslos lief.

Zwei dieser Helfer stehen stellvertretend für viele Menschen, die den Wismutpokal überhaupt erst möglich machen. Mike Kraus, Kampfrichter des FC Erzgebirge Aue, ist unter anderem für den Auf- und Abbau des Wismutpokals verantwortlich.
Sein Einsatz beginnt bereits Tage vor dem ersten Start.
„Eigentlich starten wir bereits am Donnerstag“, erklärt Kraus. Dann werden unter anderem Anschlagmatten und Werbematerialien herangeschafft. Am Freitag beginnt die heiße Phase. Zunächst wird die komplette Umrandung des Beckens welche aus Verkehrsbarken besteht gereinigt, die während des Wettkampfes mit zahlreichen Sponsorenbannern versehen ist. Anschließend wird Material in die Schwimmhalle gebracht, darunter rund 50 Schulbänke aus verschiedenen Schulen in Aue. Danach wird die Schwimmhalle nach einem exakt vorgegebenen Plan zunächst ausgeräumt und anschließend wieder zu einer wettkampfgerechten Schwimmarena aufgebaut. „Alles hat seinen festen Platz, von den Sitzmöglichkeiten über die Wettkampftechnik bis hin zu den verschiedenen Bereichen für Sportler und Zuschauer“, sagt Kraus. Fast acht Stunden dauert es, bis aus der normalen Schwimmhalle die Wettkampfarena geworden ist, die die Besucher am Wochenende sehen.
Doch trotz der vielen Arbeit ist der Wismutpokal für Kraus etwas Besonderes.
„Wir glauben, wenn man beim Wismutpokal mit offenen Augen durch die Schwimmhalle geht, sieht man es sofort. Die Verantwortlichen stecken seit Jahren unglaublich viel Liebe und Herzblut in diesen Wettkampf.“ Dieses Engagement übertrage sich auf Teilnehmer, Trainer und Eltern. Besonders schätzt Kraus dabei die Gemeinschaft, die über den eigentlichen Wettkampf hinausgeht. Viele Vereine und Trainer kehren jedes Jahr nach Aue zurück. Aus gemeinsamen Wettkämpfen sind Freundschaften entstanden. „Einen Sportfreund aus Freital haben wir beispielsweise dieses Jahr im Sommerurlaub getroffen“, erzählt Kraus. Genau diese Begegnungen seien es, die den Schwimmsport und auch den Wismutpokal besonders machen.
Eine weitere Aufgabe, die für die Besucher kaum sichtbar ist, übernimmt Elke Nitsche. Die Übungsleiterin des FC Erzgebirge Aue kümmert sich gemeinsam mit weiteren Helfern um die Übernachtungen der angereisten Vereine. In diesem Jahr blieben fünf Vereine mit rund 70 Sportlern und Betreuern in Aue und übernachteten in der Ober- und Grundschule Zeller Berg. Für Nitsche ist dieses Angebot ein wichtiger Bestandteil des Wismutpokals. „Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass die Organisation von Transport, Unterkunft und Verpflegung gerade für ehrenamtliche Trainer eine enorme Herausforderung ist“, erklärt sie. Hotels seien für viele Vereine inzwischen sehr teuer. Deshalb möchte der FC Erzgebirge Aue den Gästen eine bezahlbare und unkomplizierte Alternative anbieten. Gemeinsam mit weiteren Eltern sowie dem Team vom Eiskaffee Diana wird ein kleines Rundum-Paket organisiert. Am Abend wartet ein Nudelbuffet mit Obst und Getränken auf die Sportler, am nächsten Morgen gibt es ein Frühstücksbuffet. So können die Teilnehmer gestärkt in den zweiten Wettkampftag starten. Auch für Nitsche gehört genau das zur Besonderheit des Wismutpokals „Diese Kombination aus Wettkampf und einer solchen Übernachtungsmöglichkeit wird nicht von vielen Vereinen angeboten.“
Zum FC Erzgebirge Aue kam Nitsche ursprünglich durch ihre Kinder. „Ich habe die Arbeit der Verantwortlichen im Verein immer sehr geschätzt und mich irgendwann angeboten, dort zu helfen, wo ich gebraucht werde.“ Aus dem Helfen wurde mehr. Mittlerweile ist Nitsche selbst Übungsleiterin und unterstützt den Verein bei Wettkämpfen und Trainingslagern. „Man wächst einfach immer weiter in die Vereinsarbeit hinein.“ Besonders schätzt sie den familiären Umgang innerhalb der Abteilung. Für alle Alters- und Leistungsklassen gebe es Angebote. Gleichzeitig versuche der Verein, Wettkampffahrten, Trainingslager und andere Aktivitäten für Kinder und Jugendliche möglichst unabhängig vom finanziellen Hintergrund der Familien zu ermöglichen. „Das funktioniert aber nur, weil viele Menschen gemeinsam anpacken, Sponsoren, Verantwortliche, Trainer, Eltern und natürlich die Sportler selbst.“ Und genau diese Gemeinschaft sei es, die für sie die Abteilung Schwimmen ausmache. „Wenn man dann Teil von so etwas Magischem sein darf, ist das einfach nur schön.“

Der 21. Auer Wismutpokal hat damit eindrucksvoll gezeigt, was möglich ist, wenn viele Menschen gemeinsam an einem Ziel arbeiten. Auf der einen Seite standen rund 400 Sportler, die um Medaillen, Pokale und persönliche Bestzeiten kämpften. Auf der anderen Seite standen mehr als 80 Ehrenamtliche, die dafür sorgten, dass dieser Wettkampf überhaupt stattfinden konnte. Dazwischen liegen unzählige Stunden Vorbereitung, Organisation, Aufbau, Betreuung und Nachbereitung. Ein großes Dankeschön gilt deshalb allen Helfern, den Sponsoren, den Trainern, Eltern und Sportlern sowie dem gesamten Team der Schwimmhalle Aue, die gemeinsam dafür gesorgt haben, dass der 21. Auer Wismutpokal zu einem Wettkampf wie keinem anderen werden konnte.

Drei verdiente Vereinsmitglieder ausgezeichnetIm Rahmen des 21. Auer Wismutpokals wurden drei besonders engagierte Mitgl...
22/09/2026

Drei verdiente Vereinsmitglieder ausgezeichnet

Im Rahmen des 21. Auer Wismutpokals wurden drei besonders engagierte Mitglieder der Schwimmabteilung des FC Erzgebirge Aue für ihren langjährigen und herausragenden ehrenamtlichen Einsatz ausgezeichnet. Diana Müller, Ulrike Mende und Sebastian Leuoth stehen stellvertretend für die vielen Menschen, die mit ihrem Engagement den Schwimmsport in Aue am Leben halten und weiterentwickeln.

Diana Müller, stellvertretende Abteilungsleiterin, kam über ihre Tochter zum Verein und entwickelte sich von der unterstützenden Mutter zur engagierten Kampfrichterin, Übungsleiterin und Funktionärin. Seit 2018 ist sie stellvertretende Abteilungsleiterin und übernimmt dort zahlreiche wichtige Aufgaben von der Mitgliederverwaltung über Unfallmeldungen und Aus- und Weiterbildungen bis hin zu Förderanträgen. Seit zwei Jahren betreut sie zudem die jüngste Wettkampfgruppe. Mit ihrer Arbeit gelang es, bereits vier Nachwuchssportlerinnen in den Landeskader zu führen. Damit verbindet sie organisatorisches Engagement mit erfolgreicher Nachwuchsarbeit.

Ulrike Mende ist ein echtes Urgestein des Auer Schwimmsports. Seit ihrer Kindheit ist sie dem Verein verbunden und hat über viele Jahre Generationen von Kindern und Jugendlichen begleitet. Mit Geduld, Erfahrung und viel Herzblut vermittelt sie nicht nur schwimmerische Fähigkeiten, sondern auch Freude am Sport und Gemeinschaft. Ob beim Training, beim Wismutpokal, bei Arbeitseinsätzen oder Vereinsveranstaltungen auf Ulrike Mende ist Verlass. Ihr langjähriger Einsatz hat den Schwimmsport in Aue nachhaltig geprägt.

Sebastian Leuoth, Vorstand für Vereinsverwaltung, kam ebenfalls über seine Familie zum Schwimmsport. Aus dem Engagement als Kampfrichter entwickelte sich eine verantwortungsvolle Tätigkeit im Vorstand. Seit 2018 kümmert er sich unter anderem um die Wettkampfmeldungen, die Kommunikation mit dem Deutschen Schwimmverband sowie um IT- und technische Aufgaben. Darüber hinaus ließ er sich zum Schiedsrichter ausbilden und leitet selbst Wettkämpfe. Auch bei Veranstaltungen außerhalb Aues vertritt er regelmäßig die Farben des FC Erzgebirge Aue.

Alle drei Ausgezeichneten verbindet eines, sie übernehmen Verantwortung, investieren ihre Zeit und tragen mit ihrem persönlichen Einsatz dazu bei, dass Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Aue ihrem Sport nachgehen können. Die Auszeichnungen sind damit nicht nur eine Würdigung der drei Geehrten, sondern auch ein Zeichen für die Bedeutung des Ehrenamts. Denn hinter jedem erfolgreichen Wettkampf stehen zahlreiche Menschen, die oft im Hintergrund arbeiten und dafür sorgen, dass Sport überhaupt möglich wird. Der FC Erzgebirge Aue bedankt sich herzlich bei Diana Müller, Ulrike Mende und Sebastian Leuoth für ihr langjähriges Engagement und ihren Einsatz für die Veilchenfamilie.

15/09/2026

21. Auer Wismutpokal verspricht Schwimmsport auf höchstem Niveau

Der 21. Auer Wismutpokal des FC Erzgebirge Aue stellt bereits vor dem ersten Start neue Bestmarken auf. Am 19. und 20. September wird die Schwimmhalle Aue erneut zum Treffpunkt für Schwimmer aus mehreren Bundesländern. Mit 25 Vereinen aus Sachsen, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Bayern ist das Teilnehmerfeld so groß wie nie zuvor. Auch bei den Einzelstarts gibt es einen neuen Rekord. 2.284 Starts stehen auf dem Meldeplan und übertreffen den bisherigen Bestwert von 2.171 aus dem Jahr 2019 deutlich. Für die Organisatoren bedeutet dies zwei intensive Wettkampftage mit mehreren hundert Sportlern, Trainern, Eltern und Betreuern. Zum ersten Mal dabei sind der SV Grün-Weiß Burkhardtsgrün und der SV Tanne Thalheim. Besonders emotional wird die Premiere für Anna Melch und Steve Häcker. Beide haben beim FC Erzgebirge Aue das Schwimmen gelernt und kehren nun mit dem Triathlon Verein Burkhardtsgrün an ihre sportlichen Wurzeln zurück. Der Schwimmclub Chemnitz, der SVV Plauen und die Einheit Süd Chemnitz feiern ihre 21. Teilnahme und sind damit seit der ersten Auflage dabei. Der SV 1990 Grimma reist zum 17. Mal nach Aue und gehört mit acht Siegen in der Mannschaftswertung zu den erfolgreichsten Vereinen. Die weiteste Anreise hat traditionell SwimArt Solingen. Die Delegation aus Aues Partnerstadt legt rund 560 Kilometer zurück und bringt 23 Sportler mit 143 Einzelstarts mit. Spannung verspricht der Kampf um den Mannschaftspokal. Vorjahressieger SV 1990 Grimma reist mit 30 Sportlern und 277 Einzelstarts an. Auch der SV Schneeberg mit 227 Einzelstarts und der Potsdamer SV mit 183 Einzelstarts zählen zu den Favoriten. Auch die Gastgeber wollen um den Sieg kämpfen. Diana Müller und Philipp Epperlein schicken 46 Sportler mit 322 Einzelstarts ins Rennen. „Wir haben eine Lücke in den älteren weiblichen Wertungsgruppen. Das könnte uns ein Schnippchen schlagen. Gleichzeitig können Heimvorteil und die besondere Motivation beim eigenen Wismutpokal noch einmal die letzten Prozente freisetzen“, erklärt Epperlein. Neben den Favoriten könnte sich auch ein kleinerer Verein als Geheimfavorit entpuppen. Klar ist, der Wismutpokal verspricht spannende Rennen, neue Rekorde und besondere Begegnungen. Zuschauer sind herzlich eingeladen, das Spektakel live oder per Livestream zu verfolgen. Informationen dazu gibt es auf der Webseite der Auer Schwimmer.

Die lilanen Schwimmmäuse mit lila-weißer Power beim DrachenbootrennenNormalerweise fühlen sich die Sportler des FC Erzge...
13/09/2026

Die lilanen Schwimmmäuse mit lila-weißer Power beim Drachenbootrennen
Normalerweise fühlen sich die Sportler des FC Erzgebirge Aue im Schwimmbecken am wohlsten. Beim diesjährigen Drachenbootrennen in Schneeberg wurde das Element Wasser jedoch auf ganz besondere Weise erobert. Mit insgesamt 18 Sportfreundinnen ging der FC Erzgebirge Aue an den Start. Diesmal waren es allerdings nicht die aktiven Schwimmer, die den sportlichen Wettkampf suchten. Das Team bestand aus Trainerinnen, Müttern und Omas, die gemeinsam in ihrer lila-weißen Teamkleidung für ordentlich Farbe und Stimmung auf dem Wasser sorgten.
Unter dem Namen „Die lilanen Schwimmmäuse“ wurde gemeinsam gepaddelt, gelacht und um jeden Meter gekämpft. Dabei stand für das Team nicht allein die Platzierung im Vordergrund. Viel wichtiger war der gemeinsame Auftritt und das was den Sport beim FC Erzgebirge Aue ausmacht, Teamgeist, Zusammenhalt und die Freude daran, gemeinsam etwas zu erreichen.
Genau dieses Teamgefühl wird bereits am kommenden Wochenende wieder gefragt sein. Beim 21. Auer Wismutpokal am 19. und 20. September gilt es für die Auer Schwimmer nicht nur im Becken sportliche Leistungen zu zeigen. Auch die Organisation und Durchführung eines solchen Großevents ist nur als echtes Team zu stemmen.
„Ob im Drachenboot oder bei unserem Wismutpokal, am Ende zählt nicht nur die Leistung des Einzelnen. Es braucht viele Menschen, die gemeinsam anpacken und füreinander da sind“, lautet das Fazit aus dem lila-weißen Team.
So waren „die lilanen Schwimmmäuse“ beim Drachenbootrennen vielleicht nicht mit einer Schwimmbrille, dafür aber mit viel Veilchenherz und Teamgeist unterwegs und haben schon einmal eindrucksvoll gezeigt, dass die Auer Schwimmer auch außerhalb des Schwimmbeckens eine starke Mannschaft sind und konnten so den 1. Platz in der Kategorie Frauenteam mit nach Aue bringen.

Vom Seepferdchen zum Vereinsrekord - Konstantin Ullmann wird zum TeilzeitschwimmerVor rund 14 Jahren lernte Konstantin b...
01/09/2026

Vom Seepferdchen zum Vereinsrekord - Konstantin Ullmann wird zum Teilzeitschwimmer

Vor rund 14 Jahren lernte Konstantin bei den Veilchenschwimmern des FC Erzgebirge Aue das Schwimmen. Angestachelt durch seinen großen Bruder Maximilian, der ebenfalls bei den Veilchen aktiv war und bereits erfolgreich in der Wettkampfgruppe schwamm, begann auch für Konstantin eine lange Reise durch die verschiedenen Stationen des Vereinsschwimmsports. Seit 2012 hat er dabei nahezu alle Facetten des Vereins kennengelernt, vom Schwimmanfänger zum erfolgreichen Wettkampfschwimmer, vom Übungsleiter bis zum Mannschaftskapitän. Heute findet sich Konstantin auf zahlreichen Strecken und in verschiedenen Schwimmarten ganz oben in der Vereinsbestenliste.

Nun beginnt ein neuer Abschnitt. Mit dem Studium verändert sich auch sein Alltag und aus dem Dauergast in der Schwimmhalle wird ein Teilzeitschwimmer. Wir haben mit Konstantin und seinen Eltern Thomas und Michaela über 14 Jahre Vereinsschwimmen, besondere Momente, Erfolge, Trainer, Freundschaften, Verantwortung und die Zukunft gesprochen.

Thomas, wie seid ihr damals eigentlich auf die Schwimmabteilung des FC Erzgebirge Aue aufmerksam geworden? Und was gab den Ausschlag, eure beiden Kinder bei uns im Verein anzumelden?
Wir waren uns von Anfang an einig, dass unsere Kinder eine Sportart ausüben sollten. Ob dieser als Ausgleich dient oder einfach nur zum Austoben da ist, war eigentlich egal. Meine Frau und ich waren und sind der Meinung, dass dies für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen wichtig ist.
Bei unserem großem Sohn Maximilian begann alles mit einem Gespräch meiner Frau mit einer ihrer Arbeitskolleginnen. Diese war zur damaligen Zeit aktives Mitglied im Verein. Sie frage Michaela, ob wir nicht Interesse hätten Maximilian zum Schwimmen anzumelden. Das taten wir dann auch und somit nahm die „Geschichte“ ihren Lauf. Konstantin folgte seinem Bruder, als er ca. 4 Jahre alt war, nach. Wir haben Ihn damals schon immer mit zum Training seines Bruders genommen und es hat ihn sehr interessiert was da so abging. Konstantin ebenfalls im Verein anzumelden, war die einzige richtige Konsequenz daraus.

Konstantin, kannst du dich noch an deine ersten Schritte bei den Veilchenschwimmern erinnern?
An die ganz ersten Schritte kann ich mich ehrlich gesagt gar nicht mehr so genau erinnern, dafür ist es einfach schon viel zu lange her. Ich weiß aber, dass es bei mir am Anfang wohl eher noch ganz schönes Geplantsche als richtiges Schwimmen war. Heute höre ich immer wieder Geschichten von meinen ehemaligen Trainern darüber, wie ich mich damals im Lehrschwimmbecken angestellt habe. Zum Glück sind es meistens die schönen und lustigen Geschichten.

Wenn du an deine ersten Stunden im Wasser zurückdenkst: Was fiel dir damals besonders schwer? Und hast du dein Seepferdchen gleich beim ersten Versuch geschafft?
Oh, das ist eine coole Geschichte. Wir haben im Verein am Anfang das Rückenschwimmen als erste Schwimmart gelernt. Als ich dann mit meiner Familie im Urlaub in Türkei war, gab es dort die Möglichkeit, das Seepferdchen abzulegen. Das Problem war nur das ich die Prüfung mit Brustschwimmen absolvieren sollte. Das konnte ich eigentlich noch gar nicht richtig. Aber ich wollte unbedingt das Seepferdchen schaffen und habe die Bahn irgendwie Überstanden. Und tatsächlich ich habe beim ersten Versuch bestanden.

Aus dem kleinen Schwimmanfänger von damals ist inzwischen ein sehr erfolgreicher Schwimmer geworden. In der Vereinsbestenliste stehst du über zahlreiche Strecken ganz oben. Was bedeutet dir das? Hättest du dir am Anfang deiner Schwimmkarriere vorstellen können, einmal so viele Bestmarken aufzustellen?
Wenn ich ehrlich bin, hätte ich mir das am Anfang meiner „Schwimmkarriere“ niemals vorstellen können. Es war kein großes Ziel, irgendwann einmal ganz oben in der Vereinsbestenliste zu stehen. Das hat sich einfach über die Jahre entwickelt. Irgendwann habe ich gemerkt, dass ich mich auf immer mehr Strecken nach vorne arbeiten konnte. Und genau das hat mich irgendwann unglaublich motiviert. Man schaut auf eine Zeit, denkt sich, da geht noch etwas. Dann trainiert man, verbessert sich und irgendwann steht tatsächlich eine neue Bestzeit da. Heute macht mich der Blick auf die Bestenliste schon ein bisschen stolz. Nicht nur wegen der Platzierungen, sondern vor allem, weil hinter jeder dieser Zeiten unzählige Trainingseinheiten, Wettkämpfe und viele Momente stecken, in denen man sich auch einmal durchbeißen musste. Und natürlich hoffe ich, dass ich es den nächsten Generationen ein kleines bisschen schwer gemacht habe, meine Plätze wieder zurückzuerobern.

Auf welchen Erfolg deiner bisherigen Laufbahn bist du besonders stolz? Gibt es eine Medaille, die dir besonders viel bedeutet?
Da gibt es für mich tatsächlich eine ganz besondere Medaille und das ist die vom Internationalen Esbjerg Swim Cup. Ich war seit 2018 jedes Jahr in Esbjerg dabei. Ich habe es immer wieder ins Finale geschafft und hatte dadurch viele Chancen, endlich eine Medaille zu gewinnen. Aber irgendwie hat es nie gereicht. Jahr für Jahr bin ich wieder hingefahren, habe trainiert, mich vorbereitet und gehofft, dass es diesmal klappt. Und dann hat es ausgerechnet bei meinem – zumindest vorerst – letzten Start funktioniert. Ich glaube, genau deshalb bedeutet mir diese Medaille so viel. Wenn man über Jahre immer wieder auf etwas hinarbeitet und irgendwann tatsächlich dafür belohnt wird, fühlt sich das einfach anders an. Aber eigentlich ist es nicht nur die Medaille. Es ist der gesamte Wettkampf. Die Atmosphäre, die Show, die vielen gemeinsamen Erlebnisse und vor allem dieses unglaubliche Teamgefühl. Es war immer etwas Besonderes, mit den Leuten aus Aue dort zu sein. Es fühlt sich ein bisschen wie eine große Reise mit Freunden an. Und genau solche Erinnerungen nimmt man mit, auch wenn man irgendwann nicht mehr regelmäßig im Wasser steht.

14 Jahre Schwimmsport bringen natürlich unzählige Trainingsstunden, Wettkämpfe, Fahrten und gemeinsame Erlebnisse mit sich. Was waren für dich die schönsten Momente abseits des eigentlichen Wettkampfsports?
Für mich waren es oft gar nicht die Wettkämpfe selbst, die am meisten in Erinnerung geblieben sind, sondern das, was drumherum passiert ist. Bei Wettkämpfen und Trainingslagern haben wir abends zusammengesessen, Spiele gespielt, gelacht, über alles Mögliche geredet und natürlich auch mal viel zu lange wach gelegen. Genau diese Momente haben uns als Gruppe zusammengeschweißt. Über die Jahre sind aus Trainingskameraden Freunde geworden. Und ich kann heute wirklich sagen, dass einige meiner besten Freunde gleichzeitig meine Trainingskameraden sind. Auch die vielen Vereinsaktivitäten außerhalb des Schwimmbeckens waren für mich immer etwas Besonderes. Es hat sich nie nur wie ein Sportverein angefühlt. Für mich war es irgendwann viel mehr, eine Gemeinschaft, in der man dazugehört und in der man sich aufeinander verlassen kann. Eigentlich kann man schon sagen, dass die Veilchenschwimmer für mich ein Stück Heimat geworden.

Auf deinem Weg haben dich viele Trainer begleitet. Welche Bedeutung hatten deine Trainer für deine Entwicklung?
Meine erste Trainerin war Ulrike Mende. Danach war ich für ca. 1-2 Jahre bei Isolde Höhl und später dann bei meinem jetzigen Trainer Philipp Epperlein. Dazu kamen noch viele Co-Trainer und Betreuer. Wenn ich heute zurückblicke, merke ich erst, wie viele Menschen mich auf meinem Weg begleitet und geprägt haben. Trainer bringen einem natürlich bei, wie man schneller schwimmt, wie man besser trainiert oder wie man sich auf einen Wettkampf vorbereitet. Aber eigentlich geben sie einem noch viel mehr mit. Sie bringen einem Disziplin bei. Sie zeigen einem, dass man nicht nach jedem Rückschlag aufgeben darf. Und sie sind gerade in schwierigen Zeiten da, wenn es sportlich oder auch persönlich einmal nicht so läuft. Ich glaube, ohne Menschen, die so viel Herzblut in den Verein und in ihre Sportler investieren, wäre ich heute nicht der Mensch und Schwimmer, der ich bin. Dafür bin ich meinen Trainern wirklich dankbar.

Du warst nicht nur Schwimmer, sondern auch Übungsleiter und Mannschaftskapitän. Was haben diese Aufgaben für dich bedeutet?
Ich bin dem Verein für die vergangenen 14 Jahre unglaublich dankbar. Ich habe hier so viel erlebt, so viele Menschen kennengelernt und so viel gelernt. Deshalb war für mich irgendwann klar, dass ich auch etwas zurückgeben möchte. Als Übungsleiter zu helfen, war für mich deshalb selbstverständlich. Ich hatte selbst das Glück, von tollen Trainern begleitet worden zu sein. Irgendwann konnte ich dieses Wissen an jüngere Schwimmer weitergeben. Und dadurch, dass ich selbst noch aktiv geschwommen bin, konnte ich mich vielleicht auch ganz gut in die Sportler hineinversetzen.
Als Philipp mich dann gefragt hat, ob ich das Kapitänsamt übernehmen möchte, habe ich nicht lange überlegen müssen. Kapitän zu sein bedeutet für mich nicht einfach, vorne zu stehen oder bei einem Wettkampf das Team anzuführen. Es bedeutet vor allem, Verantwortung für die Mannschaft zu übernehmen. Ich wollte meine Trainingskameraden motivieren, ihnen zeigen, dass jeder Einzelne wichtig ist und dass wir nur gemeinsam erfolgreich sein können. Manchmal bedeutet das eben auch, mit jemandem zu sprechen, wenn es gerade nicht läuft, zuzuhören oder einfach da zu sein. Diese Aufgabe hat auch mich selbst verändert. Ich bin daran gereift und habe gelernt, Verantwortung zu übernehmen und für andere da zu sein.

Gab es in den vergangenen 14 Jahren auch einmal einen Moment, in dem du gesagt hast: „Ich höre auf“? Was hat dich dann doch dazu gebracht, weiterzumachen?
Eigentlich hatte ich nie wirklich den Gedanken, komplett aufzuhören. Nach Corona gab es allerdings eine schwierige Phase. Viele meiner Freunde hatten aufgehört und plötzlich war die Trainingsgruppe nicht mehr dieselbe wie vorher. Das hat mir schon zu schaffen gemacht. Aber irgendwann kamen neue Leute dazu. Wir haben uns als Gruppe neu gefunden, sind zusammengewachsen und haben uns gegenseitig wieder gepusht. Aus einigen dieser neuen Trainingskameraden sind inzwischen richtig gute Freunde geworden. Und natürlich hatte ich auch weiterhin meine sportlichen Ziele. Ich wollte mich verbessern, schneller werden und sehen, was noch möglich ist. Ich glaube, genau das hat mich immer wieder motiviert, das Gefühl, dass noch etwas vor mir liegt.

Was macht die Veilchenschwimmer für dich so besonders, dass du ihnen über einen so langen Zeitraum treu geblieben bist?
Für mich ist es vor allem dieses Familiäre. Egal, ob im Training, bei einem Wettkampf oder bei einer Vereinsveranstaltung, man hat eigentlich immer das Gefühl, dass jemand da ist, der hinter einem steht. Ich konnte mit meinem Trainer über sehr viele Dinge sprechen. Natürlich über Schwimmen, aber auch über Probleme in der Schule oder andere Dinge, die einen beschäftigen. Dieses Vertrauen ist für mich etwas ganz Besonderes. Dazu kommt unsere Trainingsgruppe. Wir haben ähnliche Ziele, wollen uns verbessern, wollen als Team erfolgreich sein und uns gegenseitig besser machen. Aber wir sind eben nicht nur Konkurrenten auf der Bahn. Wir freuen uns miteinander, leiden miteinander und unterstützen uns gegenseitig. Ich glaube, genau das ist der Grund, warum ich dem Verein so lange treu geblieben bin. Die Veilchenschwimmer sind für mich nicht einfach nur der Verein, bei dem ich schwimme. Sie sind ein Teil meines Lebens geworden.

Thomas, wenn du die vergangenen 14 Jahre aus Elternsicht betrachtest: Was ist für dich das Besondere an der Schwimmabteilung des FC Erzgebirge Aue? Und was hat der Verein Konstantin deiner Meinung nach für seinen weiteren Lebensweg mitgegeben?
Die Abteilung Schwimmen des FC Erzgebirge Aue bietet Kindern die Möglichkeit, dass Schwimmen zu erlernen und sich entsprechend sportlich zu betätigen. Bei den Trainern und Betreuern liegt dabei eine enorme Verantwortung. Meine Frau und ich haben großen Respekt vor dieser Arbeit, auch weil alles im Ehrenamt geschieht. Sie ist wie eine große Familie, in der man sich sofort wohlfühlt. Gegenseitige Unterstützung und Hilfe wird großgeschrieben. So gibt es zum Beispiel immer viele Eltern, zu denen wir natürlich auch zählen, die die Abteilung bei Wettkämpfen, Trainingslagern und auch anderen Außersportlichen Veranstaltungen unterstützen. Die Suche nach entsprechenden Sponsoren ist gerade in den letzten Jahren zu einem wichtigen Bestandteil geworden. Wir denken, dass die Zeit im Verein für Konstantin sehr prägend und wichtig war. Er fühlt sich in der Gemeinschaft wohl und ist Vorbild für andere. Dabei hat er in den zurückliegenden Jahren gelernt was Disziplin, Beharrlichkeit, Verantwortung zur übernehmen und Treue zum Verein bedeutet. Konstantin ist sehr ehrgeizig bei allem, was er anpackt. Somit hat er in den letzten 14 Jahren viele Erfolge feiern dürfen.

Konstantin, zunächst einmal herzlichen Glückwunsch zum erfolgreichen Abitur! Mit deinem Studium beginnt nun ein neuer Lebensabschnitt. Wie geht es mit dem Schwimmen für dich weiter? Wird aus dem Dauerschwimmer jetzt tatsächlich ein Teilzeitschwimmer?
Ganz ehrlich, der Gedanke nicht mehr regelmäßig hier in der Schwimmhalle zu sein, ist schon ein bisschen komisch. Ich bin es seit 14 Jahren gewohnt, hierherzukommen. Training, Wettkämpfe, Trainingslager, das alles gehört einfach zu meinem Alltag. Aber mit dem Studium wird sich natürlich einiges verändern. Ich werde wahrscheinlich viel privat in einem Schwimmbad in Chemnitz trainieren und möchte versuchen, wenn es zeitlich passt, freitags weiterhin mit der Trainingsgruppe zu trainieren. Außerdem würde ich sehr gerne bei dem einen oder anderen Trainingslager und Wettkampf dabei sein. Ich möchte das Schwimmen nicht einfach hinter mir lassen. Dafür bedeutet es mir viel zu viel. Vielleicht werde ich in Zukunft nicht mehr jeden Tag in der Schwimmhalle stehen. Aber ich glaube, nach 14 Jahren kann man so eine Verbindung auch nicht einfach abschalten. Also ganz kriegt ihr mich nicht los. Und vielleicht gibt es ja irgendwann den Moment, an dem ich wieder am Beckenrand stehe oder sogar regelmäßig wieder selbst ins Wasser springe. - Einmal Veilchenschwimmer – immer Veilchenschwimmer.

14 Jahre sind eine lange Zeit und doch fühlt es sich an, als wäre es gestern gewesen, als Konstantin seine ersten Bahnen bei uns gezogen hat. Aus dem kleinen Schwimmer ist ein erfolgreicher Sportler, Rekordhalter, Kapitän, Übungsleiter und vor allem ein wichtiger Teil unserer Veilchenfamilie geworden.

Lieber Konstantin, danke für 14 Jahre voller Einsatz, Erinnerungen, Erfolge und gemeinsamer Momente. Für deinen neuen Weg wünsche ich dir von Herzen viel Erfolg, spannende Erfahrungen und natürlich immer eine Bahn, die schnell genug für dich ist.

Und wer weiß, vielleicht sehen wir den „Teilzeitschwimmer“ ja doch öfter im Wasser als gedacht. 😉

Bleib uns verbunden, Kapitano. Wir sehen uns in der Schwimmhalle!

Glück Auf! 💜🏊‍♂️

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