30/07/2026
🌡️ Hohe Wassertemperaturen: Bitte das Angeln von Raubfischen temporär einstellen
Aufgrund der weiterhin außergewöhnlich hohen Wassertemperaturen kommt es in den Gewässern der Ruhrfischereigenossenschaft und insbesondere in den Stauseen der unteren Ruhr derzeit vermehrt zu Fischsterben. Davon betroffen sind vor allem große Raubfische wie etwa Hechte.
Gemeinsam mit der Ruhrfischereigenossenschaft rufen wir daher alle Anglerinnen und Angler dazu auf, das Angeln auf Raubfische vorübergehend komplett einzustellen, bis sich die Wassertemperaturen mit dem Einsetzen kühlerer Witterung wieder normalisiert haben.
„Mit steigenden Wassertemperaturen sinkt der Sauerstoffgehalt im Gewässer drastisch, während der Stoffwechsel der Fische gleichzeitig auf Hochtouren läuft“, erklärt unser Fischereiexperte Markus Kühlmann. „Diese Kombination setzt die Tiere bereits unter extremen Stress, so dass jede zusätzliche Belastung – wie etwa der Drill beim Angeln – für die geschwächten Raubfische tödlich enden kann.“
Selbst wenn untermaßige oder geschonte Fische vorsichtig zurückgesetzt würden, verringere der Angelstress ihre Überlebenschancen, ergänzt Stefan Jäger, Geschäftsführer der Ruhrfischereigenossenschaft, und bittet daher darum: „Seien Sie verantwortungsvoll, haben Sie Geduld bis zur Abkühlung. Sobald sich die Wetterlage entspannt und die Wassertemperaturen sinken, kann das Angeln auf Raubfische wieder ohne zusätzlichen Stress für die Tiere ausgeübt werden.“