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29/08/2026

Formel 1: Norris trifft Zukunftsentscheid

Formel-1-Weltmeister Lando Norris bindet sich bis mindestens 2030 an das McLaren-Team. Der 26-jährige Brite verkündete seinen Entscheid beim Familientag des Rennstalls in der Rennfabrik in Woking. Norris fährt seit 2019 für das englische Traditionsteam und hat bislang 163 Grand Prix bestritten, mehr als jeder andere Fahrer in der Geschichte des Rennstalls. «McLaren ist mein Zuhause», sagte Norris, der zuletzt die Rennen in Ungarn und in den Niederlanden gewonnen hatte.

24/08/2026

GP Niederlande in Zandvoort - Norris gewinnt Dernière in Zandvoort – Verstappen crasht früh

Lando Norris siegt im ersten Rennen nach der Sommerpause. Max Verstappen muss sich früh von den Heimfans verabschie-den.

Das Podest

1. Lando Norris (GBR/McLaren)
2. Kimi Antonelli (ITA/Mercedes)
3. George Russell (GBR/Mercedes)

Wenn am Ende eines Rennens der Pole-Setter auch der Sieger ist, liegt der Schluss auf ein ereignisarmes Rennen nahe. Auf den Grossen Preis der Niederlande traf dies jedoch nicht zu. Zwar bestieg der von der ersten Position gestartete Lando Norris auch die oberste Stufe des Podests. Zwischen Start und Ziel wurde das Klassement aber mehrfach durcheinandergewirbelt.

Nachdem Norris seine Führung nach dem Start hatte behaupten können, gab es gegen Ende der ersten Runde den ersten Aufreger. Lokalmatador Max Verstappen crashte auf dem zu Beginn feuchten Circuit in der Steilwandkurve vor der Zielge-raden mit hohem Tempo in die Streckenabsperrung und demolierte damit seinen Boliden. Der Niederländer blieb unversehrt, musste sich im vorläufig letzten Rennen in Zandvoort aber früh vom Heimpublikum verabschieden.

Norris überholt Antonelli und Hamilton auf derselben Runde

Verstappens Crash hatte einen rund 30-minütigen Unterbruch zur Folge. Beim stehenden Neustart schnappte WM-Leader Kimi Antonelli Norris die Führung weg. Der Italiener konnte sich bis zur 54. von 72 Runden vor dem amtierenden Weltmeister halten, ehe Norris mit frischeren Reifen an Antonelli vorbeizog.

Der Brite hatte nun nur noch Lewis Hamilton vor sich, der im Ferrari mit einer anderen Strategie und auf älteren Reifen deutlich langsamer unterwegs war. Norris schaffte es noch auf derselben Runde, auch Hamilton zu überholen. Die Spitzenposition sollte er bis zum Schluss nicht mehr abgeben. Hamilton legte wenig später einen Boxenstopp ein und beendete das Rennen schliesslich auf dem 4. Platz.

Mit grossem Vorsprung überquerte Norris vor Antonelli und dessen Mercedes-Teamkollegen George Russell die Ziellinie. Der McLaren-Pilot gewann in der Formel 1 damit zum zweiten Mal in Serie – vor der Sommerpause hatte er bereits in Ungarn triumphiert.

Hülkenberg holt Punkte

Für Audi fuhr nicht etwa der auf Position 9 gestartete Gabriel Bortoleto (BRA), sondern Nico Hülkenberg in die Punkte. Der deutsche Routinier ging als 13. ins Rennen und arbeitete sich bis zum Schluss auf den 8. Platz vor. Damit punktete Hülkenberg zum zweiten Mal in dieser Saison.

So geht es weiter

In der Formel 1 steht in zwei Wochen der Klassiker im italienischen Monza an. Das Qualifying sehen Sie am 5. September ab 16 Uhr live bei SRF, das Rennen tags darauf ab 15 Uhr.

20/08/2026

Verstappen verlängert bis 2030 bei Red Bull

Max Verstappen beendet die Gerüchte um seine Zukunft. Die Bekanntgabe erfolgt vor einem besonderen Rennen.

Nach Spekulationen über einen vorzeitigen Abschied hat der vierfache Formel-1-Weltmeister Max Verstappen seinen bis 2028 laufenden Vertrag mit Red Bull Racing bis 2030 verlängert. Dies gab der Rennstall am Donnerstag bekannt. Verstappen hat seit seinem Debüt beim Team im Jahr 2016 vier WM-Titel gewonnen (2021-2024) und 71 GP-Siege gefeiert.
10 Jahre bei Red Bull

«Wir haben die besten Leute und ich freue mich darauf, weiterhin mit allen zusammenzuarbeiten, um wieder an die Spitze zurückzukehren. Das bleibt das oberste Ziel», lässt sich Verstappen zitieren.

Der Rennstall sei wie eine zweite Familie. «Diese Reise mit demselben Team fortzusetzen, bei dem ich meine gesamte Karriere verbracht habe, ist etwas ganz Besonderes und etwas, das ich mir schon immer gewünscht habe.»

Dabei hat Red Bull längst nicht mehr das stärkste Auto im Feld. In der laufenden Saison konnte der 28-jährige Niederländer noch nicht reüssieren. Beim GP von Ungarn wurde er zuletzt Zweiter. In der WM-Wertung belegt er Rang 6. Am Wochenende steht Verstappens Heim-GP in Zandvoort an.

Sagen wir mal so: Besser bei Red Bull bleiben als keinen Sitz mehr zu haben. Denn alle Sotze sind ja besetzt.....

17/08/2026

DTM-Rennen Nürburgring 2: Wittmann holt BMW-Sieg nach irrem AMG-Debakel

Marco Wittmann (Schubert-BMW) holt im zweiten Rennen auf dem Nürburgring den Sieg, während AMG ein Debakel erlebt: Engel kollidiert mit Auer, Gounon mit Strafe. Feller wird 11.

Der strahlende Sieger im zweiten DTM-Rennen auf dem Nür-burgring heisst Marco Wittmann: Der Schubert-BMW-Pilot, der vom sechsten Startplatz kam, profitiert von den Fehlern der Konkurrenz nach dem Start und beim ersten Boxenstopp und staubt seinen insgesamt dritten DTM-Sieg in der Eifel ab.

"Ein super Rennen", freut sich Wittmann bei ProSieben. "Ein sehr wildes Rennen, vor allem in der Anfangsphase, aber wir konnten uns da aus allem heraushalten und mit unserem Undercut genau die richtige Strategie fahren. Ein richtig starkes Wochenende mit dem ersten und dritten Platz. Daher bin ich sehr zufrieden."

Mercedes-AMG war mit grossen Ambitionen in das Rennen gestartet, erlebt am Sonntag jedoch ein mittelschweres Debakel: Maro Engel (Winward-Mercedes) und Lucas Auer (Landgraf-Mercedes) kollidieren schon kurz nach dem Start, während Polesetter Jules Gounon (Winward-Mercedes) auch infolge einer Strafe am Ende nur den 14. Platz erreicht.

Die einzige Freude für die Marke mit dem Stern: Tom Kalender zeigt ein fehlerfreies Rennen und erkämpft sich in der Schluss-phase dank seiner frischen Reifen noch den zweiten Platz und damit seinen ersten Podestplatz in der DTM. Thomas Preining (Manthey-Porsche) komplettiert das Podium immerhin noch als Dritter.

"Ich wäre natürlich gerne vorne geblieben, aber keine Chance", gibt der Österreicher bei ProSieben zu. "Ich glaube, so viel frischer war der Reifen, nicht nur acht oder zehn Runden, aber es war schon eine dominante Vorstellung von denen. Grundsätzlich bin ich natürlich über den Rennverlauf sehr glücklich. Er hätte für uns nicht besser laufen können."

Arjun Maini (HRT-Ford) wird Vierter, gefolgt von Mirko Bortolotti (Grasser-Lamborghini) und Abt-Lamborghini-Pilot Lucas Engstler. Nicki Thiim (Comtoyou-Aston-Martin) erreicht als Siebter die Ziellinie, vor Timo G***k im Dörr-McLaren. Marco Mapelli (Abt-Lamborghini) und Bastian Buus (Land-Porsche) komplettieren die Top 10 am Sonntag.

Maro Engel reißt AMG-Kollege Lucas Auer aus dem Rennen

Mercedes-AMG kassierte den ersten Rückschlag des Tages bereits kurz nach dem Start, als Tabellenführer Engel mit Markenkollege Auer aneinandergeriet. Der Österreicher drehte sich deshalb und riss in der Folge auch Kelvin van der Linde (Schubert-BMW) mit ins Aus. Alle drei Piloten mussten ihre beschädigten Autos vorzeitig abstellen.

"Ich muss es mir nochmal genau anschauen, aber es sieht aus, dass es mein Fehler ist", nimmt Engel die Schuld im Gespräch mit ProSieben direkt auf seine Kappe. "Ich muss nochmal anschauen, ob ich vielleicht einen [Treffer] bekommen habe von hinten, weiss ich nicht. Aber im ersten Moment würde ich sagen, mein Fehler."

Eine Ansicht, die im Anschluss an das Rennen auch die Sportkommissare teilten, den eine Berührung mit der Konkurrenz gab es nicht: Auch sie sahen Engel daher als Verursacher des Unfalls und brummten ihm dafür eine Strafe auf. Der Tabellenführer wird in der Startaufstellung für das erste Rennen am Sachsenring um drei Positionen zurückversetzt.

Nach einer kurzen Safety-Car-Phase verteidigte Polesetter Gounon seine Führung vor Ben Dörr (Dörr-McLaren) und Vortagessieger Matteo Cairoli im Emil-Frey-Ferrari. Bortolotti (Grasser-Lamborghini) musste unterdessen wegen eines Frühstarts einmal durch die Penalty-Lap fahren und fiel dadurch frühzeitig an das Ende des Feldes zurück.

Maro Engel behält DTM-Tabellenführung, aber ...

Winward-Mercedes-Pilot Maro Engel behält trotz seines Ausfalls zwar die Führung in der Gesamtwertung, allerdings rückt Thomas Preining (Manthey-Porsche) dank seines dritten Platzes am Sonntag bis auf einen Zähler heran. Nicki Thiim (Comtoyou-Aston-Martin) liegt mit 21 Punkten Rückstand auf dem dritten Platz.

"Wir reisen mit nur einem Punkt Rückstand ab, wer hätte das gedacht", richtet Preining seine Kampfansage an die Konkurrenz. "Aber ich glaube, es ist verdient und ich glaube, wir können froh darum sein."

Die DTM-Saison 2026 geht nun in die heisse Phase, denn insge-samt stehen nur noch vier Rennen auf dem Programm: Die nächsten beiden Läufe finden in vier Wochen auf dem Sach-senring (11. bis 13. September) statt, ehe beim traditionellen Saisonfinale in Hockenheim (09. bis 11. Oktober) der neue DTM-Champion gekrönt wird.

17/08/2026

Letztes Rennen in London - Nach dramatischem Finale: Wehrlein Formel-E-Weltmeister

Der Deutsche doppelt nach, die Schweizer überzeugen.

Pascal Wehrlein ist nach einem dramatischen Saisonfinale nach 2024 zum 2. Mal Weltmeister der Formel E. Dem 31-jährigen Porsche-Pilot reichte in London Rang 14.

Wehrlein war als 3. gestartet und auf dem engen Stadtkurs vor allem auf ein Rennen ohne Zwischenfälle aus. Das konnte er sich erlauben, weil die verbliebenen Titel-Konkurrenten Mitch Evans (NZL/Jaguar) und Jake Dennis (GBR/Andretti) hinter ihm star-teten.

Er hat 20 Runden lang versucht, meine WM zu ruinieren. Das war eine der unfairsten Leistungen, die ich so erlebt habe. Das werde ich nicht vergessen.
Autor: Pascal Wehrlein über Antonio Felix da Costa

Zu Zwischenfällen kam es trotzdem. Evans' Teamkollege Antonio Felix da Costa lieferte sich enge Duelle mit dem Deutschen. «Er hat 20 Runden lang versucht, meine WM zu ruinieren. Das war eine der unfairsten Leistungen, die ich so erlebt habe. Das werde ich nicht vergessen.»

Wenig später kam es zu einem grösseren Crash, in den Wehrlein und Dennis verwickelt waren. Das Duo konnte weiterfahren, lag aber ausserhalb der Punkte. Von den Titelkandidaten fuhr nur Evans (4.) Zählbares ein, was nicht für den WM-Triumph reichte.

Auch die Schweizer trumpften auf: Edoardo Mortara fuhr im Mahindra als 3. auf das Podest. Einen versöhnlichen Abschluss seiner Karriere in der Formel E erlebte Sébastien Buemi als 5.

16/08/2026

DTM-Rennen Nürburgring 1: Cairoli feiert dritten Saisonsieg, zwölf Autos im Ziel

Matteo Cairoli (Emil-Frey-Ferrari) gewinnt ein wildes DTM-Rennen am Nürburgring vor Thomas Preining und Marco Wittmann - Viele Ausfälle nach harten Zweikämpfen. Feller wird 9.

Das springende Pferd war am Samstag auf dem Nürburgring nicht aufzuhalten: Emil-Frey-Ferrari-Pilot Matteo Cairoli feiert in einem verrückten Rennen, im dem nur zwölf Autos überhaupt die Zielflagge sehen, seinen dritten Saisonsieg und macht damit auch in der Gesamtwertung einen wichtigen Schritt nach vorne.

"Dieser Sieg war wirklich wichtig", freut sich Cairoli, der am Norisring und Oschersleben zwei schlechte Wochenende erlebt hat, im offiziellen DTM-Stream. "Aber heute, ehrlich gesagt, ist es ein Genuss, ein solches Auto zu fahren. Ich habe es wirklich genossen und Spaß gehabt. Ein großes Dankeschön geht an das Team, denn ohne sie wäre ich nicht hier."

Hinter dem Ferrari-Piloten, der am Ende einen dominanten Vorsprung von mehr als zehn Sekunden über die Ziellinie bringt, komplettieren Thomas Preining (Manthey-Porsche) als Zweiter und Marco Wittmann (Schubert-BMW) als Dritter das Podium. "Wir sind wirklich zufrieden", jubelt der zweifache DTM-Champion nach der Siegerehrung.

Maro Engel trotz Erfolgsgewicht mit starker Leistung

"Wir waren schon das ganze Wochenende stark bei der Musik dabei", erinnert Wittmann. "Wir hatten gehofft, dass wir die ersten beiden ein bisschen ärgern können, aber dafür waren sie einfach zu schnell, haben uns eher einen Tick nach hinten orientieren müssen. Für uns war Platz drei heute das Maximum und dementsprechend auch sehr zufrieden."

Ben Dörr (Dörr-McLaren) wird Vierter, gefolgt von Lucas Auer (Landgraf-Mercedes) und Tabellenführer Maro Engel, der in seinem Winward-AMG mit 20 Kilogramm Erfolgsballast aus Oschersleben unterwegs war. Teamkollege Jules Gounon kommt als Siebter über die Ziellinie, allerdings droht dem Franzosen möglicherweise noch eine nachträgliche Strafe.

Gounon war nach dem Boxenstopp mit Ricardo Feller kollidiert. Der Manthey-Porsche-Pilot drehte sich von der Strecke und schlug leicht ein, konnte die Fahrt allerdings fortsetzen und am Ende noch den neunten Platz über die Ziellinie bringen. Luca Engstler (Abt-Lamborghini) wird Achter, Bastian Buus (Land-Porsche) komplettiert die Top 10.

Startphase mit zahlreichen Zweikämpfen und Ausfällen

Matteo Cairoli münzte seine Poleposition beim Start direkt in die Führung um, gefolgt von Preining im "Grello"-Porsche. Dahinter erwischte AMG-Pilot Auer einen enttäuschenden Auftakt: Er musste Dörr und Wittmann ziehen lassen und fiel bereits im Verlauf der ersten Runde vom dritten Startplatz auf den fünften Rang zurück.

Kelvin van der Linde (Schubert-BMW) musste wegen eines offensichtlichen Frühstarts einmal durch die Penalty-Lap und fiel ebenfalls zurück. Nicki Thiim und Mirko Bortolotti (Grasser-Lamborghini) rodelten im Verlauf der ersten Runde einmal durch das Kiesbett, woraufhin der Italiener sein Auto vorzeitig abstellen musste.

"Mirko hatte keinen besonders guten Start, er hatte zwei Kollisionen, bei denen ihn zwei Autos von der Strecke gedrückt haben", erklärte Teamchef Gottfried Grasser im offiziellen DTM-Stream. "Und leider glauben wir, dass der vordere Kühler komplett mit Dreck dicht ist und die Wassertemperatur viel zu stark angestiegen ist, sodass wir abstellen mussten."

Kurz danach drehte sich Marco Mapelli (Abt-Lamborghini) nach einem Schubser von Timo G***k (Dörr-McLaren) von der Strecke. Die Rennleitung nahm den Vorfall unter die Lupe und brummte dem ehemaligen Formel-1-Piloten drei Penalty-Laps auf. G***k stellte seinen McLaren nach dem Absolvieren der Strafe ebenfalls vorzeitig ab.

Im Hinterfeld gingen die Duelle unterdessen weiter: Thiim und Tom Kalender (Landgraf-Mercedes) gerieten im Bereich der Schikane aneinander und schossen beide geradeaus. Für den Youngster war das Rennen anschließend beendet, weil sein Auspuff beschädigt wurde. Thiim musste den Kontakt derweil mit einer Penalty-Lap büssen.

McLaren-Pilot Dörr verliert mögliches Podium beim Boxenstopp

An der Spitze blieb bis zum Öffnen des Boxenstoppfensters alles unverändert: Cairoli führte vor Preining und Dörr, während Wittmann seinen vierten Platz gegen Auer verteidigte. Bei der ersten Gelegenheit bogen die beiden Kontrahenten direkt zum Stopp ab. Dahinter reihten sich die weiteren Piloten ein, ohne dass es zu Veränderungen kam.

Dörr kam eine Runde später, wobei der Stopp bei der Dörr-Mannschaft nicht ganz reibungslos verlief. Der McLaren-Junior kehrte zwar knapp vor Wittmann auf die Strecke zurück, konnte seine dritte Position gegen den BMW-Piloten jedoch nicht verteidigen. Cairoli kam als letzter Pilot der Spitzengruppe zum Stopp und behauptete die Führung vor Preining und dem neuen Drittplatzierten Wittmann.

In der Schlussphase, in der sich dichter Rauch der Eifel-Wald-brände über den Nürburgring legte, blieb an der Spitze alles unverändert. Kelvin van der Linde musste seinen Schubert-BMW mit einem Defekt abstellen. Eine spätere Kollision zwischen Christian Engelhart (Grasser-Lamborghini) und Thierry Vermeu-len (Emil-Frey-Ferrari) sorgte zudem dafür, dass insgesamt nur zwölf Autos die Zielflagge sahen.

Maro Engel verteidigt Tabellenführung in der DTM

Arjun Maini und Finn Wiebelhaus hatten bereits nach wenigen Runden Feierabend. Beide Fahrer mussten zu Beginn des Rennens eine Durchfahrtsstrafe absolvieren, weil HRT im Vorfeld des Rennens gegen das Testreglement verstoßen hatte. Weil ein zählbares Ergebnis kaum möglich war, sparte sich das Team die Reifen wohl für den Sonntag.

15/08/2026

DTM-Qualifying Nürburgring 1: Ferrari-Pole, Dämpfer für Titelkandidat Thiim

Emil-Frey-Ferrari-Pilot Matteo Cairoli kämpft mit der Pole am Nürburgring um seine Titelchance: Die Favoriten liegen im Vorderfeld, nur Nicki Thiim nicht in den Top 10. Rang 8 für Riccardo Feller.

Zweite DTM-Pole für Matteo Cairoli: Der Emil-Frey-Ferrari-Pilot sichert sich mit einer Bestzeit von 1:25.345 beim Samstags-Qualifying auf dem Nürburgring den besten Startplatz - und startet damit möglicherweise seine Aufholjagd in der Meister-schaft. Denn der Italiener ist mit 52 Punkten Rückstand erster Verfolger des führenden Quartetts.

Zweiter wurde Manthey-Porsche-Pilot Thomas Preining, dem 0,036 Sekunden auf die Pole fehlten. Der Österreicher, der in der Meisterschaft Vierter ist, setzt nach Oschersleben seine starke Phase fort. Auf Platz drei landete Landgraf-Mercedes-Pilot Lucas Auer (+0,078), der damit einen Punkt holt und in der Meister-schaft zu Nicki Thiim aufschließt.

Vierter wurde Marco Wittmann (+0,105), der bester BMW-Pilot war und seine Chancen im Titelkampf am Leben erhält. Auf Platz fünf liegt McLaren-Pilot Ben Dörr (+0,179), ehe auf Platz sechs DTM-Leader Maro Engel (+0,205) im Winward-Mercedes folgt.

Eine Enttäuschung setztes es für Comtoyou-Aston-Martin-Pilot Thiim. Der Däne, der in der Meisterschaft auf Platz zwei liegt, wurde mit 0,318 Sekunden Rückstand Elfter.

14/08/2026

Formel E: Buemi rückt als Mann der ersten Stunde in den Hintergrund

Sébastien Buemi wird in der kommenden Saison nicht mehr in der Formel E antreten. Das Team Envision gab am Donnerstag die Trennung vom 37-jährigen Waadtländer bekannt. Buemi war seit dem Start der Formel E im Jahr 2014 Teil der Rennserie und prägte deren Anfangsjahre massgeblich. Der Schweizer feierte 14 Siege, stand 36-mal auf dem Podest und sicherte sich 17 Pole-Positions. In der Saison 2015/16 wurde er Weltmeister. 3-mal beendete er die Meisterschaft zudem als Zweiter. Nach Stationen bei Renault und Nissan fuhr Buemi in den vergangenen 4 Jahren für Envision. Seinen letzten Sieg in der Formel E feierte er im vergangenen Jahr in Monaco. Bei Envision wird er künftig eine beratende Rolle übernehmen und weiterhin in die Entwicklungsarbeit eingebunden sein. Buemi will sich künftig auf seine Karriere in der Langstrecken-Weltmeisterschaft mit Toyota konzentrieren.

Photos from Motorsport's post 09/08/2026

WRC Rallye Finnland 2026: Nächster Pajari-Sieg nach Ogier-Drama
Zweiter WRC-Sieg in Folge für Sami Pajari: Der Toyota-Pilot gewinnt seine Heimrallye, nachdem Sebastien Ogier auf dramatische Weise ausscheidet

Toyota-Pilot Sami Pajari hat am Sonntag die Rallye Finnland, den zehnten Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2026, gewon-nen. Der 24-Jährige hatte bei seiner Heimrallye nach 20 Wer-tungsprüfungen über insgesamt 316,04 Kilometer im Ziel einen Vorsprung von 26,7 Sekunden auf seinen Teamkollegen Oliver Solberg. Elfyn Evans komplettierte auf Rang drei (+ 1:19,5 Minuten) den Dreifacherfolg von Toyota.

Pajari liess damit seinem ersten WRC-Sieg gleich den zweiten folgen. Erst vor zwei Wochen hatte er bei der Rallye Estland erstmals bei einem WM-Lauf triumphiert. Zugleich schrieb Pajari WRC-Geschichte, denn es war der 200. Sieg eines finnischen Fahrers in der Rallye-WM.

"Es fühlt sich einfach fantastisch an. Ich weiss gar nicht, was ich sagen soll. Der erste Sieg in Estland war schon eine grosse Sache, aber ein Heimsieg ist immer etwas ganz Besonderes. Ein Sieg zu Hause war für uns Finnen zuletzt nicht gerade einfach, aber nach einer wirklich verrückten Rallye haben wir es geschafft", jubelte Pajari. Er ist der 14. Finne, der die Rallye Finnland gewinnen konnte, und liegt in der Gesamtwertung nun auf Rang zwei - 30 Punkte hinter Evans.

Unfall bringt Ogier um den scheinbar sicheren Sieg

Beim Erfolg bei der schnellen Schotterrallye in seinem Heimat-land profitierte Pajari allerdings vom schweren Unfall seines Teamkollegen Sebastien Ogier.

Der neunmalige Weltmeister, der in Finnland erstmals seit 2021 wieder mit seinem langjährigen Beifahrer Julien Ingrassia antrat, hatte die Rallye seit Freitagmorgen angeführt und schien dem Sieg entgegenzufahren.

Am Samstag kam Ogier jedoch auf der 17. Wertungsprüfung aus bislang ungeklärter Ursache von der Strecke ab. Sein Toyota GR Yaris fuhr in einer Rechtskurve mit hoher Geschwindigkeit geradeaus und überschlug sich mehrfach. Ogier und Ingrassia konnten sich aus eigener Kraft aus dem Wrack befreien und erlitten keine ernsthaften Verletzungen. Die beiden verbrachten die Nacht jedoch zur Beobachtung im Krankenhaus.

Elfyn Evans hat nach Überschlag viel Glück

Vor seinem Ausfall hatte Ogier das Geschehen an der Spitze bestimmt. Er gewann drei der vier Prüfungen am Freitagmorgen und erarbeitete sich einen Vorsprung von 5,3 Sekunden auf den Sieger der ersten WP, Adrien Fourmaux (Hyundai). Am Freitag-nachmittag baute Ogier seine Führung auf 16,3 Sekunden aus, als sintflutartiger Regen für Chaos sorgte.

Fourmaux gehörte zu den Piloten, die es am härtesten trafen. Er räumte zynisch ein, dass er auf den Prüfungen eher ein Boot als ein Auto gebraucht hätte. Wegen der extremen Bedingungen fiel Fourmaux vom zweiten auf den sechsten Platz zurück, während Evans, der das beste Wetter erwischte, hinter Pajari auf Rang zwei kletterte.

Mit einer nun besseren Startposition setzte Evans den führenden Ogier unter Druck und verkürzte den Rückstand auf den neun-maligen Weltmeister auf 11,6 Sekunden, ehe das Drama auf WP 14 seinen Lauf nahm: Evans geriet zu weit nach aussen, über-schlug sich mit seinem GR Yaris und blieb anschliessend im Graben stecken. Der Toyota-Pilot verlor 1:49 Minuten und fiel vom zweiten auf den fünften Platz zurück.

Sami Pajari lässt am Schlusstag nichts mehr anbrennen

Damit ging Ogier mit einem komfortablen Vorsprung von 22,7 Sekunden auf Pajari in den Samstagnachmittag, ehe sein Unfall die Geschichte der Rallye völlig veränderte. Durch Ogiers Ausfall erbte Pajari die Führung mit einem Vorsprung von 46,4 Sekunden auf Solberg. Der Schwede hatte zu Beginn der Rallye grosse Mühe gehabt, das richtige Gefühl für seinen Toyota zu finden, und gehörte am Freitagnachmittag ebenfalls zu den Opfern des Starkregens.

Pajari ließ am Sonntag auf den beiden Durchgängen der 30 Kilometer langen Prüfung Himos-Jamsa nichts mehr anbrennen und fuhr den emotionalen Sieg sicher nach Hause.

Solberg rettete den zweiten Platz und sicherte sich zudem den Sieg in der Sonntags-Wertung - trotz offensichtlicher Schmer-zen. Nach einer harten Landung nach einem Sprung auf der vorletzten WP, die er dennoch gewann, musste der Monte-Carlo-Sieger zu Schmerzmitteln greifen.

Enttäuschende Rallye für Katsuta und die Hyundai-Piloten

Evans kämpfte sich am Samstagnachmittag an Fourmaux vorbei und belegte am Ende Rang drei. Der Walisische Pilot gab offen zu, dass er nach seinem Fehler am Samstag noch viel Glück hatte, wieder auf das Podium zu fahren.

Fourmaux, der am Freitag noch um den Sieg mitgekämpft hatte, beendete die Rallye auf dem vierten Platz. Thierry Neuville (Hyundai) erholte sich von einem Unfall auf WP 5, bei dem die vorne links beschädigte Aufhängung seines i20 N Rally1 repariert werden musste, und rettete Rang fünf. Dennoch war es eine weitere enttäuschend Rallye von Hyundai.

Toyota-Pilot Takamoto Katsuta belegte den sechsten Platz. Der Japaner kämpfte am Freitag mit dem Tempo und verlor zwei Minuten wegen einer beschlagenen Windschutzscheibe. Auf der Powerstage büßte er den fünften Platz vollends ein, als er gegen mehrere Bäume prallte.

Weiter geht es in Paraguay

Josh McErlean (M-Sport-Ford) gehörte zu den wenigen Piloten mit einer fehlerfreien Rallye und wurde Siebter. Seine Team-kollegen Jon Armstrong und Martins Sesks hatten dagegen weniger Glück: Armstrong nahm die Rallye am Samstag wieder auf, nachdem er auf WP 3 im Graben gestrandet war. Sesks lag zeitweise auf einem starken fünften Rang, ehe ihn auf WP 14 ein heftiger Überschlag bei hoher Geschwindigkeit aus dem Rennen riss.

Für Hyundais dritten Fahrer Esapekka Lappi war die Heim-Rallye bereits am Freitag frühzeitig beendet: Nach einem Überschlag auf WP 4 beschädigte er seinen i20 N am Überrollkäfig so schwer, dass er für den Rest des Events ausfiel. In der WRC2-Wertung triumphierte Toyota-Teamchef Jari-Matti Latvala.

Im Gesamtklassemnet führt weiterhin Evans vor Pajari. Dahinter folgen Katsuka und Solberg noch vor Ogier, Fourmaux und Neuville.

Photos from Motorsport's post 02/08/2026

F1: Wer fliegt – wer kommt?

Die Sommerpause der Formel 1 ist im vollen Gange. Während die Teams Arbeitsverbot haben, läuft die Gerüchteküche heiss.

Die Sommerpause, seit 2014 ein klares Arbeitsverbot der FIA für zwei Wochen für alle Teams, würde bei einem Vergehen hart bestraft. Dass einige immer wieder Schlupflöcher für Ingenieure und Denkgenies finden, liegt leider in der DNA der Formel 1. Die Teamchefs und Sponsoren nutzen diese Zeit für heisse Diskussionen um die Fahrerwahl 2027.

Und ein Entscheid ist offenbar gefallen: Esteban Ocon (29) muss Haas-Ferrari Ende Saison nach über 200 Rennen verlassen. Der Franzose, der einst für McDonald’s arbeiten wollte, weil er kein Geld mehr für den Rennsport hatte, liegt im internen Duell gegen Oliver Bearman (21) mit 3:18 Punkten zurück.

Ocon, der 2021 als 1:500-Aussenseiter den GP Ungarn auf Alpine gewann, muss wohl dem Brasilianer Rafael Camara (21) Platz machen. Der Formel-3-Gesamtsieger 2025 und aktuelle Dritte der Formel-2-Serie, ist seit zwei Jahren in der Ferrari-Academy, zu der früher auch Zhou oder Mick Schumacher gehörten.

Schliesst sich bei Alonso ein grosser Kreis?

Natürlich brennt in der Pause auch die Gerüchteküche weiter. So soll Alpine-Mercedes auf Druck des neuen Supersponsors Gucci endgültig auf die Dienste von Franco Colapinto (23) verzichten. Der neue Mann neben Pierre Gasly (30) soll Fernando Alonso (45) sein. Damit würde sich ein grosser Kreis wieder schliessen. Der Spanier kam 2001 bei Minardi zur GP-Premiere. Sein damaliger Manager und Berater ist heute noch der gleiche Mann: Flavio Briatore (76). Dem Italiener muss man nicht erklären, wie stark der 32-fache GP-Sieger und zweifache Weltmeister von 2005 und 2006 ist.

Bei Aston Martin-Honda, wo das Geld keine Rolle spielt, hat man bereits die Fühler nach einem Nachfolger ausgestreckt. Der Name des möglichen Nachfolgers ist keine Überraschung: Carlos Sainz (31). Der Spanier will das Williams-Trauerspiel beenden – und weg. Bei Audi stiess er kürzlich auf taube Ohren, weil er das Angebot 2024 abgelehnt hatte. Längst taucht ein anderer Name bei Audi auf: George Russell (28). Der Mercedes-Pilot soll sich 2027 das Partner-Duell mit dem schnelleren Kimi Antonelli (19) noch einmal antun, danach schaut er sich bereits nach Alter-nativen um. Warum nicht? Der WM-Titel in Hinwil und Ingolstadt ist offiziell ja erst für 2030 eingeplant. Die ewigen Träume inbegriffen.

Gibt es einen Platz für Tsolov?

Der interessanteste Mann auf dem Transfermarkt kommt aus Sofia in Bulgarien: Nikola Tsolov (19). Der aktuelle Gesamtleader der Formel 2 wird hinter den Kulissen von Alonsos Agentur gemanagt. Dieser riet dem neuen Diamanten im Autorennsport im November 2024 die Academy von Alpine zu verlassen, und einen Tag später unterschrieb er auf Druck von Helmut Marko (83) bei den Red-Bull-Junioren.

Die Frage: Wo wird für Tsolov bald ein Formel-1-Sitz frei? In der Bullen-Familie sieht es nicht nach einem Fahrertausch aus. Liam Lawson (24) holt zu viele Punkte (43) für Racing Bulls – und Max Verstappen (28) fehlen die wahren Alternativen. Der Holländer hat in Budapest wieder einmal gezeigt, dass er in einem unterle-genen Auto aufs Podest fahren kann. Beim A-Team muss man Isack Hadjar (21) langsam anbinden. In den letzten sieben Rennen hat er jeweils acht WM-Punkte oder mehr eingefahren! Nur noch Hamilton (Ferrari) hat dabei immer gepunktet!

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