Angefangen hat sie mit einer Entschuldigung. «Eigentlich habe ich gar keinen Grund, hier im Karrierecoaching zu sitzen.»
Danach hat sie zwanzig Minuten erzählt, wie gut alles läuft. Und dann kam dieser Satz:
«Ich habe geweint, als ich die Spitzenbewertung gelesen habe. Weil ich in dem Moment wusste, dass ich jetzt nicht mehr weg kann.»
Auf den Kopf gestellt hat mich mein erster Impuls. Ich hätte ihr gratuliert.
Aus demselben Grund wie alle anderen. Das sind die Zeichen, an denen wir ablesen, dass jemand am richtigen Ort ist.
Diesen Glückwunsch hatte sie davor von ihrer Chefin gehört, von ihrem Mann, von Freundinnen. Jedes Mal ging die Tür ein Stück weiter zu. Hätte ich ihn auch gesagt, hätte sie diesen Satz nie ausgesprochen.
Drei Dinge sehe ich seither anders:
1️⃣ Eine Spitzenbewertung ist keine Entwarnung:
Wenn etwas schlecht läuft, hast du einen Grund zu gehen, den alle verstehen. Bei einer Spitzenbewertung fällt er weg. Wer dann gehen will, muss sagen: Es läuft gut und ich will trotzdem nicht mehr.
2️⃣ Zweimal überstanden heisst zweimal gebunden:
Beide Male stand ihr Name auf der Liste der Leute, die bleiben. Danach das grosse Projekt, dann die Nachfolgeplanung. Für sie war jede Zusage ein weiteres Seil.
3️⃣ Kompetenz und Stärke lesen sich gleich:
Nimm deine letzte Bewertung und geh die gelobten Punkte durch. Frag dich bei jedem: Wie fühle ich mich, während ich das tue? Bei Kompetenzen bist du danach leer. Bei deinen Stärken bist du danach wach.
Seither frage ich Frauen nicht mehr, wie es läuft. Diese Frage zielt auf die Firma, und die Firma war in Ordnung. Ich frage jetzt, was es sie gerade kostet. Darauf gibt es keine Zahl.
Genau dafür machen wir am 10. September um 11 Uhr unseren kostenlosen Workshop «Bleiben, gehen oder neu verhandeln?». Damit du in Ruhe klärst, welche der drei Türen deine ist. 💚
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Muri & muri coaching
Karrierecoaching für Menschen im Umbruch. Ein Berufsleben das sich nach dir anfühlt. Stärken X Identität = echte Wirkung. Klarheit. Strategie. Selbstvertrauen.
Ich habe ihr gesagt: Wir reden jetzt seit zwanzig Minuten. Du hast mir das Einkommen erklärt, die Fixkosten und was passiert, wenn eine Zahl wegfällt.
Über dich hast du noch keinen einzigen Satz gesagt.
Sie hat einen Moment nichts gesagt. Dann kamen die Tränen.
Der Satz war nicht als Vorwurf gemeint. Er hat ihr nur gezeigt, dass sie in ihrer eigenen Rechnung als Posten vorkommt.
Das Geld ist dabei kein Vorwand. Die Hälfte des Familieneinkommens ist eine echte Zahl, an der Miete, Krippe und die Ferien im Sommer hängen. Wer das wegwischt, hat noch nie eine Familie durchgerechnet.
Nur sind es zwei Fragen, die sie zu einer gemacht hat. «Können wir uns das leisten» lässt sich beantworten. Mit einem Budget und einer Zahl am Schluss.
«Darf ich» lässt sich nicht beantworten, und genau diese Frage hält sie seit zwei Jahren fest.
Dahinter steckt ein Glaubenssatz, den ich im Coaching oft antreffe: Ich darf erst an mich denken, wenn die anderen versorgt sind.
Also hat sie eine Hausaufgabe bekommen: Rechne aus, wie viele Monate ihr ohne dein Einkommen durchkommt. Einmal so, wie ihr jetzt lebt, und einmal ohne drei Dinge.
Bei ihr waren es sieben Monate. Sie hatte mit zwei gerechnet.
Damit hat sich das Gespräch zu Hause verändert. Sie hat nicht mehr um Erlaubnis gefragt, sie hat einen Rahmen auf den Tisch gelegt.
Herausgekommen ist übrigens keine Kündigung. Sie hat ihr Pensum reduziert und intern die Abteilung gewechselt. Manchmal ist die mittlere Tür die richtige.
Genau dafür machen wir am 10. September um 11 Uhr unseren kostenlosen Workshop «Bleiben, gehen oder neu verhandeln?». Damit du in Ruhe klärst, welche der drei Türen deine ist, bevor du zu Hause etwas ansprichst. 💚
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Ich habe ihr gesagt: In den fünf Jahren, die du dort bist, hat es keinen einzigen Monat gegeben, in dem dein Team nicht jede Hand gebraucht hätte.
Sie hat einen Moment nichts gesagt. Dann kamen die Tränen.
Der Satz war nicht hart gemeint. Er hat ihr nur gezeigt, wie lange sie schon auf einen Moment wartet, den es nie geben wird.
Sie ist 32 und seit fast fünf Jahren im selben Unternehmen. Projekte gerettet, Umstrukturierungen überstanden, Abende durchgearbeitet. Das Team steht sich sehr nahe, in der Teampsychologie nennen wir das Kohäsion. Und genau deshalb bleibt sie.
Hinter dem Satz «Ich kann nicht gehen, weil das Team mich braucht» steckt ein Glaubenssatz, den ich im Coaching oft antreffe: Ich darf erst an mich denken, wenn die anderen versorgt sind.
Das klingt nach Fürsorge. Es ist aber auch die Überzeugung, dass dein Wert daran hängt, gebraucht zu werden. Und dass Gehen dasselbe ist wie jemanden im Stich lassen.
Wer so denkt, bleibt. Auch dann, wenn ein Teil von ihr längst innerlich gegangen ist. Sie funktioniert weiter, sie liefert, sie macht keinen Fehler. Die Verbindung zur eigenen Arbeit ist trotzdem weg.
Was sie danach gemacht hat: Sie hat ihre Werte sortiert. Zum ersten Mal für sich allein, ohne Blick auf das Team. Als klar war, was ihr wirklich wichtig ist, hat sie gekündigt.
Was sie danach beschrieb, war keine Erleichterung im Sinne von «endlich vorbei». Es war Leichtigkeit. Diesen Unterschied spürt man.
Die meisten Frauen kommen übrigens nicht mit der Frage zu mir, ob sie gehen sollen. Sie kommen mit der Frage, ob sie dürfen.
Genau darum geht es am 10. September um 11 Uhr in unserem kostenlosen Workshop «Bleiben, gehen oder neu verhandeln?». Damit du in Ruhe klärst, welche der drei Türen deine ist. 💚
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Eine Haltemassnahme.
Zehn Jahre. So lange hast du darauf hingearbeitet. Die Projekte, die sonst keiner wollte. Die Wochenenden, an denen du gesagt hast, nächstes Jahr wird es ruhiger. Das Assessment, für das du extra Ferien genommen hast.
Du hast dir vorgestellt, wie es danach wird. Dass du mitentscheidest, statt Entscheidungen nur umzusetzen. Dass dieses Gefühl aufhört, dich dauernd beweisen zu müssen.
Dann kam die Zusage. Blumen auf dem Pult, ein Post auf LinkedIn, abends Prosecco mit deiner Familie.
Und am Montag darauf sitzt du in genau denselben Meetings wie im Monat davor. Dieselbe Traktandenliste, dieselben Leute, dieselben Entscheidungen über deinen Kopf hinweg.
Dazugekommen sind zwei Mitarbeitende, ein Reporting und ein Budget, das du verantwortest, aber nicht einteilen darfst.
Beim Lohn waren es 400 Franken mehr im Monat, von denen nach Steuern die Hälfte übrig bleibt.
Ein Titel kostet die Firma fast nichts und kauft ihr zwei Jahre deiner Loyalität. Günstiger kommt ein Unternehmen nicht davon.
Das Bitterste daran ist, dass du jetzt nichts mehr sagen darfst. Wer beschwert sich schon nach einer Beförderung? Also erklärst du es dir selber. «Ich bin halt nie zufrieden.»
Wenn du herausfinden willst, was du wirklich brauchst, fängst du hier an:
1️⃣ Schreib auf, was du dir vom Titel erhofft hast, bevor du ihn hattest. Das ist deine eigentliche Bedürfnisliste.
2️⃣ Geh deine grossen Ja der letzten Jahre durch. Wollte ich das, oder wollte ich, dass es gut aussieht?
3️⃣ Frag drei Menschen, die dich gut kennen: Wann wirke ich am lebendigsten? Da liegen deine Stärken. Und die sind etwas anderes als das, was du dir antrainiert hast.
Genau dafür machen wir am 10. September um 11 Uhr unseren kostenlosen Workshop «Bleiben, gehen oder neu verhandeln?». Damit du in Ruhe klärst, welche der drei Türen deine ist. 💚
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Halbjahresgespräch, Donnerstagmorgen um zehn. Du gehst mit einem Satz rein, den du dir seit Wochen zurechtgelegt hast. Und kommst mit einem Kompliment wieder raus, ohne ihn gesagt zu haben.
Danach denkst du, du seist zu feige gewesen. Warst du aber nicht. Du bist auf drei Sätze getroffen, die sich gut angehört haben. Genau deshalb funktionieren sie.
Das sind die drei, die ich in Erstgesprächen am häufigsten höre:
1️⃣ «Auf dich kann ich mich immer verlassen.»
Klingt nach Anerkennung, wirkt wie ein Vertrag. Ab dem Moment bist du die, die bleibt, wenn es eng wird. Und eine, die bleibt, kündigt nicht. Die lässt im Stich.
Frag dich: Wäre mein Bereich in einem halben Jahr ohne mich handlungsfähig? Die ehrliche Antwort ist fast immer ja.
2️⃣ «Lass uns das im nächsten Quartal nochmal anschauen.»
Sie meint es ernst. Trotzdem verschiebt sich dein Entscheidungsdatum damit um drei Monate. Beim nächsten Mal kommt die Reorganisation dazwischen, dann der Abgang im Team, dann die Sommerpause.
Schreib dir ein Datum in den Kalender, an dem du entscheidest. Unabhängig davon, was bis dahin gesagt wird.
3️⃣ «Bei uns hast du doch alle Freiheiten.»
Der gefährlichste der drei. Er dreht die Frage von der Firma weg auf dich. Wenn hier alles offen steht und du dich trotzdem leer fühlst, dann liegt es ja wohl an dir. Genau da beginnen die meisten, an ihrer Belastbarkeit zu zweifeln. Ob die Stelle passt, fragt keiner mehr.
Frag dich: Wann habe ich mich zuletzt bei der Arbeit lebendig gefühlt? Wenn dir nichts einfällt, ist das keine Diagnose über dich.
Keiner dieser Sätze ist böse gemeint. Deine Chefin will dich halten, das ist ihre Aufgabe. Deine ist es, zu wissen, was du willst, bevor du in so ein Gespräch gehst.
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Hook: Wenn ich nochmal heimlich hoffen würde, dass die nächste Reorganisation meine Stelle streicht, würde ich sofort DIESE eine Sache tun (statt darauf zu warten, dass jemand anders die Entscheidung für mich trifft):
Caption:
Mittwochmorgen, All-Hands. Die Geschäftsleitung kündigt eine Überprüfung der Strukturen an, alle im Raum werden still. Und du spürst für eine halbe Sekunde etwas, das verdächtig nach Hoffnung aussieht.
Danach schämst du dich dafür.
Musst du nicht. Ich höre das in fast jedem zweiten Erstgespräch. Diese Hoffnung ist kein Charakterfehler. Sie ist gerade die einzige Form von Entscheidung, die du dir erlaubst.
Ich würde diese Fantasie deshalb ein einziges Mal zu Ende denken. In drei Schritten:
1️⃣ Zwanzig Minuten, ein Blatt
Schreib auf, was passiert, nachdem der Brief da ist. Der erste Abend. Die erste Woche. Was du deiner Familie sagst. Wo du in drei Monaten arbeitest. Die meisten kommen zwei Sätze weit und merken dabei, dass die Fantasie immer beim Moment der Erleichterung aufhört.
2️⃣ Erleichterung von Sehnsucht trennen
Geh deinen Text durch und markier ihn zweifarbig. Alles, was von etwas wegführt, ist Erleichterung. Alles, was zu etwas hinführt, ist Sehnsucht. Der zweite Stapel ist das, worum es eigentlich geht, und der ist bei den meisten erschreckend kurz.
3️⃣ Den Preis aufschreiben
Was hast du in den letzten sechs Monaten nicht gemacht, weil du gewartet hast? Kein Gespräch mit der Chefin, keine Bewerbung, kein Kontakt gepflegt. Das ist der Preis des Wartens, und er läuft weiter, egal ob die Reorganisation kommt.
Ich habe damals das Familienunternehmen nicht übernommen. Die unbequemste Entscheidung meines Lebens und die lehrreichste. Aber sie war meine.
Genau deshalb machen wir am 10. September um 11 Uhr unseren kostenlosen Workshop «Bleiben, gehen oder neu verhandeln?». Damit du in Ruhe klärst, welche der drei Türen deine ist, bevor jemand anders sie für dich aufmacht. 💚
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Ich würde herausfinden, wann es angefangen hat.
Sonntagabend, kurz nach neun. Die Spülmaschine läuft, morgen ist Montag, und da ist wieder dieses Ziehen im Bauch. Du kennst es inzwischen so gut, dass du gar nicht mehr darüber nachdenkst.
Und weil du es so gut kennst, hast du längst eine Erklärung dafür. «Ich bin halt anspruchsvoll.» «Andere wären froh um meine Stelle.»
Das ist der Punkt, an dem die meisten aufhören zu suchen. Denn wenn es an deinem Charakter liegt, gibt es nichts zu klären.
Dabei gibt es fast immer ein Datum. Und was ein Datum hat, ist keine Charaktereigenschaft. In drei Schritten kommst du dran:
1️⃣ Den Monat suchen
Nimm deinen Kalender der letzten zwei Jahre und geh ihn rückwärts durch. Such den Monat, in dem der Sonntagabend zum ersten Mal weh getan hat. Die meisten finden ihn in zwanzig Minuten.
2️⃣ Aufschreiben, was sich damals verändert hat
Bei meinen Klientinnen ist es selten der Titel selber. Es ist die Reorganisation, die alles umgestellt hat. Der Weggang der Kollegin, mit der sie alles besprechen konnten. Das Projekt, das sie zwei Jahre getragen haben und das plötzlich fertig war.
3️⃣ Prüfen, was davon zurückholbar ist
Geh die Liste durch und setz hinter jeden Punkt ein Ja oder ein Nein. Ein Ja heisst, du kannst darüber in deinem jetzigen Job reden. Bei zu vielen Nein geht es um etwas anderes.
Auch bei mir gab es einen Monat, in dem klar wurde, dass ich das Familienunternehmen nicht übernehmen will.
Wenn du deinen gefunden hast, kommt die eigentliche Frage. Und die beantwortest du besser in Ruhe als am Sonntagabend um neun.
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Wer sich wünscht, dass jemand anders entscheidet, hat längst entschieden. Was fehlt, ist die Erlaubnis.
Sie hat es leise gesagt und sich sofort dafür geschämt. Dabei höre ich diesen Satz in fast jedem zweiten Erstgespräch. Die Umstrukturierung, die Fusion, der Sparauftrag. Irgendetwas von aussen, das ihr die Verantwortung abnimmt.
Das hat nichts mit Feigheit zu tun. Wenn du selber kündigst, bist du diejenige, die das Team verlassen hat. Wenn die Firma umbaut, ist es dir passiert. Dieser Unterschied wiegt schwer, wenn du gelernt hast, dass Gehen egoistisch ist.
Dahinter steckt ein Glaubenssatz, den ich im Coaching oft antreffe: Ich darf erst an mich denken, wenn die anderen versorgt sind.
Zwei Dinge sagt einem in so einem Moment niemand:
Die Umstrukturierung befreit dich nicht, sie versetzt dich. Neues Team, neue Nähe, dieselbe Frage in zwei Jahren. Und dann bist du älter und die Wechselkosten sind höher.
Und eine Entscheidung, die dir zugestossen ist, gibt dir nichts zurück. Was Frauen nach einer selbst getroffenen Entscheidung beschreiben, ist keine Erleichterung im Sinne von «endlich vorbei». Es ist Leichtigkeit. Die gibt es nur, wenn du selber unterschrieben hast.
Sie ist 32 und seit fast fünf Jahren dort. Projekte gerettet, Umstrukturierungen überstanden, Abende durchgearbeitet. Als sie ihre Werte zum ersten Mal für sich sortiert hat, ohne Blick auf das Team, hat sie innert drei Wochen gewusst, was sie will.
Du brauchst keine Reorganisation, die dir die Entscheidung abnimmt. Du brauchst einen Ort, an dem du sie einmal in Ruhe durchdenken darfst.
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...dass du versuchst, eine Entscheidung durch die immer gleichen Gedanken zu lösen.
Du kennst das. Du denkst darüber nach unter der Dusche. Auf dem Weg zur Arbeit. Um 03:00 Uhr, wenn du wach liegst. Du hast irgendwann eine Pro-und-Contra-Liste in den Notizen auf deinem Handy angefangen. Du hast es mit deinem Partner besprochen, mit deiner besten Freundin, vielleicht sogar mit deiner Schwester.
Und trotzdem stehst du am selben Punkt wie vor acht Monaten.
Das liegt daran, dass Grübeln sich anfühlt wie Arbeit an der Lösung. Ist es aber nicht. Es ist Schutz. Solange du überlegst, musst du dich ja nicht entscheiden. Und solange du dich nicht entscheidest, kann nichts schiefgehen. Dein Kopf hält dich in der einzigen Zone, in der du nichts verlieren kannst.
Der eigentliche Punkt ist aber ein anderer: Du stellst dir die falsche Frage.
«Soll ich kündigen?» ist eine Frage über die Zukunft. Sie verlangt von dir, etwas zu wissen, das noch gar nicht existiert. Wie es beim neuen Arbeitgeber wirklich ist. Ob du es in zwei Jahren bereust. Das kann niemand beantworten, du auch nicht. Also dreht dein Kopf brav weiter seine Runden, weil er eine unlösbare Aufgabe bekommen hat.
Hör deshalb auf, über deine Zukunft nachzudenken, und fang an, deine Gegenwart zu beobachten.
Eine Frage, die dich weiterbringt: Was genau in meinem Arbeitsalltag kostet mich Energie und was gibt mir welche? Das ist beantwortbar. Dafür musst du hinschauen und darauf achten, was tagsüber mit dir passiert. Im Meeting, bei gewissen Tasks, beim Mittagessen und so weiter...
Nimm dir die nächsten zwei Wochen und schreib nach jedem Termin und jeder grösseren Aufgabe eine einzige Zeile auf. Hat mir das Energie gegeben oder gezogen? Kein Kommentar, keine Analyse, nur die Richtung.
Danach hast du zum ersten Mal Daten statt Bauchgefühl. Und dann siehst du sehr genau, ob du wirklich einen neuen Job brauchst oder etwas ganz anderes.
Wie du daraus deine Entscheidung ableitest, zeigen wir dir Schritt für Schritt in unserem kostenlosen Workshop «Bleiben, gehen oder neu verhandeln?» am 10. September um 11 Uhr. 💚
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