31/08/2026
Manchmal braucht es im Alltag mit Hund keine 10 neuen Erziehungs-Tipps, sondern einfach jemanden, der zuhört und sagt: „Ich verstehe dich.“
Wisch dich durch das Karussell für mein ehrlichstes Fazit aus diesem Sommer und einen ersten Ausblick auf den Herbst!
📩 Neugierig geworden? Schreib mir „Tag für Tag“ per Nachricht und ich nehme dich auf die Warteliste, damit du als Erste alle Details erfährst.
Welcher Satz aus deinem Umfeld nervt dich am meisten, wenn es um deinen Hund geht? Schreib es mir in die Kommentare! 👇
24/08/2026
Manchmal reagiert dein Hund auf etwas und du wunderst dich: „Was hat er denn jetzt schon wieder?“
Ein Ort oder eine Situation und plötzlich geht er hoch. Obwohl du keinen Auslöser sehen kannst.
Genau deshalb lohnt es sich, nicht nur auf das Verhalten zu schauen, sondern auch darauf, was dein Hund in diesem Moment erwartet.
👉 Im Karussell zeige ich dir, was dahinterstecken kann und warum es manchmal nicht reicht, einfach ein anderes Verhalten zu trainieren.
➡️ Hast du auch so eine „magische Stelle“, an der dein Hund plötzlich ganz anders ist?
Und wenn du bei deinem Hund gerade an einem Punkt festhängst, an dem du nicht weiterkommst: Lass uns gemeinsam draufschauen.
Buche jetzt dein kostenloses Erstgespräch. Den Link findest du in meiner Bio. 👆
20/08/2026
Ich werde das Verhalten deines Hundes nicht einfach „abtrainieren“. Ich will zuerst verstehen, WARUM er sich so verhält.
Nur dann finden wir nachhaltige Lösungen. Meine 4 Schritte dahin:
1️⃣ SEHEN
Wir schauen genau hin.
Was genau tut dein Hund?
In welchen Situationen passiert es?
Was passiert kurz davor?
Und was macht das Verhalten mit dir?
Denn nicht nur dein Hund bringt was mit. Auch du.
2️⃣ VERSTEHEN
Jetzt geht es um das Warum.
Was steckt hinter dem Verhalten?
Welches Bedürfnis, welche Emotion oder welche Erfahrung?
Und auch bei dir schauen wir hin:
Sind deine Erwartungen an deinen Hund wirklich deine, oder glaubst du nur, dass „ein gut erzogener Hund“ so sein sollte?
3️⃣ ANNEHMEN
Annehmen bedeutet nicht, dass du alles gut finden musst.
Es bedeutet: Das ist unser Ausgangspunkt.
Vielleicht bellt dein Hund andere Hunde an.
Vielleicht zieht er stark an der Leine.
Vielleicht schlägt er lautstark an, wenn es an der Türe läutet.
Wir hören auf, gegen das anzukämpfen, was gerade da ist, und beginnen, damit zu arbeiten.
Aus: „Mein Hund soll endlich aufhören, andere Hunde anzubellen“
wird vielleicht: „Mein Hund reagiert gerade mit Frust und Überforderung. Wie kann ich ihm helfen, sich zu regulieren?“
4️⃣ LOSLASSEN
Wir lassen Erwartungen los.
Die Vorstellung davon, wie dein Hund „eigentlich“ sein sollte.
Den Vergleich mit anderen Hunden.
Den Druck, dass Veränderung möglichst schnell passieren muss.
So entsteht Raum für nachhaltige Veränderung.
Sehen.
Verstehen.
Annehmen.
Loslassen.
Das sind die vier Schritte, die sich wie ein roter Faden durch meine Arbeit ziehen. Denn mein Credo lautet: Ver-Bindung vor Veränderung.
Keine Quick Fixes.
Kein Verhalten einfach wegmachen.
Sondern Verstehen statt Korrektur. Vertrauen statt Kontrolle.
Und damit die Möglichkeit, an der Ursache zu arbeiten. Nicht nur am Symptom.
➡️ Welcher dieser vier Schritte fällt dir im Alltag mit deinem Hund am schwersten? Erzähl mir davon in den Kommentaren.
🧡 Wenn du Lust auf diesen gemeinsamen Weg hast, lass uns reden. Schreib mir VERÄNDERUNG und ich schicke dir den Link zum kostenlosen Kennenlerntermin.
18/08/2026
„Er will mich nur provozieren!“
„Die ist heute wieder total zickig.“
„Der weiß ganz genau, dass er das nicht darf!“
Wir Menschen lieben Schubladen.
Solche Sätze sind schnell gesagt und geben uns das Gefühl von Kontrolle. Aber die Wahrheit ist: Damit wirst du deinem Hund nicht gerecht.
Warum? Weil Interpretation keine Beobachtung ist.
Verhalten ist Kommunikation, keine böswillige Absicht. Wenn wir Hunden den Stempel „dominant“, „stur“ oder „beleidigt“ aufdrücken, hören wir auf, hinzusehen und verpassen die Chance, die echte Ursache zu finden. Wir bekämpfen das Symptom, aber lassen den Hund mit seinem Problem allein.
Hinter jedem Verhalten steckt ein Bedürfnis. Lass uns gemeinsam herausfinden, welches das bei deinem Hund ist.
Welchen „Stempel“ bekommt dein Hund im Alltag am häufigsten aufgedrückt? Lass es mich in den Kommentaren wissen! 👇
12/08/2026
Dein Hund stoppt, fixiert einen anderen Hund, schleicht sich an oder springt in die Leine. Und von einer Sekunde auf die andere stockt DIR der Atem? Dein Puls rast, dein Herz klopft.
Aber stopp mal kurz: Ist das gerade wirklich DEINE Anspannung? Oder reagierst du schlichtweg auf die Anspannung deines Hundes?
Frag dich in diesem Bruchteil einer Sekunde einmal:„Wie würde ich mich JETZT fühlen, wenn mein Hund gerade nicht neben mir wäre?“ Wärst du in dieser Situation völlig gelassen? Wenn ja, dann ist dein momentaner Stress vielleicht gar nicht deiner. Du hast die Anspannung deines Hundes wahrgenommen und dein eigenes System ist darauf angesprungen.
Genauso wie man Bunt- und Weißwäsche trennt, dürfen wir lernen, unsere Emotionen von den Gefühlen unseres Hundes zu trennen.
Das heißt nicht, so zu tun, als wäre alles easy. Es geht nicht darum, deine Emotionen „wegzumachen“. Es bedeutet schlichtweg: Du spürst seinen Stress, ohne dich von ihm mitreißen zu lassen. So bleibst du handlungsfähig.
🌿 Drei Dinge, die dir dabei helfen: (Wichtig: Sie wirken nicht auf Knopfdruck. Du trainierst sie wie einen Muskel. Erst in ruhigen Momenten, damit sie wirken, wenn du sie brauchst.)
✨ 1. Atme länger aus als ein.Zum Beispiel: 4 Sekunden ein, 8 Sekunden aus. Mach das ein paar Atemzüge lang. Eine verlängerte Ausatmung signalisiert deinem Körper, die Anspannung loszulassen und runterzufahren.
✨ 2. Eine Hand aufs Herz oder auf den Bauch legen.Klingt banal, kann aber helfen, wieder bei dir anzukommen. Der sanfte Druck beruhigt dein Nervensystem – fast wie eine kleine Umarmung von dir selbst.
✨ 3. 4-3-2-1: Hol dich zurück ins Hier und Jetzt.Schau dich kurz um und benenne im Kopf:
• 4 Dinge, die du siehst
• 3 Dinge, die du hörst
• 2 Dinge, die du spürst (z. B. die Leine in deiner Hand, den Wind im Haar)
• 1 Sache, die du riechst
Du musst nichts analysieren, lenke deine Aufmerksamkeit einfach zurück in den Moment.
Atme tief aus. Deine Ruhe kann deinem Hund helfen, sich wieder an dir zu orientieren und Sicherheit zu finden. Und nein, du musst dafür nicht immer vollkommen ruhig bleiben. Du darfst selbst nervös sein. Du darfst nur lernen, dich wieder zu fangen.
Kennst du diesen Moment, in dem du plötzlich merkst: „Hoppla, das ist gerade gar nicht mein Stress!?“ Lass mal hören. Und ich gestehe: Mir geht’s heute noch manchmal so! 👇
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