Auf der zweiten Bindungsstufe nach entsteht Verbindung über Gleichsein.
Wir denken ähnlich.
Wir sehen die Dinge gleich.
Wir gehören zusammen.
Bei narzisstisch geprägten Menschen kann genau daraus ein problematisches Beziehungsmuster entstehen. Sie suchen Bestätigung, indem andere ihre Sichtweise übernehmen.
Eine Person wird immer wieder abgewertet. Dieselben Geschichten werden weitererzählt. Andere Menschen werden beeinflusst, bis sie dieselbe Meinung vertreten.
Wer zustimmt, gehört dazu.
Wer widerspricht, wird selbst zum Problem.
Wer abgewertet wird, wird zunehmend ausgeschlossen.
So entsteht eine Verbindung zwischen mehreren Menschen auf Kosten eines anderen. Die gemeinsame Abwertung wird zum Bindemittel der Gruppe.
Irgendwann wirkt es, als müssten all diese Menschen recht haben. Doch eine ständig wiederholte Behauptung wird dadurch nicht wahr.
Das Schlechtreden erfüllt eine Funktion. Es erschafft Verbündete, bestätigt die eigene Sicht und verhindert, dass andere sich ein eigenes Bild machen.
Nicht jede Abwertung beweist Narzissmus. Entscheidend ist das wiederkehrende Muster aus Beeinflussung, Lagerbildung und Ausschluss.
Wenn du herausfinden möchtest, ob du in einem solchen Beziehungsmuster feststeckst, kommentiere KLARHEIT.
Ich schicke dir meinen Klarheit Mini Check.
Sabina Gubser
Hypnose • Innere Bilder • Tiefenarbeit
Veränderung für Körper, Gefühl & Unterbewusstsein
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Sabina Gubser ist führend Expertin in Imagination und Bildersprache. Sie versteht es, scheinbar schwierige Themen auf das Wesentliche herunterzubrechen und damit Raum für Potenzialentwicklung zu bieten.
Ich dachte lange, ich müsse mich entscheiden.
Entweder Geld verdienen oder für meinen Sohn da sein.
Entweder Sicherheit oder Freiheit.
Entweder funktionieren oder meinen eigenen Weg gehen.
2015 wurde mein Sohn geboren. Zu dieser Zeit arbeitete ich in einem Bestattungsinstitut. Jeden Tag begegnete ich Menschen, deren Zeit abgelaufen war. Gleichzeitig merkte ich, dass mir meine eigene Zeit entglitt.
Während ich arbeitete, war mein Sohn bei einer Nanny. Ende des Monats blieb kaum etwas übrig. Ich bezahlte dafür, arbeiten zu können, und verlor dabei genau das, was mir am wichtigsten war: Zeit mit meinem Kind.
Irgendwann verstand ich: Das Problem war nicht, dass ich zu wenig konnte. Das Problem war, dass ich meine Fähigkeiten für das Leben anderer einsetzte, aber kaum für mein eigenes.
Also hörte ich auf, auf eine Erlaubnis von aussen zu warten.
Ich begann, andere Fragen zu stellen:
Was, wenn beides möglich ist?
Was, wenn ich arbeiten und trotzdem für meinen Sohn da sein kann?
Was, wenn ich mein Leben nicht länger an vorgegebene Möglichkeiten anpassen muss?
Was, wenn ich selbst entscheide, wie mein Leben aussehen soll?
Heute arbeite ich ortsunabhängig und begleite Menschen dabei, ihr Potenzial freizulegen und sich ein Leben aufzubauen, das wirklich zu ihnen passt.
Nicht, weil Veränderung einfach ist. Sondern weil ich selbst erfahren habe, wie viel möglich wird, wenn wir aufhören, uns kleiner zu halten, als wir sind.
Wenn du spürst, dass auch in deinem Leben mehr möglich sein muss, dann folge mir.
Speichere diesen Beitrag für den Moment, in dem du wieder glaubst, du hättest keine Wahl.
Und teile ihn mit einem Menschen, der gerade zwischen Funktionieren und Leben feststeckt. 💛
1️⃣ Sie provozieren deine Reaktion.
Sie reizen dich so lange, bis du wütend, verzweifelt oder emotional wirst. Danach sprechen sie nicht über das, was sie getan haben, sondern benutzen deine Reaktion als Beweis dafür, dass mit dir etwas nicht stimmt.
2️⃣ Sie geben dir gerade genug Hoffnung.
Nach Abwertung, Rückzug oder Streit sind sie plötzlich wieder liebevoll. Du glaubst, jetzt habe sich wirklich etwas verändert. Genau diese kurzen guten Phasen sorgen dafür, dass du bleibst.
3️⃣ Sie testen deine Grenzen.
Zuerst ist es nur eine kleine Respektlosigkeit. Wenn du sie hinnimmst, folgt die nächste. Nicht jede Grenzüberschreitung ist zufällig. Manche Menschen prüfen sehr genau, wie weit sie bei dir gehen können.
4️⃣ Sie machen andere Menschen zu Verbündeten.
Plötzlich wissen Freunde oder Familienmitglieder Dinge über dich, die verdreht oder aus dem Zusammenhang gerissen wurden. Du stehst nicht mehr nur deinem Partner gegenüber, sondern musst dich vor mehreren Menschen rechtfertigen.
5️⃣ Sie bestrafen deine Eigenständigkeit.
Solange du dich anpasst, ist alles in Ordnung. Sobald du Nein sagst, eigene Pläne machst oder dich nicht mehr kontrollieren lässt, folgen Kälte, Vorwürfe oder Rückzug.
Das Gefährliche daran ist nicht nur sein Verhalten.
Das Gefährliche ist, dass du irgendwann glaubst, du müsstest dich noch mehr anstrengen, damit er dich wieder so behandelt wie am Anfang.
Welche dieser Verhaltensweisen kennst du aus deiner Beziehung? Schreib die Zahl in die Kommentare. Ich antworte dir darunter. 💛
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Wenn du deine Beziehungsmuster erkennen und durchbrechen möchtest, findest du meinen Minikurs über den Link in meiner Bio.
1. Er beobachtet zuerst die Stimmung im Raum, bevor er etwas sagt.
2. Er übernimmt Verantwortung für Gefühle, die gar nicht seine sind.
3. Kritik fühlt sich für ihn schnell wie Ablehnung an.
4. Er zieht sich zurück, sobald Nähe emotional oder verbindlich wird.
5. Er versucht, alles zu kontrollieren, weil Ungewissheit ihn überfordert.
6. Er funktioniert für andere, spricht aber kaum über seine eigenen Bedürfnisse.
7. Er bleibt lange in ungesunden Beziehungen, weil ihm Unsicherheit vertrauter ist als echte Geborgenheit.
Nicht jeder Mann mit diesen Verhaltensweisen hatte automatisch eine schwierige Kindheit. Doch solche Muster entstehen häufig, wenn ein Junge früh lernen musste, die Stimmung seiner Eltern zu beobachten.
Vielleicht war ein Elternteil unberechenbar, emotional nicht erreichbar, schnell gereizt oder selbst überfordert.
Dann lernt ein Kind nicht:
„Ich darf einfach sein.“
Es lernt:
„Ich muss zuerst herausfinden, was hier gerade von mir erwartet wird.“
Später wirkt dieser Mann möglicherweise kühl, kontrollierend, angepasst oder übermässig unabhängig. Tatsächlich versucht sein Nervensystem weiterhin, Sicherheit herzustellen.
Das erklärt sein Verhalten. Es entschuldigt nicht, wenn er andere abwertet, manipuliert oder verletzt.
Was ihn als Jungen geschützt hat, verhindert als Mann oft genau die Nähe, nach der er sich eigentlich sehnt.
Welchen dieser sieben Punkte kennst du von dir oder einem Mann in deinem Leben?
Schreib die Zahl in die Kommentare. Ich antworte dir.
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seitdem beobachte ich etwas, womit ich in dieser Deutlichkeit selbst nicht gerechnet habe.
Er ist wieder viel mehr da.
Er redet mehr. Er sucht mehr Kontakt. Er beschäftigt sich wieder mit Dingen, die vorher kaum eine Chance gegen das Handy hatten. Er wirkt aufmerksamer, interessierter und präsenter.
Und genau deshalb hinterfrage ich inzwischen diesen Satz:
„Kinder müssen früh Medienkompetenz lernen.“
Was meinen wir damit eigentlich?
Dass ein Kind ein Smartphone besitzen muss, um zu lernen, mit einem Smartphone umzugehen?
Mein Sohn konnte das Handy hervorragend bedienen. Er wusste, wie Apps funktionieren, wie man kommuniziert und wie man sich darin bewegt.
Aber das ist keine Medienkompetenz.
Die eigentliche Frage ist doch:
Kann ein Kind aufhören, obwohl der nächste Reiz wartet?
Kann es Langeweile aushalten?
Kann es seine Aufmerksamkeit selbst steuern?
Kann es erkennen, wann ihm etwas nicht guttut?
Kann es sich gegen etwas entscheiden, das darauf entwickelt wurde, seine Aufmerksamkeit möglichst lange festzuhalten?
Ich sehe nach diesen drei Wochen jedenfalls nicht, was meinem Sohn ohne Handy fehlt.
Ich sehe gerade sehr deutlich, was wieder da ist.
Und vielleicht sollten wir deshalb aufhören, jeden frühen Smartphonezugang mit „Medienkompetenz“ zu rechtfertigen.
Manchmal ist ein klares Nein die verantwortungsvollere Medienerziehung.
Wie siehst du das?
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„Ich muss ihn nur besser verstehen.“
Denn genau dort beginnt häufig etwas, das zunächst wie Empathie aussieht und irgendwann zur Selbstaufgabe wird.
Du verstehst seine Vergangenheit.
Seine Verletzungen.
Seine Trigger.
Seine Angst vor Kritik.
Seinen Rückzug.
Seine Wut.
Seine Art, Verantwortung abzugeben.
Und irgendwann hast du für fast alles eine Erklärung.
Nur für deine eigenen Bedürfnisse ist kaum noch Platz.
Verstehen ist nicht das Problem. Empathie auch nicht.
Problematisch wird es, wenn dein Verständnis dazu führt, dass du Dinge akzeptierst, die dir nicht guttun.
Eine Beziehung wird nicht dadurch gesund, dass einer immer verständnisvoller wird.
Sie braucht zwei Menschen, die Verantwortung für ihr Verhalten übernehmen.
Du darfst verstehen, warum jemand so geworden ist.
Und trotzdem sagen:
Bis hierhin. Das möchte ich nicht. So möchte ich nicht behandelt werden.
Genau das ist der Unterschied zwischen Empathie und Selbstaufgabe. 💛
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Welcher Satz triggert dich in einer Beziehung sofort?
Schreib ihn mir in die Kommentare. 👇
Ich antworte dir darunter, was dieser Satz bei dir berühren könnte und welches Beziehungsmuster sich darin zeigt.
Manchmal reichen wenige Worte:
„Ich brauche meine Ruhe.“
„Du übertreibst.“
„Jetzt fang nicht schon wieder damit an.“
„Das bildest du dir ein.“
„Dann geh doch.“
Und plötzlich passiert etwas.
Du verteidigst dich. Wirst wütend. Machst zu. Erklärst dich endlos. Zweifelst an deiner Wahrnehmung. Oder versuchst sofort, wieder Nähe herzustellen.
Genau diese Reaktion ist spannend.
Denn ein Trigger trifft nicht nur auf die aktuelle Situation. Er trifft auch auf das, was du über Nähe, Konflikte, Ablehnung und Sicherheit gelernt hast.
Rückzug kann sich nach Verlassenwerden anfühlen.
Kritik kann alte Selbstzweifel treffen.
Distanz kann den Drang auslösen, hinterherzulaufen.
Ein Streit kann dazu führen, dass du sofort die Verantwortung für alles übernimmst.
Das bedeutet nicht, dass dein Gegenüber automatisch recht hat oder alles nur „dein Thema“ ist.
Es bedeutet: Deine Reaktion gibt dir Hinweise.
Wo verlässt du dich selbst?
Wo kämpfst du um Verbindung?
Wo übergehst du deine Grenze?
Wo versuchst du, Liebe zu sichern?
Genau dort werden Beziehungsmuster sichtbar.
👇 Schreib mir deinen Satz in die Kommentare. Ich antworte dir darunter und ordne ein, was dahinterstecken könnte.
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Wie alt warst du bei deinem ersten Mal? 🤔
Beim ersten Kuss. Beim ersten Verliebtsein. Beim ersten S€x. Beim Entdecken deines eigenen Körpers.
Wir durften ausprobieren und mit der Zeit herausfinden, wer wir sind. 🌱
Heute wird vieles sehr früh benannt, bewertet und diagnostiziert. Wir sprechen über ADHS, Bindungsangst, emotionale Unreife, toxische Beziehungen und Narzissmus.
Eine Diagnose kann richtig und hilfreich sein. Sie erklärt aber nicht immer die ganze Geschichte.
Vielleicht müssten wir öfter fragen:
Was hat dieser Mensch erlebt?
Wann musste er zu früh allein klarkommen?
Wo fehlten Schutz und ein verlässliches Gegenüber?
Trennung bedeutet nicht nur, dass jemand körperlich gegangen ist. Auch ein anwesender Elternteil kann emotional unerreichbar sein.
Die daraus entstandenen Schutzstrategien nehmen wir mit ins Erwachsenenleben. Sie zeigen sich als Rückzug, Kontrolle, innere Unruhe, Angst vor Nähe oder Festhalten an Menschen, die uns nicht guttun.
Nicht alles entsteht durch frühe Trennung. Doch unsere Bindungsgeschichte beeinflusst, wie wir lieben, streiten, Grenzen setzen und Beziehungen führen. 🫂
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