24/08/2026
Gestern ging’s für Thomas beim Allgäu Triathlon auf die Classic-Distanz.
1,9 km Schwimmen im Großen Alpsee, 92 km auf dem Rad und anschließend 20 km Laufen. Und gerade die Radstrecke ist alles andere als geschenkt: Kalvarienberg und Ettensberg gehören zu den bekannten Schlüsselstellen des Rennens.
Nach 5:54:30 Stunden war Thomas im Ziel. 🏁💪
Gratulation, Thomas! Richtig starkes Rennen und herzliche Gratulation zum Finish im Allgäu! 👏⛰️
20/08/2026
Nach einem großen Ultra- oder Ausdauerhighlight ist der Körper oft tiefer belastet, als es sich in den ersten euphorischen Tagen anfühlt.
Deshalb ist der direkte Wiedereinstieg in harte Struktur nicht immer sinnvoll.
Gute erste Schritte:
• Schlaf priorisieren.
• Energiezufuhr und Flüssigkeit normalisieren.
• Sehr lockere Bewegung: Spaziergang, leichtes Rollen, lockeres Schwimmen.
• Keine harten Zahlenziele in den ersten Tagen.
• Erst reflektieren, dann den nächsten Block planen.
Wer langfristig stark bleiben will, muss nicht nur Belastung können, sondern auch Entlastung zulassen.
13/08/2026
Beim Ultra-Cycling entscheidet Verpflegung oft darüber, ob ein Plan stabil bleibt oder kippt.
Wichtige Punkte:
• Nicht warten, bis Hunger oder Durst sehr deutlich werden. Dann bist du meist schon im Rückstand.
• Kohlenhydrate pro Stunde planen und in wiederholbare Portionen aufteilen.
• Trinken und Elektrolyte parallel denken, besonders bei Hitze oder langen Anstiegen.
• Süße Produkte mit salzigen Optionen kombinieren, damit der Geschmack nicht irgendwann "zumacht".
• Feste Nahrung, flüssige Kalorien und kleine Snacks sinnvoll abwechseln.
Gerade bei Events wie dem Race Around Austria muss der Plan auch nachts, bei Müdigkeit und in Tiefpunkten funktionieren. Deshalb: im Training testen, mit Crew abstimmen, einfach halten.
10/08/2026
Was wäre der Gerasdorfer Triathlon ohne traditionelle Hitze? 🔥😅 Alex, Anna, Sophie und Robert haben sich gestern trotzdem über die Olympische Distanz gekämpft und einen richtig starken Wettbewerb hingelegt.
Für alle vier war Gerasdorf gleichzeitig ein Formcheck für die nächsten großen Rennen der Saison, und der kann sich definitiv sehen lassen. 💪
Und Anna durfte danach sogar noch aufs Stockerl: 3. Platz in der AK! 🥉🥳
Gratulation euch vier!
06/08/2026
Race Around Austria ist ein extremes Ausdauerprojekt. 2.200 Kilometer rund um Österreich bedeuten nicht nur starke Beine, sondern ein funktionierendes System.
Wichtige Faktoren:
Crew:
– klare Rollen
– klare Kommunikation
– Entscheidungen vorbereiten, bevor alle müde sind
– Schlaf- und Pausenlogik planen
Athlet:in:
– konservatives Pacing
– konsequentes Essen und Trinken
– mentale Routinen für Nacht, Müdigkeit und Tiefpunkte
– Vertrauen in Crew und Plan
Plan B:
– Was passiert bei Magenproblemen?
– Was passiert bei Wetterumschwung?
– Was passiert bei technischem Problem?
– Wer entscheidet, wenn die Wahrnehmung kippt?
Ultra-Ausdauer ist Teamarbeit. Nicht erst im Rennen, sondern schon in der Vorbereitung.
30/07/2026
Langdistanz beginnt nicht erst bei Kilometer 150, sondern oft viel früher: bei der ersten klugen Entscheidung.
Gerade mit Blick auf große Ausdauer-Highlights im August, wie etwa Race Around Austria oder andere lange Belastungen, können auch Triathlet:innen viel aus dem Ultra-Bereich mitnehmen.
Was dabei besonders wichtig ist:
1. Energie managen
Bei langen Renntagen geht es nicht darum, jede gute Phase sofort maximal auszunutzen. Entscheidend ist, über viele Stunden möglichst stabil zu bleiben und kleine Fehler früh zu vermeiden.
2. Pacing schlägt Ego
Wer am Anfang zu viel will, zahlt später fast immer drauf. Das gilt auf der Langdistanz genauso wie bei Ultra-Rad- oder Laufbewerben. Stabil, kontrolliert und geduldig ist oft besser als spektakulär.
3. Verpflegung ist kein Nebenbei-Thema
Essen und Trinken müssen geplant, getestet und regelmäßig umgesetzt werden. Der beste Trainingszustand hilft wenig, wenn Energiezufuhr und Magen nicht mitspielen.
4. Kommunikation & Crew
Bei langen Rennen wird auch die Kommunikation wichtig: Was brauche ich wann? Was muss vorbereitet sein? Wie erkenne ich Probleme früh genug?
Für Triathlet:innen ist das ein wertvoller Reminder: Lange Rennen werden nicht nur mit Fitness gewonnen, sondern mit Strategie, Ruhe und konsequenter Umsetzung.
23/07/2026
Support macht den Unterschied. 💙
Bei einem Wettkampf stehen zwar die Athlet:innen im Mittelpunkt – aber ohne Familie, Freund:innen und Support-Crew wären viele Rennen nicht dasselbe.
Guter Support bedeutet nicht nur laut anzufeuern. Oft helfen die kleinen Dinge am meisten:
• Am vereinbarten Treffpunkt warten.
• Kurze, positive Zurufe geben.
• Nur Informationen weitergeben, die vorher abgesprochen wurden.
• Nach dem Zieleinlauf zuerst an Essen, Trinken und trockene Kleidung denken.
Viele Athlet:innen erinnern sich nach einem Rennen nicht an jede Zwischenzeit – aber sie erinnern sich daran, wer an der Strecke auf sie gewartet hat.
Deshalb: Danke an alle, die Rennen mit ihrer Zeit, ihrer Geduld und ihrer Unterstützung möglich machen. 💙
Wer war oder ist deine wichtigste Support-Person? 👇
16/07/2026
Nach einer Langdistanz ist die Versuchung gross, sofort weiterzumachen: neues Ziel, neuer Plan, naechste Motivation.
Genau hier ist Geduld wichtig.
In den ersten Tagen nach dem Rennen geht es nicht um Training, sondern um Regeneration:
• Schlaf nachholen
• ausreichend essen und trinken
• leichte Bewegung wie Spaziergaenge, lockeres Schwimmen oder Mobility
• keine harten Einheiten, nur weil der Kopf schon wieder will
• das Rennen in Ruhe reflektieren
Auch emotional darf so ein Rennen nachwirken. Manche sind euphorisch, andere leer, manche sofort motiviert, andere müde. Alles davon ist normal.
Erst wenn Körper und Kopf wieder stabil sind, macht eine neue Trainingsstruktur Sinn. Recovery ist nicht das Ende der Saison, sie ist die Voraussetzung für den nächsten guten Block.
10/07/2026
Am vergangenen Sonntag stand für Nadine ein ganz besonderes Highlight auf dem Programm: ihre erste Langdistanz bei der Challenge Roth.
Die Challenge Roth zählt zu den renommiertesten Langdistanz-Triathlons weltweit und begeistert jedes Jahr mit einer einzigartigen Atmosphäre. Nach monatelanger Vorbereitung durfte Nadine dieses besondere Event erleben und ihre erste Langdistanz erfolgreich finishen. Ein Rennen voller Emotionen, unzähliger Gänsehautmomente und der verdiente Lohn für viele Stunden konsequenten Trainings.
Auch beim Aloha Tri Linz war MYTC vertreten. Connie zeigte eine starke Leistung in allen drei Disziplinen und konnte mit dem 5. Platz in ihrer Altersklasse den Trainingsfortschritt der vergangenen Monate eindrucksvoll unter Beweis stellen und ihren ersten offiziellen Sprinttriathlon ins Ziel bringen. 💪
Wir gratulieren! 👏
09/07/2026
Ein Langdistanzrennen wie Challenge Roth liefert immer mehr als eine Zielzeit. Es liefert Daten, Emotionen und sehr ehrliche Rückmeldungen.
Ein paar Learnings, die man aus solchen Rennen fast immer mitnehmen kann:
Pacing:
Ein kontrollierter Start ist kein Zeichen von Schwäche. Gerade auf der Langdistanz entscheidet sich viel darüber, wie gut du mit deiner Energie haushaltest. Wer am Rad zu aggressiv fährt, läuft selten den Marathon, den er oder sie eigentlich könnte.
Verpflegung:
Der beste Plan hilft nur, wenn du ihn auch umsetzt. Essen und Trinken sind aktive Aufgaben im Rennen, nicht etwas, das nebenbei passiert.
Mindset:
Tiefs kommen. Die Frage ist nicht, ob es schwer wird, sondern ob du Strategien hast, um wieder in Bewegung zu kommen. Kleine Ziele helfen: bis zur nächsten Labestation, bis zur nächsten Kurve, bis zum nächsten Kilometer.
Community:
Ein Finish ist oft viel mehr als die Leistung einer einzelnen Person. Es ist das Ergebnis von Monaten an Training, Rückhalt und vielen kleinen Entscheidungen.