Bahnsport Deutschland

Bahnsport Deutschland Bahnsport Deutschland ist die Facebook Seite des Promotionteams Bahnsport Deutschland.

Im Auftrage des Deutschen Motorsport Bundes (DMSB) informieren wir über News, Termine, Meisterschaften und Veranstaltungen im Speedway-, Langbahn- und Eisspeedwaysport.

Saisonausklang im Herxheimer WaldstadionMit einer Doppelveranstaltung lässt die Motorsportvereinigung Herxheim (MSVH) di...
30/09/2026

Saisonausklang im Herxheimer Waldstadion
Mit einer Doppelveranstaltung lässt die Motorsportvereinigung Herxheim (MSVH) die
Bahnsportsaison 2026 im südwestdeutschen Raum auf der 283 m kurzen
Speedwaybahn ausklingen. Am Samstag, den 03. Oktober (Tag der Deutschen
Einheit) messen sich beim ADAC Bundesendlauf Nachwuchsfahrer sechs bis 18
Jahren den Klassen 50 ccm bis 500 ccm. Das Training der Junioren A und B beginnt
um 9 Uhr, die Rennen um 10 Uhr. Nach der Fahrervorstellung um 12.30 Uhr folgt das
Training und Rennen der Junioren C/D sowie der U18 um 13.30 Uhr. Am Sonntag,
den 04. Oktober, versuchen die Herxheim Drifters beim Bayerncup ihren
Heimvorteil zu nutzen und wichtige Punkte für die Endabrechnung zu sammeln. Bei
der Rennserie des ADAC Südbayern heißt es gegen die Teams aus Landshut,
Olching, Abensberg und München zu bestehen. Training ist ab 11.15 Uhr, das
Startband zu den Rennen hebt sich um 13.30 Uhr das erste Mal.
Der Eintritt ist recht familienfreundlich. Erwachsene und Jugendliche zahlen an
beiden Tagen je fünf Euro, Kinder bis zwölf Jahre haben freien Eintritt.

Marketing Team Bahnsport Deutschland

SGP‑Finale 2026Die SGP‑Saison 2026 ist Geschichte – und Robert Lambert hat sein großes Ziel erreicht. Mit einem starken ...
29/09/2026

SGP‑Finale 2026
Die SGP‑Saison 2026 ist Geschichte – und Robert Lambert hat sein großes Ziel erreicht. Mit einem starken Auftritt beim SGP 10 in Torun (PL) und Platz 1 im Tagesfinale (14 Punkte / 20 Gesamtpunkte) krönt sich der Brite zum Speedway‑Weltmeister 2026.

Hinter ihm lieferten Brady Kurtz und Bartosz Zmarzlik bis zum letzten Rennen einen packenden Dreikampf um den Titel. Am Ende trennen die Top‑3 nur fünf Punkte – ein Finale, wie es der Speedway Sport selten sieht.

Tagesergebnis Torun (SGP 10)
R. Lambert – 14 (20)

B. Kurtz – 10 (18)

B. Zmarzlik – 12 (16)

P. Dudek – 12 (14)

D. Bewley – 10 (12)

Endstand SGP 2026

R. Lambert – 162

B. Zmarzlik – 160

B. Kurtz – 157

M.J. Jensen – 111

P. Dudek – 103

L. Madsen – 100

M. Fricke – 97

K. Woryna – 95

Team Bahnsport Deutschland gratuliert Robert Lambert zum WM‑Titel 2026

Marketing Team Bahnsport Deutschland.
FOTO: Taylor Lanning

2. Speedway Bundesliga  Mit großer Vorfreude hatten die Inn Isar Devils auf ihr erstes Heimrennen in der 2. Speedway Bun...
29/09/2026

2. Speedway Bundesliga

Mit großer Vorfreude hatten die Inn Isar Devils auf ihr erstes Heimrennen in der 2. Speedway Bundesliga in Landshut hingefiebert. Am vergangenen Freitag war es endlich so weit. Da das Rennen gleichzeitig das Finale der Saison war, wurde nicht nur ein Tagessieger, sondern auch ein Gesamtsieger gekürt.

Aus Sicht der Landshuter Fans war das Rennen insbesondere sehr interessant, da in jeder Mannschaft Fahrer starteten, die eine enge Verbindung zum ACL haben. Bei den Inn Isar Devils startete Lars Skupien, in der gerade erst beendeten Saison in der polnischen Liga im Kader der Trans MF Landshut Devils. Die Olchinger Mannschaft wurde von Martin Smolinski, jahrelangem Mannschaftskapitän der Devils, angeführt. Die MSC Cloppenburg Fighters setzten auf Norick Blödorn, der in den Anfangsjahren bei den Trans MF Landshut Devils auf der U21 Position seine Karriere weiterentwickelte. Nicht zu vergessen die „jungen Wilden“ bei den Torros, Tyler Haupt und Hannah Grundwald, Mitglieder der diesjährigen Ligamannschaft.



Nach dem bisherigen Saisonverlauf hatten sich die Inn Isar Devils, vor dem Finale auf Platz 3 der Tabelle positioniert, noch Chancen auf den Gesamtsieg ausgerechnet und sich dementsprechend viel vorgenommen. Doch schon bald zeichnete sich ab, daß die Mannschaft um Teammanagerin Sylvia Liebmann nicht den besten Tag erwischt hatte. Zu oft mußte man die Gegner ziehen lassen, es lief nicht richtig rund, und so stand unter dem Strich nach 20 Läufen mit 13 Punkten nur Platz vier zu Buche. Einen unangefochtenen Sieg holten sich die Güstrow Torros mit 43 Punkte, vor dem MSC Olching mit 35 Punkten sowie den Cloppenburg Fighters mit 29 Punkten.



In der Gesamtwertung sicherten sich die MC Güstrow Torros mit 164 Lauf- und 11 Matchpunkten den Titel. Der MSC Olching wurde mit 158 Lauf- und 9 Matchpunkten Vizemeister. Die Inn Isar Devils konnten mit 122 Lauf und 7 Matchpunkten ihren dritten Platz behaupten und feierten dies im Anschluß an das Rennen mit ihren zahlreichen extra angereisten Fans. Es folgten die MSC Cloppenburg Fighters mit 133 Lauf- und 6 Matchpunkten vor den Teterower Hechten mit 83 Lauf- und 2 Matchpunkten sowie den Herxheim Drifters mit 59 Laufpunkten und 1 Matchpunkt.



Im Rahmenprogramm fanden jeweils vier Läufe der Junioren A und B-Klassen statt. Bei den Junioren A präsentierte sich der vereinseigene Nachwuchs des AC Landshut stark und sicherte sich alle drei Platzierungen: Sebastian Schranner siegte mit 16 Punkten vor Johannes Schranner mit 13 Punkten sowie Oliwier Moskal mit 12 Punkten. Es folgten Bastian Limmer und Sebastian Voin mit jeweils 9 Punkten sowie Max Lacher mit 1 Punkt. Bei den Junioren B schickte der AC Landshut vier Nachwuchsfahrer ins Rennen; auch hier sicherten Nikodem Moskal mit 19 und Maximilian Liewald mit 13 Punkten dem Verein Plätze auf dem „Stockerl“, gefolgt von Anton Keller mit 13 Punkten. Niklas Seemann, ebenfalls vom ACL, belegte mit 7 Punkten Platz vier, es folgten Emilian Fischer mit 6 und mit Thomas Eiba mit 2 Punkten ein weiterer Landshuter Fahrer.

Mit dem Rennabend am 25. September endet nun die Saison 2025 in der OneSolar Arena.

Text: Claudia Patzak
Foto Peter Grüne

Pressemitteilung Team Germany Speedway 20.09.2026European U19 Pairs Speedway Championship FinalPocking, 26.09.2026Europe...
22/09/2026

Pressemitteilung Team Germany Speedway 20.09.2026

European U19 Pairs Speedway Championship Final
Pocking, 26.09.2026

European U19 Pairs Speedway Championship Final – Deutsches Team doppelt motiviert

Am 26. September findet in Pocking das Finale der U19 Paar Europameisterschaft statt. Das
deutsche Team ist hochmotiviert und ein Platz auf dem Podest ist als Ziel ausgegeben.
Zum einen ist da noch eine Rechnung aus dem Vorjahr offen, als erst ein Stechen gegen die
tschechische Mannschaft die Entscheidung um Platz drei brachte. Auf heimischem Boden in
Pilsen setzten sich vor einem Jahr die jungen tschechischen Fahrer knapp durch und kamen vor
Deutschland auf Platz drei. Diese Geschichte will man jetzt umschreiben, indem man selbst im
Pockinger Rottalstadion auf das Podium fährt und die eigenen Fans begeistert. „Dieser eine
Punkt, der uns letztendlich fehlte im vergangenen Jahr, tat schon eine gewisse Zeit weh. Wir
waren knapp dran. Ich sehe das aber auch als Motivation. Patrick Hyjek war letztes Jahr dabei und
wird auch heuer wieder für Deutschland fahren. Ich weiß, dass er sich in diesem Wettbewerb eine
Medaille holen will“, so Teammanager Dörner.
Zum anderen ist die Chance, in Deutschland eine Medaille zu holen, Ansporn genug. Dörner: „Es
kommt nicht allzu oft vor, dass das Finale eines internationalen Prädikats in Deutschland
stattfindet. Pocking ist ein Traditionsverein mit einem wunderschönen Stadion. In der Region gibt
es viele Fans. Allein das muss unser Team motivieren.“
Acht Nationen im Wettbewerb – Weltmeister mit am Start
Insgesamt acht Nationen schicken ihre besten U19 – Fahrer ins Rennen. Wie so oft im Speedway
zählen auch hier die Teams aus Polen, Großbritannien und Dänemark zu den Favoriten. Letztere
haben mit Mikkel Andersen den frischgebackenen SGP2 Weltmeister in ihren Reihen. Polen muss
man immer beachten, egal in welchem Wettbewerb. Mit Bartosz Banbor, Kevin Malkiewicz und
Kacper Mania ist das polnische Team in der Breite sehr ausgeglichen und somit Titelanwärter.
Großbritannien schickt seinerseits drei Fahrer nach Pocking und auch hier stehen mittlerweile
bekannte Namen im Aufgebot. William Cairns gewann bereits WM-Medaillen im SGP3. In der
Mannschaft neben Cairns stehen noch Cooper Rushen und Luke Harrison, die beide vor allem in
England für mächtig Furore sorgen. Die restlichen Paarungen kommen aus Schweden,
Tschechien, Slowenien und der Ukraine.
Die deutsche Mannschaft wird angeführt von Patrick Hyjek. Er gewann vor zwei Wochen die
Bronzemedaille im Einzelwettbewerb der U19. „An dem Abend schlug Patrick einige Gegner, die
in Pocking auch wieder am Start stehen. Wenn er es dort in Slowenien konnte, dann kann er es zu
Hause in Deutschland erst recht. Patrick muss sich diesen Push aus dem Einzelwettbewerb in
das Paarfinale mitnehmen“, gibt Mathias Bartz vor. Bartz wird zusammen mit Sascha Dörner wie
gewohnt das Team betreuen.Die Teammanager entschieden sich für Hannah Grunwald und Tyler
Haupt als weitere Fahrer. Mathias Bartz zur Aufstellung: „Wir haben über den Sommer überlegt

Team Germany Speedway wird unterstützt von
und die Ergebnisse genau verfolgt. Patrick hat jetzt mit der Einzelmedaille ein gutes Argument für
seine Nominierung. Hannah war schon ein paar Mal dabei bei derartigen Events. Sie ist ein
Teamplayer und zeigt regelmäßig eine ansprechende Leistung. Tyler Haupt mit seinen jungen
Jahren schießt ganz schön nach oben. Seine Punkteausbeute in der dritten polnischen Liga ist
beachtlich. Er ist richtig schnell. Fairerweise muss man sagen, dass sich durch die Verletzung von
Janek Konzack schon noch mal einiges verschoben hat. Janek wäre wohl gesetzt gewesen. Auch
Carlos Gennerich ist hier noch zu nennen. Letztlich fiel die Entscheidung dann aber für Hyjek,
Grunwald und Haupt. Wir trauen ihnen den Podestplatz zu.“

Text: Bernhard Härtinger, Presse Team Germany
Fotos frei: Lubo Ulc
Bildunterschrift: Patrick Hyjek (blauer Helm) führt Deutschland in das U19 Europafinale

🔵 1. Speedway‑Bundesliga: Nordsterne gewinnen auch zweites Heimrennen deutlichDie Nordsterne Stralsund haben am Samstag ...
21/09/2026

🔵 1. Speedway‑Bundesliga: Nordsterne gewinnen auch zweites Heimrennen deutlich
Die Nordsterne Stralsund haben am Samstag ihr zweites Heimrennen klar gewonnen und die MC Güstrow Torros mit 48:36 geschlagen. Damit übernehmen die Stralsunder die Tabellenführung in der 1. Speedway‑Bundesliga.

Das Match im Paul‑Greifzu‑Stadion war intensiv und spannend. Gleich zu Beginn setzten die Nordsterne mit einem Doppelsieg ein Ausrufezeichen. Top‑Scorer des Tages war Jakub Jamrog mit starken 15 Punkten. Auch in den entscheidenden Läufen vor den Finals gelang Stralsund ein weiterer Doppelsieg, der den Weg zum Heimerfolg ebnete.

Zwischenzeitlich kämpften sich die Torros zurück ins Match und konnten in Lauf 10 sogar ausgleichen. Doch Stralsund antwortete direkt – zwei Doppelsiege in Folge und solide Finalpunkte sorgten schließlich für den deutlichen Endstand.

Da das Hinrennen in Güstrow nur mit zwei Punkten Differenz endete, erhalten die Nordsterne zusätzlich den Bonusmatchpunkt für das bessere Gesamtergebnis aus beiden Begegnungen.

Mit diesem Sieg und insgesamt 5 Matchpunkten stehen die Nordsterne nun an der Spitze der Tabelle. Dahinter folgen die Wölfe Wittstock mit 4 Matchpunkten. Die Torros liegen aktuell auf Rang drei und empfangen am 9. Oktober die Wölfe zum letzten und entscheidenden Rennen der Saison.

Marketing Team Bahnsport Deutschland

1.Speedway-Bundesliga – Landesderby in StralsundNordsterne erwarten die TorrosAm Sonnabend kommt es um 17 Uhr im Stralsu...
15/09/2026

1.Speedway-Bundesliga – Landesderby in Stralsund

Nordsterne erwarten die Torros

Am Sonnabend kommt es um 17 Uhr im Stralsunder Paul-Greifzu-Stadion zu einer Neuauflage des emotional aufgeladenen Landesderby in der 1. Speedway-Bundesliga.

Schon in den vergangenen Jahren waren die Matches der beiden befreundeten Konkurrenten aus MV wichtig für die Fans der jeweiligen Vereine. Um die Bedeutung im Ringen um die diesjährige Meisterschaft zu ergründen, sei ein in Blick in die Tabelle und den bisherigen Saisonverlauf gestattet.

Es begann mit einem deutlichen Heimsieg der Wölfe vom MSC Wittstock gegen den amtierenden Titelträger aus Güstrow. Hier konnte das Team aus dem nördlichen Brandenburg 10 Punkte mehr erfahren. Bereits einen Tag später trat es in der gleichen Besetzung bei den Nordsternen in Stralsund an und kassierte eine hohe Niederlage, so dass nicht nur der Punktevorsprung aufgebraucht war, sondern die Strelasunder mit 14 Punkten die Tabellenführung übernahmen. Im dritten Saisonrennen mussten die Nordsterne nach Güstrow und dort konnten die Torros nach zwischenzeitlich deutlicher Führung nur denkbar knapp mit zwei Punkten gewinnen, so dass die Nordsterne weiterhin in der Tabelle vor den Wölfen führten, während die Torros lediglich dafür gesorgt haben, noch weiterhin in Kampf um die Meisterschaft dabei zu sein.

Es hatten also alle Mannschaften zu Hause gewonnen und so blieb es auch, als im August die Wölfe wieder Gastgeber in der Event-Arena Heidering waren. Mit exakt dem gleichen Ergebnis drehten die Gastgeber das Resultat aus dem Hinrennen gegen die Nordsterne um und stehen nun mit 4 Matchpunkten und plus 10 Laufpunkten an der Tabellenspitze.

Während es nun also zum Rückkampf zwischen Stralsund und Güstrow kommt, können die Wittstocker entspannt aus der Ferne zuschauen, um zu beobachten, welche Situation am 9. Oktober beim finalen Rennen in Güstrow auf sie wartet.

Für die Nordsterne ist die Ausgangsituation vor dem letzten Heimrennen der Saison klar. Nur mit einem Sieg können sie in Matchpunkten mit dem führenden Team gleichziehen und um vorbeizugehen, wären mehr als 12 Punkte Vorsprung nötig. Allerdings wird auch nach dem Rennen unklar sein, wieviel das Wert ist, denn die Wölfe können im letzten Rennen ihren Vorsprung ja noch ausbauen. Aber um nach dem tollen Start in die Saison, die Optionen auf den Titelgewinn aufrechtzuerhalten, müssen die Nordsterne nun unbedingt gewinnen. Und das Gesetz der Serie würde für die Mannschaft vom Strelasund sprechen, denn bisher wurden ja alle Heimrennen gewonnen.

Für die Gäste aus Güstrow stellt sich die Situation noch herausfordernder dar. Als Tabellenletzter müssen sie zunächst alles versuchen, um von diesem Platz wegzukommen. Da die Torros mit den Nordsternen matchpunktgleich sind, würde ein Sieg ihre Position um mindestens einen Platz verbessern. Bei einer Niederlage würde der Rückstand zu den führenden Wölfen noch größer werden.

Es gibt daher genug Motivation für die Unterstützer beider Mannschaften am Sonnabend nach Stralsund zu kommen, um diese brisante Auseinandersetzung zu verfolgen und das jeweilige Team im Kampf um die Meisterschaft anzufeuern.

Der Start erfolgt um 17 Uhr, das Stadion öffnet zwei Stunden vorher.

Marketingteam Bahnsport Deutschland

Deutsche Langbahn-Nationalmannschaft 2026Warum die Langbahn-Nationalmannschaft ist wie sie istWenn am 20. September in R...
15/09/2026

Deutsche Langbahn-Nationalmannschaft 2026

Warum die Langbahn-Nationalmannschaft ist wie sie ist
Wenn am 20. September in Roden die Langbahn-Team-Weltmeisterschaft ausgetragen wird,
gehört Deutschland – erneut – nicht zum Favoritenkreis. Über die Schwierigkeiten der Nominierung
und einen frustrierten deutschen Teammanager.

Er ist frustriert und fühlt sich von einigen im Stich gelassen. Die Rede ist von Jörg Tebbe, seit
vergangenem Jahr Teammanager der deutschen Langbahn-Nationalmannschaft. Eigentlich wähnte er
sich bei der Übernahme dieses Amtes in sicheren Gefilden: Deutschland, seit Jahrzehnten das Land
der mit besten Langbahn-Piloten der Welt, das Langbahn-Weltmeister en masse hervorbrachte und
nicht umsonst mit zehn (von 17 möglichen) Titeln den Medaillenspiegel der „Longtrack of nations“
unangefochten anführt. Daran wird sich auch 2026 nichts ändern. Nur ist die Wahrscheinlichkeit, in
diesem Jahr einen elften hinzuzufügen, sehr gering.
„Ich hatte Anfang 2026 mit Erik Riss, Lukas Fienhage, Daniel Spiller, Stephan Katt, Martin Smolinski,
Dominik Werkstätter sowie Timo und Fabian Wachs meinen Pool“, erzählt Jörg Tebbe. Gut gefüllt
und auf (fast) alle Eventualitäten vorbereitet. Wie zum beispielsweise jener, dass Daniel Spiller
unglücklicherweise erneut und zum dritten Mal hintereinander verletzungsbedingt ausfällt.
Bekanntlich gibt es im Vorfeld der neuen Saison auch eine Abfrage des Verbandes, welcher Fahrer
bei welchen Prädikaten antreten will und wird. Und mit Ausnahme von Martin Smolinski setzten
auch alle ein Häkchen hinter die Langbahn-Team-WM.
Tebbe hatte auch 2025 schon Probleme, ein konkurrenzfähiges Team zu nominieren. Damals lag es
allerdings ausschließlich an verletzungsbedingten und gesundheitlichen Gründen, die schließlich auch
dazu führten, dass Tebbe an Position vier noch einmal selbst aktiv ins Geschehen eingriff. Er, der
über Jahre hinweg immer als mannschaftsdienlicher Nationalteam-Player einsprang. Auf
Renneinsätze verzichtete, wenn er der Meinung war, dass ein anderer Fahrer besser geeignet sei.
Und der in seinen frühen Jahren auch einfach mal so und als eventueller „Ersatz für den Ersatz“ privat
zur Langbahn-Team-Weltmeisterschaft reiste. Ausgerechnet er musste in diesem Jahr diese sehr
bittere Erfahrung machen. Smolinski sagte ab, Katt ebenso. Erik Riss zieht es vor, am 20. September
mit dem AC Landshut in der polnischen Liga zu fahren. Das habe für ihn Priorität, sagt Riss in einem
Interview.
So also kam es in letzter Minute zur Nominierung des deutschen Nationalteams. Lukas Fienhage,
sozusagen der Stein in der Brandung, führt die Mannschaft bei seiner siebten Team-WM-Teilnahme
als Kapitän an. Neben ihm sind mit dem U23-Weltmeister des Vorjahres, Timo Wachs, Dominik
Werkstätter und Fabian Wachs lauter Nationalmannschafs-Neulinge. „Damit ist mein Pool auch
ausgeschöpft“, sagt Tebbe. Nachgedacht hat er auch über eine Nominierung der Nachwuchstalente
Jeremias Ramus und seinen Sohn Louis: „Nachteil: Sie könnten danach nicht mehr in die B-Lizenz
zurückkehren.“ Tebbe selbst kann aufgrund seiner im Frühjahr erlittenen Verletzungen in diesem
Jahr definitiv nicht ins Geschehen eingreifen. Er wird nach eigener Aussage 2027 noch ein paar
Rennen in einer Art „Abschiedstour“ fahren und dem aktiven Sport dann endgültig Adieu sagen.
Wie es ihm nach all den Absagen und den ungezählten Telefonaten geht? „Nicht gut. Ich bin sehr
enttäuscht und fühle mich im Stich gelassen, weil ich von aktiver Seite keine Unterstützung
bekomme.“ Den Kopf in den Sand stecken möchte Tebbe dennoch nicht. Schließlich war er nicht nur
2025, sondern auch 2018 Teil eines Teams, auf das kaum einer einen Pfifferling gesetzt hätte – und
das beides Mal eine Bronzemedaille mit nach Hause brachte. 2026 gilt es, sich mit Dänemark,

Frankreich, Großbritannien, Finnland, den Niederlanden und Norwegen in Roden/ Niederlande zu
messen. Favoriten sind für Tebbe die Briten und die Niederländer. „Ich glaube“, sagt Tebbe, „dass die
Bahn in Roden aber auch insbesondere unseren Neulingen im Team entgegenkommt.“ Für den
deutschen Teammanager wäre es schon ein Erfolg, wenn man in „Richtung Podium“ fahren könnte:
„Dann hätten wir richtig was geschafft!“ Am 20. September werden die Startbänder um 13.30 Uhr
erstmals in die Höhe schnellen. In jeweils sechs Vorläufen, in denen im drei-gegen-drei jeweils von
zwei Nationen gefahren wird, sammelt jede Mannschaft möglichst viele Punkte, um über sie in den
alles entscheidenden Endlauf einzuziehen.

Text: Susi Weber

BU: Mit Bronze kehrte die Deutsche Nationalmannschaft 2025 von der „Longtrack of nations“ nach
Hause. Unser Bild zeigt von links Lukas Fienhage, Stephan Katt, Mario Niedermeier, Jörg Tebbe und
Joachim Ohmer, der für Tebbe als Teammanager fungierte. Foto: Susi Weber

Haunstetten Raptors gewinnen deutschen Speedway PaarcupEine umfangreiche Rennveranstaltung wurde am Freitagabend in der ...
14/09/2026

Haunstetten Raptors gewinnen deutschen Speedway Paarcup

Eine umfangreiche Rennveranstaltung wurde am Freitagabend in der Event-Arena Heidering in Wittstock durchgeführt, denn bei den 8 angemeldeten Teams waren 28 Läufe notwendig, um am Ende Sieger und Platzierte zu ermitteln.

Die Erfahrung hat sich durchgesetzt, denn mit Martin Smolinski und Valentin Grobauer, die zusammen mit Leon Ferdinand das Team des AMC Haunstetten bildeten, konnte das Paar, welches über die meisten Jahre auf den Rennbahnen verfügt, am Ende den Titel holen. Gegen sechs andere Teams waren die beiden sogar mit Doppelsiegen erfolgreich, nur Lars Skupien vom Inn Isar Racingteam war es vergönnt, die beiden hinter sich zu halten.



Gemeinsam mit Celina Liebmann wurde er dann auch in der Gesamtwertung Zweiter und holte damit auch diesen Platz nach Bayern. Auch dieses Paar war über den Abend hinweg sehr erfolgreich unterwegs und konnte mehrfach Doppelsiege einfahren. Lediglich gegen die späteren Drittplatzierten gab es eine deutliche Niederlage. Der MC Güstrow, vertreten durch Hannah Grunwald, Carlos Gennerich und Tyler Haupt konnte auf die unterste Podeststufe springen.

Ergebnis: Deutscher Paar-Cup 2026

1.AMC Haunstetten 47
Valentin Grobauer 22, Martin Smolinski 25, Leon Ferdinand n

2. Inn Isar Racing Team 39
Celina Liebmann 13, Lars Skupien 26

3. MC Güstrow 34
Hannah Grunwald 19, Carlos Gennerich 3, Tyler Haupt 12

4. MSC Moorwinkelsdamm 32
Mika Frehse 20, Thies Schweer 12, Dominic Hamminga 0

5. MC Post Leipzig 30
Magnus Rau 17, Tim Lumpitzsch 7, Michael Konrad 6

6. MSC Wölfe Wittstock 29
Jonny Wynant 18, Erik Pudel 11, Danny Knakowski 0

7. Speedwayteam Wolfslake 23
Lukas Wegner 17, Leon Arnheim 6, Arik Schmidt 0

8. MSC Vier Tore Neubrandenburg 18
Jasper Schiebe 2, Fiete Marquardt 4, Bruno Preibisch 12

Marketing Team Bahnsport GM
Foto: Klaus Hauptmann

🚀 Wittstock präsentiert den Deutschen Speedway Paar-Cup Acht Paare kämpfen um den TitelDer diesjährige Paar-Cup im Speed...
08/09/2026

🚀 Wittstock präsentiert den Deutschen Speedway Paar-Cup

Acht Paare kämpfen um den Titel

Der diesjährige Paar-Cup im Speedway wird am Freitagabend in Wittstock ausgetragen und verspricht in der Event-Arena ein spannungsgeladenes Motorsport-Event zu werden. Da die Entscheidung in diesem Format direkt an einem einzigen Renntag fällt, gibt es keinen Raum um Fehler wieder gut zu machen – jede Unachtsamkeit im direkten Paar-Duell kann schon für Vorentscheidungen sorgen. Zu beachten ist dabei die besondere und für Speedway-Rennen ungewöhnliche Wertung. Die Plätze 1 bis 3 bekommen in jedem Lauf einen Punkt mehr, also lautet die Reihenfolge 4-3-2, während der letzte Platz weiterhin leer ausgeht. Dieses ist also unbedingt zu vermeiden, denn ein zweiter und dritter Platz (in der Summe 5 Punkte) ist mehr wert als ein Sieg und ein letzter Rang. Somit sind diese Teams, welche nicht nur einen guten Fahrer, sondern im Paar etwa gleichstak sind, eher als Anwärter auf vordere Platzierungen zu betrachten

Die Vorzeichen für das Event haben sich in den letzten Tagen durch personelle Sorgen noch einmal deutlich zugespitzt. Da bei einigen der teilnehmenden Teams wichtige Leistungsträger verletzt ausfallen, sind die Teamleiter noch einmal gefordert. Beim Blick in die beim DMSB gemeldeten Aufstellungen kann jeder Fan schon einmal mutmaßen, wer zu den favorisierten Teams zählt:

Inn Isar Racing Team (Lars Skupien, Celina Liebmann)

MSC Vier Tore Neubrandenburg (Jasper Schiebe, Fiete Marquardt, Bruno Preibisch)

MC Güstrow (Hannah Grunwald, Carlos Gennerich, Tyler Haupt)

MSC Moorwinkelsdamm (Mika Frehse, Thies Schweer, Dominic Haminga)

MSC Wölfe Wittstock (Janek Konzack, Jonny Wynant, Erik Pudel)

MC Post Leipzig (Magnus Rau, Tim Lumpitzsch, Michael Konrad)

AMC Haunstetten (Valentin Grobauer, Martin Smolinski, Leon Ferdinand)

ST Wolfslake (Lukas Wegner, Leon Arnheim, Arik Schmidt)

Die Fans dürfen sich auf packende Heats, harten und fairen Kampf um jeden Meter und ein ein Rennen mit 28 Läufen einstellen, denn jedes Paar wird einmal gegen jedes andere antreten.

Der Start erfolgt am 11. September um 19:30 Uhr, das Training beginnt schon um 18:30 Uhr.

Marketing Team Deutschland

Maciej Janowski gewinnt die SEC-Runde in GüstrowStarkes Fahrerfeld zieht 4900 Besucher an Es ist immer ein besonderes Er...
07/09/2026

Maciej Janowski gewinnt die SEC-Runde in Güstrow

Starkes Fahrerfeld zieht 4900 Besucher an

Es ist immer ein besonderes Erlebnis, wenn sich das Güstrower Speedwaystadion zur Ausrichtung der SEC-Finalrunde in besonderem Glanz präsentiert. Vor allem aber wird das Rennen geprägt durch die Klasse des Fahrerfeldes und wie stark und vor allem ausgeglichen dieses war, zeigt ein Blick auf das Ergebnis nach den 20 Wertungsläufen. Hinter dem Führenden, der 11 Punkte erfahren konnte, versammelten sich gleich fünf Fahrer, die alle auf 10 Zähler kamen. So musste vor dem Last-Chance-Heat, der den Fahrern auf den Plätzen 3 bis 6 die Möglichkeit gibt, auch ins Finale zu kommen, entsprechend des Reglements die Reihenfolge ermittelt werden.


Der Tscheche Jan Kvech hatte die 11 Punkte gesammelt und dafür er begann den Abend auch gleich mit einem Laufsieg. Allerdings musste er sich dafür erst am besser gestarteten Tyler Haupt vorbeikämpfen. Für den Youngster vom MC Güstrow war es ein Riesenerlebnis, überhaupt in diese Position gekommen zu sein. Mit seinen 16 Jahren zeigte er auf dieser besonderen Bahn sein Können und konnte unter dem Jubel der Zuschauer insgesamt 4 Punkte erfahren. Schon vorher brandete der Jubel im weiten Rund auf, als Kai Huckenbeck, der vor einer Woche deutscher Vizemeister wurde, in seinem Auftaktheat gleich mit großem Vorsprung siegte. Auch wenn er diesmal nicht wie vor Jahresfrist aufs Podium kam, ist seine Leistung mit den gesammelten 8 Punkten im Vergleich hoch einzuschätzen, vor allem mit dem Blick auf die Gesamtwertung, denn da hat er noch alle Möglichkeiten, sich für den SEC im nächsten Jahr zu qualifizieren.



Charakterisiert war das Rennen durch viele Positionskämpfe und immer wieder durchaus überraschende Ergebnisse, weil die Fahrer sich gegenseitig die Punkte wegnehmen konnten. Schon nach zwei Durchgängen gab es keinen Fahrer mehr mit Maximum.

Nach vier Durchgängen lag der Pole Kacper Woryna mit 10 Punkten an der Spitze der Zwischenwertung und dahinter waren Mikkel Michelsen und Leon Madsen (beide Dänemark) mit 9 Zählern gleich auf. Aber sowohl Woryna als auch Mikkelsen wurden in ihren Abschlussläufen jeweils Letzter und somit kam der Däne nicht einmal mehr weiter. Besser machten es wie geschildert Jan Kvech und Michael Jepsen Jensen (Dänemark), die mit ihren Laufsiegen sofort das Ticket für das Finale buchten. In den vorletzten Lauf kamen neben Kacper Woryna und Leon Madsen auch Tom Brennan (Großbritannien) und Maciej Janowski (Polen). Der amtierende polnische Einzelmeister startete mit zwei zweiten Plätzen mäßig ins Rennen und kassierte anschließend sogar einmal null Punkte bevor er sich mit zwei Laufsiegen noch in die Vorschlussrunde brachte. Dort konnte er hinter dem Sieger Kacper Woryna das letzte Ticket für das Finale lösen.

In diesem entscheidenden Lauf hatte er die beste Beschleunigung in die erste Kurve und dahinter kämpften Jan Kvech und Michael Jepsen Jensen, während Woryna, der schon beim Start den Anschluss verloren hatte, ohne Fremdeinwirkung stürzte. Auch in der Laufwiederholung das gleiche Bild. Maciej Janowski gewann zum ersten Mal eine SEC-Finalrunde und dahinter kamen Kvech und Jensen mit auf das Podest.



So endete ein großartiger Speedwayabend mit einem polnischen Sieg, der bei der Ehrung entsprechend gefeiert wurde. Michal Jepsen Jensen erhielt das goldene Racejacket, welches zeigt, dass er als Führender zu der in zwei Wochen stattfindenden Runde 3 nach Rzeszow reist, bevor am 2. Oktober das SEC-Finale in Pardubice ausgetragen wird.

Ergebnis SEC-Round 2 in Güstrow

1. Maciej Janowski (Polen) - 13
2. Jan Kvech (Tschechische Republik) - 13
3. Michael Jepsen Jensen (Dänemark) - 11
4. Kacper Woryna (Polen) - 10
5. Tom Brennan (Großbritannien) - 10
6. Leon Madsen (Dänemark) - 10
7. Mikkel Michelsen (Dänemark) - 9
8. Adam Ellis (Großbritannien) - 8
9. Patryk Dudek (Polen) – 8
10. Kai Huckenbeck (Deutschland) – 8
11. Przemysław Pawlicki (Polen) – 8
12. Nazar Parnitskyi (Ukraine) – 5
13. Piotr Pawlicki (Polen) – 4
14. Tyler Haupt (Deutschland) – 4
15. Andzejs Lebedevs (Lettland) – 3
16. Mathias Pollestad (Norwegen) – 2
17. Hannah Grunwald (Deutschland) – n
18. Erik Pudel (Deutschland) – n



Gesamtstand nach 2. von 4 Finalläufen

1.Michael Jepsen Jensen (Dänemark) – 24
2. Leon Madsen (Dänemark) – 24
3. Patryk Dudek (Polen) – 22
4. Jan Kvech (Tschechische Republik) – 20

5. Mikkel Michelsen (Dänemark) – 20
6. Kai Huckenbeck (Deutschland) – 20
7. Macej Janowski (Polen) – 19
8. Kacper Woryna (Polen) – 18
9. Przemyslaw Pawlicki (Polen) – 15
10.Piotr Pawlicki (Polen) - 12

Marketingteam Bahnsport Deutschland GM
Foto: High Speed PhotographiX

Adresse

C/o ADAC Hansa E. V. , AmsinckStr. 41
Hamburg
20097

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Bahnsport Deutschland erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Verknüpfungen

Teilen

Kategorie