Petra Deutsch - Schamane, Schamanische Arbeit

Petra Deutsch - Schamane, Schamanische Arbeit Jeder von uns weiß wie sich herausfordernde Zeiten anfühlen. Aber nicht jeder weiß wie er damit u

Vollmond 26.9.2026 🌕 Der Vollmond im Herbst hat es in sich. Am 26. September 2026 erreicht der Mond im Sternzeichen Widd...
25/09/2026

Vollmond 26.9.2026 🌕

Der Vollmond im Herbst hat es in sich. Am 26. September 2026 erreicht der Mond im Sternzeichen Widder seinen Höhepunkt und bringt eine Energie mit, die sich kaum ignorieren lässt. Mut, Entschlossenheit und ehrliche Impulse gehören zu seinen Markenzeichen und genau das macht diesen Vollmond so wirkungsvoll.

Wenn der Mond im Widder leuchtet, wird aus Zögern schneller ein Entschluss. Viele spüren deutlicher, was sie wirklich wollen, und trauen sich eher, dafür einzustehen. Grenzen setzen fällt leichter, Entscheidungen werden weniger zerredet und der erste Schritt wirkt plötzlich nicht mehr riesig, sondern vor allem notwendig.

Gleichzeitig steht die Sonne seit kurzem in der Waage und erinnert uns daran, dass es jetzt um mehr geht als um reines Durchsetzen. Es geht darum, eine gute Balance zwischen dem ,,Ich“ und dem ,,Wir“ zu finden. Das führt dazu, dass in unseren Köpfen Fragen auftauchen können, wie: ,,Wo habe ich mich zu sehr angepasst, um es allen recht zu machen?” Aber keine Sorge, dieser Vollmond kann genau hier Klarheit verschaffen.

So wie der Widder ohne Zögern neue Schritte wagt, so spüren auch wir rund um den Widder-Vollmond diesen besonderen Drang nach Aufbruch. Plötzlich sind wir neugierig, mutig und innerlich bereit, die Richtung zu wechseln. Die Tatkraft des Feuerzeichens weckt den Abenteuersinn in uns. Wir klammern uns weniger an das Vertraute und lassen zu, dass Veränderungen magisch sein können, sei es im Job oder in der Liebe.

Doch die Widder-Power bringt auch Herausforderungen mit sich. Diese große, schnelle Energie kann überfordernd sein und der Widder ist zudem nicht gerade bekannt dafür, geduldig abzuwarten. Außerdem liegt Impulsivität in der Luft, weil Emotionen schneller an die Oberfläche kommen als sonst. Davon können sich vor allem sensible Wasserzeichen überrumpelt fühlen.

Umso wichtiger ist es, bewusst gegenzusteuern und kleine Momente der Achtsamkeit einzubauen. Lassen wir uns nicht entmutigen, falls der Schlaf in der Vollmondnacht unruhig ist oder wir nicht mit bester Laune aufwachen. Nutzen wir dieses Herbst-Highlight als Signal, um Veränderungen anzustoßen, die eigentlich längst überfällig sind.

📷 Pixabay/erwinbosman

23. September Herbst-Equinox (Tag/Nachtgleiche) 🍁Es ist einer der zwei Tage im Jahr, an denen der lichte Tag und die dun...
23/09/2026

23. September Herbst-Equinox (Tag/Nachtgleiche) 🍁

Es ist einer der zwei Tage im Jahr, an denen der lichte Tag und die dunkle Nacht gleich lang dauern. Danach sind die Nächte erstmal länger als die Tage.

Energetisch ist es ein Zeitpunkt von Ausgleich und Harmonie.

An diesem Tag wird das Gleichgewicht zwischen Tag und Nacht, Licht und Dunkelheit, zwischen Geburt und Tod der Natur hergestellt.

Ein Fest – viele Namen.
Dieses Jahreskreis-Fest wurde auch in Hexenkreisen lange Zeit schlicht als Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche oder als Herbst-Equinox bezeichnet. Doch im Vergleich zu den wohlklingenden Namen anderer Feiertage, wie Beltaine oder Samhain, war das manchen wohl zu sachlich.

Der Autor einiger bekannter Wicca-Bücher, Aidan Kelly, hat daher in den 1970er Jahren den Namen „Mabon“ (gesprochen: MAY-bonn) für das Herbstfest ausgewählt. So wie auch der Name „Litha“ für die Sommer-Sonnenwende nicht besonders weit zurückreicht, sondern laut einiger Quellen eine Erfindung J. R. R. Tolkiens sein soll. „Mabon“ ist ursprünglich eine Gestalt aus den keltischen Mythen, das Wort ist aus dem mittelalterlichen Walisisch.

Man kann das Fest auch mit seinem walisischen Namen „Alban Elued“ („Licht des Wassers“) bezeichnen, passend zu den Namen „Alban Eiler“ für die Frühlings-Tag- und-Nacht-Gleiche, „Alban Heruin“ für die Sommer-Sonnenwende und „Alban Arthuan“ für die Winter-Sonnenwende.

Dieses Fest ist kein ursprüngliches keltisches Fest.
In früheren Zeiten wurden um diesen Zeitpunkt herum jedoch immer schon Erntedank-Feste gefeiert. Die Feste waren dabei so unterschiedlich, wie die Ernte selbst. Es gab fröhliche Feste zur Weinlese und Weinernte, Kartoffelernte-Feste mit Kartoffel-Feuern, Apfelernte-Feste mit speziellen Bräuchen usw.

Daher galt die letzte Garbe als heilig und ihre Vernichtung als unglücksbringend. Sie wurde entweder geschmückt an einem besonderen Platz aufbewahrt oder als Opfergabe auf dem Feld belassen. In diesen letzten Ähren konzentrierte sich der Geist des Kornes, wenn alles andere schon geerntet war.

In Irland wurden früher Schwangere über die zuvor mit Bändern und Blüten geschmückten letzten Ähren gehoben, damit sich Erd- und Menschenfrucht gegenseitig segnen.

Mit dem Erntedank verbanden sich Ehrerbietung und Besänftigung der Natur oder der Götter. Ein Teil der Ernte wurde stets rituell geopfert. Dabei galt den ersten Pflanzen, Ähren und Früchten besondere Aufmerksamkeit, ebenso wie den letzten Gaben der Natur. Diese wurden häufig auf den Feldern stehen gelassen, damit das nächste Jahr ebenfalls wieder fruchtbar werden möge.

Es ist die Zeit, um eine Bilanz für das Jahr zu ziehen.
Was hat man erreicht, welche Dinge im Leben sind abgeschlossen, welche möchte man noch weiterführen? Jetzt ist noch genügend Zeit, um nachzuholen, was bisher vielleicht noch nicht geklappt hat – damit man am Ende des Jahres dann mit sich selbst ganz und gar zufrieden sein kann.

Schutz und Segen für magische Haushalte.
Man dankt an diesem Tag den höheren Mächten für ihren Schutz und ihre Begleitung im vergangenen Jahr und erbittet Schutz und Begleitung für das kommende Jahr.
Schutz-Zauber, die den Haushalt vor den dunklen Energien der dunkleren Jahreszeit bewahren sollen, werden hergestellt und am höchsten Punkt des Hauses angebracht / aufbewahrt.
Außerdem werden magische Utensilien, wie Schutz-Amulette, Räucherkessel oder Hexenbesen, von alten Energien gereinigt und danach mit neuer (Schutz-)Energie aufgeladen.

In der Natur wird nun nicht mehr gesammelt.
Pflanzen und Kräutern für die magische Verwendung sollten nach der Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche nicht mehr in größeren Mengen gesammelt werden. Alles was dann noch im Wald und auf den Wiesen steht, gehört der Natur, den Tieren … für den Winter.

Quelle: www.hexenladen-hamburg.de

📷 Pixabay/hansbenn

Neumond 11.9.2026 🌑Am 11. September 2026 steht der Mond im Zeichen Jungfrau und markiert damit einen ganz besonderen Neu...
10/09/2026

Neumond 11.9.2026 🌑

Am 11. September 2026 steht der Mond im Zeichen Jungfrau und markiert damit einen ganz besonderen Neumond.

Mit diesem Himmelsereignis beginnt zugleich ein neuer Mondzyklus – eine Phase voller frischer Möglichkeiten und Aufbruchsstimmung. Der Neumond gilt seit jeher als kosmischer Impulsgeber. Er schenkt uns neue Energie für Veränderungen oder persönliche Vorhaben.

Astrologisch hatte der August einiges zu bieten. Die partielle Sonnenfinsternis zum Löwe Neumond und die bewegende Vollmond Energie in den Fischen inklusive Mondfinsternis haben vieles in Bewegung gebracht und für intensive Erlebnisse sowie aufschlussreiche Erkenntnisse gesorgt. Dieser Neumond bringt nun eine angenehm ruhige und dennoch produktive Atmosphäre mit sich.

Der Neumond in der Jungfrau lädt dazu ein, innezuhalten und tief durchzuatmen, sich neu zu sortieren und bewusst auf die kommenden Herbstwochen einzustellen.

Jungfrau-Geborene lieben es, ihren Alltag geordnet anzugehen und sind meisterhaft darin, Struktur in alle Lebensbereiche zu bringen. Rund um den Neumond können wir uns jetzt von dieser besonderen Energie anstecken lassen.

Es lohnt sich, eigene Ideen auf ihre Umsetzbarkeit zu prüfen und geplante Vorhaben Schritt für Schritt in die Tat umzusetzen. Unter diesem Neumond fällt es nämlich leichter, auch solche Aufgaben anzugehen, die sonst gern liegen bleiben, etwa das Ausmisten des Kleiderschranks oder das Sortieren wichtiger Unterlagen. So entsteht auch im Alltag neue Klarheit, durch die kleine Veränderungen einfacher gelingen und gewohnte Abläufe sinnvoll verbessert werden können.

Gerade weil aktuell die Jungfrau-Saison herrscht, wirkt diese motivierende Energie noch weit über den Neumond hinaus nach. Es fällt leichter als sonst, nachhaltige Strukturen zu schaffen und klare Prioritäten für kommende Wochen zu setzen.

Wer sich durch vergangene Ereignisse zuletzt aus der Bahn geworfen fühlte, kann nun wieder besser durchatmen. Die kosmischen Impulse helfen dabei, Entscheidungen bewusster zu treffen und mit gestärktem Selbstvertrauen voranzuschreiten.

Ob Ernährung, Bewegung oder mehr Achtsamkeit im Alltag, gesündere Gewohnheiten lassen sich jetzt leichter entwickeln und können uns auch nach der Zeit des Neumonds noch guttun.

Achten wir aber darauf, sich nicht mit zu vielen Projekten auf einmal zu überfordern. Ein Schritt nach dem anderen sorgt für echte Fortschritte und hält Stress in Schach. Wer jetzt ruhig auswählt und klug plant, schafft positive Veränderungen mit Wirkung bis weit in den Herbst hinein.

📷 Pixabay/ThePixelman

Vollmond und partielle Mondfinsternis 28.8.2026 🌕Ein Hauch von Magie liegt in der Spätsommerluft. Am 28. August 2026 ers...
27/08/2026

Vollmond und partielle Mondfinsternis 28.8.2026 🌕

Ein Hauch von Magie liegt in der Spätsommerluft. Am 28. August 2026 erstrahlt der Vollmond im sensiblen Wasserzeichen Fische. Als wäre das nicht schon besonders genug, wird dieser Vollmond von einer partiellen Mondfinsternis begleitet. Dieses besondere Himmelsereignis wirkt wie ein kosmischer Schleier, der sich hebt. Es lädt uns ein, nach innen zu hören, ehrlich hinzusehen und verborgene Gefühle ins Bewusstsein treten zu lassen.

Die Energien des Fische-Vollmonds sind daher intensiv und zugleich wandlungsstark, sie schenken tiefe Erkenntnisse und die Kraft, Altes loszulassen, um innerlich neu zu beginnen.

Seit dem Eintritt der Sonne in die Jungfrau am 23. August 2026, hat sich unser Fokus vermehrt auf Ordnung, Klarheit und bewusste Selbstfürsorge gelegt. Der Fische-Vollmond, zusammen mit der partiellen Mondfinsternis, bringt hingegen eine größere, emotionale Tiefe ins Spiel.

Während die Jungfrau kontrollieren und ordnen möchte, steht das Sternzeichen Fische für Empathie, Kreativität und Spiritualität. Dieses Wasserzeichen lädt uns ein, die Kontrolle loszulassen und uns ganz unseren Gefühlen hinzugeben. Zwischen Struktur und Hingabe entsteht so eine kraftvolle Balance aus innerer Reinigung, Heilung und Neubeginn.

Das größte Geschenk dieses Vollmonds ist ein feines Gespür für das, was unter der Oberfläche liegt. Wir erkennen, wo wir uns selbst übergangen haben. Wo wir funktionieren, statt zu fühlen. Wo wir träumen, aber uns nicht trauen.

Doch Vorsicht, durch die verstärkende Energie der Mondfinsternis können Emotionen hochkochen. Gerade Erdzeichen oder sehr rational geprägte Menschen spüren vielleicht eine innere Unruhe, also ist es wichtig, achtsam zu bleiben. Nicht alles muss sofort entschieden werden, aber alles darf gefühlt werden.

Die partielle Mondfinsternis im Zeichen Fische intensiviert die besondere Wirkungskraft des Fische-Vollmonds. Mondfinsternisse bringen grundsätzlich verborgene Gefühle ans Licht und markieren emotionale Wendepunkte. Da es sich hier um eine partielle Finsternis handelt, geschieht dies jedoch nicht abrupt, sondern eher schrittweise, wie ein sanftes Erwachen.

Es ist eine Phase zwischen Loslassen und Neubeginn. Man ahnt, dass etwas nicht mehr stimmig ist, auch wenn die ganze Wahrheit sich noch nicht vollständig zeigt. Gerade im Zeichen der Fische lösen sich Illusionen, Selbsttäuschungen oder überhöhte Erwartungen langsam auf. Gleichzeitig öffnet sich Raum für emotionale Heilung und tiefere Einsichten.

Die Intuition ist dadurch besonders stark, Träume können wegweisend sein. Wer achtsam bleibt und sich gut erdet, erkennt klarer, was gehen darf, damit innerlich Platz für mehr Echtheit und seelische Freiheit entsteht.

📷 Pixabay/Creative_Spirit_Journey

Neumond und Sonnenfinsternis 12.8.2026Manche Neumonde sind leise Neuanfänge. Kleine Samen, die du still in die Erde legs...
11/08/2026

Neumond und Sonnenfinsternis 12.8.2026

Manche Neumonde sind leise Neuanfänge. Kleine Samen, die du still in die Erde legst und dann abwartest, was daraus wird. Und dann gibt es Neumonde, bei denen das Universum nicht flüstert, sondern die Tür aufstößt und sagt: Jetzt. Hier. Dein Moment.

Der Neumond im Löwen, dem Zeichen des Feuers, der Kreativität, des Muts und des Herzens, am 12.08.2026 ist genau so einer. Denn er kommt nicht allein. Er wird von einer totalen Sonnenfinsternis begleitet, einem der beeindruckendsten Himmelsschauspiele überhaupt. Der Löwe wird von der Sonne selbst regiert. Umso besonderer ist es, dass ausgerechnet in diesem Zeichen die Sonne für einen kurzen Moment verschwindet.

Was auch immer sich gerade in deinem Leben aufbaut, was auch immer du seit Wochen oder Monaten spürst, dieser Neumond gibt ihm eine Bühne.

Wenn der Mond sich bei einer Sonnenfinsternis vor die Sonne schiebt und das Tageslicht langsam verblasst, passiert etwas Paradoxes: Gerade in der Dunkelheit wird sichtbar, was wirklich leuchtet.

Vielleicht erinnert uns genau dieser Moment daran, dass unser eigenes Licht nicht verschwindet, nur weil wir es gerade nicht sehen können. Manchmal braucht es eine kurze Phase der Dunkelheit, damit wir erkennen, was tief in uns schon längst darauf wartet, gelebt zu werden.

Bei einem normalen Neumond stehen Sonne und Mond im gleichen Zeichen. Das ist ein sanfter Neustart. Ein Moment, in dem du innerlich zur Ruhe kommst und neue Absichten setzt.

Bei einer Sonnenfinsternis passiert mehr. Der Mond schiebt sich direkt vor die Sonne und verdunkelt sie. Für einen kurzen Moment wird der hellste Punkt am Himmel schwarz. Und genau das passiert auch energetisch: Was normalerweise im Licht steht, wird verdeckt. Und das, was im Schatten lag, tritt hervor.

Sonnenfinsternisse gelten in der Astrologie als Portale. Momente, in denen sich innerhalb von Stunden oder Tagen Dinge verschieben können, für die es sonst Monate bräuchte. Nicht immer laut. Manchmal ist es ein einziger Gedanke, eine Erkenntnis, ein Gespräch, das alles verändert.

Diese Sonnenfinsternis ist besonders, weil sie im Löwen stattfindet. Es geht hier nicht um kleine Korrekturen. Es geht um die großen Fragen: Lebst du das, was du wirklich bist? Oder spielst du noch eine Rolle, die dir schon lange nicht mehr passt?

Totale Sonnenfinsternisse gehören zu den beeindruckendsten Naturschauspielen überhaupt. Und dass eine davon in Europa sichtbar ist, passiert nur sehr selten. Die letzte totale Sonnenfinsternis über dem westeuropäischen Festland war am 11. August 1999, also vor 27 Jahren. Am 12. August 2026 erleben wir endlich wieder einen solchen Moment.

Auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist dieses Himmelsereignis deutlich zu beobachten. Zwar nicht als totale, sondern als tiefe partielle Sonnenfinsternis. Je nach Standort werden zwischen 84 und 93 Prozent der Sonne vom Mond verdeckt. Das ist so viel, dass sich die Atmosphäre spürbar verändert.

In Wien und Graz gibt es dabei einen Haken. Dort geht die Sonne unter, bevor der rechnerische Höhepunkt erreicht ist. Zu sehen sind gut 87 Prozent in Wien und knapp 89 in Graz, und zwar genau in dem Moment, in dem die Sichel im Horizontdunst verschwindet.

Das Licht wird weicher und bekommt eine fast silbrige, unwirkliche Qualität. Die Temperatur kann leicht sinken. Vögel verstummen oder fliegen zurück zu ihren Schlafplätzen. Manche Tiere verhalten sich für einen kurzen Moment so, als würde bereits die Nacht beginnen. Es fühlt sich an, als würde die Welt den Atem anhalten.

Wenn du die Möglichkeit hast, nimm dir an diesem Abend bewusst Zeit dafür. Geh nach draußen, beobachte den Himmel (natürlich nur mit einer geeigneten Sonnenfinsternis-Schutzbrille) und lass diesen Moment einfach auf dich wirken.

Unabhängig davon, welche spirituelle Bedeutung du einer Sonnenfinsternis gibst, erinnert sie uns an etwas Wertvolles: Es gibt Augenblicke, in denen das Leben für einen Moment langsamer zu werden scheint. Und manchmal sind genau diese Momente diejenigen, die uns noch Jahre später in Erinnerung bleiben.

Die Sonnenfinsternis ist der kraftvollste kosmische Impuls dieses Neumonds. Gleichzeitig ist sie Teil eines größeren Gesamtbildes, das den August 2026 prägt.

Saturn und Neptun im Widder bringen weiterhin die Grundenergie dieses Jahres mit sich: Visionen dürfen Realität werden. Vielleicht spürst du schon länger einen Traum oder eine Idee in dir. Etwas, das dich immer wieder ruft, das aber bisher auf den richtigen Zeitpunkt gewartet hat. Rund um diesen Neumond könnte plötzlich klar werden, welcher erste Schritt jetzt möglich ist. Kein riesiger Sprung. Sondern eine kleine Entscheidung, die den Anfang von etwas Größerem bildet.

Auch Merkur unterstützt diese Bewegung. Seit dem 24. Juli ist er wieder direktläufig und wandert durch den Löwen. Nach den Wochen der Rückläufigkeit fällt es vielen Menschen leichter, Gedanken zu sortieren, Entscheidungen zu treffen und auszusprechen, was ihnen wirklich am Herzen liegt. Gespräche können jetzt Klarheit bringen, Ideen gewinnen an Kraft und Herzensprojekte möchten ihren Platz in der Welt finden.

Und als wäre das nicht schon besonders genug, endet dieser intensive Mondzyklus ebenfalls mit einer Finsternis. Am 28. August 2026 folgt der Vollmond in den Fischen, begleitet von einer partiellen Mondfinsternis. Zwei Finsternisse innerhalb eines einzigen Mondzyklus gelten in der Astrologie als besonders intensiv und verleihen dem gesamten August eine besondere Tiefe.

Was du bei diesem Neumond an Samen setzt (besonders die mutigen, ehrlichen und herzgetriebenen) kann sich dort auf einer ganz neuen Ebene zeigen. Vielleicht nicht immer so, wie du es erwartest. Aber oft genauso, wie es gerade gebraucht wird.

📷 Pixabay/TheDigitalArtist

Lions Gate 8.8.Einmal im Jahr, mitten im Hochsommer, spricht die spirituelle Welt von einem Tor, das sich öffnet. Am 8.8...
07/08/2026

Lions Gate 8.8.

Einmal im Jahr, mitten im Hochsommer, spricht die spirituelle Welt von einem Tor, das sich öffnet. Am 8.8. erreicht das Lionsgate-Portal, auch Löwentor-Portal genannt, seinen Höhepunkt. Für viele ist es einer der kraftvollsten Tage des ganzen Jahres. Ein Moment, an dem sich Wünsche leichter formen und Absichten mehr Gewicht bekommen.

Das Lionsgate-Portal ist ein astrologisch gedeutetes Zeitfenster rund um den 8.8. In dieser Zeit steht die Sonne im Löwe. Der helle Stern Sirius wird am Morgenhimmel wieder sichtbar. Aus dieser Ausrichtung und der Zahl 8/8 entsteht der Ruf des Tages als besonders energiereich. Gemeint ist keine messbare Kraft, sondern ein symbolisch aufgeladener Moment, den du bewusst nutzen kannst.

Der Begriff Lionsgate ist modern, die Idee dahinter uralt. Schon im alten Ägypten wurde der Stern Sirius verehrt. Sein heliakischer Aufgang, also der Moment, in dem er nach Wochen der Unsichtbarkeit wieder kurz vor Sonnenaufgang am Himmel erscheint, fiel in etwa mit dem Hochsommer zusammen und galt als Beginn eines neuen Zyklus. In der modernen Astrologie wurde daraus das Löwe-Portal, weil die Sonne zu dieser Zeit im Löwe steht.

Der Name malt ein schönes Bild: ein Tor, das sich für einen Moment weiter öffnet als sonst. Durch dieses Tor, so die Vorstellung, fließt eine besonders klare, mutige Energie. Es geht nicht darum, dass an einem einzigen Tag Wunder geschehen. Es geht darum, dass du diese Zeit als Einladung nimmst, dich neu auszurichten und dir bewusst zu machen, was du wirklich in dein Leben ziehen möchtest.

Drei Dinge kommen an diesem Tag zusammen. Erstens steht die Sonne mitten im Löwe, dem Zeichen des Herzens, des Selbstausdrucks und des Mutes, sichtbar zu sein. Zweitens ist Sirius am Morgenhimmel präsent, jener Stern, der in vielen Traditionen mit Fülle und einem höheren Bewusstsein verbunden wird. Und drittens ist da die Zahl.

Die 8 gilt in der Numerologie als Zahl der Fülle, des Gleichgewichts und der Unendlichkeit. Legst du sie auf die Seite, wird aus ihr das Zeichen für das Unendliche. Am 8.8. steht diese Zahl gleich doppelt. Für viele Menschen ist genau das der Grund, den Tag für Manifestation zu nutzen: Sie setzen sich hin und formulieren klar, was wachsen soll. Dann besiegeln sie diese Absicht mit einem kleinen Ritual.

Auch wenn der 8.8. der Höhepunkt ist, wirkt das Portal nicht nur an diesem einen Tag. Man spricht von einem Fenster, das sich Ende Juli langsam öffnet und sich um den 12. August wieder schließt. In dieser Zeit fühlen sich viele wacher, klarer oder auch aufgewühlter als sonst. Wenn du in diesen Tagen eine besondere Intensität spürst, passt das ins Bild.

2026 hat das Portal eine besondere Note, denn es endet nicht einfach, es mündet in ein noch größeres Ereignis. Am 12. August findet ein Neumond im Löwe statt, begleitet von einer totalen Sonnenfinsternis, der ersten in Europa seit 1999. Was du am 8.8. an Absichten setzt, bekommt dadurch kurz darauf noch einmal eine kraftvolle Bühne.

Man kann sich die beiden Tage wie zwei Schritte vorstellen. Der 8.8. ist die Einladung, dich auszurichten und mutig zu träumen. Der 12.08. ist der Moment, an dem dieser Neuanfang mit Nachdruck besiegelt wird.

Das Löwe-Portal legt den Finger auf das Herz. Rund um den 8.8. tauchen oft Fragen auf, die mit Sichtbarkeit und Selbstwert zu tun haben. Wo hältst du dich klein, obwohl du längst mehr in dir spürst? Was würdest du beginnen, wenn du sicher wärst, dass es gut wird? Und wo darfst du dir mehr zutrauen, mehr Fülle, mehr Freude, mehr von dem, was dich wirklich leuchten lässt?

Bei manchen zeigt sich das als klare Aufbruchstimmung, bei anderen als leise Unsicherheit, weil Wachstum immer auch ein Stück Mut kostet. Beides gehört dazu. Das Portal fragt dich nicht, ob du perfekt bist. Es fragt dich, ob du bereit bist, dich zu zeigen.

📷 Pixabay/popmelon

Text: soulglow

Vollmond 29.7.2026 🌕Wenn am 29. Juli der Vollmond im Zeichen Wassermann stattfindet, erleben die Sternzeichen einen magi...
28/07/2026

Vollmond 29.7.2026 🌕

Wenn am 29. Juli der Vollmond im Zeichen Wassermann stattfindet, erleben die Sternzeichen einen magischen Höhepunkt des Sommers. Mit dem Wassermann-Vollmond erwartet uns ein besonders intensiver Vollmond, der uns dazu auffordert, endlich aktiv zu werden. Gleichzeitig befindet sich die Sonne im Löwen. Die Energien, die uns rund um den Vollmond-Tag erreichen, sind also kraftvoll.

Als freiheitsliebendes Luftzeichen steht der Wassermann für Veränderung, emotionale Unabhängigkeit und den Aufbruch zu neuen Abenteuern. Unter dem strahlenden Licht dieses besonderen Vollmonds fällt es leichter denn je, festgefahrene Strukturen zu durchbrechen und längst überholte Verhaltensmuster hinter sich zu lassen.

Der wissbegierige Wassermann inspiriert die Sternzeichen dazu, neu und spielerisch zu denken. Gerade jetzt könnten überraschende Eingebungen kommen. Vielleicht entstehen plötzlich mutige Pläne für Ihre Zukunft oder Ideen nehmen Form an, von denen wir bisher nur geträumt haben.

Falls wir schon länger darüber nachdenken, etwas im Leben zu verändern, dann ist nun der Moment gekommen, um aktiv zu werden. Neuer Job, neue Beziehung oder auch ein neues Hobby: Der Wassermann-Vollmond schenkt uns den Mut, die Ideen zu verfolgen.

Was hat uns bisher daran gehindert, das volle Potential zu leben? Die Mondenergie fordert dazu auf, tiefer zu blicken und hemmende Muster zu erkennen. Und die beste Nachricht: wir haben jetzt die Kraft, diese loszulassen und die freigewordene Energie für unsere Herzenswünsche zu nutzen.

Manchmal kann ein Wassermann etwas stürmisch sein. Wir können seine rebellische Energie für uns sinnvoll nutzen, indem wir selbstbewusst für unsere Interessen eintreten und uns nicht vom Außen beirren lassen.

Jedoch heißt das nicht, dass wir alles alleine schaffen müssen. Denn eigentlich genießt der Wassermann die Gesellschaft. Im Team können wir nun vor allem beruflich Großes erreichen. Mit vereinten Kräften können Projekte schneller vorangetrieben werden.

Beachten wir bei diesem Vollmond also die Balance zwischen Selbstreflexion, Zielverfolgung und einem gesunden Miteinander. Dann können wir zahlreiche positive Veränderungen fürs Leben herbeiführen.

📷 Pixabay/Momentmal

Neumond 14.7.2026 🌑Am 14. Juli kommt es zu einem Neumond im Sternzeichen Krebs. Diese Mondphase kann eine neue Richtung ...
13/07/2026

Neumond 14.7.2026 🌑

Am 14. Juli kommt es zu einem Neumond im Sternzeichen Krebs. Diese Mondphase kann eine neue Richtung vorgeben und wie ein sanfter Wendepunkt wirken, bei dem sich innerlich vieles neu sortiert. Besonders spürbar wird das überall dort, wo es um Nähe, Vertrauen und das eigene Wohlbefinden geht.

Dieser Neumond ist auch deshalb so besonders, weil er sich im Zeichen Krebs ganz zuhause fühlt, schließlich ist der Mond der Herrscher dieses Sternzeichens. Dadurch kann er seine Kräfte voll entfalten und wirkt tiefgründig und spürbar.

Krebse sind Wasserzeichen, die sehr häuslich veranlagt sind und viel Geborgenheit sowie Sicherheit benötigen. Mit diesem Neumond regieren daher klar die Gefühle, die jetzt noch intensiver erlebt werden können. Vielleicht ist man auch näher am Wasser gebaut als sonst und sowieso emotionale Menschen spüren dies umso mehr.

Jeder Neumond gibt einen guten Startschuss für Neuanfänge, unter dem Einfluss des Krebses geht es dabei jedoch weniger um äußere Veränderungen als vielmehr um innere Bewegung. Wir werden dazu aufgefordert, nicht länger nur von etwas zu träumen, sondern Wünsche ernst zu nehmen und das Leben so zu gestalten, wie es sich richtig anfühlt.

Fragen wir uns, bekommen wir derzeit genug Geborgenheit? Schenken wir uns selbst ausreichend Liebe? Jetzt kann deutlicher werden, was fehlt, wo wir uns zuhause fühlen und mit wem. Der aktuell rückläufige Merkur im Krebs hilft zudem dabei, Verdrängtes wieder ans Licht zu bringen. Enttäuschungen sowie unterdrückte Emotionen dürfen angeschaut und verarbeitet werden.

Die Neumond-Kräfte können allerdings auch anstrengend wirken und das Bedürfnis nach Ruhe oder Rückzug auslösen. Hören wir an diesem Tag bewusst auf unsere Bedürfnisse und zwingen uns zu nichts.

📷 Pixabay/_Alicja_

Vollmond und Portaltag 30.6.2026 🌕Am 30. Juni erstrahlt der Vollmond im pflichtbewussten Steinbock und bringt als sogena...
29/06/2026

Vollmond und Portaltag 30.6.2026 🌕

Am 30. Juni erstrahlt der Vollmond im pflichtbewussten Steinbock und bringt als sogenannter Erdbeermond eine Zeit voller Reife, Klarheit und neuer Möglichkeiten mit sich. Gepaart mit der zielstrebigen Steinbock-Energie, kann dieser Mond unser Leben positiv bereichern.

Gleichzeitig sorgt Glücksplanet Jupiter, der an diesem Tag ins Feuerzeichen Löwe wechselt, für zusätzliche Dynamik. Diese geballte Energie unterstützt den Einfluss des Vollmonds und es eröffnen sich ungeahnte Wege.

Merkur mahnt zur Besonnenheit. Da der Kommunikationsplanet ab dem 29. Juni rückläufig ist, sollte jeder Schritt gut überlegt sein. Überstürztes Handeln wäre jetzt fehl am Platz. Planen wir wie ein Steinbock klug voraus.

Bei diesem Vollmond handelt es sich um einen sogenannten Mini-Mond, da sich der Mond auf dem entferntesten Punkt seiner Laufbahn befindet und daher kleiner wirkt als üblich. Seine Wirkung bleibt aber groß.

Das Erdzeichen Steinbock ist bekannt für seine Disziplin, Struktur und innere Stärke. Ein Steinbock plant seine nächsten Schritte lieber sorgfältig, statt impulsive Entscheidungen zu treffen. Dadurch steht dieses Sternzeichen auch für Klarheit, Erdung und Geduld.

Der Steinbock-Vollmond fordert uns nun dazu auf, Verantwortung für sich und das eigene Leben zu übernehmen. Die Zeit ist reif, um überholte Muster aufzulösen und sich innerlich und äußerlich neu auszurichten.

Auch steht der analytische Steinbock-Mond einer emotionalen Krebs-Sonne gegenüber. Wichtig ist nun also, die Balance zwischen dem Bedürfnis nach emotionaler Sicherheit und dem Mut zum verantwortungsbewussten Handeln zu finden.

Wer es schafft, Kopf und Herz in Einklang zu bringen, kann vieles erreichen. Die Steinbock-Energien unterstützen nun dabei, mutig voranzugehen und die inneren Visionen zu verwirklichen.

Nun ist der ideale Zeitpunkt, um konkrete Pläne zu machen und diese auch in die Tat umzusetzen. Das kann vor allem im beruflichen Kontext weit voranbringen. Dabei kommen Disziplin und Organisationstalent des Steinbocks allen Sternzeichen zugute.

Achten wir jedoch darauf, uns nicht zu sehr unter Druck zu setzen. Der Vollmond im Steinbock kann dazu führen, unser Leben sehr kritisch zu betrachten. Auch wenn das die Chance bietet, Dinge zu verändern und anzupacken, kann es dazu führen, dass wir frustriert sind.

Nur weil wir noch nicht dort angekommen sind, wo wir vielleicht gerne wären, heißt das nicht, dass wir dort nicht hinkommen können. Nur Mut. Der Vollmond möchte uns erinnern, dass es nie zu spät ist, etwas im Leben zu verändern, um den Zielen näherzukommen.

Der sogenannte Erdbeermond trägt seinen Namen nicht etwa wegen seiner Farbe, sondern weil er in die Zeit der Erdbeerernte fällt. Bei den Algonkin reiften im Juni die Walderdbeeren, weshalb sie diesen Mond „Strawberry Moon“ nannten. Symbolisch steht er also für eine Zeit der Ernte, für Reife und inneres Wachstum. Andere Namen für den Juni-Vollmond sind unter anderem „Honigmond“, „Rosenmond“ und „Brachmond“.

📷 Pixabay/Daria-Yakovleva

Sommersonnwende Litha 21.6.2026 🔥Es gibt Tage im Jahr, die eine ganz besondere Magie in sich tragen. Die Sommersonnenwen...
21/06/2026

Sommersonnwende Litha 21.6.2026 🔥

Es gibt Tage im Jahr, die eine ganz besondere Magie in sich tragen. Die Sommersonnenwende ist einer davon. Die Sonne steht auf ihrem höchsten Punkt, das Licht begleitet uns länger als an jedem anderen Tag, und für einen Moment scheint alles in seiner vollsten Entfaltung zu sein. Die Natur zeigt sich in ihrer ganzen Fülle, und auch wir dürfen innehalten und erkennen, was in den vergangenen Monaten gewachsen ist.

Mit diesem Höhepunkt beginnt zugleich ein neuer Abschnitt im Jahreskreis. Fast unmerklich verändert sich der Rhythmus wieder. Die Tage werden nach und nach kürzer, und obwohl der Sommer gerade erst beginnt, erinnert uns die Natur daran, dass alles seinen eigenen Zyklus aus Wachstum, Blüte und Wandel hat.

Und genau das macht diesen Tag so besonders. Er ist kein Anfang und kein Ende. Er ist ein Höhepunkt. Ein Moment, in dem du spüren kannst, wie viel Licht in diesem Jahr bereits gewachsen ist. In der Natur. Und in dir.

In alten Kulturen war die Sommersonnenwende – auch Litha oder Mittsommer genannt – eines der wichtigsten Feste des Jahres. Man zündete Feuer an, tanzte, dankte für die Ernte, die kommen würde, und ließ los, was in der zweiten Jahreshälfte nicht mehr mitgetragen werden sollte. Heute kennen viele den Tag nur als kalendarischen Sommeranfang. Aber energetisch steckt so viel mehr darin.

Die Sommersonnenwende 2026 fällt in eine astrologisch spannende Konstellation: Am selben Tag tritt die Sonne ins Zeichen Krebs. Zwei Tage vorher hat Chiron das Zeichen gewechselt, vom Widder in den Stier. Und der Mond ist zunehmend, im ersten Viertel. Eine Menge kosmischer Bewegung für einen einzigen Tag.

Die Sommersonnenwende ist der Tag, an dem die Sonne ihren höchsten Punkt am Himmel erreicht. Auf der Nordhalbkugel ist es der längste Tag des Jahres und die kürzeste Nacht. Das Wort Sonnenwende kommt vom lateinischen „solstitium" — Sonnenstillstand. Für einen kurzen Moment scheint die Sonne am Himmel stehenzubleiben, bevor sie ihren Rückweg antritt.

Das klingt astronomisch. Ist es auch. Aber es ist gleichzeitig einer dieser seltenen Momente, in denen sich das Kosmische und das Persönliche berühren. Du musst kein Teleskop haben, um die Sommersonnenwende zu spüren. Es reicht, abends um zehn noch draußen zu sitzen und zu bemerken, dass es immer noch hell ist. Dass der Tag nicht aufhören will.

In vorchristlichen Kulturen war Litha – das Mittsommerfest – eines der acht Jahreskreisfeste. Man feierte das Licht in seiner vollen Kraft. Es wurden Feuer entzündet, Kräuter gesammelt und Rituale der Dankbarkeit gehalten. Die Menschen nahmen sich bewusst Zeit, die Fülle des Lebens zu würdigen und all das wahrzunehmen, was bereits gewachsen war. Denn Fülle wurde als etwas Lebendiges verstanden, als ein kostbarer Moment im natürlichen Kreislauf des Lebens, der sich stetig weiterentwickelt und wandelt.

Und genau das ist das Geschenk der Sommersonnenwende: Sie erinnert dich daran, innezuhalten. Dich umzuschauen. Zu sehen, was in diesem Jahr schon gewachsen ist. Nicht nur im Garten, sondern in deinem Leben. Was hat sich verändert seit Januar? Was ist stärker geworden? Was ist leiser geworden? Was davon willst du mitnehmen in die zweite Jahreshälfte?

Welche Themen können jetzt auftauchen?

Die Tage rund um die Sommersonnenwende bringen oft Fragen an die Oberfläche, die im Alltag untergehen:

Was ist in diesem Jahr bereits gewachsen, das ich noch gar nicht richtig gewürdigt habe?

Wo spüre ich gerade Fülle und wo fühlt sich etwas leer an?

Welche Gewohnheit, welcher Gedanke oder welche Überzeugung darf ich loslassen, bevor das Jahr sich wendet?

Was brauche ich wirklich, um mich innerlich sicher zu fühlen?

Wo habe ich mir in letzter Zeit nicht erlaubt, ganz zu fühlen, was da ist?

Das muss nicht schwer sein. Die Sonnenwende bringt trotz aller Tiefe eine grundlegende Wärme mit sich. Es ist Sommer. Das Licht ist da. Und manchmal reicht es, einfach abends draußen zu sitzen, dankbar zu sein für das, was ist, und sich zu fragen, was in der zweiten Jahreshälfte wirklich zählen soll.

Quelle: soulglow

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