Ruedi Zahner - Why We Win

Ruedi Zahner - Why We Win

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Why We Win 🏆
Leadership. Selbstvertrauen. Winner Mindset. Da braucht es den Mut, alles neu zu denken. Dafür stehe ich. Smile, Relax & Attack!

Für Eltern, Trainer & Führungskräfte im Sport
🧠 Tools aus 30 Jahren Spitzensport
🎤 Keynotes | Workshops | Mentoring
https://linktr.ee/ruedizahner Hallo, ich bin Ruedi
Ich habe es mir zur Lebensaufgabe gemacht, den Sport zu revolutionieren: Selbstvertrauen unabhängig von Sieg oder Niederlage. Als Erfolgsforscher, Autor und Mentor von Trainerinnen und Trainer im Spitzensport bin ich überzeugt: Wenn Du Grosses erreichen willst, kannst Du nicht das tun, was Du schon die ganze Zeit getan hast.

27/08/2026

Ein Stopp im Daily Wahnsinn.

Es gab eine Phase in meinem Leben, da war ich getrieben, hin- und hergerissen, erschöpft und völlig verwirrt im Kopf.

Ich wollte allem und allen gerecht werden. Bis ich irgendwann nur noch dachte:

«Ich bin reif fürs Irrenhaus.»

Nicht mehr fähig, klar zu denken. Nur noch Stress und lautes Kopfkino. Keine Freude mehr.

Damals hatte ich grosses Glück, dass mich mein Mentor und die 10 Tage in einem Kloster gerettet und mein Leben in völlig neue Bahnen gelenkt haben.
Seit diesem Tag ist die Pause das wichtigste und wertvollste Tool in meinem Leben.

Heute weiss ich: Bevor ich eine wichtige Entscheidung treffe, mache ich einen Stopp. Bevor ich ein schwieriges Gespräch führe, mache ich einen Stopp. Und bevor ich auf etwas reagiere, das mich emotional aufwühlt, mache ich einen Stopp.

Manchmal sind es drei bewusste Atemzüge an der roten Ampel, fünf Minuten Stille zwischen zwei Meetings oder ein Spaziergang in der Natur.

Mich fasziniert immer wieder, wie anders die Welt nach einer Pause aussehen kann.

Plötzlich wird der Kopf ruhig und klar. Ich bin wieder präsent, voll da und verbunden mit meinen Leuten.

Gerade wenn wir Verantwortung für andere Menschen tragen – als Führungskraft, Trainer oder Eltern – spüren diese sofort, ob wir innerlich getrieben sind oder wirklich präsent.

Was ich über die Jahre gelernt habe: Die grosse Challenge, ja Kunst ist es heute, in unserem Daily Wahnsinn immer wieder einen Stopp zu machen und nach diesen kleinen Pausen Ausschau zu halten.

Und vergiss nie:

Pausen sind da, um genossen zu werden.

Herzlichst
Ruedi

P.S. Genau solche kleinen Tools, die im Daily Wahnsinn einen grossen Unterschied machen können, sind ein wichtiger Bestandteil unseres Leadership Mentorings. (Link in Bio)

Photos from Ruedi Zahner - Why We Win's post 18/08/2026

Nach einer Niederlage möchten wir Eltern meistens nur eines: unserem Kind helfen. Wir möchten es aufbauen, trösten, motivieren. Irgendetwas sagen, damit es ihm wieder besser geht. Das ist völlig normal. Denn wir lieben unsere Kinder.

Und genau hier passiert etwas Spannendes:
Aus lauter Liebe beginnen wir oft sofort zu reden.

Wir erklären. Wir trösten. Wir analysieren.

Dabei habe ich in über 40 Jahren Coachings mit tausenden Sportler:innen immer wieder erlebt: Die jungen Menschen wissen meistens selbst ganz genau, was nicht gut gelaufen ist.

Der Fehler. Der verschossene Penalty. Die verpasste Chance.
Sie machen sich häufig selbst schon genügend Druck.
Was sie von uns Eltern in diesem Moment brauchen, ist deshalb nicht noch mehr Analyse.

Sondern vor allem das Gefühl:
«Mami und Papi glauben an mich. Egal, was passiert ist.»

Und genau deshalb ist die Heimfahrt nach einem Wettkampf so wichtig.

Nicht wegen der perfekten Worte.
Sondern wegen dem, was Dein Kind in diesem Moment bei Dir spürt.

In den letzten 20 Jahren wurde mir von Eltern immer wieder dieselbe Frage gestellt: «Ruedi, was soll ich nach einem Wettkampf eigentlich sagen?»

Genau deshalb haben wir ein neues Mini-Training «Die Heimfahrt» entwickelt.

Darin erfährst Du:
• Was Dein Kind nach einer Niederlage wirklich von Dir braucht
• Was Du auf der Heimfahrt konkret sagen und tun kannst
• Die 2 grössten No-Go's nach einem Wettkampf

Damit Du bei der nächsten Heimfahrt nicht mehr überlegen musst: «Was soll ich jetzt sagen?» Sondern weisst, was Dein Kind in diesem Moment von Dir braucht.

Herzlichst,
Ruedi

12/08/2026

Kommunikation in der Krise.

Ein Thema, das uns letzten Monat in einem inspirierenden Call mit unseren Leadership Mentoring-Kunden intensiv beschäftigt hat.

Und spannend war:
Die 3 wichtigsten Learnings sind eigentlich simpel.
Und gleichzeitig brutal anspruchsvoll in der Umsetzung.


1. Radikale Selbstverantwortung
Gerade in der Krise gibt es für mich als Leader, als Chef, als Trainer keinen anderen Weg, als die radikale Selbstverantwortung

Nicht die Schuld bei anderen suchen. Sondern das, was passiert - das Scheitern - auf meine Kappe zu nehmen.

Ich musste sofort an eine Situation aus meiner Zeit als Sportchef beim FC Aarau denken:
Unsere beiden Stammtorhüter waren verletzt. Also mussten wir schnell reagieren und plötzlich stand ein 16-Jähriger von den Junioren im Tor. Ein riesiger Moment für den Jungen.

Das Spiel gegen St. Gallen haben wir 4:0 gewonnen - die Euphorie war gross.

Doch kurz danach legten die St. Gallener Protest ein, weil unser Junior keine Spielberechtigung hatte.
Und so wurde das Spiel 3:0 gegen uns gewertet.

In so einem Moment hast Du immer die Wahl:

👉 Die Schuld abschieben - in diesem Fall z.B. auf den Juniorenobmann, der für die Lizenzierung verantwortlich war.

👉 Oder hinstehen und sagen: «Das geht auf meine Kappe.»
Als Sportchef vor die Presse zu stehen und die Verantwortung zu übernehmen, hat mir damals unglaublich viel Kraft gegeben.
Und es hat mir ermöglicht, bei mir selbst hinzuschauen:

Was lerne ich daraus?

Was mache ich beim nächsten Mal anders?


2. Klarheit & Entschlossenheit
Ein weiteres Learning aus dem Call:

In der Krise braucht es nicht viele Worte. Sondern klare Worte. Weniger ist mehr.

Keine Ausreden, kein Herumreden. Sondern eine Richtung. Ein Standpunkt. Etwas, woran sich Menschen orientieren können.


3. Alles, was Du sagst, ist eine Botschaft an Dein Team
Gerade heute - mit Social Media - gibt es kein 'nur nach aussen'.

Alles, was Du sagst, hören auch Deine Leute.

Und noch wichtiger: Sie lesen Dich.
Deine Körpersprache. Deine Energie. Deine Überzeugung.
Glaubst Du noch an Dein Team?
Spüren Deine Leute Zweifel und Unsicherheit?
Oder Vertrauen und Stärke?

Ich bin gespannt auf Deine Gedanken dazu. Hast Du eigene Beispiele oder Ergänzungen?

Herzlichst,
Ruedi

Photos from Ruedi Zahner - Why We Win's post 11/08/2026

"Wie im Training."
Das waren die ersten Worte von Neil Armstrong, als er als erster Mensch den Mond betrat. Neil Armstrong und seine Kollegen haben sich Tag und Nacht vorgestellt, wie es auf dem Mond ist, wie sich das anfühlt. Wie sie handeln. Wie sie ruhig bleiben. Unzählige Male haben sie es zuvor im Kopf durchgespielt. Und dann fühlte es sich an wie im Training.

Warum?
Weil unser Gehirn nicht nur durch Tun lernt, sondern auch durch intensives Vorstellen. Wer eine Situation immer wieder mental durchgeht, bereitet Kopf und Körper darauf vor, wenn sie wirklich eintritt.

Michael Jordan, Mikaela Shiffrin oder Novak Djokovic – sie alle nutzen die Kraft der Visualisierung.
Sie stellen sich nicht einfach den Sieg vor. Sie visualisieren, wie sie sich im entscheidenden Moment verhalten.
Wie sie ruhig bleiben.
Wie sie mutig handeln.
Wie sie unter Druck ihr Bestes zeigen.

Der Schlüssel dabei:
Es geht darum, mit allen Sinnen in eine Situation einzutauchen:
Was siehst Du?
Was hörst Du?
Wie atmest Du?
Wie fühlst Du Dich?
Je lebendiger die Vorstellung, desto wirkungsvoller ist sie.

Du kannst dieses Tool nicht nur im Sport nutzen, sondern überall: für eine Challenge, in schwierigen Situationen oder für eine Vision, die Du hast.

Wiederholung ist der Schlüssel. Je öfter Du visualisierst, je öfter Du eine Szene im Kopf durchspielst, desto realer fühlt sie sich für Dein Gehirn an. Und das Schöne ist: Visualisieren wirkt auch im Moment. Du fühlst Dich sofort besser, gewinnst mehr Selbstvertrauen und gehst mit einem ganz anderen Gefühl in die Situation.

Mich interessiert: Nutzt Du dieses Tool bereits? Schreib mir Deine Erfolgsstory gerne in die Kommentare.

Herzlich,
Ruedi

Photos from Ruedi Zahner - Why We Win's post 30/07/2026

Vor einigen Wochen durfte ich mehrere Tage mit der kanadischen Eishockey-Nationalmannschaft verbringen.

Ich hatte die Möglichkeit, unzählige Gespräche mit Spielern, Trainern und Eltern zu führen.

Eine Frage hat mich dabei besonders beschäftigt:
Was macht junge Sportler und Sportlerinnen langfristig erfolgreich?

Die meisten hätten wohl Antworten erwartet wie:
Disziplin.
Mentale Stärke.
Talent.

Doch fast alle nannten zuerst etwas anderes.

👉 Freude.

Sie meinten: «Das Wichtigste ist, dass junge Menschen die Freude am Sport nie verlieren.»

Das hat mich tief berührt.

Denn heute sprechen wir so oft über Leistung.
Über Resultate.
Über Erfolg.

Die Kanadier sprachen zuerst über Freude. Über die Freude als grösster Motor für Spitzenleistungen.

Und dann kam der zweite Punkt.

👉Die Bereitschaft, hart zu arbeiten.

Aber nicht, weil jemand Druck macht.

Sondern weil das Herz für etwas brennt.

Ich glaube, genau das geht ganz oft vergessen.

Wir versuchen, Disziplin einzufordern.

Dabei entsteht echte Disziplin immer aus Begeisterung.

Aus Freude.
Aus einem Traum.

P.S. Vielleicht nimmst Du Dir heute einmal einen Moment Zeit und stellst Deinem Kind oder Deinen Spielern und Spielerinnen nur eine einzige Frage:

«Was macht Dir im Sport im Moment am meisten Freude?»

Und dann hör einfach nur zu.

Herzlichst,
Ruedi

Photos from Ruedi Zahner - Why We Win's post 22/07/2026

Der richtige Zeitpunkt macht den Unterschied.

Gesunde Ernährung ist die Basis. Doch im Sport kommt noch etwas dazu:

👉 Wann wird was gegessen?
Denn der Körper braucht nicht immer das Gleiche.

🏃 Vor dem Training: Energie
💪 Nach dem Training: Regeneration
🌱 Trainingsfrei: Aufbau

Der richtige Zeitpunkt hilft dabei, dass die Energie genau dann verfügbar ist, wenn sie gebraucht wird. Nach dem Training beginnt die Regeneration bereits mit der ersten Mahlzeit. In der ersten Stunde nach der Belastung ist der Körper besonders aufnahmefähig, um die Energiespeicher wieder aufzufüllen und den Muskelaufbau zu unterstützen. Auch trainingsfreie Tage sind wichtig, damit sich der Körper erholen und aufbauen kann.

Die richtige Ernährung muss dabei gar nicht kompliziert sein. Oft hilft schon eine einfache Frage:

Was braucht mein Kind jetzt gerade?
Energie - Regeneration - Aufbau

Über solche Themen sprechen wir jeden Monat in unseren Live Calls im Why We Win Parents Programm – mit alltagstauglichen Tipps und praktischem Wissen, das Eltern dabei unterstützt, ihre Kinder im Sport optimal zu begleiten.

16/07/2026

«Welche Fragen muss ich meinen Spielern stellen, damit sie sich mir öffnen und ich Vertrauen aufbauen kann?»

Diese Frage kam beim letzten Trainer-Workshop des FC Luzern / Team Innerschweiz auf.

Meine Antwort war ganz einfach:

Beziehung und Vertrauen entstehen nicht durch die richtigen Fragen.

Sie entstehen dadurch, dass der Spieler spürt:
Dieser Trainer glaubt an mich.

Mehr dazu im Video. 👇

03/07/2026

🏆 Erfolg im Sport beginnt zu Hause!

Erfahre die Geheimnisse, mit denen erfolgreiche Sport-Eltern ihre Kinder mental stark machen und sie sicher auf dem Weg zum Erfolg begleiten.

In unserem Online-Programm lernst Du, wie Du als Mutter oder Vater den entscheidenden Unterschied machst:
👉 Wie Du Deinem Kind die Angst vor Fehlern nimmst.
👉 Wie Du echte mentale Stärke – ein echtes Winner-Mindset – aufbaust.
👉 Wie Du Dein Kind so begleitest, dass es seine Träume verwirklichen kann – auf und neben dem Platz.

📅 Jetzt noch bis zum 4. Juli 2026 mit dabei sein.

Ich freue mich auf Dich!

03/07/2026

Granit Xhaka – der komplette Leader!

Gold hin oder her – Granit Xhaka ist für uns Schweizer Gold wert.

Ein echter Typ, der den Mut hat, sich selbst zu sein und zu sich zu stehen.

Ein ehrlicher Typ, der seine Gefühle zeigt, sich Wertschätzung wünscht und es liebt, zu gegebener Zeit zu provozieren. Er ist er. Echt. Direkt. Menschlich.

Ein frecher Typ, der als Captain der Schweizer Fussball Nationalmannschaft den Mut hat, im Geburtsland des «Bünzlis» hinzustehen und öffentlich zu sagen: «Leute, so geht es nicht. Wir haben keine Disziplin, so werden wir schnell wieder zu Hause sein». Und dabei nimmt Xhaka sich selbst immer auch mit in die Pflicht.

Xhaka ist ein Segen für Trainer Yakin. Er strebt nach dem Grossen, übernimmt Verantwortung und lässt nix anbrennen – er sorgt dafür, dass Ruhe, Ordnung und gute Stimmung im «Stall» sind. Das alles erleichtert die Arbeit des Trainers enorm und macht ihn ganz einfach besser.

Das wissen und schätzen die Trainer. Darum will Xabi Alonso Granit um jeden Preis zu sich nach Chelsea holen. Oder die Herren vom DFB würden ihr letztes Hemd hergeben, um einen wie Xhaka in ihrer Mannschaft zu haben.

Sie alle, ausnahmslos alle sind begeistert von Xhaka als Mensch und als Leader – der komplette Leader, der alle besser macht – Spieler, Trainer, Mannschaft und die Schweiz.
Alle sind begeistert von Xhaka ausser wir hier in der Schweiz und da drückt immer wieder der Schweizer Bünzli durch. Von klein auf haben wir gelernt, brav zu sein, lieb zu sein, ja nicht aufzufallen, anzuecken, ja nichts Falsches zu sagen.

Verrückt aber wahr: weit über die Schweiz hinaus jammern wir über fehlenden Mut, Biss, Charakter, Persönlichkeit, Leadership. Und jetzt haben wir hier in der Schweiz einen Kompletten wie Xhaka, und sobald er etwas anspricht, das in die falsche Richtung läuft, kritisieren wir an ihm rum und machen ihm Vorwürfe – zu toxisch, zu negativ, zu mächtig.

Xhaka hält uns immer wieder den Spiegel vor – seine Präsenz allein ist ein Weckruf: Hey aufwachen, Vollgas geben, frech sein, nichts zurückhalten, hart arbeiten, dienen - alles für das Team, alles für die Schweiz – so machen wir Unmögliches möglich – jeden Tag. Gold hin oder her!

Danke Granit.

All the best, Ruedi

02/07/2026

Danke für das wunderbare Feedback zu Why We Win Parents💛

Sei dabei - wir starten zum 4. Mal!

Link in Bio☝️

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