Kommunikation mit Pferden Iris Kleber

Kommunikation mit Pferden Iris Kleber Ausbildung von Pferd und Mensch

15/09/2026

Wie viel kann eigentlich im Online-Unterricht mit dem Pferd entstehen?

Eine ganze Menge. 😊

Mel lebt in England und arbeitet seit einem Jahr mit mir – online - im Unterricht und im Exzellenzprogramm.

Über diese Zeit schreibt sie:
„I can honestly say that my horsemanship and my personal development have transformed.“

Und besonders schön finde ich, was sie über die Veränderung mit ihrem Pferd sagt:
„I actually listen to my horse and give him the time and space to respond. Watching him work the puzzle out and then get better with each session is joyful.“

Genau darum geht es für mich.
Nicht einfach Übungen abarbeiten, sondern immer besser sehen und verstehen lernen, was zwischen Mensch und Pferd tatsächlich passiert. Dem Pferd Zeit geben. Seine Antworten erkennen. Und daraus Schritt für Schritt mehr Kommunikation, Selbstvertrauen und echtes Miteinander entwickeln.

Und dafür müssen wir nicht unbedingt gemeinsam auf demselben Reitplatz stehen.

Im Online-Unterricht kann ich sehr genau hinschauen, erklären, korrigieren und euch Schritt für Schritt begleiten. Und im Exzellenzprogramm geht es noch weit darüber hinaus: Unterricht, Wissen, Trainingsvideos, Austausch und die Möglichkeit, auch aus den Prozessen der anderen zu lernen.

Mel zeigt von England aus sehr schön, wie viel auf diesem Weg möglich ist. ❤️

Und ihre Geschichte geht noch weiter … 😉

12/09/2026

VERLADEN | Skill statt Drill – Teil 2

Was haben diese Bilder mit Verladen zu tun?

Eine ganze Menge. Denn für mich beginnt Verladetraining nicht erst am Anhänger.

Wenn ein Pferd nicht in den Anhänger einsteigen möchte oder an einer bestimmten Stelle nicht mehr weiterkommt, interessiert mich vor allem eines: Was genau ist hier eigentlich das Problem?

Ist es der Untergrund?
Die Schräge?
Die Enge?
Eine Begrenzung?
Kann das Pferd seine Füße bewusst setzen, anhalten, vorwärts und rückwärts gehen und dabei präsent bleiben?

Viele dieser einzelnen Anforderungen können wir außerhalb des Anhängers simulieren. So kann ich herausfinden, was schon geht und was noch nicht geht und genau das, was noch fehlt, einzeln erklären und zu einem Skill machen.

Denn am Anhänger kommen plötzlich viele dieser Anforderungen gleichzeitig zusammen.

💬„Wir müssen alles tun, was geht, bevor wir das tun, was nicht geht.“

Verladen ist nicht EIN Skill. Es zeigt uns, welche Skills vorher noch fehlen.

Was ist beim Verladen mit deinem Pferd der schwierigste Teil? Schreib es mir gerne in die Kommentare.

Skill statt Drill.

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Feine Kommunikation zwischen Mensch und Pferd beginnt mit Verständnis für das Nervensystem, Persönlichkeit und Stressverarbeitung. In meinem Unterricht, in meinen Programmen und in meinen Ausbildungen – live und online – geht es genau darum: biomechanisch sinnvolles Training, klare Signale und ein Miteinander, das auf echter Wahrnehmung statt auf Druck basiert.

30/08/2026

VERLADEN | Skill statt Drill – Teil 1

Nur weil dein Pferd in den Anhänger geht, heißt das noch lange nicht, dass es kein Verladeproblem hat.

Diese Stute steigt ein, bleibt drin und fährt. Aber sie hat Stress! Beim Einsteigen macht sie mit den Hinterbeinen einen so großen Schritt, dass sie die Rampe gar nicht betritt. 👆🏻

Also lassen wir sie genau das diesmal nicht tun.

Und plötzlich wird sichtbar, was vorher kaum auffällt: Sobald auch die Hinterfüße auf der schrägen Rampe stehen sollen, wird es schwierig. Teilweise sieht ein Hinterfuß aus, als wäre er gerade gebrochen.

„Wir müssen alles tun, was geht, bevor wir das tun, was nicht geht."

Also zerlegen wir die Aufgabe.
Vorderfüße drauf.
Wieder runter.
Hinterfüße dazu.
Wieder runter.
Schritt für Schritt, bis sie versteht: Du kannst auf dieser Schräge stehen, deine Füße sortieren und einen Schritt nach dem anderen machen – in jede Richtung.

In ihrer Persönlichkeit ist sie ein angespannter Stopper. Gerade das kann für den ungeübten Blick schnell aussehen wie „sie steht doch ruhig". Der Hinterfuß zeigt ziemlich deutlich: Okay ist sie damit nicht.

Wenn du meine beiden Verladevideos aus Basis gerne für die nächsten fünf Tage kostenfrei ansehen möchtest, kommentiere, warum du sie sehen möchtest (z. B. weil dein Pferd auch einsteigt, aber irgendwas nicht stimmt), und du erhältst eine PN.

Skill statt Drill.

Im nächsten Teil zeige ich euch, warum Verladetraining bei vielen Pferden noch an einer ganz anderen Stelle beginnt.

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Feine Kommunikation zwischen Mensch und Pferd beginnt mit Verständnis für das Nervensystem, Persönlichkeit und Stressverarbeitung. In meinem Unterricht, in meinen Programmen und in meinen Ausbildungen – live und online – geht es genau darum: biomechanisch sinnvolles Training, klare Signale und ein Miteinander, das auf echter Wahrnehmung statt auf Druck basiert.

31/07/2026

Medical Training | Spray
Wie bringt man ein Pferd dazu, freiwillig „Ja“ zu einem Spray zu sagen?

Ich sehe oft, dass Menschen versuchen, ein Pferd so zu managen, dass sie „irgendwie“ das Spray auf eine Wunde bekommen. Die Herangehensweisen reichen von Zwang bis zum Austricksen.

Das Problem dabei: Für das Pferd wird die Situation dadurch meist nicht besser – sondern beim nächsten Mal oft sogar noch schwieriger.

Bleibt bis zum Ende dran. Ihr erlebt in diesem Reel in Echtzeit, wie sich die Einstellung dieses Pferdes zum Spray innerhalb von nur fünf Minuten verändert – ganz ohne Festhalten, Zwang oder Tricks.

Denn für viele Pferde beginnt der Stress nicht erst, wenn das Spray die Wunde berührt. Schon das Klappern der Flasche, das Schütteln und das Zischen kündigen an: Gleich passiert etwas an meinem Körper. Als Fluchttier versucht das Pferd deshalb zunächst, Abstand zu gewinnen.

Ich zeige euch hier einen anderen Weg und kommentiere ihn live.

Ich simuliere jeden einzelnen Schritt: das Geräusch, die Bewegung und das Gefühl auf der Haut. Ich nehme mir dafür so viel Zeit, bis das Pferd versteht, was passiert, und mir signalisiert: „Ich bin okay.“

Mir geht es nicht darum, dass das Pferd toleriert, dass ich ihm das Spray auf die Wunde sprühe. Mein Ziel ist, dass das Pferd lernt, sich in dieser Situation selbst zu managen.

Denn ein Pferd, das gelernt hat, wie es selbst mit einer Situation umgehen kann, wird dieses Wissen auch beim nächsten Mal wieder nutzen – unabhängig davon, wer das Spray in der Hand hält.

Skill statt Drill. Selbstmanagement statt Fremdmanagement. Akzeptanz statt Toleranz.

28/07/2026

Gestern Morgen sah Leos linkes Vorderbein so aus. 🤯

Kurz darauf erfahre ich, dass die Pferde gestern Nachmittag mehrfach im Vollspeed zwischen Wald und Stall hin- und hergaloppiert sind. Und ratet mal, wer natürlich immer vorneweg gelaufen ist? RICHTIG. 🙈

In solchen Momenten funktioniere ich erst einmal. Leo aus der Box führen, das Gangbild beurteilen, nach einer Verletzung suchen – nichts finden, wieder zurückstellen. Dann beim Tierarzt anrufen, schildern, was ich sehe, und fragen, wann jemand kommen kann.

Als Nächstes wird mir immer erst mal schlecht. Mein Gedankenkarussell startet. Plötzlich sind alle Horrorszenarien gleichzeitig da und das Schlimmste scheint auf einmal das Wahrscheinlichste zu sein.

Dann versuche ich, mich wieder einzufangen. Tief durchatmen. Mich fragen: Was weiß ich wirklich – und was erzählt mir gerade mein Kopf? Den Fokus auf den nächsten Schritt richten. Nicht auf das, was vielleicht passiert, sondern auf das, was jetzt gerade zu tun ist. Und dann hilft mir tatsächlich fast immer das Unterrichten oder die Arbeit mit einem anderen Pferd. Das bringt mich zurück ins Hier und Jetzt. Ich kann mich auf das konzentrieren, was gerade vor mir ist, statt auf das, was vielleicht passieren könnte. So schaffe ich es auch, die Zeit zu überbrücken, bis die Tierärztin kommt.

Glück im Unglück: Nach aktuellem Stand gehen wir davon aus, dass es ein Einschuss ist. Jetzt heißt es abwarten und hoffen, dass die Medikamente schnell anschlagen und der Spuk bald wieder vorbei ist. 🍀

Ein herzliches Dankeschön an die Tierarztpraxis Idstein, dass ihr Leo heute Mittag noch dazwischenschieben konntet. Das weiß ich wirklich sehr zu schätzen. ❤️

Was hilft euch, wenn das Gedankenkarussell anspringt?
Welche Strategien oder Tools bringen euch wieder zurück ins Hier und Jetzt?

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Feine Kommunikation zwischen Mensch und Pferd beginnt mit Verständnis für das Nervensystem, Persönlichkeit und Stressverarbeitung. In meinem Unterricht, in meinen Programmen und in meinen Ausbildungen – live und online – geht es genau darum: biomechanisch sinnvolles Training, klare Signale und ein Miteinander, das auf echter Wah

12/07/2026

Therapie und Training Hand in Hand – Der Schlüssel liegt in der Persönlichkeit.
🐴 Der Kopf bewegt die Füße

Die neuen Möglichkeiten waren da. Die entscheidende Frage war jetzt: Würde Smartie sie auch unter dem Reiter nutzen können?

Genau darum ging es im anschließenden Training.

Dafür war allerdings nicht nur sein Körper entscheidend (= kann er das tun), sondern genauso seine Persönlichkeit (= will er das tun).

Smartie ist ein pushy Mover – ein aufdringlicher Beweger. Er hat gerne eigene Ideen und lässt sich manchmal ein bisschen bitten. Wenn man ihn treiben will, muss man genau das tun. 😉

Ich habe daher ganz bewusst nicht mit dem körperlichen Teil des Trainings begonnen. Ich wollte Smarties Persönlichkeit richtig ansprechen und nicht nur seine Füße, sondern seinen Kopf bewegen. Das bedeutet in seinem Fall: viel Abwechslung, vorausdenken und immer mindestens ein oder zwei Schritte weiter denken als Smartie.

Ich möchte, dass das Pferd mitdenkt, dass es das tun möchte, worum ich es bitte. Denn nur das, was das Pferd selbst versteht und umsetzt, kann dauerhaft bleiben.

Sehr schnell hatten wir auf diese Weise ein motiviertes und reaktionsbereites Pferd. Damit war der richtige Zeitpunkt gekommen, die neuen körperlichen Möglichkeiten in das Training einzubauen. Und genau das war auf einmal erstaunlich einfach.

Joana konnte schon zu Beginn fühlen, wie viel besser Smartie seinen Rücken anheben konnte. Aber noch schöner war: Er konnte das über die gesamte Einheit hinweg halten.

Sabrina hat Smarties Körper neue Möglichkeiten eröffnet. Unsere Aufgabe war es anschließend, die passende Lernherangehensweise für seine Persönlichkeit zu finden. Denn neue Bewegungsmuster entstehen nicht einfach, nur weil der Körper sie plötzlich kann. Das Pferd muss sie auch ausprobieren wollen, verstehen und als neue, leichtere Lösung für sich entdecken. Genau dann wird aus einer Behandlung eine nachhaltige Veränderung. 🐴🐴🐴

Stammer Kinetics

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Wenn du feine Kommunikation mit dem Pferd am Boden wie im Sattel erarbeiten möchtest, Wert auf fundiertes Horsemanship legst und die Zusammenhänge von Biomechanik und Reit

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