15/09/2026
Die ersten Wunden sind halbwegs verheilt, darum gibt es erst jetzt unseren Rennbericht 😊
Fangen wir mit dem Kleinsten an, unserem Warchalowski WT20, der heuer eine Klasse höher fuhr und somit in der Klasse A2 teilnahm. Beim Training und Qualifying lief alles grundsolide, und auch beim Rennen zeigten die Jungs und Mädels ihr Können. Leider kostete ein kleiner Fehler (Penalty) in der hart umkämpften Gesamtwertung der A-Klasse die Chance aufs Gesamtpodium. Am Ende durfte man aber trotzdem jubeln und den Weltmeistertitel in der Klasse A2 entgegennehmen!
Als Nächstes ist unser Warchalowski WT30 an der Reihe. Auch hier waren Training und Qualifying eigentlich problemlos, und das Rennen gestaltete sich bis zum 1. Fahrerwechsel und den zwischenzeitlichen 1. Platz durchaus gut für uns. Ein defekter Lüfter zwang uns dann zusätzlich in die Box. Auch wurde der Durst nach anderen Betriebsstoffen außer HVO merklich mehr, und so kam es, wie es kommen musste: Motorschaden nur 2 Stunden vor Rennende. Es konnte nur mehr zugesehen werden, wie die Konkurrenz vorbeizog. Für die Wertung blieb uns nur die Blecherne – Platz 4. In der Klasse B2!
Jetzt zum Steyr 40: Die Fahrer waren motiviert, aber das Fahrverhalten hat sich nach einigen Umbauarbeiten leider nicht so gewandelt, wie gewünscht. Probleme mit dem Lenkrad und ein Unfall in der Hitze des Gefechts mit zwei anderen Teams (es tut uns wirklich sehr leid, dass ihr nicht weiterfahren konntet) taten ihr Übriges. Ein ausgefasster Penalty vernichtete dann die letzte Hoffnung auf das Stockerl, und man musste sich mit Platz 5 in der Klasse B3 und Gesamtrang 18 zufrieden geben.
Tja, und jetzt der Gesamtsieger des Vorjahres, der Steyr 1100 – gleich vorweg: es war ein sehr, sehr hartes Rennen 😊
Am Freitag ging es gleich mal richtig zur Sache. Die Fahrer meldeten bereits, dass der Traktor nicht besonders gut liegt im Vergleich zu den Vorjahren. Während man über das noch diskutierte, kam bereits die erste Hiobsbotschaft: Luki flog bei seiner Trainingsfahrt von der Strecke ab und legte sich mit dem Traktor auf die Seite. Fahrer zum Glück unverletzt, am Traktor jedoch waren einige Reparaturen unter höchstem Zeitdruck fällig. Gerade noch rechtzeitig zum ersten Qualifying der B6 wurden wir fertig. Luki fühlte sich noch nicht ganz wohl, darum unseren alten Herrn Lothar H. rauf, schnell nochmal zur technischen Abnahme und los. Gut gemacht, er hat das Team doch noch ins Superqualifying gebracht. Im Finale der besten 15 wollten wir dann mehr, aber leider kam es zu einem Ausrutscher in der Bauhofschikane, und diese brachte einige Schäden an der Vorderachse mit sich, die nicht auf die Schnelle zu reparieren waren. Am Ende hieß es Startplatz 9 im Rennen und Nachtschicht für die Crew sowohl in der Box als auch in der Werkstatt in Eisgarn, um die Schäden zu beseitigen und den Traktor startklar zu machen.
Samstag, 14:00 Uhr, endlich ging es los 😊 doch die Problemchen wurden nicht weniger:
Bereits nach 3 Runden ein defektes Lenkgetriebe und ein längerer Aufenthalt in der Box zum Tausch der ganzen Einheit. Auf Platz 76 nahmen wir wieder das Rennen auf. Wenige Runden später der nächste Boxenstopp, Traktor läuft heiß – kaputtes Lüfterthermostat. Nach etwa 4 Stunden, aufgrund eines Unfalls im Wald, musste bereits der 1. Fahrerwechsel durchgeführt werden. Startfahrer Hati (Rücken – KO / Traktor – OK) verlor nach einer Bodenwelle die Kontrolle über das Fahrzeug und fing schon mal an, die Strohballen aufeinanderzustapeln. In der Nacht kamen dann die nächsten Problemchen …. zuerst ein Penalty, dann ein unverschuldeter Unfall, wo wir zur Reparatur an die Box mussten, einige Zeit später wurden wir von der Rennleitung in die Box zitiert, um die Hinterräder zu tauschen, angeblich eierten sie stark (naja – sie waren fest und gut fahrbar – wundern tut es uns auch nicht, manche Konkurrenten machen lieber Karosseriebremsungen anstatt die normale Bremse zu benutzen 😊 ….). Nach dem letzten Fahrerwechsel musste nach kurzer Zeit nochmals die Box angesteuert werden, Probleme mit dem Gurt. Als Draufgabe fing ab ca. 10 Uhr auch das getauschte Lenkgetriebe sich schön langsam zum Verabschieden an. Mit diesem Problem waren keine weiteren Angriffe nach vorne mehr möglich und Lothar konnte das Gerät nur mehr ins Ziel tragen.
Was bleibt, sind ein etwas enttäuschender 17. Gesamtplatz und die 3. schnellste Rennrunde!
Natürlich möchten auch wir dem neuen Gesamtsieger Transporte Reiss Racing Team und auch allen anderen, die sich ein Hanfblatt geholt haben oder einfach nur durchgehalten haben, auf das Herzlichste gratulieren! Ein großes Lob geht an den Veranstalter, den TOC Reingers, und die vielen Helfer sowie an die umliegenden Feuerwehren raus!
Zum Abschluss möchten wir uns natürlich auch noch bei unserem Team, den vielen Helfern und Sponsoren, für die Unterstützung bedanken. Ohne euch würde es nicht gehen – ihr seid die Besten!
Sponsoren:
Meisterdach - H. Eschelmüller GmbH
Brayer Bau
www.hanko.co.at
www.jk-erdbau.at
Bruno's Bierinsel
Evofin Versicherungsmakler GmbH
www.itbh.at
Schremser Bier
www.w4-itservice.at
MVB - Michael Bertalanffy
www.klinger-immobilien.at
KFZ Franz Schandl
Geho-Technik
LAbg. Michael Bierbach
www.abw-lack.at